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Marie Curie, diese auf eine besondere, herbe Art schöne Physikerin, ist als Konterfei vielen Menschen bekannt. Ihr hartes, fast ständig von Entbehrungen geprägtes Leben hingegen machen sich die wenigsten bewusst, wenn sie mit dem Namen der großen Dame der Naturwissenschaften konfrontiert werden.
Es wurde bereits angeschnitten, wie behutsam und einfühlsam sich die Autorin der Figur der Madame Curie, aber auch ihren Töchtern widmet, wobei sie Ève nicht außen vor lässt, die sich mehr für das Klavierspiel und Mode als für die Physik interessierte und Marie deshalb viel weniger nahe stand als Irène.
Sowohl die männlich dominierten wissenschaftlichen Institutionen und all die Diskriminierungen, denen die geniale Marie Curie ausgesetzt war - so durfte sie als Frau ihre Arbeiten vor der Akademie der Wissenschaften nicht selbst vortragen - als auch die Hexenjagd, die nach Bekanntwerden der Affäre mit Langevin begann, stellt die Autorin empathisch, dabei jedoch immer sachlich bleibend, vor. Sie würdigt das Engagement von Marie und Irène Curie im Ersten Weltkrieg und umreißt, wie die Forschung an der Radioaktivität zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen verschiedenen Teams wurde, wobei eine weitere Frau eine bedeutende Rolle einnahm: Lise Meitner, die in diesem Buch sozusagen nebenher ebenfalls eine Würdigung erfährt.

Eine Reihe von in den Text integrierten Bildern, manche davon sehr persönlich, rundet das Bild ab. Im Anhang findet der Leser etliche weiterführende und ergänzende Informationen. Der naturwissenschaftlich "vorbelasteten" Rezensentin tut es besonders gut, dass sich die eigentlich fachfremde Autorin in das Fachgebiet offensichtlich bestens eingearbeitet und es verstanden hat; auch das spiegelt sich im Buch wider und hilft wiederum den Leser, die kom-plexe Materie zu begreifen, ohne deren Erläuterung "in a nutshell" eine Wissenschaftler-Biografie ziemlich hohl wirkte. Parallel hierzu erstaunt, wie gut es der Autorin gelungen ist, unterschiedlichste Originaldokumente in einer griffigen Biografie zusammenzuführen.

Barbara Goldsmith bietet dem Leser eine Fülle an spannend und empathisch aufbereiteten Informationen und ein paar Stunden fesselnden Lesegenuss - eine der besten Curie-Biografien auf dem Markt, vom weiblichen Standpunkt her vermutlich sogar die beste.
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am 16. Juni 2017
»Marie Curie war in vielerlei Hinsicht ein Vorbild. Sie stammte aus einer verarmten polnischen Familie, arbeitete acht Jahre lang, um Geld für das Studium an der Sorbonne zu verdienen, und litt unglaubliche Entbehrungen. 1893 machte sie als erste Frau an der Sorbonne einen Abschluss in Physik, im nächsten Jahr folgte ein zweiter in Mathematik. Ebenfalls als erste Frau wurde sie an der Sorbonne Professorin und erhielt nicht nur einen, sondern zwei Nobelpreise: den ersten in Physik mit ihrem Mann Pierre und Henri Becquerel (für die Entdeckung der Radioaktivität); den zweiten, acht Jahre später, in Chemie (für das Isolieren der Elemente Polonium und Radium).«

Den Namen Marie Curie kennt im Grunde jeder. Vermutlich kann sie auch noch jeder mit den Begriffen Physik und Chemie in Verbindung bringen. Aber was genau ihr zu diesem Bekanntheitsgrad verholfen hat, wird nicht mehr jeder beantworten können.
Dieses Buch erklärt in für den Laien verständlichen Worten, in welchen wissenschaftlichen Bereichen Marie Curie sich verdient gemacht hat und gibt einen guten Überblick über das Leben dieser bemerkenswerten Frau.

Deutlich wird dabei herausgearbeitet, gegen welche Schwierigkeiten sie zeitlebens kämpfen musste. Schwierigkeiten, die aus der schlichten Tatsache resultierten, dass sie eine Frau war, die sich in einem von Männern dominierten Bereich behauptete. Ich bin manches Mal beim Lesen richtig wütend geworden! Man muss sich das mal vorstellen: Sie war eine Frau, die schon als Studentin „das Wissen aufsaugte wie ausgedörrte Erde das Wasser“. Eine Frau, die geradezu besessen von ihrer Arbeit war, eine Fanatikerin, die sich selbst ständig vernachlässigte – und der doch immer wieder Steine in den Weg gelegt und die Anerkennung verweigert wurde. Bei ihrem ersten Nobelpreis durfte sie lediglich im Publikum sitzen. Und hätte ihr Mann auf der Bühne nicht mit Worten ausgedrückt, wie maßgeblich sie an der Entdeckung beteiligt war, hätte dies ansonsten keine Würdigung gefunden.

Folglich hat sie nicht nur für ihre Leistungen als Wissenschaftlerin große Anerkennung verdient, sondern auch für ihre Vorkämpferrolle in Sachen Stellung der Frau in der Gesellschaft. Schon das Buch nennt einige Frauen, die durch Marie Curies Beispiel ermutigt wurden, sehr viele weitere werden gefolgt sein.

Nebenbei war sie auch noch Mutter zweier Töchter, nach dem frühen Tod Pierre Curies zudem alleinerziehend. In verstärktem Maße hatte sie also mit der auch heute noch bekannten Problematik der Doppelbelastung zu kämpfen. Mann und Kinder liebte sie, das wird schon deutlich. Aber ihre Arbeit liebte sie ebenfalls sehr – da ist ein Gefühl der Zerrissenheit eigentlich unausweichlich. Das hätte hier meines Erachtens nach noch deutlicher herausgearbeitet werden können.

Übrigens war Marie Curie nicht nur die erste Frau, die den Nobelpreis erhielt, lange Zeit blieb sie auch die einzige. Erst 32 Jahre später wurde erneut eine Frau ausgezeichnet – und das war ausgerechnet ihre Tochter Irène Joliot-Curie.

Fazit: Hochinteressantes Portrait einer bemerkenswerten Frau. Sehr empfehlenswert, auch für naturwissenschaftliche Laien.
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am 24. Februar 2012
Das Buch schildert die beeindruckende Persönlichkeit von Frau Curie ohne in kitschige Verklärungen zu verfallen. Es wird eine "besessene" Wissenschaftlerin vorgestellt, die sowohl zu höchsten wissenschaftlichen Leistungen fähig war und die gleichzeitig im menschlich-sozialen Bereich Schwierigkeiten hatte.
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am 1. April 2016
„Im Leben muss man vor nichts Angst haben. Man muss es nur begreifen.“ (S. 11)

Marie Curie – wer auf Anhieb etwas mit diesem Namen anfangen kann, darf sich 100 Punkte notieren *g* Nach dem lesen der Biografie von Barbara Goldsmith über Marie Curie kann ich mir jetzt auch auf die Fahne schreiben „Ich weiß wer sie ist und was die Menschheit ihr zu verdanken hat.“ Und da sage mal einer, lesen würde nicht bilden ha ha ha.

Ausgewiesene Physik- und Chemiemuffel wie mich hat es nämlich nie wirklich interessiert, wer in der Wissenschaft für welche Erfolge oder ähnliches zuständig war/ist. Aber dass es sich durchaus lohnt, die Scheuklappen abzusetzen und mal nicht in die Welt der Literaturklassiker oder Bücher, die sich mit der Musik befassen, abzutauchen, beweist dieses Buch eindrucksvoll.

Wer war Marie Curie?
1. Eine mutige Frau, die sich nicht von der Dominanz der Männer in der Wissenschaft hat abhalten lassen und konsequent „ihr Ding“ durchgezogen hat.
2. Eine ernsthafte Wissenschaftlerin, die als erste Frau überhaupt den Nobelpreis für Physik erhalten hat.
3. Eine sensible Persönlichkeit, die nach außen „hart“ und distanziert wirkte und sich und ihren Körper nicht schonte, aber nach innen tief verletzlich war.

Eindrucksvoll erzählt Barbara Goldsmith die Geschichte von Marie Curie und ihrem unbändigen Forscherdrang, lässt in Zitaten sowohl Marie selber als auch andere Zeitgenossen „lebendig“ werden und setzt ihr so ein würdiges literarisches Denkmal.

Mehr kann und will ich gar nicht über dieses Buch sagen – es spricht für sich und sollte von jedem ernsthaft an Biografien interessierten Menschen gelesen werden!!!
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am 26. März 2012
Die erste Bekanntschaft mit dieser faszinierenden Frau beruht noch auf den spärlichen Informationen aus der Schule.

Der Autorin gelang hier ein sehr einfühlsames Portrait einer großen Frau, die es nicht leicht hatte, in einer männlich dominierten Welt. Es ist spannend diese Lebensweg zu verfolgen.

Wer gerne Biographien liest ist mit diesem Buch wirklich bestens bedient.
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am 8. Dezember 2015
Das Buch ist sehr gut geschrieben. Trotz der auch erklärten Versuche liest es sich wie ein Roman. Eine klasse Frau
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am 25. Dezember 2013
Diese Biografie erscheint mir sehr gut recherchiert und beschreibt das Leben der Marie Curie mit seinen Höhe- und Tiefpunkten in einer lebendigen und fesselnden Weise. Es werden die allgemeinen Entwicklungen in der Physik und Chemie erläutert, so dass es dem Leser leichter fällt, die Arbeit von Marie Curie in einen größeren Zusammenhang einzuordnen. Zudem informiert die Autorin den Leser ganz nebenbei über die Lage der Frauen zu verschiedenen Zeiten in verschiedenen Ländern. Ganz sachlich regt das Buch an diesen Stellen zum Nachdenken an. Obwohl ursprünglich bei mir kein außerordentliches Interesse am Leben der Marie Curie bestand, hat mich die Biografie in ihren Bann gezogen. Das Buch ist so spannend geschrieben, dass ich eine Lektüre uneingeschränkt weiterempfehle.
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