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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
27
Ist die Kirche noch zu retten?
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:11,95 €+ 3,00 € Versandkosten


am 30. März 2013
Dieses Buch über die Schandtaten der kath Kirche verdient höchstes Lob. Es beschreibt die Verlogenheit der sogenannten Christenheit ,deren Handeln nichts mit Jesus und den Christen des 1.Jahrhunderts zu tun hat.An den Händen der Kirchen,evangelische nicht ausgenommen, klebt viel Blut.Sie sind Schuld ,dass so viele Menschen mit Gott nichts mehr zu tun haben wollen.Anders als Küng folgere ich: Diese Kirche ist nicht mehr zu retten und dem Untergang geweiht.
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am 14. August 2014
Ich bin ein Fan von Hans Küng und habe schon viele seiner Bücher gelesen. Er schreibt in diesem Buch über den Zustand der Kirchen, speziell der Katholischen. Warum wird Küng nicht in Rom gehört?
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am 18. September 2012
Dieses Buch sollte man besser nicht als erstes Buch zum Thema katholische Kirche lesen. Sonst bekommt man vielleicht zu sehr den Eindruck, die katholische Kirche ist nichts weiter, als ein Haufen verschworener Heimlichtuer, die frauenfeindlich, rückwärtsorientiert und eigentlich ablehnenswert sind. Ebenfalls könnte man denken, Hans Küng hält sich für den besseren Papst, ist leicht frustriert, dass er keine Karriere im Vatikan gemacht hat und sich aus persönlichen Gründen über Johannes Paul den II. und Ratzinger auslässt. Wer jedoch öfter über Küng liest, wird verstehen, dass seine "Therapievorschläge" von Herzen kommen und es einfach NÖTIG ist, diese oft drastischen Worte zu gebrauchen. Ich persönlich bin auch dafür, die mittelalterlichen Vorstellungen, die im Vatikan gelebt werden, zu beenden, jedoch wird die katholische Kirche auch immer die meine bleiben! Die (nicht nur) von Küng verlangte Rückbesinnung auf Jesus Christus ist für uns alle zum Besten! Seine Therapievorschläge sind angemessen, aber leider werden auch sie wohl wieder nicht von den Menschen gehört, die die Macht hätten, wirklich etwas zu ändern. Trotzdem ist dieses Buch eine gute Grundlage, medienwirksamen und oft sensationslustigen Kritiken entgegen zu halten oder sie ggf. auch fundierter zu erklären, als es z. B. in der Bildzeitung oder auf RTL getan wird.
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am 6. Mai 2017
Bin mit dem Produkt und dem Kaufverlauf voll und ganz zufrieden. Sollte ich weiterhin ein Buch benötigen, werde ich mich wieder an Sie wenden. Danke!
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am 20. Februar 2013
Es handelt sich um einen ausgezeichneten historischen Überblick über die Entwicklung des Papsttums bis in die heutige Zeit. Viele der beschriebenen Mißstände sind dem katholischen Laien nicht bekannt (so soll es auch sein). Die Gedanken und Vorschläge zur Verbesserung unhaltbarer Zustände leuchten unmittelbar ein. Nach Küng könnte man die Päpste mit ihrer Kurie als kriminelle diktarorische Macht bezeichnen, die schlimmer ist als die Mafia. Bei letzterer weiß jeder, dass sie kriminelle Machtansprüche hat und sie operiert nicht im Namen Christi. Die Verbesserungsvorschläge sind zwar logisch, aber werden bei den beschriebenen Strukturen bestimmt nicht umgesetzt werden. - Die Kirche ist also meiner Meinung nach, wenn ich Küngs Beschreibung folge, nicht zu retten, das Siechtum wird aber noch lange anhalten.
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am 10. Februar 2013
Das Buch ist jedem zu empfehlen, der vergessen hat, dass es außer den verknöcherten Leuten an der Spitze der katholischen Kirche auch noch diejenigen gibt, - und wahrscheinlich sind sie bei Weitem in der Mehrzahl - die für eine offene und tolerante, an den Aussagen des neuen Testaments orientierte Kirche stehen.

Hans Küng geht auf alle Fragen ein, die es den Katholiken heute so schwer machen, mit den gesellschaftlichen, und vor Allem moralischen Standpunkten der Kirche konform zu gehen.
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am 15. Dezember 2012
Wie üblich bei Hans Küng. Auch dieses Buch ist extrem KRITISCH, aber NACHDENKenSWERT: Vieles ist sicherlich in der Kirche verkehrt. Simpel geschrieben. Wenn Jesus Christus HEUTE nochmals in die Welt geboren werden würde, er würde schnellsten KEHRT machen wollen oder seine heutige machtbessesene Kirche nicht verstehen und reformieren.d.h. auf den Glauben zurückführen.
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am 1. September 2016
Karlheinz Deschner nennt es Kriminalgeschichte, Hans Küng Krankengeschichte. Die Fakten sind dieselben: Mord und Totschlag, Betrug und Heuchelei, Machtgier und Frauenfeindlichkeit, Inquisition und Kreuzzüge ... Für die positiven Seiten der Kirchengeschichte kann Küng auf zehn seiner anderen Bücher verweisen, deren Titel er S. 68 aufzählt.

Küngs Therapievorschläge für die Katholische Kirche:
- Dienst (Praxis) statt Herrschaft (Anspruch), Gemeinschaft statt Hierarchie, Nachfolge Christi (Armut, Demut, Einfachheit) statt Gewalt (Raffgier, Bürokratie, Dogmatik), Authentizität statt Fassade,
- Abschaffung von Zölibat und Erbsündenlehre, Inquisition und Repression (= psychische Folter), Diskriminierung der Frau, Unfehlbarkeit und Primat des Papstes (zugunsten eines Primats des Konzils und der Beteiligung von Klerus und Laien an der Wahl von Bischöfen und Päpsten),
- Reform (Rückbesinnung auf Bibel, Jesus, Glaube und Gnade nach dem Vorbild Luthers) statt Exkommunikation und Kirchenspaltung,
- Erlaubnis der Abendmahlsgemeinschaft mit Protestanten,
- Transparenz und Umstrukturierung statt Hang zur Restauration,
- Ersetzung von Ausflüchten und Schweigen beim ökumenischen Dialog durch Wahrhaftigkeit,
- Neugestaltung des Kirchenrechts.

Küngs Vorschläge zur Rehabilitierung: Aufhebung von Sanktionen und Wiedergutmachung statt Wissenschafts-, Fortschritts- und Demokratiefeindlichkeit.

Küngs Vorschläge zum Widerstand: Austritt aus der Kirche, Verweigerung der Kirchensteuer, Konversion, Nichteintritt in die Kirche, reformerisches Engagement für Zwischenlösungen, gemeinsames Handeln statt Schweigen.

Küngs Plädoyers für die Pille (sie ist ungesund!) und die Evolutionstheorie (sie ist falsch - wo ihre Grenzen liegen, zeigen die Erfahrungen von Züchtern und Genetikern: von alleine passiert nicht viel) wirken deplaziert. Die Kritik der Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. an Konsumdenken, Relativismus und negativer Toleranz war nicht demokratiefeindlich, wie Küng suggeriert, auch wenn die beiden sich selbst durchaus nicht wie Demokraten benahmen. Mit der Demokratie unvereinbar sind jedenfalls die Dominanz der Kleriker und die Ablehnung mancher Menschenrechte. Deswegen durfte der Vatikan bis heute der Europäischen Menschenrechtskonvention (1950) nicht beitreten

Am meisten unter die Haut ging mir zweierlei: Küngs Darstellung einer kirchlichen Karriere als Gehirnwäsche (S. 173-177) und seine Zusammenfassung von Berichten über kirchliche Repressionsmaßnahmen: "Mahnungen, Warnungen, Drohungen, Vorladungen, Versetzungen, Absetzungen, 'Bußschweigen', Entzug der kirchlichen Lehrbefugnis, Entzug der Predigtbefugnis, Suspension vom priesterlichen Amt ..." (S. 225).
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am 23. Januar 2013
Weil es höchste Zeit ist, aber durchaus nicht aussichtslos, ist dies Buch allen, denen das Schicksal der Kirche am Herzen liegt, zu empfehlen.
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am 8. April 2012
Hans Küng weiß wovon er spricht und er geht mit der derzeitigen Kirchenführung hart und schonungslos ins Gericht. Die Diagnose ist ausführlich und gründlich, da kommt die Therapie etwas zu kurz. Was er vorschlägt, ist für reformorientierte Christen nicht wirklich neu und einleuchtend. Die Sorge, die sich im Titel ausdrückt, erscheint echt und berechtigt.

Das Buch ist - für ein theologisches Werk - sehr gut und flüssig geschrieben und relativ leicht zu lesen. Konservative werden mit der Lektüre sicher keine Freude haben, Fortschrittlichen kann es ohne Einschränkung empfohlen werden.
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