Hier klicken Sale Salew Salem Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Sonderangebote Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedEcho AmazonMusicUnlimited longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 3. April 2017
Ein Buch, todtraurig und doch manchmal zum Lachen. Selten, dass ich mal ein Buch an einem Tag am Stück gelesen habe, weil es mich so sehr gepackt hat und ich einfach wissen wollte, wie es ausgeht.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Luca lebt mit seiner Mama zusammen. Sein Vater ist verschwunden und Luca vermisst ihn auch nicht. Allerdings findet er das Wort "Halbwaise" verletzend und weiß ganz genau, was passiert, wenn seine Mama mal nicht mehr da sein sollte: er kommt ins Heim. Und da will er auf keinen Fall hin. Deshalb verheimlicht er auch der Außenwelt, dass seine Mama eines Morgens tot im Bett liegt...

"Meine erste Lüge" ist das Debüt von Marina Mander und lässt mich nach dem Lesen zwiegespalten zurück. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht, erinnerte mich das Werk doch an "Raum" von Emma Donoghue. Und von diesem Roman war ich damals begeistert. Das Buch von Marina Mander konnte das leider nicht.

Luca erzählt seine Geschichte aus der Ich-Perspektive und ich denke, genau hier liegt die Krux. Der Autorin ist es in meinen Augen nicht gelungen, sich vollständig und durchgehend in die Wahrnehmung eines kleinen Jungen hineinzuversetzen.

Zum Einen hat Luca Gedankengänge, die mir für einen Jungen um die 10 Jahre sehr philosophisch und fast hochtrabend vorkommen. Damit möchte ich keinesfalls unterstellen, dass Kinder in diesem Alter nicht durchaus tiefgehende und faszinierende Gedanken haben, dennoch wirkte es in Lucas Fall gestelzt.
Zum Anderen kennt Luca Worte und Begebenheiten, die nicht recht zu dem Bild passen, das Marina Mander von ihm zeichnet. Dadurch wirkt er nicht glaubwürdig und auch nicht echt.

Leider konnte mich auch die Geschichte an sich nicht überzeugen. Zwar stimmten mich die Versuche des Jungen melanchonisch, wie er versucht, den Tod seiner Mutter geheim zu halten. Auf der anderen Seite kommt der Kleine nicht vom Fleck, es passiert so gesehen nichts und auch das Ende überzeugt weder durch Raffinesse noch Überraschung. Insgesamt wirkt das Werk unabgeschlossen und nicht bis zum Ende durchdacht.

Fazit: aus Kindersicht zu schreiben, ist schwierig und Marina Mander hat es leider nicht geschafft. Somit kann ich auch keine Leseempfehlung aussprechen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juni 2013
Luca ist der knapp zehn jährige Sohn einer alleinerziehenden Mutter, einen Vater scheint es nicht zu geben und die sozialen Kontakte halten sich ziemlich in Grenzen, bis auf eine Freundin von der Mutter und den ein oder anderen Männerbesuch haben sie niemanden.
Nachdem seine Mutter ihren Job verliert, verfällt sie in Depressionen, liegt fast nur noch im Bett.
Eines Morgens wacht Luca auf,es ist ein Schultag, er geht ins Schlafzimmer seiner Mutter, aber sie regt sich nicht. Luca hat ein ganz komisches Gefühl, macht sich aber trotzdem fertig, und geht zur Schule, als wieder zurück ist, hat sich an der Situation zuhause nichts geändert. Langsam realisiert er, das seine Mutter tot ist.
Luca beschliesst es niemandem zu erzählen, denn er hat Angst als Waise im Heim zu landen, also will der den Schein wahren das eben alles so ist wie es war, indem er sich nach aussen hin nichts anmerken lässt, er wäscht sich, zieht sich saubere Sachen an, besucht regelmässig weiter die Schule, geht sogar einkaufen solange das Geld reicht und kümmert sich rührend um seinen Kater.

Mehr möchte ich nun nicht zum Inhalt erzählen, denn es soll ja noch gelesen werden.

Erzählt wird dieser Roman von Luca selbst, in seiner kindlichen, aber doch irgendwie schon fast erwachsenen Sprache.
Wir erfahren einiges aus der Vergangenheit, denn es gibt viele Rückblenden von Situationen an die sich Luca erinnert.
Das Buch fesselt, man möchte es garnicht aus der Hand legen, weil man wissen möchte wie es weitergeht, was Luca als nächstes macht.

Ich wär am liebsten hin, und hätte Luca und seinen Kater da raus geholt.

Die Autorin hat hier einen sehr bewegenden Roman geschrieben, der auf jedenfall sehr zum nachdenken anregt.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. August 2013
"Meine erste Lüge" handelt zwar von einem neunjährigen Jungen, doch ist es gewiss kein Buch, das Neunjährige lesen sollten. Dafür ist die Geschichte, die Autorin Marina Mander hier erzählt, zu beklemmend und verstörend.

Luca will nicht ins Waisenheim abgeschoben werden. Deswegen entschließt er sich, als er seine Mutter morgens tot im Bett vorfindet, zu schweigen und sein Leben, so gut es geht, weiterzuleben.

Der Roman wird aus der Sicht eines traumatisierten Kindes, das vieles nicht begreift, aber einiges dafür umso mehr, erzählt.
Die schlichte, einfache und ehrliche Sprache trägt erstaunlicherweise zu noch mehr Beklemmung bei. Der Satzbau erinnert teilweise tatsächlich an den eines Kindes, aber die stellenweise sehr komplexen Gedankengänge und der Gebrauch einiger Wörter, die ich hier nicht nennen werde, widersprechen diesem Eindruck. Aber für mich ist diese Tatsache nicht ausschlaggebend, denn "Meine erste Lüge" ist ein fiktives Werk, da muss nicht alles vollkommen logisch und realistisch sein. Außerdem ist Luca ein aufgewecktes Kind, das viel zu früh gezwungen wurde, erwachsen zu werden.

Luca tat mir an einigen Stellen unfassbar leid. Seine gesamte Situation ist so tieftraurig, verzweifelt und scheint keinen Ausweg zu haben, denn er will unter keinen Umständen ins Heim und gleichzeitig droht er es psychisch nicht mehr auszuhalten, mit seiner toten Mutter im Zimmer nebenan. Ich finde es erschreckend zu sehen, wie der kleine Junge mit seiner Situation umgeht, ganz allein und auf sich gestellt, ohne irgendeine Vertrauensperson.

Das offene Ende ist für mich auch nicht unbedingt eines - jedenfalls habe ich es nicht als störend empfunden - denn Luca trifft am Ende eine Entscheidung, die er in diesem Moment fast unterbewusst und automatisch als die beste Möglichkeit für seine Situation ausgewählt hat und ich habe es als hoffnungsvollen Schimmer für Lucas Zukunft aufgefasst. Für mich ging es am Ende nicht mehr darum, was genau mit Luca geschehen wird, sondern darum, welche Entscheidung er trifft.

Die Handlung des Romans ist eher unspektakulär und das Buch lebt von Lucas Gedanken und Gefühlen und den Rückblenden und Erinnerungen an seine depressive Mutter. Die dadurch geschaffene Atmosphäre ist unglaublich dicht, bedrückend und intensiv.

Fazit: "Meine erste Lüge" ist ein schockierender, stellenweise tragikomischer Roman, der zu berühren und bewegen weiß.

"Ich will nicht an Würmer denken.
Ich will an nichts mehr denken.
Ich muss lernen, nichts zu denken.
Da muss es ein System geben.
Um nichts zu hören, reicht es, sich die Ohren zuzuhalten und laut zu singen, um nichts zu denken, was kann man da tun?" - S.140
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Februar 2017
In diesem Buch geht es um einen Jungen, der keinen Vater mehr hat und als Halbwaise mit seiner des Lebens müden Mutter zusammenlebt. Eines Tages kommt es dazu, dass die Mutter nicht mehr aufwacht und der Junge verheimlicht ihren Tod, weil er unter gar keinen Umständen in ein Heim will. So lebt er fortan mit seinem Kater Blu zusammen und versucht den Alltag wie ein Erwachsener zu meistern und natürlich ohne die erste große Lüge seines Lebens auffliegen zu lassen.

Das Buch hat mir ganz gut gefallen. Da die Geschichte ziemlich kurz ist und von der Handlung her kaum etwas Interessantes aufweist, hat es für mich nicht für mehr als drei Sterne gereicht, aber dennoch war es ein gutes Buch mit einer spannenden Thematik, die in einer sehr freundlichen Form umgesetzt wurde, denn das Buch ist weder melodramatisch noch deprimierend. Es ist aus der Sicht des Kindes geschrieben, dem die Schnauze gewachsen ist, wie sie eben wächst und das auch so spricht. Schöner Weise ist es aber auch sehr poetisch geschrieben und die Autorin bedarf sich einigen wundervollen Metaphern sowie Vergleichen, die mir gänzlich neu waren und mir somit unglaublich gut gefallen haben.
Insgesamt war es also für mich definitiv der Erzählstil, der mich durch diese Geschichte getragen hat und das ist keinesfalls schlimm. Erzählen kann die Autorin, wenn es auch nicht so richtig spannend ist, so ist es doch relativ poetisch und tiefgründig.
Man hätte durchaus aber auch mehr aus diesem Buch, der Idee und eben dieser Thematik herausholen und machen können. Letztendlich war die Geschichte nett, aber wirklich tief ging sie am Ende leider nicht. Dennoch habe ich den Kleinen, sowie seinen Kater Blu, ziemlich schnell ins Herz geschlossen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Dezember 2013
Ich möchte hier keine weitere Zusammenfassung schreiben. Die Handlung umfasst: Depressive Mutter liegt verstorben im Schlafzimmer. Übrig bleibt ihr 9-jähriger Sohn, der aus Angst in ein Waisenhaus zu müssen, seinem Umfeld ca. 2 Wochen vorspielt, dass alles in Ordnung sei.
Sehr ansprechendes Cover, renommierter Verlag (Piper), gute Kritiken und gute Idee der Handlung. Also ein Kauf.
Sprachlich ist dieser kurze Roman auch nicht schlecht. Leider wurde aus der Idee zu wenig gemacht. Die Emotionen des Jungen sind zwar nachvollziehbar, allerdings wiederholt sich die Autorin. Der Junge durchlebt keine Entwicklung und als Leser wird man somit auch nicht mitgenommen. Kurz gesagt: Langatmig, langweilig. Wenn man schließlich bei der Lektüre soweit ist, dass man das Buch aufgeben möchte, falls nun nicht etwas passiert, endet die Geschichte plötzlich. Wahrscheinlich wusste die Autorin auch nicht weiter. Das Ende ist offen gestaltet. Auch dieses ist wieder nur mäßig gemacht, so dass man hier gar keine Lust hat, die eigene Fantasie schweifen zu lassen.
Alles in allem kann man gut und gerne auf dieses Buch verzichten oder man wartet eben auf das Taschenbuch.
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Als Mama eines Tages nicht mehr aufwachen will, beschließt Luca, lieber niemandem etwas davon zu sagen ... Wunderbar geschrieben, herzzerreißend, tragikomisch ist diese Geschichte eines kleinen Jungen, der versucht, ganz allein zurechtzukommen. Luca ist kaum zehn Jahre alt, aber was von Waisenhäusern zu halten ist, weiß er genau - die kennt er aus dem Fernsehen, und da will er auf keinen Fall hin. Deshalb beschließt er, niemandem zu sagen, dass im Schlafzimmer seine Mutter tot im Bett liegt. Er wird schon zurechtkommen. Schließlich ist er es gewohnt, sich um das meiste selbst zu kümmern, denn Mama war gelegentlich ein bisschen komisch, und einen Vater hat er nicht. So gut es geht versucht er, regelmäßig zu essen und einigermaßen sauber und ordentlich in der Schule zu erscheinen. Eine Zeit lang läuft alles glatt, aber dann gibt es doch ein Problem ...
(Kurzbeschreibung laut amazon)

Ich bin durch eine Empfehlung im Radio auf das Buch aufmerksam geworden und wusste sofort, dass ich es unbedingt lesen muss. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht warum eigentlich. Lockte mich die außergewöhnliche Geschichte über ein emotionales Thema oder eher die Entwicklung der Figuren? Ich weiß es wahrlich nicht. Aber eines weiß ich: Marina Mander hat mich nicht enttäuscht.

Die Autorin hat sich mit ihrer Sprache so unglaublich intensiv in die Gefühlswelt des neunjährigen Luca eingebettet, dass ich seitenweise davon überzeugt war hier das Werk eines Jungen in den Händen zu halten.
Ihre Zeilen sind aufwühlend, von vielschichtiger Emotionalität und einem ganz feinen Gespür für die Fähigkeit Leser zu fesseln.
Mander streut Hoffnung in ihren Plot, dann wieder große Ängste und zuweilen war ich versucht in das Buch hineinzuspringen, um Luca an mich zu drücken und ihn zu trösten.

Und so intensiv dieser Roman an manchen Stellen ist, so nüchtern und reduziert ist er an anderer Stelle. Der Leser wird lange Zeit vor der erschreckenden Realität bewahrt und spürt sie doch irgendwann wie ein Donnerschlag bis tief ins Herz hinein.

Mander hat erkannt, dass man nicht immer klare Sätze schreiben muss, um Emotionen zu transportieren. Das können nur wenige Autoren. In "Meine erste Lüge" brilliert diese Fähigkeit auf einem ganz hohen Niveau.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Oktober 2014
Ein Junge, dessen Mama am Morgen nicht mehr aufwacht, ahnt schon, dass diese tot ist, will jedoch niemandem etwas davon erzählen und hofft anfangs sogar noch darauf, dass sie wieder aufwacht. Er versucht, alles auf kindliche Art zu verheimlichen.
Ich muss sagen, dass ich als Kind sehr ähnlich gedacht und gehandelt habe, deswegen ging mir das Buch sehr nah.
Marina Mander beschreibt die Situation des Jungen sehr glaubwürdig.
Die Situation ist schrecklich gut beschrieben.
Ich will auch betonen, dass das Cover meines Erachtens nach bei genauerer Betrachtung hervorragend zum Buch passt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Januar 2014
Als ich das Buch gekauft habe, habe ich es mir ganz anders vorgestellt. Das Buch habe ich in einem Tag fertiggelesen. Ich finde, dass es in diesem Buch hauptsächlich um die Gedankenwelt eines Kindes geht. Wer erwartet, das sich in diesem Buch alles auflöst und die erste Lüge aufgeklärt wir, den muss ich enttäuschen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 30. Mai 2013
"Meine erste Lüge" ist kein Buch, das man einfach liest und zur Seite legt.

Bereits die Inhaltsangabe ließ mich zögern. Luca, ein 10-jähriger Junge, der alleine mit seiner Mutter lebt, weil sich der Vater "in Luft aufgelöst hat", findet seine Mutter eines Morgens tot im Bett. Er berichtet niemandem davon, weil er Angst hat, in ein Kinderheim zu kommen. Er lebt noch weitere 2 Wochen an der Seite der toten Mutter und versucht den Tod der Mutter zu vertuschen. Seine anfängliche Hoffnung, die Mutter wache wieder auf, weicht zunehmend der Erkenntnis der Endgültigkeit. Luca schwankt zwischenzeitlich zwischen Hoffnung, Verzweiflung, pragmatischen Lösungen sowie völliger Überforderung mit der Situation.

Luca ist ein sehr kluger und humorvoller Junge. Was einen anfangs noch schmunzeln lässt - selbst angesichts der schlimmer Situation - gewinnt zunehmend an Bedrückung und man kann beim Lesen kaum abwarten, dass sich die schlimme Situation für Luca endlich auflöst. Ich möchte das Ende nicht vorwegnehmen. Nur so viel: wenn man das Buch aus der Hand legt, wirkt es nach. Es hat mich noch eine ganze Weile beschäftigt. An einigen Stellen musste ich doch sehr schlucken. Andererseits schafft es die Autorin, den Leser gefangen zu halten, weiterzulesen und mit Luca mitzufühlen und "bei ihm zu bleiben".
Allein diese schriftstellerische Leistung verdient 5 Sterne. Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich gleichzeitig so berührt wie fasziniert hat.

MEIN FAZIT: Tragisch, streckenweise tragikkomisch. Nichts für sehr empfindsame Seelen. Eins der Bücher, die man so schnell nicht vergisst.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden