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am 8. März 2017
Es ist wieder ein typische Moers: Kreativ, fantasievoll, unterhaltsam und nie langweilig.
Nach einem liebevollen Intro über das Aufwachsen eines süßen kleines Welpen, mit zahlreichen Einblicken in die Gedankenwelt eben jener süßen Kreatur, folgt schon sehr früh ein Exzess an Gewalt und Brutalität auf der Teufelsinsel der Zyklopoen.

Danach folgt die Selbsffindung eines aufwachsenden Wolpertingers und natürlich Liebe, Romantik und ein ausgiebiger Streifzug durch Untenwelt.

Wer die kupfernen Kerle, den sprachbehinderten Herrscher von Untenwelt, viele fantastiche Wolpertinger und vieles, vieles mehr kennenlernen möchte und dabei eine spannenden Reise durch die Welt von Zamonien unternehmen möchte - dem sei diese Buch sehr nahegelegt.

Alleine beim Schreiben dieser Rezensions, fange ich schon wieder an, von Zamonien zu träumen und sehne mich nach einem Wiedersehen mit vielen guten Freunden.
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am 27. Juli 2017
Am Anfang erhält der Leser Eindrücke in die Gedankenwelt eines jungen Wolpertinger, welcher mit seiner Familie verschleppt wird und von nun an in Angst lebt.
Wir begleiten Rumo auf dem Weg ins Erwachsenleben und fiebern mit ihm um die erste große Liebe, die zusammen mit einer ganzen Stadt voll Wolpertinger, von einem König mit Sprachstörung, entführt wird.
Rumo ist wild entschlossen, sie und seine Freunde wieder zu bekommen.
Die Geschichte um Rumo wird zum Ende hin ziemlich brutal. So kannte ich die Geschichten aus Zamonien überhaupt nicht. Die fantastisch geschilderten Schlachten, zeigen was Moers für ein Talent ist und verleihen dem Buch etwas besonderes.
Ich habe einige Seiten gebraucht bis ich in die Geschichte reinkam, aber als ich drinnen war, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Das Schicksal dieses Wolpertinger fesselt einen ans Buch.
Dazu kommen noch die Illustrationen, die wie immer einfach nur perfekt sind.
Auch finde ich es fantastisch, was Moers für eine Fantasiewelt erschaffen hat. In Zamonien bin ich persönlich noch lieber als in der Welt von Harry Potter.
Dieses Buch ist, wie jedes andere Buch von Moers bisher, eine absolute Leseempfehlung und auch für Neueinsteiger in die zamonische Welt geeignet. Allerdings ist es kein Buch für Kinder.
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am 28. März 2016
Das muss wirklich sofort gesagt werden, es ist auf keinen Fall ein Buch für Kinder, dafür ist es eindeutig zu brutal. Und obwohl ich brutale Bücher nicht mag, hat mich dieses hier regelrecht umgehauen! Ich konnte es keine Sekunde zur Seite legen, so spannend war es. Der typische Moers-Stil schlägt wieder zu, und ich persönlich fand es sogar besser als Die Stadt der träumenden Bücher. Ich kann verstehen, wenn man davon abgeneigt ist, weil zu viel Gewalt vorkommt (wie die meisten 1-Stern-Rezensionen), doch ich kann nur betonen, wie brillant ich das Buch finde, im unverkennbaren Schreib- und Erzählstil von Walter Moers.
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am 12. April 2017
Das Buch kam in sehr guter Qualität an und der Versand lief schnell und reibungslos. Ich empfehle das Buch über Momox, Rebuy etc zu kaufen. Da gibt es exemplare ab1,50€ aufwärts in akzeptabler Qualität ;)

(Entwarnung: Keine Spoiler)
Das Buch ist wirklich fantastisch, Moers hat es wirklich gut geschafft meine Freundin und mich mit Rumo mitfiebern zu lassen und "Rumo" setzt auf das ebenfalls sehr sehr gute Buch "die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" noch eins drauf. Ich kann es wirklich nur wärmsten empfehlen! Das Buch ist allerdings etwas actionreicher und teils expliziter gehalten, vorallem wenn Rumos Kämpfe und die düsteren Seiten seiner Abenteuer geschildert werden.
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am 7. Juni 2017
In der Geschichte um Rumo passieren unglaublich viele Dinge in unglaublich kurzer Zeit. Das Buch ist sehr einfallsreich geschrieben und der Autor erfindet kreativ verschiedenste Ausdrücke, die nach und nach erklärt werden. Ein Buch, das gute Laune macht und immer wieder interessante Vorkommnisse beinhaltet.
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am 22. Dezember 2016
Danke Herr Moers für die vielen Tränen die sie mir Geschenkt haben - ein wahres Meisterwerk - ich werde meine Bachelorarbeit diesem Buch widmen <3
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am 24. Juli 2006
Der Fantasy-Leser kennt's: die meiste Literatur ist englisch, viele gute Sachen werden erst gar nicht übersetzt oder verlieren in der Übersetzung. Doch nun bedaure ich die englischsprachige Gemeinschaft, scheint es mir doch absolut unmöglich, diese Sprachgewalt, die Walter Moers da aufbringt, jemals angemessen ins Englische zu bringen (wenn sowas überhaupt gemacht wird).

Ich bin schon lange davon abgekommen, bei Fantasyromanen jedes Wort oder gar Zeile zu lesen (und im Falle von Robert Jordan ganze Bücher), wenn's "mal wieder ein bisserl länger dauert". Nicht so bei Moers. Da hätte ich das Gefühl des Verlustes, hätte ich ein einziges Wort ausgelassen. Man genießt einfach nur. Zusammen mit den Illustrationen ist dieses Buch ein nur als perfekt zu bezeichnendes Gesamtwerk.
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am 27. März 2005
Wie bei allen Büchern von Moers hat mich auch hier die Explosion an Fantasie schwer beeindruckt. Die Geschichte spielt wie immer in Zamonien, hat aber vom Inhalt mit Blaubär, oder Ensel & Krete nichts zu tun. Was mich an der Geschichte enorm stört, ist, dass etwa das letzte Drittel der fast 700 Seiten in eine wahre Gemetzelorgie abdriftet. Dabei ist die Story vorher schon nicht ohne! Da wird gemordet, gefoltert, abgehackt, rausgerissen und so ziemlich jede Form der Gewalt angedeutet, oder beschrieben, die einem einfallen kann. Das hat bei mir dazu geführt, dass das Buch das erste von Moers und eines der wenigen insgesamt ist, dass ich nicht zu Ende gelesen habe. Schade um den wie immer guten Stoff. Nicht, dass ich eine Kindergeschichte erwartet hätte, geschweige denn, dass ich Interesse daran hätte. Ich habe bislang alle Bücher (und Comics) gelesen und wusste, dass das keine Fortsetzung von Benjamin Blümchen ist. Aber man kanns auch übertreiben. Einsteigern seien alle anderen Bücher ans Herz gelegt, inkl. dem aktuellsten. Pflichtlektüre! Auf Rumo kann man ja noch immer zurückgreifen.
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am 9. Mai 2016
„Was immer das Licht der Fackeln aus dem Dunkeln schälte, es war ein Anblick voller Wunder.“ (S.671)

Zum Inhalt:
Wie beim Wolpertingernachwuchs nicht unüblich, sieht sich Rumo als Junges in der Fremde aufwachsen, weitab von seinen Artgenossen. Und um dem Ganzen noch die metaphorische Krone aufzusetzen wird er als lebender Proviant von marodierenden Zyklopen verschleppt. So eigen es klingt, trifft sich dies jedoch nicht schlecht, zumal er in seiner Gefangenschaft die anfangs reservierte Haifischmade Volzotan Smeik kennenlernt. Smeik ist es, der den jungen Wolpertinger quasi als Mentor unter seine Fittiche – oder eher Beinchen – nimmt. Einen nicht unerheblichen Teil der schaurigen Abenteuer lang begleitet Smeik Rumo. Die teils kuriosen, teils gefährlichen Unternehmungen des anfangs grünschnäbligen Wolpertingers reihen sich im wahrsten Sinne des Wortes an einem „silbernen Faden“ auf, der sich durch die Geschichte zieht. Er stellt sich als jenes Band heraus, welches Rumo mit seiner großen Liebe Rala verbindet.
Doch so einfach wie gedacht ist für den einzelgängerischen Rumo das gesellschaftliche Leben innerhalb der Stadtmauern von Wolperting nicht. Jene Stadt in welche ihn eben dieser Faden zu seinesgleichen führt. Nicht nur kulturelle Bildung, wie Lesen, Schreiben, Geschichte und das ihm verhasste Schachspiel gilt es hier zu meistern. Auch die ihm gelegeneren Fertigkeiten des Kämpfens, sowie der Taktik erlernt er in Gesellschaft anderer Wolpertinger. Das Leben in Wolperting könnte so schön sein, doch schneller als ihm lieb ist, sieht er sich einer tödlichen Herausforderung gegenüber, deren Ursprung in den unerforschten Tiefen Zamoniens, in der sagenumwobenen Untenwelt, ihren wenig einladenden Ursprung hat.
Diese Untenwelt ist es, in der die schlimmsten, alptraumhaftesten Kreaturen leben, deren einziges Ziel es scheint, Rumo das Vordringen nach Hel, der Hauptstadt von Untenwelt, zu verwehren. Auf seinem Weg nach Hel lässt Rumo in schlafwandlerischer Sicherheit, jedoch ohne Absicht, keine der infernalischen Höhlen, perfiden Fallen oder stets hungrigen Kreaturen aus, die Leib und Leben bedrohen. Er findet allerdings auf seiner finsteren Odyssee auch außergewöhnliche Freunde, die ihm nicht nur einmal entscheidend weiterhelfen.
Die finale Herausforderung, seine Wolpertingerfreunde, und nicht zu vergessen seine Rala, zu retten, ist es, die den kampferprobten Rumo antreibt und ihm die unglaubliche Kraft gibt, auch mit den arglistigsten Feinden, sowie den unbarherzigsten Schicksalsschlägen fertig zu werden, denn „das Schicksal ging seinen eigenen Weg, und der war nicht immer der geradeste.“ (S.679)

Fazit:
Man möchte sagen Moers verdingt sich in Rumo als Fremdführer der speziellen Art: mit viel teils sehr doppelbödig dunklem Humor begleitet er mit Rumo den Leser auf seiner Irrfahrt durch jenen Teil Zamoniens, der den meisten glücklicheren Oberweltlern zeitlebens verborgen bleibt. Mit viel Liebe zum Detail schält er Charaktere aus dem Dunkel, ob nun Storr den Schnitter, Rumos nicht ganz so ehrliches sprechendes Schwert, die beredte Nurnenwaldeiche, die unvorhandenen Winzlinge und oder viele andere mehr. Seitenerzählungen rund um alle die Protagonisten bringen dem Zamonienreisenden in unterhaltsamen Erzählstunden das sagenhafte Land und die fabelhaften Bewohner näher. Doch muss man sich im dunklen Zamonien in Acht nehmen, denn wie bereits der Eydeet Dr. Oztafan Kolibril sagte: „»Wissen kann gefährlich sein, Wissen ist Nacht.«“ (S. 134)

Zum Buch:
Ein Taschenbuch mit einem Korpus von etwas mehr als 700 Seiten hält der Leser mit „Rumo“ in Händen und die Aufgabe einer stabilen Verleimung des Buchblockes, sowie einer ausreichend festen Umschlagsausführung wurde bestens gemeistert. Die künstlerische Gestaltung ist, wie bei vielen Bücher von Walter Moers, einfach eine Liga für sich: gesetzt aus der Mendoza® liest sich der Fließtext nicht nur flüssig, es sind auch die in Form- oder Figurensatz (siehe S. 144) und in unterschiedlichen Schriftschnitten gestalteten Passagen eine typografische Augenweide, neben dem skurril lustigen Schreibstil á la Moers. Die unzähligen detailreichen Zeichnungen des Autors geben auch diesem speziellen Buch jenen bibliophilen Nachhall, der immer wieder Lust macht es erneut zu lesen oder für den Genuss einer Textpassage wieder aus dem Regal zu nehmen.
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am 4. Juni 2017
Ich habe zuvor die 13 1/2 Leben gelesen und es ist mein ungeschlagenes Lieblingsbuch. Rumo kam im Anschluss daran - und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch lädt, wie auch schon die 13 1/2 Leben in eine völlig andere Welt ein - spannende Abenteuer, zauberhafte Wesen, aber eben auch viel Düsteres und Grausames. Schon zu Beginn wird klar - Rumo ist kein Kinderbuch!
Die Beschreibung der Teufelsfelsen zu Beginn oder im späteren Verlauf das "Blutlied" - es ist eher für erwachsene Leser geeignet, aber dafür auch wieder unglaublich fantasievoll und es eröffnet sich ein völlig neues Universum.
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