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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
11
3,8 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:29,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


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am 26. Februar 2013
Mein erster Eindruck, als ich das Buch in den Händen hielt war "Hmm, das hatte ich mir dicker vorgestellt" und das trifft auch auf den Inhalt zu - wobei ich unschlüssig bin ob das zwangsläufig schlecht sein muss.

Gut fand ich, dass viele Modelle aus der Informatik und Automatentheorie vorgestellt werden und es sich nicht um eines dieser Standart-"Wie programmiere ich mit X ein Hallo-Welt-Programm"-Programmierbücher handelt. Das es sich dem Thema abstrakt und theoretisch nähert und Modelle vorstellt anstatt sich dem "Handwerkszeug" zu widmen, ist definitiv der dicke Pluspunkt des Buches (und war für mich genau der Grund zum Kauf).

Beim Lesen hatte ich aber ständig das Gefühl eine abgespeckte Seminararbeit zu lesen, anstatt einem "richtigen" Buch. Viele Aspekte werden angerissen und gegenübergestellt, aber nichts geht wirklich in die Tiefe. Ohne Vorkenntnisse wird man auch nicht viel mit dem Buch anfangen können; es liest sich mehr wie eine Zusammenfassung oder als richte es sich an ein Publikum, das schon weis, um was es geht.
Die Fußnoten geben dem Ganzen zwar eine wissenschafltiche Optik, aber es wird meist nur auf Internetlinks verwiesen, oder schlechte Witze gemacht.
Und letzteres ist, in meinen Augen, auch der große Minus-Punkt: Die Sprache wirkt unglaublich ungeschliffen und trivial. Es vergeht kein Absatz ohne das der Autor sich in Umgangs- oder Kindersprache an den Leser richtet. "Hm. Was machen wir da jetzt?", "Na also", "Da können wir doch tatsächlich..." - Das stört unglaublich und wirkt unprofessionell. Da helfen auch die Literatur/Philosophie-Zitate am Anfang jedes Kapitels nichts.

Das Buch verzichtet fast komplett auf konkrete Code-Beispiele. Das ist gut, wenn man einen abstrakten Zugang sucht - wird aber dem Versprechen nicht gerecht, dass jeder nach dem Lesen des Buchs mit dem Programmieren anfangen kann. Man muss eine Programmiersprache beherrschen um zu wissen, wie die Modelle konkret umzusetzen sind.

Unterm Strich ein durchaus gutes Buch wenn man ein paar Vorkenntnisse in Informatik hat und einen abstrakteren Zugang zu KI-Programmierung sucht. Der behandelte Inhalt wird wahrscheinlich für die meisten Anwendungsgebiete ausreichen - ob dieser Inhalt allerdings auch so dargestellt wird, dass man ihn allein durch die Lektüre dieses Buchs versteht ist die andere Frage. Ich betrachte es eher als Zusammenfassung.
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am 17. November 2012
Das Buch liest sich leicht und flüssig. Und ... es hört an den richtigen Stellen auf. Jedes Thema (Finite State Machine, Path Finding, u.v.a) wird mit seinen Grundlagen kurz und verständlich dargestellt, dann werden spielrelevante Erweiterungen oder Abänderungen vorgestellt. Danach möchte man anfangen, die Ideen umzusetzen. Passenderweise endet auch das Kapitel an dieser Stelle :-)
Weiterführende Informationen zu meinem spezifischen Anwendungsfall würde ich mir sowieso im Internet suchen. Kein Buch kann da jedem hilfreiche Informationen liefern. Die Links am Kapitelende sind ein guter Start. Für alles andere gibt es Suchmaschinen.
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am 21. Oktober 2012
Ich habe gerade in dieses Buch "hineingeschnüffelt" und es sofort an meine Lehramtskolleren weiterempfohlen: das Buch ist praktisch aufgebaut, erklärt anschaulich für Anfänger und Fortgeschrittene Dinge, die sie schon immer wissen wollten; hier erfahren sie vor allem, wie man einfach mal anfängt zu programmieren - ohne Angst und Scheu vor der schwierigen Materie... Meiner Ansicht nach auch wunderabar als Empfehlung für Schüler im Informatik-Unterricht am Gymnasium geeignet! Und endlich mal ein Buch über dieses Thema, das sich gut und spannend liest und Spaß macht.
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am 15. Januar 2013
Geleitet von der Rezension "für Lehrer" habe ich das Buch gekauft und finde es letztlich doch zu dünne und oberflächlich.

Ich starte mal "von hinten". Das Buch schließt mit einem Glossar, das von den ca. 150 Seiten ganze 25 Seiten umfasst. Das Glossar beginnt mit folgenden Schlagworten, die knapp erläutert werden:

"Abort Abbruch
Access Point Zugangspunkt
Access Time Zugriffszeit
[...]
Beamer Netzprojektor
Benchmark Leistungstest
binary binär
[...]
booten hochfahren
Break Unterbrechung [...]"

Ich habe mich nach der ca. 60 minütigen Lektüre des Buches (länger braucht man nicht) gefragt,
was das soll? Die Frage stellte sich mir aber auch schon vorher.

Sehr sehr oberflächlich und wild durcheinander werden Aspekte von Computerspielen angerissen,
wie man sie als gelegentlicher c't-Leser schon des öfteren in der c't in weitaus besserer Darstellung
gelesen hat.

Geradezu "lustig" lesen sich die "Ein Satz Abschnitte". Zur animierten Bewegung von Gruppen, wie z.B. den
Orks aus Herr der Ringe heißt es (ungekürzt):

"10.3 Gruppenbewegung

Es gibt auch gleich zwei verschiedene Arten von Gruppenbewegungen:

10.3.1 Strukturiert

Alle bewegen sich in die gleich Richtung: Autobahnverkehr, Wandern, Schlange stehen oder Gruppenangriff.

10.3.2 Unstrukturiert

Hier bewegen sich alle [...] in verschiedene Richtungen, z.B. im Bahnhof, Einkaufszentrum oder am Strand."

Aha!

Da stellt sich doch die Frage, ob sich der Oldenbourg Verlag keinen Lektor mehr leisten kann.

Um tatsächlich Spiele programmieren zu können finde ich den Inhalt des Buches definitiv zu dünne und den
Satz des Klappentextes "Nach der Lektüre dieses Buches kann der Leser direkt mit der Programmierun seines ersten Spiels starten" halte ich für schlichtweg gelogen und schieren Unsinn.

Aber, vielleicht mag der ein oder andere Leser ja die eine oder andere Anregung finden. Für mich persönlich war das Buch nichts.
Daher 2 Sterne.
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am 10. Februar 2013
Das Fazit vorneweg:
Hab ich den Kauf bereut? Nein.
Würde ich es weiterempfehlen? Weiß nicht.

Das Format - knappe, kurze Kapitel mit leicht nachvollziehbaren Beispielen - hat mir sehr gut gefallen. Von mir aus könnte es im IT Bereich gerne mehr von diesen kompakten Büchern geben. Reicht doch, wenn ein Buch entweder einen kompakten Überblick gibt (den man, wie ein anderer Rezensent schon schrieb, in einer Stunde durchgelesen haben kann) oder mal ein spezielles Thema (auf max 150 Seiten) vertieft. Bringt mir mehr als diese ewig dicken Schinken.

Habe zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt. 5 konnten es wegen den für mich zu vielen, eingeschlichenen Fehlern nicht sein. Ein paar Rechtschreibfehler will ich ja gar nicht überbewerten. Aber immer wieder kam es vor, dass ich einzelne Sätze aufgrund von offensichtlichen Flüchtigkeitsfehlern gar nicht mehr verstand. (oder hätte ich das Buch mit bayrischem Akzent lesen müssen? ;-) )

Zu 3 Sternen habe ich tendiert, weil mir der Preis für 150 luftige Seiten einen Tick zu hoch erscheint und das Glossar (ein anderer Rezensent hat schon drauf hingewiesen) sogar eher überflüssig.

Vier Sterne sind`s dann geworden, weil das kompakte Format des Buches für mich eben doch ganz gut gepasst hat.
Kann mir aber vorstellen, dass das so manchem anderen Leser nicht unbedingt so gehen wird.
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am 4. März 2016
Nun ja, man darf nicht zu viel erwarten. Wenn ihr glaubt, dass ihr danach sofort mit eurem ersten Spiel loslegen könnt, muss ich euch enttäuschen. Klaus Breuer schafft in diesem Buch lediglich theoretische Grundlagen, dies aber auf sehr anschauliche Art und Weise. Es werden verschiedene Algorithmen, die in Verbindung mit Computerspielen immer wieder auftauchen, behandelt. Dabei handelt es sich etwa um den A* Wegfindungsalgorithmus, eine Einführung in neuronale Netze inklusive Schichtenaufbau und Sigmoid-Funktionen, genetische Algorithmen, Schwarmintelligenz oder auch unbeaufsichtigtes Lernen.

Nach dem Lesen habt ihr definitiv ein solides Grundverständnis und könnt euch weitere Anwendungsgebiete selbst erschließen, mehr allerdings auch nicht. In einer Stunde ist man mit dem Buch fertig und lernt damit vermutlich mehr als beim einstündigen Durchkämmen einschlägiger Internetseiten, aber wie gesagt – zu viel darf man nicht erwarten.

Empfehlen kann ich das Werk dennoch, da es kaum eine simplere Einführung in diese Thematiken gibt, die zum Ausprobieren anregt. Ein A*-Algorithmus ist eben tatsächlich schnell implementiert und an der heuristischen Schätzfunktion etwas zu drehen und Ergebnisse zu sehen, macht dann doch viel Spaß. Gebt dem ganzen ruhig eine Chance, es handelt sich tatsächlich um ein wahnsinnig interessantes Thema!
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am 3. Februar 2013
Wenig tiefgreifende aber dafür Interesse weckende Zusammenfassung. Als Einstieg sehr zu empfehlen, dank guter Formulierungsweise sowohl für fachliche Laien als auch für Quereinsteiger verständlich und interessant.
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am 23. Januar 2014
Ich wollte ein Buch, welches mir eine grundlegende Übersicht über KI und verschiedenen Möglichkeiten zur Implementierung liefert, und das hat es.
Der in der Tat eher lockere Umgangston hat mich weniger gestört, vielmehr ist das Buch dadurch nicht so trocken.
Sehr schön ist, dass viele Verfahren und Möglichkeiten angesprochen werden, meist mit gut verständlichem Beispiel.
Da das Buch sehr knapp ist(ca. 125 Seiten ohne Inhalts- / Wortverzeichnis), ist es meiner Meinung nach zu teuer.

Wer eine Übersicht über verschiedene Vorgehensweisen und Modelle wünscht, und wen es nicht stört, wenn keine Codebeispiele Vorhanden sind, dem kann ich diese Buch empfehlen.
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am 12. Juli 2015
Von den vorliegenden 126 Inhaltsseiten sind etwa 10 komplett leer. Auf den übrigen findet sich ein Schreibstil, der so leicht ist, dass das Buch einem fast davonfliegt. Nach den meisten Sätzen, selbst wenn sie nur 1 Zeile lang sind, wurde eine volle Leerzeile frei gelassen. Letztendlich stellt das Buch eine Reihe von Techniken vor, wobei es an manchen Stellen die Materie kaum bis gar nicht berührt, andernorts wiederum detaillierte Beispiele mit grosszügigen Grafiken und Tabellen macht. Der Preis um die 20 Euro erscheint mir unangemessen hoch.
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am 18. August 2015
Ich konnte dem Buch nur ein paar wenige (ganz orginelle) Ideen entnehmen. Es ist auch ganz hübsch zu lesen. Viel Substanzielles findet man darin leider nicht. Vermutlich ist man als Leser mit der klasischen KI-Literatur einfach besser bedient. Nilsson, Norvig und andere haben mir mehr gebracht.
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