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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
10

am 15. Februar 2015
Eine gute Einführung für alle, die sich für den Konstruktivismus interessieren. Die Beiträge der verschiedenen Autoren sind auch mit wenig Vorwissen leicht verständlich und bieten einen guten Überblick über das Thema und seine Bedeutung in verschiedenen Bereichen (Psychologie, Philosophie, Soziologie etc.). Zwar kein Buch, das man mal eben gemütlich auf dem Sofa liest, aber trotzdem interessant.
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am 5. Januar 2008
In der "Einführung in den Konstruktivismus" schwingen dessen große Namen die Feder. Mit von der Partie sind u.a. von Glasersfeld, von Foerster und Watzlawick. Von Glasersfeld schreibt darüber warum die Natur keine Objektivität kennt und von Foerseter bietet einen Mix seiner Lieblingsargumente darüber, warum man die Welt als Konstrukt eines geschlossenen kognitiven Apparates betrachten sollte. Das alles ist appetitlich aufgemacht und sexy zu lesen und als Vorgeschmack oder fachfremden Interessierten zu empfehlen. In der Materie Fortgeschrittene finden vermutlich keine neuen Argumente. Da das Bändchen zudem ziemlich günstig ist, lohnt sich der Kauf. Der Aufsatz von Heinz von Foerster befindet sich in ähnlicher Form in "Wissen und Gewissen" sowie "Sicht und Einsicht".
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am 9. Juli 2003
Der Titel macht seinem Namen alle Ehre. Da in diesem Buch mehrere Autoren zu Wort kommen, werden dem Leser ganz unterschiedliche Perspektiven dieser Theorie dargelegt. Besonders der erste Beitrag - von Ernst von Glasersfeld - ist sehr gelungen. Das Buch hat mich zu einem treuen Anhänger des Konstruktivismus gemacht. Es ist übrigens auch ein schönes Geschenk an all diejenigen, die meinen genau zu wissen, wie die Welt funktioniert ;-)
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am 23. April 2016
Optimales Preis- Leistungsverhältnis, und lesenswerte Aufsätze zu verschiedenen Themenbereichen des Konstruktivismus, wobei v. a. die ersten beiden Aufsätze von Glasersfeld und Foerster als absolute "Klassiker" hervorzuheben sind. Der "Konstruktivismus" stellt wohl neben der "Analytischen Philosophie" die bedeutendste Bewegung im aktuellen philosophischen Diskurs dar und es gibt wohl kein Einführungswerk welches lesenswerter wäre. Der Konstruktivismus besagt letztlich, dass wir die Welt nicht so auffassen und erkennen können, wie sie "an sich" ist, sondern dass unsere Wahrnehmung von ihr bereits eine Interpretationsleistung unseres Gehirns und unserer Sinne darstellt; dabei ist sie eine Erkenntnis- und keine Seinslehre, d. h. die Existenz einer von uns unabhängigen Wirklichkeit wird nicht geleugnet- wie manchmal auch zu lesen-, sondern nur unsere Fähigkeit sie objektiv wahrzunehmen, zu "erkennen". An die Stelle objektiver, "ikonischer" Erkenntnis tritt stattdessen das (aus der Biologie stammende) Prinzip der "Viabilität", d. h. Passgenauigkeit oder des "Funktionierens", d. h. der "Zweck" unserer Sinneswahrnehmungen wird dahingehend interpretiert uns eine Orientierung in unserer Umwelt zu bieten, nicht ihre "objektive Erkenntnis". Die eigentliche revolutionäre Leistung der Konstruktivisten könnte man also auch darin sehen, dass versucht wird eine Brücke zwischen den Geisteswissenschaften und der Naturwissenschaft, konkret der Evolutionsbiologie, zu schlagen. Die Philosophen klettern so aus dem Elfenbeinturm.
Nur zu empfehlen!
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am 4. August 2011
Wird die Wirklichkeit von den Menschen erfunden und nicht gefunden? Wenn diese These zutrifft, ist Erkenntnis absoluter Wahrheit unmöglich. Auf diesem Standpunkt stehen Vertreter des Konstruktivismus.

Das Buch erschien erstmals 1985 und enthält Beiträge aus Vorträgen zum Thema Konstruktivismus. Namhafte Vertreter dieser Lehre (Ernst von Glasersfeld, Heinz von Foerster, Paul Watzlawick, Peter M. Hejl und Siegfried J. Schmidt) stellen den Konstruktivismus aus der Sicht ihrer jeweiligen wissenschaftlichen Disziplinen vor. Die Leser bekommen einen Eindruck von den Grundlagen und von der Bedeutung dieser aus der wissenschaftlichen Forschung hervorgegangenen Denkrichtung.

Ernst von Glasersfeld führt in das Thema ein. Er beschreibt den Weg der Menschheit auf der Suche nach Wahrheit von der Antike bis zu Immanuel Kant. Wir können nicht hinter die Welt der Erscheinungen schauen, da die Wahrnehmung nicht vom Beobachter getrennt werden kann. Während die traditionelle Philosophie davon ausgeht, dass es eine objektive Welt hinter der Welt der Erscheinungen gibt und wir uns dieser durch Erkenntnisse der Wissenschaft stetig annähern, klammert der Konstruktivismus die objektive Welt (als vom Beobachter getrennte Welt) einfach aus.

Heinz von Foerster führt diese Gedanken weiter fort. Seine Perspektive ist die der Kybernetik. Er beschäftigt sich mit selbstbezüglichen Systemen und erläutert an Hand zahlreicher Beispiele, dass wir den damit verbundenen Kreislauf nicht verlassen können. Seine These: Leben ist ein Eigenprozess.

Paul Watzlawick erläutert die Konstruktion von Wirklichkeiten an Hand von Diagnosen aus der Psychiatrie. "Fehlerhafte" Diagnosen führen zu "Wirklichkeiten", die sich später selbst bestätigen, da alle Maßnahmen im Sinne der Diagnose getroffen werden und alle Indizien im Sinne der Diagnose interpretiert werden. Von Watzlawick stammt die Aussage: "Manchmal reicht es aus, die Bewertung des Problems zu verändern, statt das Problem zu verändern." Der Konstruktivismus wird damit instrumentalisiert, um positive Verhaltensänderungen zu erzielen. Wer Watzlawicks Schreibstil kennt, wird hier nicht enttäuscht. Sein Beitrag ist tiefsinnig und unterhaltsam.

Eine konstruktivistische Sozialtheorie (Beitrag von Peter M. Hejl), die den Standpunkt vertritt, dass wir unsere Realitäten selber erzeugen und wir damit für unser Glück und Leid selbst verantwortlich sind (erinnert an Glaubenssätze des Buddhismus), wird nicht von jedem angenommen. Es liegt in der Natur des Menschen, sich für sein Glück und seinen Erfolg selbst verantwortlich zu sehen, aber für sein Leid andere verantwortlich zu machen.

Aus den vielen Gedanken zum Thema konstruktivistischer Literaturwissenschaft (Beitrag von Siegfried J. Schmidt) greife ich einen heraus: Eine Konzeption der Realität als Konstrukt bedingt eine veränderte Diskussion über Kunst und Wirklichkeit. Der Gegensatz zwischen Kunst und Wirklichkeit würde wegfallen und Literatur und Kunst wären zwei von vielen (gleichberechtigten) Beschreibungsmöglichkeiten der Wirklichkeit. Der Unterschied liegt in der Methode. Hier bietet der Konstruktivismus die Chance, den Graben zwischen Natur- und Geisteswissenschaften zu überwinden.

Der Literatur zum Konstruktivismus wurde ein eigenes Kapitel gewidmet. Es enthält einführende Erläuterungen zu ausgewählten Werken und ermöglicht damit eine gezielte Vertiefung der behandelten Themen.
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am 11. Oktober 2012
Dieses Werk kann höchstens als Einführung gelten.
Der Konstruktivismus wird aus den Perspektiven mehrerer Disziplinen heraus betrachtet. Dieser transdisziplinäre Ansatz ist sicherlich löblich, allerdings fällt allenfalls ein diffuses Licht auf das Gesamtphänomen "Konstruktivismus".
Wer sich tiefer mit dem Konstuktvismus befassen möchte, wird hier - meiner Meinung nach - eher nicht versorgt.
Eventuell liegt der Grund für meine Haltung diesbezüglich an meiner "Vorbelastung", da ich zuvor schon Von Glasersfelds "Radikaler Konstruktivismus" las.
Positiv hervorzuheben ist natürlich, wie schon erwähnt, die generalistische Sicht von mehreren Disziplinen auf den Konstruktivismus. Vorstellt werden dabei die Theoriegebäude, in welchem der Konstruktivismus seine Heimat findet.
Eine detailierte Beschäftigung mit dem Konstruktivismus als Metamodell ist ein diesem Buch aber eher nicht zu finden.
Der Titel ist meiner Meinung nach daher etwas irreführend, da er sich nicht mit dem K. "als solches" beschäftigt, sondern mehr mit seiner "Applikation", oder jedenfalls mit der Einführung in seine Applikationen und Felder.
Zum Schreibstil kann wenig Generelles gesagt werden. Am zuträglichsten für mich ist Watlawick, dessen Stil meiner Meinung nach in allen seiner Werke hervorragend ist (flüssig, nicht verschachtelt, konfusionsminimierend, einfach kommunikativ). Bei den anderen Autoren hatte ich mehr Geduld und Mühe aufbringen müssen, daher ein Punkt Abzug.
Als Basis für ein weiteres Literaturstudium bzgl. konstruktivistischer Inhalte kann ich dieses Werk empfehlen (extra kommentierte Bibliographie im hinteren Buchteil).
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TOP 1000 REZENSENTam 28. März 2008
Zur Einführung in den Konstruktivismus kann ich mir deutlich bessere Werke vorstellen als dieses Buch. Dazu gehören etwa:

"Der Baum der Erkenntnis" von Humberto Maturana und Francisco Varela
"Die Gewissheit der Ungewissheit"(Interviews mit den Vätern und bekanntesten Vertretern des Konstruktivismus)
"Carl Auer: Geist oder Ghost"(Carl Auer ist der Namensgeber des Carl-Auer-Verlags. In diesem Band werden seine Begegnungen mit großen Vertretern der Kurztherapie und des Konstruktivismus geschildert.)

Die "Einführung in den Konstruktivismus" ist für mich viel mehr ein Buch, das einen Einblick in das Denken der fünf Autoren zeigt, da alle Artikel für die jeweiligen Autoren typische Artikel darstellen. Nach dem Lesen des Buchs kann der Leser entscheiden, mit welchem der 5 Autoren er sich näher beschäftigen will.

Das Buch ist sicher eine gute Entscheidungshilfe, bevor man sich gleich für Ernst von Glasersfelds "Radikaler Konstruktivismus", Heinz von Försterss "Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners", Siegfried J. Schmidts "Abschied vom Konstruktivismus" oder Paul Watzlawicks Werke entscheidet. Ich kenne alle 5 Autoren und ihre Arbeiten und würde sagen, dass jeder in "Einführung in den Konstruktivismus" eine für ihn typische Arbeit abgibt.

Und einen solchen Preis ist ein solch guter Überblick sicher wert. So gefallen mir(wie schon meinen Vorrezensenten) die Arbeiten von Siegfried J. Schmidt und Peter M. Hejl so garnicht. Etwas besser als die vorliegende "Einführung in den Konstruktivismus" gefiel mir jedoch "Die Gewissheit der Ungewissheit" von Bernhard Pörksen, in dem Interviews mit allen wesentlichen Vertretern des Konstruktivismus abgedruckt wurden und die Lebensläufe der jeweiligen Persönlichkeiten diesen vorhergingen. Wer sich wirklich für den Konstruktivismus interressiert, sollte sich gleich für das Buch von Bernhard Pörksen entscheiden und kann auf die "Einführung in den Konstruktivismus" verzichten. Nur wer sich noch garnichts unter dem Konstruktivismus vorstellen kann(und weniger Geld ausgeben will), sollte sich für das vorliegende Buch entscheiden und bekommt darin auch einen gelungenen ersten Überblick. In der "Gewissheit der Ungewissheit" kommen auch viel mehr Persönlichkeiten zu Wort, als im vorliegenden Buch: Humberto Maturana, Francisco Varela, Gerhard Roth und Helm Stierlin.
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am 25. Oktober 2004
Innerhalb der Epistemologie nimmt konstruktivistisches Gedankengut eine dominierende Rolle ein.
Auch interdisziplinär sind konstruktivistische Ansätze (beispielsweise in der Psychologie oder den Neurowissenschaften) tonangebend.
Was das Buch betrifft, so trägt es den Titel "*Einführung* in den Konstruktivismus" vielleicht ein wenig zu unrecht, denn die in diesem Werk festgehaltene Vortragsreihe führt zwar in das Thema ein - es als Einführung im klassischen Sinne zu bezeichnen, ist aber über's Ziel hinaus geschossen.
Lesenswert sind die ersten drei Beiträge von Ernst von Glaserfeld, Heinz von Foerster und Paul Watzlawick.
Die beiden anderen Beiträge muß man nicht wirklich gelesen haben, zumal mir konstruktivistische Sozial- oder Literaturwissenschaften als unpraktische Beschreibungsmöglichkeiten erscheinen.
Allgemein ist allen vertretenen Autoren, dass sie ihre Ansichten zwar glaubhaft vermitteln, sich aber mit ihrer Argumentation notorisch auf dünnes Eis begeben.
Das tut weder Werk noch Autoren einen Abbruch, jedoch hätte hier ein konsequentes zuende-denken manche unschärfe vermieden.
Es kann aber auch sein, und das glaube ich sogar eher, dass die Autoren nicht explizit hinwiesen, wenn sie aus pragmatischen Gründen die Betrachtungsebene wechselten und mit Erkenntnissen argumentierten, die ein Konstruktivist eigentlich bestreiten müsste.
Wegen der Abstriche nur vier Sterne.
Insgesamt eine schöne, unkonventionelle Einführung, die aus jedem naiven Realisten einen eingefleischten Konstruktivisten machen sollte ;-)
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am 16. September 2017
Ich war vorher, geprägt durch meine Universitöts-Leerer (wollte Universitäts-Lehrer schreiben) Anhänger des
Kritischen Rationalismus (siehe Popper). Bin jetzt umgeschwenkt auf Konsrtuktivist, wenn auch kein Radikaler.
Weitere Möglichkeit: Anything Goes (Feyerabend).
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am 7. August 2003
..dieses Buches ist wirklich lesenswert. Trotzdem sind es ein paar große Namen, die danach noch zu Wort kommen.
Der Konstruktivismus ist und bleibt sicherliche eine philosophische Randdisziplin.
Obwohl er doch einige sehr provozierende Stellungnamen enthält.
"...wer überlebt hat, ist darum eo ipso angepasst."
"Wissen ist Resultat von Anpassung."
Das sind Aussagen, die wollen, wir (vielleicht grade Männer) nicht hören und beschäftigen uns lieber mit metaphysischen Hirngespinsten, a la Heidegger etc..
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