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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
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The John Lennon Letters: Erinnerungen in Briefen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:29,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 6. November 2012
Von der ersten (erhaltenen) Karte John Lennons (ein Weihnachtsdank an seine Tante Harriert) bis zum letzten Autogramm für Rebeah Love, Telefonistin der Record Studios in New York, wenige Stunden bevor er erschossen wurde, versammelt Hunter Davies in diesem Buch akribisch, chronologisch und mit jeweiligen Abdrucken und kurzen bis mittellangen Erläuterungen die Briefe John Lennons.

Keine „Werkschau“ in dem Sinne, sondern vielmehr ein manches mal intimer Einblick in die Persönlichkeit des Musikers, der in seinen Briefen oft und oft die gleiche, muntere, bissige Ironie einfließen ließ, wie in vielen seiner Interviews und Statements.

Von „Kurzgrüßen“ wie: „Hi. Bye. John Lennon“ bis hin zu klaren, durchaus bissigen Briefen an Kritiker (lassen Sie doch jemanden Schreiben, der das kann“) oder hintergründig massiven Äußerungen gegenüber Cynthia, der ersten Frau (Deine Erinnerung ist, gelinde gesagt, getrübt....... Du hast mich sogar gebeten.... Dir um Julians Willen noch ein Kind zu machen... denk zu Abwechslung mal daran, wie Dylan sagt, es war ein „simple twist of fate““ (eine eigenartige Schicksalswendung).

Genauso interessant wie die kurzen und langen Briefe selbst, vor allem aber zum näheren Verständnis wichtig, sind die erläuternden Texte von Hunter Davies. Dieser rückt die jeweiligen Briefe zum einen in den größeren Zusammenhang ein und erläutert zum anderen Personen, Anlass und manchmal auch den weiteren Verlauf der Dinge um die Briefe herum. So wie in Bezug auf eine kleine Presseerklärung von 1973, der eine „Unterstützung“ des ersten Soloalbums von Ringo Starr vorweg gegangen war, gemeinsam mit George Harrison. Woraufhin Gerüchte einer Wiedervereinigung aus dem Boden schossen. Und John antwortet mit einem „echten Lennon“:

„Wenn nur alle so simpel und einfach wäre wie Mccartneys neue Single „My Love“, würde sich vielleicht Dean Martin und die Jerry Lewis wieder mit den Marx Brothers zusammentun“.

Ein Nachhall der Probleme mit Paul wird nicht in die Länge gezogen, taucht aber durchaus mit gewichtig im Buch auf. „Linda, wenn Dir egal ist, was ich sage: Halt die Klappe! – Lass Paul schreiben“. Ausdrücke dessen, wie sehr auch die jeweiligen Frauen für Aggressionskapital in der spannungsvollen Beziehung zwischen John und Paul ihre wichtige Rolle spielten.

„Ich schäme mich nicht für die Beatles, aber für einen großen Teil der Scheiße, die wir hingenommen haben, um sie so groß werden zu lassen“.

Hunter Davies stellt in hervorragender Weise die Person und Persönlichkeit John Lennons in dessen eigenen Briefen dar, kommentiert sorgfältig und ergänzt das Buch (neben vielen Bildern der Briefe selbst) um einige Fotos, eine Kurzbiographie John Lennons und ebenso biographischer Details von Yoko Ono. In dieser Form bildet das Buch, ebenso liebvoll gestaltet, wie verfasst, ein einmaliges Zeitzeugnis von und über John Lennon. Vollständig stimmig mit dem letzen Satz des Buches: „By hook or By crook, i'll be last in this book“ (im Alter von acht Jahren in das Autogrammbuch eines Freundes geschrieben).
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am 30. Dezember 2012
Hunter Davis` Buch hat den Charakter eines Kunstwerkes, das dem unvergesslichen John Lennon nochmals in nachhaltiger Weise ein Denkmal setzt. Ihm gelingt dabei eine ausgewogene Balance zwischen einem akribischen Sammeln von Selbstäußerungen des Künstlers bis hin zu kleinsten Briefschnippseln und präzise übergeordnete Zusammenhänge herstellende Beschreibungen der Lennon-Biographie. Anderen Büchern- wie der jüngsten Lennon-Biographie von Phillip Norman- hat er er voraus, daß er noch ungeklärte oder kontrovers diskutierte Episoden von Lennons Leben anhand seiner Briefe überprüfbar macht. Nur ein Beispiel: Die Frage, ob John Lennon Cynthia in den ersten Jahren ihrer Beziehung geliebt hat, kann nach den teilweise sie geradezu anschmachtenden Briefen eindeutig mit Ja beantwortet werden.

Zu anderen Fragen, wie etwa, ob John Lennon eine Mitschuld an dem frühen Tod von Stuart Sutcliffe trägt, geben die Briefe leider auch keine nähere Auskunft. In einem Brief aus dieser Zeit an Cynthia schreibt er nur, daß er sich nicht weiter mit diesem Tod beschäftigen wolle.

Da sich Hunter Davis in angenehmer Weise mit Interpretationen zurückhält, die Briefe nur kommentiert und in den damals aktuellen gesellschaftlichen Kontext einordnet, zeichnen die Briefe ganz von selbst ein Psychogramm von John Lennon. Besonders überrascht die Bravheit und Angepaßtheit, die in manchen Briefen durchscheint. Da wird noch 1963, als die Beatlemania schon aufkam, immer noch artig fast jeder Leserbrief beantwortet. 1968 wird Hunter Davis angewiesen, Tante Mimi sein erstes Buch über die Beatles nochmals korrekturlesen zu lassen. Beinahe gelingt es ihr dann, Davis zu untersagen, Lennons Schilderungen von Ladendiebstählen in seiner Jugendzeit zu veröffentlichen.

An anderen Stellen werden ausgeprägt "kleinbürgerliche" Züge von Lennon deutlich. So zum einen die recht strikte Trennung von Arbeit und Privatleben. Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen enthalten die Briefe keinerlei Informationen zu seinem Songwriting. Zum zweiten die mitunter geradezu anbiedernd-devote Sehnsucht nach einer Kleinfamilie. Vor allem die Briefe an Cynthia aber auch später an Yoko lassen erkennen, wie wichtig einem Teil seiner Persönlichkeit konservative familiäre Wertvorstellungen waren.

Dies macht die Person Lennon jedoch nicht "langweiliger" sondern noch interessanter, weil sie die Zerrissenheit und den Facettenreichtum seines Charakters umso deutlicher hervortreten läßt. Denn natürlich gab es auch den bissigen, zynischen, eigenwilligen Freigeist Lennon wovon viele seiner unkonventionellen Songtexte und seine gesellschaftspolitischen Aktivitäten zeugen, mit denen er oft seiner Zeit einen Schritt voraus war.

Insgesamt handelt es sich hier also um ein hervorragend recherchiertes und liebevoll gestaltetes Buch für Lennonologen, die sich seiner geheimnisvollen und vielfältigen Persönlichkeit noch ein Stück weiter annähern wollen.
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am 22. Oktober 2012
Der Herausgeber dieses Buches, Hunter Davies, ist der erste Biograph der Beatles gewesen und kannte deren Gründer John Lennon seit Mitte der sechziger Jahre. Über viele Jahre hat er alles, was er von Fans, Freunden, in Auktionshäusern und Archiven von John Lennon bekommen konnte, akribisch gesammelt und nun all diese unbekannten Schriftstücke der unterschiedlichsten Art in einem Buch veröffentlicht. In „The John Lennon Letters“ findet der an Lennon und/oder den Beatles interessierte Zeitgenosse aber nicht nur Briefe, sondern auch Einkaufszettel und andere kleine Notizen und auch etliche Zeichnungen Lennons.

Diese zunächst unscheinbaren Texte und Quellen ermöglichen dem Leser mehr als eine klassische Biografie. Sie liefern ihm sozusagen einen direkten Zugang zu der Person Lennons.

Die „John Lennon Letters“ erstrecken sich über einen Zeitraum von seiner frühen Jugend bis zu einem Autogramm das Lennon und Yoko Ono der Telefonistin eines New Yorker Studios gaben, in dem sie gerade arbeiteten. Es war der 8. Dezember 1980. Am Abend dieses Tages wurde John Lennon von Mark Chapman erschossen.

Die von Hunter Davies gesammelten Notizen, Briefe und Dokumente darf man nicht mit einem Tagebuch verwechseln. Immer wieder gibt es in der chronologischen Anordnung zeitliche und inhaltliche Brüche. Doch in ihrer Summe sind sie eine wertvolle Ergänzung seiner Biographie und bringen dem Leser und Musikfan John Lennon als einen sensiblen Menschen nahe, dessen Notizen aus der Zeit vor dem Attentat spüren lassen, dass er tief in sich eine Ahnung davon hatte, wie gefährdet sein Leben war.

Für die Sammler sei bemerkt, dass es dieses Buch auch in einer limitierten Vorzugsausgabe zu kaufen gibt.
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am 1. Januar 2013
Und noch mal ein opulenter Schinken zum Thema John Lennon und den Beatles. Wer die ersten Veröffentlichungen von Hunter Davies über die größten Musik- Genies des 20. Jahrhunderts kennt, und nun seine umfassende Sammlung Lennon`scher Postkarten Briefe und Telegramme gelesen hat, der wird nicht umhin können, dem Autor zu bescheinigen, dass er ein Meisterwerk geschaffen hat. Allein das Aufspüren und das Sammeln der Materialien dürfte eine unendliche Puzzle-Arbeit gewesen sein. Die Vielschichtigkeit der Quellen, insbesondere die Zeitzeugnisse Lennons in seinen familiären und intimen Beziehungen, vertiefen und verdeutlichen die Vielschichtigkeit und die unterschiedlichen Facetten seiner Persönlichkeit. Die Erläuterungen zu den einzelnen Schriftstücken zeugen von einer detaillierten und umfassenden Sachkenntnis des Autors und leiten den Leser souverän durch die Fülle des vorgelegten Materials. Autor und Verlag haben den Beatles-Fans mit den LENNON Briefen ein großartiges Geschenk gemacht.
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am 27. März 2015
Ich hatte das große Glück dieses Buch aus einem restbestand zu Kaufen, 19,99 . Mir schien der reguläre Preis zu hoch. Nach durchlesen diesem tollen Buches hätte ich es auch zum Originalpreis gekauft. Ich finde dieses Buch zeigt auch ein wenig die Künstlerische entwicklung von John. Ein muss für jeden Beatles Fan.
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am 9. Januar 2013
Das Buch habe ich meiner Schwester geschenkt, welche Beatles- und Lennon-Fan ist.
Die war jedenfalls absolut begeistert. Selbst wer schon "alles hat und kennt" findet noch hier noch unbekanntes Material.
Und erfährt vieles über die Persönlichkeit John Lennons.
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am 7. Februar 2013
Das Buch bietet einen interessenten und lustigen Einblick in das Leben von John Lennon. Tolle Zeichnungen und witzige Notizen bestätigen, dass er ein großes Talent hatte. Man fühlt sich bestens unterhalten, beim stöbern in seinem Leben. Für Fans ein absolutes Muss.
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am 2. Januar 2013
als Beatles -Fan muss man dieses Buch haben langeweile gibt es nicht mehr,toll geschrieben und nicht übertrieben ,
Preis-Leistung stimmt auch
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am 26. November 2015
Ein Buch, welches den aufmerksamen Leser lange beschäftigen wird und er danach eine Menge über Lennon erfahren hat. Super Buch, danke!!!
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am 13. Juni 2013
So hat man ihn bisher noch nie gesehen, selbst kleine Notizen wie EInkaufszettel geben Einblick in den Menschen John Lennon
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