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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
67
4,4 von 5 Sternen
QED: Die seltsame Theorie des Lichts und der Materie
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:10,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 7. August 2017
Mir hat die Behandlung des Themas gut gefallen. Bei dem Autor hat man dankenswerterweise immer das Gefühl das Thema verstanden zu haben.
Ob dem wirklich so ist --- ist zweifelhaft. Stünde mir die Möglichkeit offen einmal in der Zukunft die aktuellen Theorien zu überprüfen wäre ich -- auch ohne Rückfahrkarte --- dabei....
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am 28. Februar 2004
Auf einfachste Weise wird erklärt warum die Dinge so sind wie sie eben sind! Was steckt hinter dem Verhalten des Lichtes? Wie kommt es zu dem logischen Aufbau der chemischen Elementeordnung? Was ist eine chemische Reaktion? Auf alle diese Fragen bietet die Physik eine Antwort, die in diesem Buch allgemeinverständlich erklärt wird. Ein bisschen Vorwissen in Sachen Quantenphysik ist schon förderlich für das Verständnis der QED aber auch ganz ohne Vorwissen wird man Spaß und einige Erkenntnis an diesem Buch haben. Der Schreibstiel ist außerdem total Klasse z.B. sagt er von Anfang an, dass niemand verstehen wird, was er da schreibt - was aber daran liegt, dass es keinen Menschen auf diesem Planeten gibt, der gegenteiliges von sich behaupten kann.
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am 2. April 2017
wie einfach man dieses sehr grundlegende Thema darstellen kann, ganz ohne die Mathematik der komplexen Zahlen oder umfassender Formeln. Bis zur Mitte des Buches. Die zweite Hälfte zwingt einem zum Zurückblättern um überlesenes oder nicht wirklich verstandenes zu rekapitulieren. Dann, mit etwas mehr Mühe kann man den Ausführungen folgen. Hier würde man sich mit etwas Formalismus und erweiterten Mathematik Kenntnissen wohl leichter tun.
Stil und Herangehensweise sind m. E. beispiellos für gelungene Didaktik - ein seltenes Vorbild für Menschen die komplexe Inhalte anderen verfügbar machen wollen.
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am 27. März 2004
Die Einleitung des Buches fällt etwas umfangreicher aus als gewöhnlich. Der Autor erklärt die Motive für dieses Werk. Er erläutert kurz den geschichtlichen Werdegang des speziellen physikalischen Fachgebiets Quantenelektrodynamik. Ein Wissenschaftsgebiet, dass inzwischen über siebzig Jahre beforscht wird. Trotzdem sind die Ergebnisse dem gesunden Menschenverstand immer noch nicht ganz geheuer. Kann die Natur absurd sein, fragt der Autor. Denn, folgt man den Beschreibungen der Quantenelektrodynamik, kommt man genau zu diesem Ergebnis.
In der zweiten Vorlesung erläutert der Autor Photonen und deren Geheimnisse. Die Problematik der Deutung der Versuchsergebnisse wird fein herausgearbeitet. Einfache schwarzweiß Abbildungen mit den wichtigsten Faktoren und einem erklärenden Untertext helfen beim Verständnis. Hier zeigt sich das Gespür des Professors für seine Studenten. Eine schmale Gradwanderung, zwischen Verstehen und vom Thema wegrutschen, wird hier mit größter Sorgfalt erfolgreich durchgeführt.
Nachdem ein Fundament an nötigem Fachwissen gelegt wurde, folgt die eigentliche Theorie der Quantenelektrodynamik. Auch nach der gründlichen Vorbereitung ist das immer noch kein leichter Stoff. Das Verhalten von Licht ist widersprüchlich und deshalb vermutlich auch so einzigartig spannend für die Wissenschaft und Forschung. Hier scheint die Antwort auf alle Naturerscheinungen zu stecken.
Im letzten Kapitel werden weitere daraus folgende Probleme der Quantenelektrodynamik angesprochen und das Verhältnis dieser Wissenschaft zu der übrigen Physik.
Das Büchlein ist als vier Vorlesungen über die Quantenelektrodynamik aufgebaut und richtet sich an eine breite Leserschaft. Es ist auch für interessierte Jugendliche geeignet. Wichtige Begriffe und Sachverhalte werden gründlich erklärt. Wenige aber nützliche Abbildungen tragen ebenfalls zum Verständnis der Vorlesungen bei. Am Buchende ist ein kurzes Register angefügt.
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am 5. August 1999
Feynman läßt auf der Umschlagvorderseite bewußt offen, was QED heißt. Er will niemandem mit dem Wort Quantenelektrodynamik Angst machen. Die wäre aber auch unbegründet, da das Buch wirklich für Leute geschrieben wurde, die so gut wie gar keine Ahnung von Physik haben. Formeln tauchen praktisch nicht auf, dafür gibt es jede Menge Skizzen, die das gerade gelesene noch mal veranschaulichen. Die Skizzen sind auch noch mit einem kleinen Text beschrieben, dieser ist aber eigentlich nicht nötig, da dort praktisch nur das steht, was auch in dem zusammenhängendem Text zu finden ist. Das Register ist auch noch relativ ausführlich, weswegen man durchaus später einige Dinge wieder nachschlagen kann, wenn man sie denn brauchen sollte. Ob es sich für einen Quereinstieg eignet, kann ich nicht sagen, da ich es einfach von vorne nach hinten gelesen habe. Was ich aufgrund des interessanten Schreibstils auch nicht bedauer, sondern nur weiterempfehlen kann. Dieses Buch sollte jeder lesen, der sein Weltbild erweitern möchte. Wenn man sich ein wenig darauf konzentriert, wird man es auch verstehen, „wie" Licht und Materie wirken. Die Frage nach dem „warum" kann natürlich auch dieses Buch nicht beantworten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 21. Februar 2002
Kaum ein Physiker kann die grundlegende Gesetze der Physik so gut erklären wie Feynman. Das kommt daher dass selten einer über so ein Verständniss verfügt, sowie die Gabe hat es anderen anschaulich und originell beizubringen. Ich emfehle es insbesondere Physik-Studenten, obwohl das Buch für nicht Physiker geschrieben ist, einfach alle können davon nur profitieren !
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am 16. Juli 1999
Dieses Buch ist das beste Sachbuch, das ich bis jetzt gelesen habe (ich habe schon mehrere Physik-Sachbücher gelesen und mich bei deren Auswahl meist an Empfehlungen von Zeitschriften gehalten). Das darin behandelte Thema (die QED) wird so verständlich beschrieben, wie ich es bis jetzt in noch keinem zweiten Sachbuch erlebt habe. In der Buchbeschreibung auf dem Buchrücken steht, dass es dem Leser wie Schuppen von den Augen fallen wird, wenn er die Erklährungen zu Phänomenen wie Beugunsgitter, Lichtreflexionen an Grenzübergängen etc. liest. Dem kann ich nur zustimmen! Das Buch ist nicht unbedingt einfach zu lesen, aber wenn Feynman den Stoff noch einfacher erklähren würde, würde dies auf Kosten der Genauigkeit gehen. Wenn Sie also ein sehr gutes, verständliches und trotzdem genaues Sachbuch suchen, dann kann ich Ihnen dieses empfehlen.
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am 29. Oktober 2014
Dieses Buch ermoeglicht das Verstaendnis der QED, ohne dass man viele Semester Mathematik, insb. Analysis, Wahrscheinlichkeitstheorie und Algebra, studieren muss. Denn dies waere noetig, um sich die Theorie auf dem Standardweg zu erarbeiten. Das noetige Schulwissen ueber Elementarteilchen sei hier mal geschenkt. Die Theorie ist ja schon aelter, aber sie beschreibt (immer noch!) zahlreiche Phaenomene aus unserem Alltag (praktisch alle, ausser Kernphysik). Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, bevor man hier etwas schlechtes ueber dieses Buch schreibt.

Einige der Rezensenten maekeln hier ja grossspurig, dass Feynman ZU SEHR Fachbegriffe vermeide. Es sei ein zu populaerwissenschaftliches Buch, usw. Ich habe mich aber (obwohl man es mir aufgrund meiner Ausbildung zumuten koennte) nie wirklich bevormundet gefuehlt. Man muss es eben als Mensch mit mathematischem Hintergrund "ertragen", dass Feynman wirklich weitestgehend Fachbegriffe vermeidet, aber ihm gelingt dieses Kunststueck auch so gut, wie keinem anderen Autor. Auf der anderen Seite wird Naturwissenschaftlern besonders aus der Ecke der Geisteswissenschaften oft vorgeworfen, dass sie der Gruppe der interessierten Laien nicht erklaeren koennen, worum es in ihrem Fachgebiet geht. Feyman war einer der wenigen Wissenschaftler, die so genial sind, dass Sie es fertigbringen, komplexeste Zusammenhaenge auch Laien zu erklaeren, ohne den Kern der Sache zu verwaessern. Wer dieses Buch in den Haenden haelt, besitzt also ein Stueck vom Aussergewoehnlichsten, das der denkende Mensch je hervorgebracht hat. Nicht weniger.
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am 17. September 2002
Quantenphysik kann man nicht erklären, wurde uns jahrzehntelang eingetrichtert. Doch Feynman kann sie erklären. Warum? Weil er die Physik wirklich erfasst hat: Wenn man sich von allen Wellenvorstellungen trennt, gibt es auch keinen Dualismus mehr.
Das Buch ist allerdings schon heftig im Anspruch, und man schafft pro Tag nur ein Kapitel. Nach einigen Monaten kann man es nochmal rausholen, dann geht es schon besser. Und wer einigermaßen Englisch kann, sollte auch das Original-Bändchen lesen, sprachlich ist Feynman nämlich auch unübertroffen.
Q.E.D. quod erat demonstrandum.
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am 7. Juni 2015
Alix Mautner lehrte Englische Literatur an der UCLA, interessierte sich aber auch sehr für Naturwissenschaften, gelegentlich stellte sie Richard P. Feynman, einem Schulfreund ihres Mannes Leonhard Mautner, Fragen zur modernen Physik, die Feynman gern beantwortete, es bliebt aber nie genug Zeit, um in der notwendigen Ausführlichkeit über die Grundlagen der Quantenmechanik und Quanten Elektrodynamik zu sprechen. Alex bat Feynman deswegen, gelegentlich einmal eine allgemeinverständliche Vorlesung zu diesem Thema zu halten.

Nach dem Tod seiner Frau, rief Leonhard Mautner die Alix G. Mautner Memorial Lectures ins Leben, die einem Wissenschaftler die Gelegenheit geben sollten, eine Vortagsreihe für eine breites Publikum zu einem interessanten Thema zu halten. Er konnte 1983 Feynman als ersten Mautner Lecturer gewinnen.

In seiner Einleitung, erläutert Feynman, dass er mit vier Vorlesungen der Bitte von Alix Mautner – wenn auch verspätet – nachzukommen versuchen wird, die seltsameren Theorie der Wechselwirkungen zwischen Licht und Materie, die Quanten Elektrodynamik (QED), auch für Nicht-Physiker verständlich, zu erläutern.

Wie bereits andere populäre Vorträge Feynmans, etwa 'The Character of Physical Law', wurden die Vorlesungen aufgezeichnet und liegen nun in Form dieses schlanken Bändchens vor.

Richard Feynman war nicht nur ein erstrangiger Physiker, der gerade für seine Beiträge zur QED gemeinsam mit J. Schwinger und S. Tomonaga den Nobelpreis erhielt, er war auch ein begnadeter Lehrer, dessen direkter Vortragsstil seine Zuhörer oft an einen Magier erinnerten. Er hatte die Fähigkeit, physikalische Phänomene von vielen verschieden Perspektiven aus zu betrachten und zu durchleuchten, bis der Kern der Sache freigelegt war und er deren Wesen klar und einfach formulieren konnte. Diesen 'Zauber' wendet Feynman auch auf die QED an, ohne Umschweife führt er seinem Auditorium die skurrile Natur des Licht vor Augen, um gleich folgend die seltsamen Regeln, nach denen sich die Quanten Objekte verhalten, darzustellen. Feynman kommt dabei ohne den technischen Begriffsapparat des Physikers aus, er veranschaulicht seinen Hörern quantenmechanische Amplitudenfunktionen mit Hilfe von rotierenden Uhrzeigern und kleinen Pfeilen, die es nach bestimmten Regeln zu kombinieren gilt. Er betont bei dieser Gelegenheit, dass niemand weiß oder versteht 'wieso' Quanten sie gerade nach diese einfachen aber kontra-intuitiven Regel verhalten. Überwindet man aber einmal diese 'psychologischen' Hindernisse, kann man diese Regeln auf viele konkrete Situationen anwenden und erhält sinnvolle Resultate.

Feynman demonstriert, wie aus diesen Regel die Phänomene der Refelexion, Beugung, Luftspiegelung und geradlinigen Ausbreitung von Licht ableitbar sind; ein wesentliches Geheimnis dieser Anwendung besteht darin, allen möglichen Wegen der Lichtausbreitung eine Amplitude zuzuordnen, und die Summen über alle diese Terme zu bilden.

Die dritte Vorlesung erörtert die Wechselwirkung zwischen Licht und Materie, d.h. zwischen Photonen und Elektronen, näher. Tatsächlich kann die QED alle dabei auftretenden Effekte aus drei Grundvorgänge (Bewegung eines Elektrons bzw. Photons in der Raumzeit, und der Emission bzw. Absorption eines Photons durch ein Elektron), denen jeweils gewisse Amplituden entsprechen, kombinieren – wiederum unter Berücksichtigung der Summe über alle möglichen Pfade – dabei ist u.a die Bewegung eines Photons weder an einen geradlinigen Weg, noch an die Lichtgeschwindigkeit gebunden(!). Die verschieden Möglichkeiten der Ausbreitung und Interaktion der beteiligten Teilchen können übersichtlich in Diagrammen dargestellt werden, die Feynman in 1940iger Jahren ersonnen hat, und deswegen heute allgemein als Feynman- Diagramme bezeichnet werden. Feynman wendet schließlich diese Methode auf die Erklärung des Brechungsindex von durchsichtigen Medien an, und liefert damit rückwirkend die tatsächliche Ursache für die Lichtbrechung, die in der vorangegangen Vorlesung diskutiert wurde.

Abschließend spricht Feynman über die Schwierigkeiten, die die QED anfänglich mit der Berechnung realer Phänomene hatte, die daher rührten, dass sich die elementaren Vorgänge auf 'ideale' Photonen und Elektronen beziehen, währen die realen Effekte alle möglichen Diagramme mit intermediären Wechselwirkungen einschließen; die Summierung über alle diese Möglichkeiten führt zu Unendlichkeiten, da die in den Diagrammen auftretenden Wechselwirkungsknoten auch bis zum Nullabstand zusammenrücken können. Einer Idee von Hans Bethe und Victor Weisskopf folgend, konnte Schwinger, Tomonaga und Feynman schließlich zeigen, dass Undlichkeiten nur bei der Berechnung der Masse und Ladung eines (realen) Elektrons auftreten, so dass sie bei der Berechnung messbarer Größen trickreich eliminiert werden können – mittels einer Methode, die Renormierung genannte wird. Diese Methode erwies sich als überaus erfolgreich, damit wurde die QED die Theorie, die die bisher beste Übereinstimmung zwischen theoretischen Berechnungen und experimentelle Resultate erreichte. Allein, das Verfahren der Renormierung ist mathematisch durchaus nicht lupenrein; ferner tritt in der QED ständig eine dimensionslose Kopplungskonstante mit dem Wert von etwa 1/137 auf, eine wahrhaft fundamentale Theorie sollte diesen numerischen Wert erklären können.

Schließlich geht Fenman noch kurz auf den 'Rest den Physik' ein, d.h. die Theorien, die starke und schwache und letztlich auch die gravitative Wechselwirkung betreffen.

'QED' ist zweifellos eine der faszinierendsten allgemein verständlichen Darstellungen zu diesem Thema, in den Vorlesungen beweist Richard Feynman, als Meister der Erklärung von Zusammenhängen, erneut sein volles Können, wie immer begnügt er sich nicht einfach mit der Schilderung und Beschreibung von wie auch immer interessanten physikalischer Erscheinungen, sondern er demonstriert, wie diese Erscheinungen aus wenigen einfachen Prinzipien abgeleitet und damit 'verstanden' werden können. Feynman offenbart so, mit aller ihm zur Verfügung stehenden Leidenschaft, ein Stück von Wesen wirklicher Wissenschaft, und führt ad absurdum, dass dazu ein 'gedrechseltes' Vokabular notwendig wäre.
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