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am 18. September 2011
Tolstois "Krieg und Frieden" ist einfach grandios. Es hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich es manchmal nicht ausgehalten habe weiter zu lesen, andererseits nicht aufhören konnte. Einzelne sehr ausführliche Stellen, wie z. B. die Schlachtenbeschreibungen, habe ich teilweise überflogen. Die detebe-Klassiker-Ausgabe ist allerdings eine Frechheit. Ich habe mich für sie entschieden, weil sie 4-bändig ist, sodass die Einzelbücher nicht zu schwer sind und auch gemütlich im Bett gelesen werden können. Aber ich bin noch nie einem derart schludrig herausgegebenen Buch begegnet. Die Ausgabe wimmelt nur so von Grammatik-, Ausdrucks-, Übersetzungs- und Druckfehlern. Dass trotz alledem das Buch faszinierend bleibt, spricht für das geniale Werk. Unbedingt eine andere Ausgabe/Übersetzung suchen und viel Zeit einplanen!- Es lohnt sich.
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am 8. Oktober 2016
ich habe selten so eine schlechte Übersetzung in einem Roman erlebt. Schade, aber wenn man die Satzstellung und Bedeutung der Worte gefunden hat, war der Inhalt des Romans gut.
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am 7. April 2011
Exzellent über (fast) die ganzen 1500 Seiten. Aber der Leser hat irgendwann verstanden, dass nach Tolstoi nicht grosse Männer Geschichte machen, sondern Geschichte grosse Männer und dass alle Schlachtenpläne letzlich unnütz sind. Das braucht man nicht gefühlte 37mal zu wiederholen.
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am 29. März 2009
Wer sich an dieses Buch herantraut, braucht viel, viel Zeit. Nahezu 1.700 Seiten sind zu lesen. Dazu geht es um eine Handlung in einer Epoche, von der man nicht unbedingt viel weiß. Verfolgt werden drei Familien aus dem Russischen Adel zwischen 1805 und 1812, in einem Epilog wird noch auf das Jahr 1820 und den Beginn des Dekabristenaufstands eingegangen, außerdem enthält er einen geschichtsphilosophischen Essay. Man sieht die einzelnen Familienmitglieder in der Gesellschaft Moskaus und St. Petersburgs, auf Bällen, Festen, in der Familie. Und man sieht sie während der beiden Kriege, die Russland gegen die französische Armee führte. Immer wieder gibt es Ausschweifungen - Militärgeschichte, Politik usw. Und so ist denn dieses Stück Literatur, zu dessen Verfassen Tolstoi fünf Jahre benötigte, mehr als ein Roman. Es ist ein Zeitbild, das Bild einer Generation, eines Landes, eines Volkes. Ich habe bewusst die Übersetzung dieses Buches gelesen, die Werner Bergengruen gemacht hat. Ich wusste, dass er ein brillanter Autor war. Es kann sein, dass Bergengruen dem Roman durch seine Übersetzung seinen Stempel aufgedrückt hat. Wenn es so war - na und? Dieses Buch ist eines der genialsten historischen Werke, das ich je gelesen habe.
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am 4. Juli 2013
Beim Lesen dieser Bücher taucht man in eine andere Welt ein.
Ich kenne den Film, den ich auch sehr liebe, aber die Bücher muss man gelesen haben.
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am 15. März 2004
Tolstoi gelingt es sehr gut, das beginnende 19. Jahrhundert einzufangen, wie es in Russland wohl wirklich gewesen ist.
Trotz des Umfanges kann man es zügig lesen (ich brauchte etwa 6 Wochen dazu), da es mehrere Geschichten erzählt und die Schicksale der Personen, von denen es erzählt, geschickt miteinander verknüpft. Da Tolstoi nie zu lange, aber immer lange genug bei einer Person verweilt, fügen sich die Einzelschicksale schön aneinander, ohne aus dem Tritt (oder Gedächtnis)zu geraten.
Es wird nie langweilig, da viele liebevolle Details erzählt werden, z.B. die Person des knorrigen alten Fürsten Bolkonskij oder die liebevoll geschilderte Szene, in der der junge Fürst Andrej Natascha kennenlernt, genauso, wie die tragische Figur seiner Schwester, der jungen Fürstin Marja Bolkonskaja per se. Auch der nicht minder tragische Pierre mit seinen immer nur halb ausgeführten Taten bei gleichzeitiger Sehnsucht, ein "ganzer Mann" zu sein, dabei nicht wissend, wie man diesen definiert, gibt dem Buch seinen einzigartigen Reiz.
Das Buch hat eigentlich keine wirklichen Helden, es zeigt, dass Anpassungsfähigkeit an sich dramatisch verändernde Situationen im Leben das eigentliche Heldentum ist, ein Heldentum, das jeder leben kann, auch der Leser.
Es gelingt Tolstoi darüberhinaus, Sympathie für seine Zeit zu entfachen, ohne diese Zeit zu "schminken" oder zu romantisieren.
Das verhindert schon der alte kauzige General Kutusow, der die Erkenntnis über die grausame Realität und Unsinnigkeit des Krieges an sich verkörpert.
Zusammenfassend: Die geschichtlichen Ereignisse um die Zeit des Großen Vaterländischen Krieges (nicht den von Stalin) verwoben mit den fiktiven aber deshalb nicht weniger historisch korrekt gezeichneten Familien Kuragin, Bolkonskij, Besuchow, Drubezkoj Karagin und Rostow aus der Sicht eines Mannes mit russischer Seele.
Man lernt in diesem Buch mehr über den Unsinn von Krieg an sich, als in den besten Geschichtsbüchern.
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am 10. September 2001
Krieg und Frieden ist eines der größten und bedeutendsten Werke der Weltliteratur. Daran ist nicht zu rütteln und es wurden bereits genügend Rezensionen über Tolstoi's großartiges erzählerisches Talent, die Dreidimensionalität seiner Personen sowie das gewaltige Ausmaß dieses Werks geschrieben. Ich schließe mich allen diesen Punkten bedingungslos an.
Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass ich von dieser Diogenes Ausgabe sehr enttäuscht bin. Ich wählte sie ursprünglich deshalb aus, weil sie in vier Bände unterteilt ist, was das Lesen einfacher macht, weil man nicht immer einen großen Wälzer mit sich herumschleppen muss. Doch musste ich zu meinem Bedauern feststellen, dass die Übersetzung mittelmäßig ist (es gibt allerhand grammatikalische Fehler) und die Typographie selbst sehr zu wünschen übrig lässt. Fast auf jeder Seite befinden sich Rechtschreib- b.z.w. Tippfehler, die beim Lesen störend wirken. Es sieht so aus, als ob die Bücher ohne Korrekturen gedruckt worden sind.
Ich hätte mir das von einem renommierten Verlag wie Diogenes nicht gedacht und bin wirklich enttäuscht. Es zeugt nicht gerade von Respekt für den großen Autor, sein Werk auf diese schlampige Weise herauszugeben.
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HALL OF FAMEam 10. März 2004
Auf über 1600 Seiten präsentiert sich Leo Tolstois Kriegsepos, das die Zeit der Napoleonischen Kriege von 1805 bis 1812 aus der Sicht mehrerer russischer Adliger beleuchtet. Die schiere Handlungsmasse, das gewaltige Figurenpersonal und die minutiöse Verarbeitung historischer Fakten machen aus "Krieg und Frieden" den wichtigsten Roman Leo Tolstois und gleichzeitig einen Klassiker, der in der Weltliteratur seinesgleichen sucht. Das Epos ist Historien-, Familien- und Bildungsroman in einem, es lässt neben fiktiven Charakteren berühmte Persönlichkeiten wie Napoleon und Zar Alexander auftreten, und es lässt das Tolstoi'sche Geschichtsverständnis klar erkennen: Der Einzelne hat keine Gewalt über sein Schicksal - Geschichte wird von vielen gemacht. Im steten Wechsel von Krieg und Frieden, Morden und Lieben, Unglück und Freude treibt Tolstoi seine komplizierten Handlungsstränge voran. Auf einzigartige Weise verknüpft der Roman in einer ungeheuren Detailfülle Einzelschicksale mit weltgeschichtlichen Großereignissen, stellt unterschiedliche Weltanschauungen nebeneinander und liefert ein anschauliches Bild der Gesellschaft des zaristischen Russlands zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
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am 27. Dezember 2003
Lew Tolstois Werk Krieg und Frieden ist, so sagen Literaturwissenschaftler, kein Roman im üblichen Sinne. Dafür enthalte er zu viel Geschichtsphilosophie und zu viel Militärgeschichte. Dafür fehle ihm ein roter Faden, ein erzählender Charakter, eine stringente Handlung. Seinem Umfang nach (1600 Seiten) wäre er dieser Kategorie aber sicher zuzuordnen. Obwohl das monumentale Werk trotzdem in Vielem einem Roman ähnelt, so ist es doch mehr als ein solcher.
Das Buch ist ein Porträt des russischen Adels am Anfang des 19. Jahrhunderts, genauer gesagt zwischen 1805 und 1820. Vor dem Hintergrund der Napoleonischen Eroberungsfeldzüge, insbesondere seines Einmarsches in Russland im Jahre 1812, beschreibt Tolstoi das Leben einer Reihe von Familien und Einzelpersonen dieser Schicht zwischen ihrem Alltag und den Anforderungen, die dieser Alltag und dieser Krieg, die das Leben selbst an sie stellt. Tolstoi blickt dabei auf die geschichtliche Entwicklung wie auf einen mal schneller, mal langsamer dahinfließenden Strom, in dem hier und da die Köpfe seiner Hauptfiguren auftauchen. Eine Zeitlang verweilt sein Blick bei dem einen, dann wieder schwenkt er zum anderen. Einige versuchen, gegen den Strom zu schwimmen, andere gehen darin auch unter. Einige verliert man aus dem Blickfeld. Dazwischen reflektiert Tolstoi über den Strom, das heißt die Geschichte, als solchen und darüber, wie man ihn beschreiben und interpretieren sollte. Das mag für einen Roman vielleicht untypisch sein, aber es ist sehr reizvoll.
Tolstoi ist ein sehr genauer Beobachter und schildert das Leben der Petersburger Gesellschaft, des Moskauer Adels, des Landadels und der Offiziere detailgetreu und in vielen Facetten. Selbst wenn die Handlung teilweise kaum fortschreitet, ja, wenn eine solche gar nicht zu erkennen ist, so folgt man den Hauptdarstellern doch mit Interesse und Aufmerksamkeit durch ihr Leben. Tolstois Sympathie gilt dabei den Menschen, die sich durch Natürlichkeit, Geradlinigkeit und Menschlichkeit auszeichnen, seine Verachtung und sein Spott gelten den Intriganten, den Karrieristen und denjenigen, die sich andauernd verstellen und die Fahne nach dem Wind hängen. Zur ersten Gruppe gehören auch die so genannten einfachen Menschen, die Bauern. Obgleich ihnen Tolstoi wegen ihrer Einfachheit und Natürlichkeit wesentlich mehr Zuneigung entgegenbringt als dem verdorbenen Adel, so neigt er doch nicht zu einer Idealisierung der Unterschicht. Er geißelt ihre Einfalt, ihre Dummheit und ihren Aberglauben. Und auch die Aufrechten, die der Adelsschicht angehören, sind keine übermenschlichen Heldengestalten. Es sind Menschen, die sich auf ihrer Suche nach Glück oder nach einem anderen Sinn des Lebens fortdauernd irren, die Fehler machen und die Schwächen haben: Ruhmsucht, Eifersucht und Härte gegen diejenigen, die sie am meisten lieben.
Wenn Tolstois Blick von den Einzelpersonen abstrahiert, wenn er über den geschichtlichen Prozess als Ganzen nachdenkt, dann fällt vor allem seine Kritik der zeitgenössischen Historiographie, insbesondere der Militärgeschichtsschreibung ins Auge. Gegen die Fixierung auf die großen Feldherren und Monarchen, insbesondere Napoleon und Alexander I., und auf militärstrategische Überlegungen, setzt er eine Militärgeschichtsschreibung, die den Krieg aus der Sicht der Offiziere und einfachen Soldaten beschreibt. Das ist kein Sandkastenspiel vom Feldherrenhügel aus, sondern eine grausame Schlächterei. Manch eine Schlacht habe sich ganz anders zugetragen, als uns die Geschichtsschreiber weismachen wollen, so Tolstoi. Man könne den Feldzug Napoleons gegen Russland und seinen Rückzug nicht verstehen, wenn man nur die Memoiren der Heeführer zur Erklärung heranziehe. Diese würden sich aus Eitelkeit und Ruhmsucht Entwicklungen anrechnen, die sich auch ohne ihr Handeln eingestellt hätten. Der russische Heeführer Kutusow gilt Tolstoi als einer der wenigen, der erkannt habe, wie wenig sich die geschichtliche Entwicklung von Einzelnen beeinflussen lasse und dessen Kriegführung deshalb einzig und allein auf zwei Prinzipien aufgebaut gewesen sei: Zeit und Geduld. Kutusosow wird damit nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch im Geiste zum Gegenspieler Napoleons, der in seiner Selbstüberschätzung tatsächlich geglaubt habe, die Weltgeschichte zu lenken. Nicht weniger wichtig ist für Tolstoi, dass Kutusow seine Soldaten schont, wo er kann, während Napoleon sie um seines eigenen Ruhmes willen gnadenlos verheizt. Voll Bitternis beklagt Tolstoi deshalb, wie Kutusow nach der Vertreibung Napoleons aus Russland von seinem Amt als Oberkommandierender entfernt wird, während Napoleon trotz seiner zahllosen Verbrechen noch immer als Großer gelte.
Napoleons gibt es jedoch auf russischer Seite genauso, wie auch bei den Österreichern und bei den Deutschen. Tolstois Herz schlägt nicht allein für die Russen, es schlägt für die Menschen, seien sie Russen, Franzosen oder Deutsche. Der Krieg verändert die Menschen nicht, er zwingt sie aber in Situationen, in denen sie sich zwischen Menschlichkeit und Grausamkeit, zwischen dem Guten und dem Bösen, entscheiden mmüssen. Wenn die Vertreibung Napoleons aus Russland und schließlich von der Macht überhaupt auch auf immer ein Verdienst des russischen Volkes bleibe, das diesen Sieg errungen habe, so ändere dies doch nichts daran, dass der Krieg ein unerhört grausames und sinnloses Morden sei, dem viele gute und wertvolle Menschen zum Opfer fielen.
Wer Krieg und Frieden liest, der wird auf unterhaltsame Weise etwas erfahren über den russischen Adel, den Vaterländischen Krieg von 1812 und den Charakter des russischen Volkes, wenn es so etwas geben sollte. Er wird aber auch viel über das Leben als solches erfahren, darüber, wie eng Gut und Böse beieinander liegen und darüber, dass es nicht den einen, einzig richtigen Weg zu einem glücklichen Leben gibt.
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am 22. September 2004
Ich verschlinge historische Romane und hab mich nach einigem Zögern nun auch an dieses Werk getraut. Ich hab eigentlich erwartet, dass der Roman eine gewisse geschichtliche Vorkenntnis erfordert, aber das erwies sich als Irrglaube. Durch Tolstois ausführliche Beschreibungen von z.B. Napoleon oder Kutusow erlangt der Leser nicht nur Kenntnis von den historischen Ereignissen sondern auch von den entsprechenden Hintergründen. Neben diesen geschichtl. Schilderungen bietet dieses Werk eine Vielzahl von unterschiedl Personen, die zwar zunächst etwas verwirren aber ein gelungenes Bild der damaligen Gesellschaft entwerfen. Tolstois Werk fesselt den Leser durch Themen wie Liebe, Leid, Tod und Familie.
Man kann "Krieg und Frieden" eigentlich in 3 Abschnitte teilen. Im 1. Drittel möchte man aufgeben, im 2. Drittel gewöhnt man sich an die Figuren und im 3. Drittel möchte man das buch kaum noch aus der Hand legen.
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