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Kundenrezensionen

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am 31. Januar 2016
Den Autoren Reuth und Lachmann ist hier ein sehr empfehlens- und lesenswertes Werk gelungen, das mutig Verknüpfungen und Entscheidungen in der individuellen Prägung im Leben der Angela M. aufzeigt.

Geboren in Hamburg, wurde sie auf Entscheidung des Vaters als Kind in die DDR umgesiedelt, obwohl sich schon damals der Strom der Bevölkerung sich nur in eine Richtung, nämlich von Ost nach West, bewegte. Nachdem es die sowjetische Besatzungszone war, die unter den Reparationen der UdSSR ganz besonders zu leiden hatte, und sich die wirtschaftliche Situation ganz besonders schlecht darstellte und gestaltete, muss es sich wohl eher um eine ideologische Entscheidung gehandelt haben, das Gebiet der ehemaligen DDR als Lebensmittelpunkt zu wählen. Folglich ging auch der Vater von Angela M. durch seine spätere Arbeit als der 'rote Pastor von Templin' in die Annalen der Evangelischen Kirche der DDR ein. Schon allein aus dem Elternhaus der Angela M. müssen hier wohl elementare Prägungen in Richtung einer Gesellschaft nach sozialistischem Vorbild vermittelt worden sein, die auch später noch eine große Rolle in der politischen Entscheidungsfindung während ihrer Kanzlerschaft mitgewirkt haben müssen. Die Parole von 'Wir schaffen das!' weist auf eine augenscheinliche Verklärung der reellen existierenden gesellschaftlichen Verhältnisse in Deutschland hin, so als gäbe es in Deutschland nach sozialistischem Vorbild, hier nur eine Volksgemeinschaft, der die soziale Aufgabenbewältigung in einer Art von sozialistischer Gleichmacherei auf alle übertragen werden soll. Dies zeigt sich schon in der Euro-Krise als auch in der jetzt aktuellen Flüchtlingskrise.

Ihre Jugend und Schulzeit verbrachte Angela M. im wesentlichen recht unauffällig und unspektakulär. Sie war in der Schule immer die Klassenbeste, fiel daher auch niemals als systemkritisch auf. Wer sich an die Lehrpläne der DDR erinnert, wird feststellen, dass hier insbesondere ein großes Augenmerk auf die staatskundliche Unterrichtung gelegt wurde. Pflichtbestandteil des Schulunterrichts war unter anderem die Staatslehre des Marxismus-Leninismus, der zu den tragenden Pfeilern der Indoktrination zählte, was auch für das System überlebenswichtig war, sollte doch damit die Treue zum DDR-Staat als wesentlicher Faktor für sein weiteres Fortbestehen schon in der Schulzeit gesichert werden. Angela M. übernahm schon früh als Jugendliche Aufgaben in der staatlichen FDJ-Organisation und fungierte auch später unter dem Titel einer 'Sekretärin' in der FDJ-Organisation im 'Ministerium für Agitation und Propaganda', wohlwissend, so der ehemalige Mitarbeiter Gunter Walter, der kurzzeitig ihr Vorgesetzter war, und Angela M. zu seinem Führungskreis am ZIPC (Zentralinstitut für Physikalische Chemie) gehörte, obwohl sie dies bis heute vehement bestreitet. Eine der vorrangigen Aufgaben der FDJ-Grundorganisation war es, sich solide marxistisch-leninistische Grundkenntnisse anzueignen, um mit neuen gefestigten Argumenten das tägliche politische Gespräch zu führen. Und genau dafür erhielt die Beauftragte für Agitation und Propaganda vorbereitete Materialien. Angela M. hat zwar später, auf ihre Funktion der FDJ-Organisation angesprochen, behauptet, weil auch der Bereich 'Kultur' dazu zählte, sie könne sich daran nicht mehr richtig erinnern, sie sei jedoch lediglich 'Kulturbeauftragte' gewesen, und ihre Tätigkeit habe lediglich darin bestanden, Theaterkarten zu besorgen und Buchlesungen zu organisieren.

Was so garnicht in das Bild einer harmlosen Mitläuferin passt, ist ihr späteres politisches Engagement für die DDR-Strukturen, weil auch offensichtlich politische Inhalte ganz im Sinne der DDR-Führung am Arbeitsplatz in den Instituten, an denen sie eigentlich der physikalischen Forschung nachgehen sollte, insbesondere in den Pausen an der Tagesordnung waren. Dass Angela M. nicht dem System kritisch gegenüber eingestellt war, wird auch an der Tatsache offensichtlich, dass ihr ein uneingeschränktes Reiserecht bewilligt wurde, was schon in der DDR-Zeit als außerordentliches Privileg galt, und das nur verdiente DDR-Bürger erhielten, deren Linientreue zum bestehenden politischen System der DDR darüber hinaus als äußerst gefestigt gelten musste.

Angela M. unternahm während dieser Zeit daher auch Reisen in die BRD und kehrte doch stets wieder in die DDR zurück. Aus diesen Tatsachen und ihren späteren Äußerungen schwingt mehr der Wunsch mit, als politische Mitläuferin wahrgenommen zu werden, der man die Umstände als benachteiligte DDR-Bürgerin nachsehen möchte, weil ihr Leben nur aus Kompromissen mit den politischen Umständen bestand, um im Unrechtssystem der DDR nicht unangenehm aufzufallen, und um am Ende nicht der politischen Verfolgung ausgesetzt zu sein. Alles das verliert enorm an Glaubwürdigkeit, wenn ihre Freiräume innerhalb des politischen Systems und ihre späteren Aussagen verifiziert werden. Merkel war eben nicht nur die Mitläuferin innerhalb eines staatlichen Unrechtssystems, sondern sie war eine Funktionärin. Niemand hatte sie dazu gezwungen in diesen Positionen zu arbeiten; es handelte sich dabei um ihre persönliche und freie Entscheidung.

Zum Zeitraum der Wende galt ihr Engagement auch nicht dem Streben nach der Beendigung des DDR-Unrechtsregimes, sondern in erster Linie dem Nachhängen eines zweiten Sonderwegs, den die DDR als zweiter unabhängiger Staat gehen sollte. Sie sprach von einem Sozialismus mit menschlichem Antlitz, dass während der DDR-Zeit nur als Farce bezeichnet werden konnte. Sie hielt dabei in der Zeit der politischen Wende am Gedanken eines sozialistischen Staates weiter fest. Erst als das Volk skandierte 'Wir sind das Volk!' hatte, unter dem massiven Druck der Bevölkerung, ein 'Reform-Sozialismus' nach zwei Diktaturen keine Chance mehr auf eine weitere Fortsetzung. Das Volk als der eigentliche Souverän hatte entschieden, und wollte den politischen und vor allem wirtschaftlichen Anschluss an den Westteil Deutschlands. Eine zutiefst demokratische Entscheidung, sollte doch 'Alle Macht vom Volke!' ausgehen.

Dass diesem Grundsatz wohl nicht so sehr entsprochen wurde und aktuell auch nicht wird, ist in der gegenwärtigen Politik Deutschlands ein Sprung in die aktuelle Politik- Landschaft, doch dies würde im Kontext zum ersten Leben der Angela M. jetzt doch zu weit führen. Das Buch spiegelt eine nahezu unglaubliche Rechercheleistung über das Leben der Angela M. wieder und verdeutlicht, unter welch widrigen Umständen die Wahrheitsfindung über den wichtigen Lebensabschnitt in der DDR und ihre Prägung aus einem Unrechtssystem heraus, die politischen Handlungen der Kanzlerin in einen Kontext gebracht werden können, und wie sie in diesem Zusammenhang verständlich werden. Die Arbeit in einem Unrechtssystem lässt schnell den Blick auf das Recht der Bürger vergessen, wenn die Partei doch immer Recht behält, und schon in ihrem Allmachtsanspruch weiß, was das Beste für seine Bürger ist. Warum dann noch groß, mit der Bevölkerung des Landes über den richtigen Weg in einen Dialog treten, wenn der Weg doch ohnehin alternativlos ist? Bevormundung ist das ausgemachte Ziel in einem totalitären Staat, der seine Macht gegenüber dem Souverän gnadenlos durchsetzt. Viele Äußerungen der Kanzlerin, von der Verlängerung der Laufzeit der Atomkraftwerke, der Energiewende, bis hin zu Stuttgart 21, wurden zur 'Chefsache' erklärt, um dann in der Versenkung zu verschwinden. Hier ist eine Person an der Macht, die durch ihre frühe Prägung in einen Unrechtssystem offensichtlich deren Mechanismen zur Machtdurchsetzung vollumfänglich übernommen hat. Diese Mechanismen der Macht wirken auch, unabhängig vom jeweiligen politischen System, sogar unter konträr geänderten politischen Vorzeichen.

So wird durch dieses Buch verständlich, weshalb der Regierungsstil unter jahrzehntelanger geübter Manipulation der Bevölkerung in einem sozialistischen System auch in einem westlich kapitalistischen System bestens funktioniert, wenn sie der Bevölkerung als 'alternativlos' nahegebracht, entsprechend gemanagt, und strategisch klug verpackt wird. Das Eingestehen von Fehlern gehörte schon zur DDR-Zeit nicht zum Repertoire der DDR-Staatsmacht, umso weniger gehört das Eingeständnis eines Fehlers in der Frage der Euro-Rettung oder in der aktuellen Flüchtlingskrise zum Repertoire einer Angela M.

Das Buch ist sauber recherchiert, und zeigt die Neuerfindung der Angela M. auf, die Äußerungen von sich preis gibt, die nicht so recht zu ihrer Entwicklung zu DDR-Zeiten passen wollen, wenn nun plötzlich schon seit frühester Jugendzeit, schon immer das freiheitlich demokratische System der BRD als das einzige erstrebenswerte System in ihren Gedanken fest verankert war. In Anpassung an das politische westliche System, wird nun von allem das Gegenteil behauptet, das sozialistische DDR-System gebrandmarkt, und das Bild der harmlosen DDR-Mitläuferin gezeichnet. Wer diesem von ihr über sich selbst gezeichnetem Trugbild misstraut, dem ist die Lektüre dieses Buches nachdrücklich empfohlen, um sich ein eigenes Bild über den Wahrheitsgehalt der Aussagen der Kanzlerin über ihre persönliche 'politische Wende' zu machen, die sich im übrigen einer Mitarbeit am Entstehen des Buches verweigert hatte, was sie über ihren Regierungssprecher mitteilen ließ. Vertane Chance- oder wie Gorbatschow es schon zum Ausdruck brachte: 'Wer zu spät kommt, den straft das Leben!'
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am 18. September 2015
Ein sehr gutes Buch, unbedingt lesenswert. Es zeigt neben ihrer Kindheit auch das sozialistisch und kommunistisch geprägte Umfeld, in dem sie aufgewachsen ist. Auch ihr weiterer Weg in führenden Positionen der kommunistischen Jugendbewegung unterstreicht ihre positive Einstellung zum DDR-Staat. Vom Unrecht in diesem Staat, oder von Todesschüssen an der Mauer, war kein Thema für sie.
Erstaunlich, wie sich ein Mensch um der Karrierewillen so verändern kann.
Auch der kurze Abschnitt über Gauck und seiner Behörde zeigt auf, dass er von einem "Gutmenschen" weit entfernt ist.
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am 13. August 2015
Die Autoren erzählen unterhaltsam und stets mit Quellen belegt, wie Frau M.s Leben vor der Grenzöffnung verlief: Stets systemkonform mit der SED aber keine Mitarbeit in der Stasi. Ihn Hamburg geboren wurde sie mit der Familie auf Wunsch des Vaters, eines überzeugten Kommunisten, in die DDR verpflanzt. Dort lernte sie, sich anzupassen, Leistung zu bringen und niemandem ihre Gefühle und Meinungen mitzuteilen.
Nach der Lektüre dieses Buches habe ich verstanden, warum die Politik von Frau M. der SPD so nahesteht und warum die Ziele der FDP für sie so unverständlich und nicht nachvollziehbar waren.
Als nächstes werde ich das Buch von Frau Gertrud Höhler lesen, das die Politik von Frau M. nach der Wende analysiert.
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am 13. August 2016
Auf der Suche nach Erklärungen für das immer deutlicher zutage tretende Versagen der Bundeskanzlerin, habe ich mir das bereits 2013 erschienene Buch von Ralf Georg Reuth und Günther Lachmann gekauft und mit großem Interesse gelesen. Das Buch besticht durch eine sehr faktenreiche Darstellung von Angela Merkels DDR-Biographie, die gut in den zeitgeschichtlichen Hintergrund eingebettet ist. Am Ende der Darstellung ziehen die Autoren ein Fazit, dem ich inhaltlich ohne Abstriche folgen kann.

Von besonderer Bedeutung für Angela Merkels Wirken - auch bis zum heutigen Tag - dürfte ihre frühe Prägung als Tochter eines linken DDR-Pastors sein, der sich inmitten eines stasiversuchten Umfeldes führend an der Umsetzung des Konzepts "Kirche im Sozialismus" beteiligte. Er tat dies weniger aus materieller Orientierung (obwohl auch er und seine Familie im SED-Staat Vorteile genossen), sondern aus Überzeugung. Gegen die begeisterte Mitwirkung seiner Tochter Angela bei den "Jungen Pionieren" und ihre Leitungstätigkeit in der FDJ hatte der Vater nichts einzuwenden, obwohl eine solche Mitwirkung zumindest in den 1960er Jahren in christlich orientierten DDR-Familien unüblich war oder vehement abgelehnt wurde. Schon damals zeigten sich bei Angela Merkel typische Charaktereigenschaften, die ihre weitere Biographie bestimmen sollten: Intelligenz, Fleiß, Disziplin und Strebsamkeit - allerdings (abgesehen von einer Vorliebe für die russische Sprache und Kultur) verbunden mit einem völligen Fehlen sonstiger Interessen und Überzeugungen. Im Rückblick beschreiben Zeitzeugen die Schülerin und Jugendliche Angela Merkel als unscheinbar, zurückhaltend und unnahbar.

Dieser Eindruck bestätigte sich später im Studium und während Merkels Berufstätigkeit. Für die "Solidarnosc"-Bewegung in Polen brachte Merkel zwar Interesse auf, mehr aber auch nicht. Nach dem Aufkommen von "Glasnost" und "Perestroika" in der Sowjetunion nahm sie gelegentlich an Veranstaltungen oppositioneller Gruppen teil, engagierte sich in ihnen jedoch nicht, sondern blieb passiv und im wahrsten Sinne des Wortes stumm. Alle späteren Aussagen von Merkel über ihre angeblich frühzeitige Gegnerschaft gegenüber dem DDR-Sozialismus, die von den Autoren immer wieder mit anderslautenden Belegen kontrastiert werden, gehören ins Reich der Legende. Was Merkel in der Umbruchphase der DDR 1989/90 wollte, war ein reformierter Sozialismus und die Aufrechterhaltung der DDR als selbständiger Staat. Darin unterschied sie sich nicht von den Mitstreitern im "Demokratischen Aufbruch" und anderen Gruppen der DDR-Bürgerbewegung. Allerdings besaß Merkel nicht die Konsequenz anderer Aktivisten, die sich enttäuscht zurückzogen, als die Weichen in Richtung Wiedervereinigung und westliches System gestellt wurden. Im Interesse ihrer politischen Karriere vollzog Merkel ihre ganz persönliche politische Wende und machte in der CDU Karriere, die sie - leider - bis ins Bundeskanzleramt führte.

Hier, am Ende des Buches, setzen die Autoren zu einem Erklärungsversuch an, der mich wie gesagt überzeugt hat. Sie schreiben (S. 286f): "Wer eine solche Wendung mitmacht - für den können politische Inhalte nicht im Mittelpunkt stehen. Für den geht es um Karriere und Macht. Für den ist Macht Selbstzweck. Das ist das Spezifikum des Politikverständnisses der Angela Merkel, das bereits ihren Aufstieg in der gesamtdeutschen CDU markiert." Man fühlt sich an eine von den Autoren zitierte Äußerung von Merkels Vater erinnert (S. 47), in der inhaltliche Beliebigkeit und Werterelativismus zum Ausdruck kommen: "Unsere christlichen Verhaltenstraditionen vermitteln uns unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen für unsere ethischen Entscheidungen keine unmittelbare Orientierung mehr." An anderer Stelle (S. 289f) zitieren die Autoren den Historiker Michael Stürmer, der die negativen Folgen von Merkels Politikverständnis für den deutschen Staat aufzeigte, als er 2013 schrieb, das Wertgefüge gehe "in den Schlussverkauf". Der "Horizont der Normalität" sei "ins Wanken geraten" und müsse "wieder Gleichgewicht finden". Angesichts von Merkels Agieren in der "Flüchtlingskrise" 2015/16, ihres mangelhaften Eintretens für die Bewahrung unserer westlichen Werte, ihrer wachsweichen Haltung gegenüber Erdogans diktatorischen Bestrebungen in der Türkei etc. muss man Stürmers Äußerungen als prophetische Worte bezeichnen. Allerdings schieben die Autoren nicht nur Merkel die Verantwortung für politische Fehlentwicklungen zu, sondern auch einem beträchtlichen Teil der deutschen Gesellschaft, der sich "mit seinem ausgeprägten Harmoniebedürfnis dabei wohlzufühlen" scheint. Damit haben sie zweifellos Recht.

Fazit: Ein sehr sauber gearbeitetes Buch, das aufklärerisch wirkt und dem man noch mehr Leser wünscht.
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am 12. Februar 2015
Zweifelsohne ist es ein großer Verdienst der Autoren, ein wenig Licht in die Biografie unserer Bundeskanzlerin zu bringen. Bemerkenswert ist hinsichtlich ihrer Dissertation, dass sie über acht Jahre daran arbeiten konnte, bei üblichen drei oder vier Jahren mit zähneknirschender Verlängerung von einigen Monaten. Das gilt auch für die umgehende lukrative Westdienstreise (Karlsruhe) nach Abschluß der zähen Doktorarbeit mit Besuch eines ehemaligen Kollegen in Konstanz. Das weit vorausschauende Dissertationsthema macht andererseits den stabilen 5. Platz der DDR unter den Industrieländern Europas nach westlicher OECD-Statistik in den 70- und 80iger Jahren deutlich, allen später aufkommenden Rückstands- und Marodegerede zum Trotz.
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am 28. Februar 2016
Diese Buch ist empfehlenswert. Seine Schlüsse werden auch in der jetzigen Flüchtlingskrise bestätigt. Sie helfen, die "Werte" der Angela M. und ihre Karriereentwicklung besser zu verstehen. Frei von Polemik. Erklärt einiges, aber möglicherweise nicht alles, über die seltsame Bevorzugung der Pastorenfamilie Kasner in der ehemaligen DDR.
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am 2. April 2016
Die beiden Autoren haben sich der Mühe unterzogen, unsere lange Zeit weithin unterschätzte Bundeskanzlerin in ihrem Leben vor der Politkarriere zu analysieren. Als ehemalige Mitschülerin war sie weitgehend unauffällig, bis auf ihre Belobigungen beim Fahnenappell wegen siegreicher Russischolympiaden. Hier erfährt man nun viel über das "rote Pastorenelternhaus", in dem Frau M. aufwuchs, dass ihr Vater Pastor Kasner maßgeblich an dem Superschwindel "Kirche im Sozialismus" mitgewirkt hat. Baff war ich, dass die meisten der Ostdeutschen, die Merkel zum Aufstieg in der Poitik verhalfen, entweder Stasi- Leute waren oder dem DDR- Regime nahe standen (z.B. Schnur, Stolpe).
Man erfährt, mit welcher Zielstrebigkeit Frau M. ihre Karriere verfolgte, wobei sie vom Demokratischen Aufbruch zielsicher in der CDU landete. Eigentlich war ihr das Parteiprogramm nicht so wichtig, Hauptsache Aufstieg und Macht. Dass sie im Lauf ihrer Karriere nicht nur ihren Ziehvater Helmut Kohl sondern auch andere Parteifreunde über die Klinge springen ließ, macht die Frau nicht sympathischer.
Das Buch habe ich vielen empfohlen und verschenkt. Es erhellt eine Persönlichkeit, die dabei ist, in Deutschland die Demokratie abzuschaffen und eine unselige Langzeitwirkung auf unser gesamtes Leben und die Verhältnisse in Europa und der Welt haben wird. Dieses Buch bringt Erkenntniszuwachs!
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am 26. Juli 2015
habe mehr erwartet. Was drin stand, kannte ich schon aus anderen Quellen und dachte, es kommt etwas mehr raus :)
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am 18. Januar 2015
Sehr authentisches und interesantesBuch.Ich habe schon immer dieMeinung vertreten das A. M. Herrschsüchtig ist.Da wird hier eindrucksvoll mit vielen Dokumenten belegt.
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am 8. Juli 2013
Leider ergaben sich keine neuen Erkenntnisse für mich. Die üblichen Schlagwörter in Zusammenhang mit Frau Merkel wie farb- und profillos, windschlüpfrig und geschickt im Umschiffen von Widerständen haben sich nur bestätigt...
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