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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
18
Methoden der empirischen Sozialforschung
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:29,80 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 28. September 2015
Bestes Statistikbuch das ich kenne, da:
> verständlich geschrieben
> für meine Master-Thesis verwendet
> sehr zu empfehlen
> sehr gutes Statistikbuch
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am 15. Juli 1999
Empirische Sozialforschung ist spannend und abwechslungsreich... wenn man sie praktisch ausübt und nicht theoretisch studieren muß.
Zugegeben, das Buch der Autorengruppe Schnell, Hill und Esser ist nicht gerade spannend wie ein Krimi und abwechslungsreich wie ein guter Roman, aber es ist die umfassenste und verständlichste Darstellung dieser doch theoretisch sehr trockenen, ja staubigen Materie.
Wer die "Eingangshürde" Wissenschaftstheorie (Kapitel 2) überwunden hat, der wird im Verlauf des Buches viele praktisch relevante und interessante Methoden kennenlernen, die bei empirischen Arbeiten das unbedingt benötigte Grundrüstzeug ausmachen und von daher Pflichtprogramm an empirisch ausgerichteten Studiengängen sind.
Sprachlich ist das Buch durchaus auf gutem, aber verständlichem Niveau, das Layout ist grundsätzlich eher konservativ, aber zweckmäßig. Zu allen Kapiteln gibt es weiterführende Literaturangaben, auffallend ist auch der große Umfang an ergänzenden Fußnotenkommentaren im ganzen Text. Didaktische Schwächen sind insbesondere fehlende Zusammenfassungen, fehlende Wiederholungsfragen und ein äußerst schwaches Stichwortverzeichnis, daß in einer neueren Auflage unbedingt überarbeitet werden müßte. Insgesamt aber kann man trotz dieser kleinen Schwächen von einem durchaus gelungenen Lehrbuch sprechen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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TOP 1000 REZENSENTam 12. November 2017
Daß die Statistikkapitel gelungen sind, daran hatte ich keinen Zweifel, aber das Kapitel ■ 3 "Wissenschaftstheorie und empirische Sozialforschung" das wollte ich mir etwas genauer ansehen. Insbesondere der Abschnitt ■ 3.3 Wissenschaftstheoretische Kontroversen bietet Sprengstoff.

So schreiben die Autoren (zwei Männer, eine Frau) im Abschnitt ■ 3.3.3.2 Soziale Konstruktivismen: Das "strong program", "postmoderne" und "feministische Ansätze", daß in der Soziologie Schlagworte wie z. B. "feministischer Ansatz" häufig auch als "Paradigmen" bezeichnet werden. Diese Bezeichnung sei falsch.

Paradigmen beinhalten immer auch empirisch bewährte Theorien, die hier aber fehlen. Die wissenschaftstheoretische Kritik "feministischer Ansätze" beziehe sich weiterhin auf die Vermischung von Entdeckungs- und Begründungszusammenhang: Aus der möglichen Tatsache, daß Wissenschaftler andere Themen als Wissenschaftlerinnen untersuchen, lasse sich nichts über die Gültigkeit der gewonnenen Ergebnisse folgern. Die Wahl des Forschungsthemas sei sicherlich von vielen Faktoren abhängig, so z. B. auch vom "Geschlecht". Aus dieser möglichen Tatsache lasse sich aber nicht die Forderung nach speziellen Forschungsthemen logisch herleiten: dies sei eine letztlich politische Forderung und aus empirischen Gegebenheiten nicht ableitbar.

Bei "feministischen Ansätzen" handele es sich weder um eine eigenständige wissenschaftstheoretische Position, noch um eine inhaltliche Theorie (also kein "Paradigma"), noch um eigenständige methodische Erkenntnisse oder Verfahren.

Diese Erörterungen sind in zweierlei Hinsicht bemerkenswert, inhaltlich und didaktisch:
1. Die Autoren nehmen wissenschaftstheoretische Abgrenzungen vor und weisen feministische Lehrgebietsansprüche unmißverständlich zurück. So zwingend ihre Argumente auch sind, ist das mutig zu nennen, da diese Ansprüche von politischen Parteien angemeldet werden, die nachtragend sein können.
2. Wichtiger noch: Die Autoren lassen sich die didaktische Gelegenheit, die diese Kontroverse bietet, nicht entgehen. Sie erlaubt die Reflektion von schon dargelegtem Lernstoff (Werturteilsstreit, Paradigmen). Was besseres können sich die Studenten, die sich auf diesem Gebiet sicher bewegen wollen, nicht wünschen.

FAZIT
Insbesondere die wissenschaftstheoretischen Ausführungen übertreffen meine Erwartungen.
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am 30. Mai 2017
Für Einsteiger in die empirische Sozialforschung absolut zu empfehlen. Leicht verständlich, ohne lang verschachtelte Sätze, wird ein erster Überblick gegeben (mit sehr vielen ausgezeichneten weiterführenden Literaturempfehlungen!). Go for it!
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am 16. Februar 2014
Istn gutes Grundlagen Buch finde ich.
Alles drinnen was ich für mein Studium die ersten Semester brauche.
Würde ich als Einstieg in die Materie empfehlen.

Versand war schnell&unproblematisch.
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am 29. September 2015
Verständliche und gut strukturierte Einführung
Keine Distinktion zwischen qualitativem und quantitativen Paradigma
Empfehle ich gerne weiter an Studierende und Forschende
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am 24. Juli 2009
Okay, es gibt einfacher zu lesende Bücher. Dennoch ist das vorgelegte Werk die derzeit umfassendste Version eines Buches zur empirischen Sozialforschung. Gut strukturiert, auch kapitelwseise lesbar, hohes Niveau. Es richtet sich weniger an Einsteiger bzw. an Erstsemester, sondern an fortgeschrittenere Semester. Beide Seiten der Sozialforschung, qualitativ und quantitativ, kommen auf ihre Kosten. Ich nutze das Buch gern und empfehle es allen Studierenden, die enger in den Kontakt mit der empirischen Sozialforschung kommen (müssen), so z.B. zur Masterthesis oder Promotion. Wer sich in die empirische Sozialforschung und deren Methoden einarbeiten muss, kann dies gezielt mit dem Buch von Schnell u.a. tun.
Insgesamt klare 5, kräftig leuchtende Sterne.
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am 6. April 2011
Ganz kurz zum Buch: Habe es für meine Klausur bei meinem Prof. und auch Autor des Buches, Herrn Schnell lesen "müssen".
Es war kein Zwang, aber er hats uns mehr als nur ans Herz gelegt, im Grunde war die Klausur nur auf diesem Buch aufgebaut, keineswegs immer an der Vorlesung.

Das Buch ist ein sehr schwerer Brocken, wie ich finde, und es liesst sich sehr mühevoll, es ist ja auch Uni Niveau und man braucht lange um richtig hereinzukommen.
Ist man aber drin beim lesen, geht das schon einigermaßen klar und ist man mit dem Buch durch, wie ich, versteht man aufeinmal alles ganz plötzlich. Damit man es aber wirklich sehr gut verstehen kann muss man es sicherlich noch ein 2 wenn nicht sogar 3 mal lesen, dann kennt man sich aber mit den Methoden der Sozialforschung aus.

Ich finde,dass das Buch einen sehr guten Überblick gibt und erst wenn man es durchgelesen hat geht einem ein Lichtlein auf, vorher leider nicht wirklich, deswegen 1 Stern Abzug, weil ich bemerkt habe, dass man durchaus einige Abschnitte hätte leichter formulieren können, da die Sachverhalte gar nicht so kompliziert waren, man hat sich aber für das schwierigeren Formulierungen entschieden.

Fazit:
Super Überblick, beim 2 oder 3 durchlesen kennt man sich grob mit den Methoden aus (grob deswegen, weil das Buch nicht ganz in die Praxis immer geht, sondern eher einen Überblick verschaffen will).
Negativer Punkt ist die Sprache, die man manchmal durchaus hätte einfacher formulieren können.
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am 12. August 2015
Das Buch wird etwa alle 2-3 Jahre aktualisiert, n paar Fehler behoben und nicht viel verändert. Aber es verkauft sich halt super gut, wenn es vom Professor Schnell im BA Soziologie ind Duisburg als Lernskript verwendet wird, ohne welches man die Prüfung nicht bestehen kann. Vor allem, wenn in der Vorlesung einem noch dazu geraten wird möglichst die aktuellste Auflage zu verwenden, weil man sonst vllt Probleme mit den Seitenzahlen und Co bekommt. Oder zumindest die letzten Ausgaben wählen sollte da der Stoff ja Prüfungsrelevant ist.
Btw. bin ich aber, obwohl ich sozusagen gezwungen war dieses Buch zu verwenden, ein Fan von diesem Buch. Nur das 2te Kapitel zur Geschichte ist grausig zu merken.
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am 22. November 2010
Schnell/Hill/Esser liefern eine solide Einführung in die (quantitative!) soziologische Methodologie.

In den Kapiteln vier bis sieben wird das Handwerkzeug der empirischen Sozialforschung sehr leicht nachvollziehbar dargelegt.
Die Kapitel davor liefern die wissenschaftstheoretische und historische Einbettung dazu - sie sollten, müssen jedoch nicht gelesen werden. Kapitel acht und neuen skizzieren die Grundzüge der Datenauswertung (die in den gängigen Statistiklehrbüchern umfassend dargelegt werden).

Was mich überrascht ist die Tatsache, dass auf aktuelle Trends, Chancen und Entwicklungsperspektiven der empirischen Foschung nur bedingt bzw. gar nicht eingegangen wird (Stand: 8. Aufl., 2008). Soziale Daten lassen sich im interaktiven "Web 2.0" nicht nur im Zuge einer "Onlinebefragung" gewinnen...

Auch sind viele der zitierten Quellen älteren Datums. Sprechen wir daher schlicht von der Neuauflage eines - uneingeschränkt empfehlenswerten - Klassikers.

Mag. Raphael M. Salzmann, MBA
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