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1-10 von 54 Rezensionen werden angezeigt(4 Sterne). Alle 563 Rezensionen anzeigen
am 20. Juni 2017
Zu Anfang sei gesagt das Buch kann nicht mit "die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" mithalten.
Aber es trotzdem auf jeden Lesenwert !
Ich habe die Charakteren genauso schnell ins Herz geschlossen wie bei jedem anderen Moers Werk und obwohl es eine Passage im Buch gab, die ich doch recht langweilig fand, hat das Ende wieder alles wettgemacht.

Rund um eben ein "Moers'chen"
AUF JEDEN FALL LESEN !
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am 4. Juni 2013
Der wunderbare Titel dieses Buches hat mich auf Anhieb angesprochen und so kaufte ich es ohne wirklich zu wissen, worauf ich mich einließ. Überrascht wurde ich dann natürlich von der Tatsache, dass der Protagonist und Erzähler dieser Geschichte eine zivilisierte, schreibende Echse ist. Aber davon ließ ich mich erst einmal nicht verstören und schnell wurde ich in den Bann dieser völlig unbekannten Phantasiewelt gezogen. Etwas vergleichbares hatte ich bis dato noch nicht gelesen, daher verschlang ich das Buch innerhalb drei Tage. Unglaublich wie diese Welt erschaffen wurde, mit fast belanglosen Beschreibungen verschiender Kulissen und Darstellern, als wäre das alles vollkommen normal. Ein phantasiereiches Konstrukt, das anmutet wie eine weit entfernte Realität.
Etwas Überrascht war ich im letzten Drittel des Buches über die Wandlung Mythenmetz's. Wirkt er am Anfang wirklich als Erzähler und fast schon wie eine nebensächtliche Randfigur, die alle Begebenheiten nur studiert, um sie später ein mal nieder zu schreiben, kommt später immer mehr sein Charakter zum Vorschein: sein Starrsinn, seine Ironie und sein Humor. Schade, dass wir diesen Mythenmetz erst so spät kennen lernen dürfen und er nicht von Anfang an diese interessante Persönlichkeit ist. Vielleicht aber verändert er sich auch im Laufe seines Aufenthalts in den Katakomben und wird erst mit der Gesellschaft von Humokoloss zu einem interessanten Lindwurm.

Alles in Allem wirklich lesens- und bewundernswert!
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am 6. Juli 2010
Der Inhalt wurde schon ausführlich beschrieben, daher schildere ich hier nur meine eigenen Eindrücke.

Das Buch ist ein Feuerwerk der Fantasie, keine Frage. Die Figuren, Orte, Szenen und Geschichten die Moers dem Leser anbietet lassen einen in eine Welt eintauchen, die Ihresgleichen sucht. Man ahnt, dass man nur einen Einblick in kleine Teile der Katakomben von Buchhaim und auch der Stadt und Ihrer Bewohner selbst erhält und wünscht sich unweigerlich, dass Hildegunsts weitere Werke auch übersetzt werden, damit man noch mehr über die Geheimnisse von diesem Teil Zamoniens erfährt.
Als bibliophiler Mensch müssen einem einfach die ganzen Ideen gefallen, die Moers bezüglich Büchern entwickelt oder wer kann von sich behaupten, dass einen lebende, gefährliche, riesenhafte oder buchimistisch inspirierte Bücher nicht interessieren könnten. Daneben habe es mir besonders die Buchlinge angetan und ich hätte gerne noch weiter geormt, alleine die Annagrame haben einen riesen Spaß gemacht.
Ich bin Zamonien verfallen und werde bestimmt Rumo und Co. lesen!

Einen Punkt Abzug gab es allerdings für den Aufbau der Geschichte selbst. Dass nur aus der Perspektive Hildegunsts erzählt wurde machte die Geschichte an einigen Stellen zu eindimensional, Zeitsprünge etc. fehlen ganz. Auch wenn ich die Mythenmtzschen Abschweifungen als Grundidee witzig finde, sind die Abschweifungen selbst nicht immer für den Fluss der Geschichte geeignet.
Das Buch sollte man daher nicht unbedingt wegen der Grundstory lesen, sondern weil man Freude an Moers Fantasiewelt hat.
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Walter Moers kannte ich bislang nur als Erfinder des kleinen Arschlochs. Mit dieser Art von Humor kann ich persönlich zwar so gar nichts anfangen, aber einem Roman mit so einem tollen Titel konnte ich trotzdem nicht widerstehen.

Und was für eine wunderbare Idee: Eine Stadt, in der sich alles nur um Bücher dreht - da würde ich auch gern hinfahren! Überhaupt mangelt es der Geschichte nicht an fantastischen Einfällen: von merkwürdigen (Fabel-)Wesen über absurde Eigennamen und Wortneuschöpfungen bis hin zu Zitaten aus den Bestsellern der zamonischen Literatur! Dazu jede Menge Illustrationen, alle liebevoll und mit viel Details gezeichnet. Und durchaus hilfreich für den nicht-zamonischen Leser. Wie sonst sollte man sonst wissen, wie ein Eydeet, eine Schreckse oder ein schrecklicher Buchling aussieht?!

Fazit: Wirklich gute Unterhaltung für jeden, der Bücher liebt. Lindwürmer werden bei der Lektüre sicherlich anerkennend mit den Zähnen knolfen! ;-)
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am 20. September 2004
Ein weiteres Meisterwerk ist Walter Moers mit seinem neusten Zamonienroman „Die Stadt der träumenden Bücher" gelungen. Hildegunst von Mythenmetz, ein junger Schriftsteller aus der von dichtenden Sauriern bevölkerten Lindwurmfeste, der später einmal der berühmteste zamonische Schriftsteller wird, erzählt in diesem Buch, wie er von seinem „Dichtpaten" an dessen Sterbebett ein einzigartiges stilistisch perfektes Manuskript erhält - und mit dem Manuskript den Auftrag, in Buchhaim, der zamonischen Verlags- und Antiquariatsmetropole, nach dem unbekannten Verfasser des Textes zu suchen. In Buchhaim angekommen, zeigt Mythenmetz das Schriftstück verschiedenen Antiquaren, die beim Lesen des Textes in ähnliche Verzückung geraten wie er selbst, dann aber sehr seltsam reagieren. Ehe sich der junge Lindwurm versieht, findet er sich hilflos unter der Stadt in den Katakomben von Buchhaim wieder. Dort ist er jedoch nicht nur von Unmengen Jahrhunderte alter Bücher umgeben, sondern auch von skrupellosen Bücherjägern, allesfressenden Spinxxxxen ,gefährlichen Büchern, mysteriösen Buchlingen und vielerlei gefährlichem Getier, und hat für lange Zeit keinerlei Aussichten, jemals wieder an die Oberfläche zurückzukehren.
Einmal mehr ist es Walter Moers gelungen, an seine früheren Zamonienbücher anzuknüpfen, ohne sie einfach fortzusetzen. Und so ist auch dieser Band für Zamonien-Neulinge ohne Kenntnis der anderen Bücher lesbar; die Zamonien-Kenner werden hingegen die Freude haben, einigen der ihnen bekannten Gestalten zu begegnen. Spannungsreich bis fesselnd führt Moers den Leser und die Leserin durch die Geschichte. Absurde Komik, eine geschickte und vielfach überraschende Verflechtung verschiedener Handlungsstränge, durchdachte Charaktere - alles, was ein gutes Buch über den Phantasiekontinent Zamonien ausmacht, findet sich in „Die Stadt der träumenden Bücher" wieder.
Was diesem Buch allerdings im Vergleich zu jedem einzelnen seiner drei Vorgänger fehlt, ist das umwerfend Neue - weder der Erzählstil noch einzelne Pointen von „Die Stadt der träumenden Bücher" reichen über die anderen der Zamonienbücher hinaus. Zu sehr erinnern Erzählstil und Spannungsbogen an „Rumo und die Wunder im Dunkeln".
Außerdem fügen sich die Biographien einiger Personen und die Geschichte verschiedener Orte zwar meist gut in den Erzählfluß ein, nehmen aber an manchen Stellen zu viel Raum ein.
Deshalb bekommt „Die Stadt der träumenden Bücher" nur vier Sterne. Da die Planung eines weiteren Bandes schon angekündigt wurde (allerdings etwas deplaziert), besteht zumindest die Hoffnung, beim nächsten mal wieder fünf Punkte vergeben zu können.
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am 26. April 2005
Die Suche eines Lindwurms, der durch diese Geschichte der größte Schriftsteller Zamoniens aller Zeiten wird, nach dem Autor eines (ihn) überwältigenden Manuskripts, erweist sich als kreative Ansammlung und Anspielung immer wiederkehrender Motive der Literatur(geschichte).
Moers ist es wie bei allen Zamonienromanen sehr gut gelungen, die Hauptfiguren seiner Geschichte lebhaft und anschaulich wirken zu lassen, wenngleich ich finde (daher ein Stern Abzug), dass seine Liebe zum Detailreichtum auch nebensächlicher Personen und Orte bei "Rumo" wesentlich stärker (besser) ausgeprägt war.
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am 1. August 2013
Hildegunst von Mythenmetz ist angehender Schriftsteller, und er ist ein Lindwurm.
Am Sterbebett überreicht ihm sein Dichtpate den perfekten Text, geschrieben vor Jahren von einem unbekannten Schriftsteller.

Vom Tod des Paten und von der Reinheit des Textes überwältigt, begibt sich Hildegunst von Mythenmetz auf die Suche nach dem Unbekannten, in der Hoffnung, in ihm seinen neuen Dichtpaten zu finden.

Eine vage Spur führt ihn nach Buchheim - die Stadt der träumenden Bücher - wo ein turbulentes Abenteuer beginnt.
Denn neben träumenden Büchern gibt es Bücherjäger, Buchlinge, gefährliche Bücher und den haarsträubenden Untergrund der Stadt, dem es zu entrinnen gilt.

Ein märchenhafter Roman, in einer fantastischen Welt namens Zamonien, wo Bücher und Literatur einziger Lebensinhalt sind.

Der Autor bedient sich einer wundervollen Sprache auf hohem Niveau und zieht den Leser mit sich nach Zamonien.

Allerdings unterbricht sich die Geschichte laufend selbst. Während man mit Hildegunst von Mythenmetz von einem ins andere Abenteuer hetzt, verliert sich der Autor in schillernde Details, die oft nur mühsam zu lesen sind.

Nur allein, um einen Blick auf diese liebevoll gestaltete Welt zu erhaschen und die Bekanntschaft des sympathischen Hildegunst von Mythenmetz zu machen, kann ich dieses Buch empfehlen.

(c) NiWa
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am 10. März 2011
"Stadt der träumenden Bücher" lautet der Titel des Buches von Walter Moers. Es gehört zu den Zamonien Romanen, die sich ausschließlich mit der sog. Zamonien-Literatur beschäftigen. Trotz des Titelbildes ist dieses Buch ein gutes literarisches Werk.Die Stadt der Träumenden Bücher: Ein Roman aus Zamonien von Hildgunst von Mythenmetz

Dem Autor ist meines Erachtens ein interessantes Buch mit großer Sprachgewalt gelungen.
Er beschreibt auf eine sehr gekonnte lakonische Art und Weise die Abenteuer des protagonistischen Dichterfürsten Hildegunst von Mythenmetz mit Bücherjägern, Katakomben nur mit wertvollen Erstausgaben sowie unglaublichen Bibliotheken mit wahren Schätzen.

Der Erzähler ist auf der Suche nach dem Verfasser eines sehr sprachgewaltigen Textes, der jeden in seinen Bann zieht. Mehr möchte ich nicht schreiben, damit ich nicht etwas vorweg nehme.
Auf dieser Suche passieren ihm viele Abenteuer, die es -so kann man das salopp ausdrücken- in sich haben vor allem hinsichtlich ihrer jeweiligen Intensität.

Walter Moers gelang es, auf eine sehr eigenartige Art und Weise das Groteske mit dem Irrealen des Lebens in Buchhaim zu beschreiben.

Fazit: Jeder, der sich halbwegs für Literatur interessiert, sollte dieses vorliegende Buch unbedingt lesen!
Das Buch, das sich entschieden von anderen Büchern im positiven Sinne abgrenzt, erzählt von den vielen Facetten der Literatur mit großem Tiefgang.
Dieses Buch ist wahrlich eine Liebeserklärung an die Literatur.
Denn man kann dem Irrealen auch als Leser etwas abgewinnen. Dieser ist vor allem in der heutigen Zeit meistens aufgrund der großen Sortimentenfülle den Verlagen hilflos ausgeliefert wie auch teilweise der Protagonist dieses Werkes... Wie er mit alledem fertig wird, können Sie im Buch erfahren... Viel Spaß!

...Tolles Werk! Sehr empfehlenswert...
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am 28. November 2006
Der Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz ist auf der berühmten Lindwurmfeste in Zamonien aufgewachsen, von der viele große Dichter stammen. Von seinem "Dichtpaten" erhält er auf dem Sterbebett ein altes Manuskript, das eine meisterhafte Erzählung umfasst.

Hildegunst versucht den Verfasser dieser genialen Zeilen aufzuspüren und bricht zu diesem Zweck nach Buchhaim auf, einer Stadt, in der sich alles nur um Bücher dreht. Wie bei einem Eisberg ist nur ein kleiner Teil der Stadt an der Oberfläche sichtbar, weitaus mehr Stadtgebiet befindet sich in den weit verzweigten Katakomben, wo düstere Wesen lauern.

Gefährliche Begegnungen warten auf Hildegunst, mehr als einmal sieht er sich getäuscht und bedroht. Er lernt Buchlinge und Bücherjäger kennen und fürchtet sich vor dem verrufenen Schattenkönig...

Zamonien ist Walter Moers' phantasievolle Geschichtenwelt voller merkwürdiger, verschrobener Wesen und verrückter Schauplätze. In diesem Buch setzt er der Liebe zum Lesen und zu den Büchern ein Denkmal und nimmt mit spitzer Feder einige Phänomene unserer Zeit aufs Korn, während er gleichzeitig spannend und witzig, aber überraschend geistvoll unterhält. Nebenbei kann man, wenn man Lust hat, noch die Namen einiger Gestalten entschlüsseln, bei denen es sich um Anagramme berühmter Schrifstellernamen handelt.

Wer bei Moers nur an das "Kleine A***loch" denkt, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Moers kann nämlich auch anders.
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am 24. Juli 2006
man soll es nicht glauben, wieder ein buch von moers bei dem man sich ertappt am ende langsamer lesen zu wollen, nur weil man nicht will das es zu ende geht... man soll weiter nicht glauben wie gefährlich bücher sein können ... und wie schön! bis jetzt dachte ich das sie einen höchstens fesseln können - ich bin schlauer geworden.

eine echte liebeserklärung an alle bücher. (auch schlechte bücher sind nützlich. im doppelten sinn).

mehr zamonien bitte! ich schrieb es schon bei rumo. wo sprudelt mehr pahtasie ohne zu üppig zu werden und an der richtigen stelle die kurve zu bekommen und auch noch "glaubwürdig" zu sein?

ich schwöre das buch wird euch packen und in eure leseecke verdammen, ihr werdet die beste lesebrille brauchen die ihr habt und ihr solltet einen partner haben der euch -um beziehungsstreitigkeiten zu vermeiden- rechtzeitig daran erinnert das es neben zamonien noch etwas anderes gibt ;-).

lest zwischen den zeilen und das eine oder andere anagramm und der eine oder andere (tatsächliche) autor der sich zwischen den buchstaben versteckt wird euch zumindest ein grinsen ins gesicht "schreiben".

herr moers: bitte mehr und bitte bald!
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