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am 20. Juli 2017
Auf leichte Art und Weise die Gedanken unterschiedlicher Philosophen zum Leben kennenzulernen ist dank dieses Buches möglich! Ein pures Lesevergnügen!
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am 10. Juni 2015
Das Buch erhebt den Anspruch, die Philosophie bedeutender Denker aller Zeiten dem Laien nahezubringen. Der Autor wählt dabei den Weg über die Biographie der einzelnen Philosophen. So erfährt man neben grossen Ideen einige skurrile Geschichten. Dies macht das Buch sehr empfehlenswert.
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am 29. März 2017
Das Buch war in einem einwandfreien Zustand und ordnungsgemäß verpackt, ich kannte das Buch schon und hatte es mal verloren.
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am 26. August 2010
Voyeuristisch veranlagte LeserInnen kommen nicht auf ihre Kosten... gottseidank. Der Titel war für mich nicht so einladend - zunächst. Doch da empfohlen von einem Freund, auf dessen Urteil ich mich meistens verlassen kann, nahm ich das Buch zur Hand.... und es hat tatsächlich viel Spaß gemacht, es zu lesen.
Philosophieren bedeutet, über die Physis hinaus Fragen stellen - "meta"-physische Fragen also.
Ein Philosoph, der diese Bezeichnung verdient, kann nicht nur sicht- und meßbare "Wirklichkeiten" akzeptieren. Immer auf der Suche nach neuen Erkenntnissen darf, ja muß er sogar der Naturwissenschaft über die Schulter schauen, um sich neuem und erneuerndem Denken offen zu halten. Was immer er über Gott, Götter, das Göttliche zu denken und sich zu äußern gewillt ist, es kommt kein Philosoph drum herum , sich diesen Fragen zu stellen, sonst wäre er eben kein Philosoph.
Das Ergebnis seines individuellen Denkens ist eigentlich - bei allem Respekt - unerheblich, weil es ohnehin niemals zu Ende gedachte Gedanken über dieses die Menschheit seit ihren Anfängen bewegende Thema geben kann.
Doch manchmal gibt es eben Meilensteine, die auch über Jahrhunderte wegweisend waren und noch immer sind:
Ob man Platos "Eros der Idee" folgen möchte, Epikurs "Windstille der Seele" liebt, mit Schelling sagt "Gott ist gleichsam wie eine von Realität schwangere Wolke zu denken" und "die Natur ist ein Epos - im Geiste Gottes gedichtet" oder mit Wittgenstein "Gott ist, wie sich alles verhält..." ... und "wir sind in gewissem Sinne abhängig... und das, wovon wir abhängig sind, können wir Gott nennen" oder mit Hegels "leidenschaftlicher Stille der denkenden Erkenntnis" den "Gott der Welt und nicht den des Christentums" suchen: Gott, Götter, das Göttliche ist das Thema Nummer EINS der Philosophie und wird es immer bleiben - aber zunehmend mit Mut und Konsequenz ohne jegliche Religion.
Religionen sind menschengemachte Fallen. Ein wahrer, wacher Philosoph darf da nicht hineintappen aus einer zwar menschlich verständlichen, aber einem freien Geist nicht zuträglichen Bedürftigkeit nach fragwürdigem Halt. Weischedel ergänzt das noch:"Aufgabe der Philosophie ist es, dafür zu sorgen, daß das Denken der Falle entgeht, die ihm die Sprache stellt".
Ein anregendes Buch: ich hatte viel Freude und werde mir sicher wieder mal das eine oder andere Werk der so liebevoll beschriebenen Philosophen vornehmen.
Ein herzliches Dankeschön an den Autor Wilhelm Weischedel.
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am 29. Oktober 2013
Der ehemalige Professor für Philosophie Wilhelm Weischedel (1905 - 1975), der an der Universität Tübingen und später an der FU in Berlin unterrichtete, bietet mit seiner "Philosophischen Hintertreppe" einen ungewöhnlichen Zugang zu den Werken der bekanntesten Philosophen des Abendlandes. Statt staubtrockene Einführungen, plagiatorische Zusammenfassungen oder anbiederisch kommentierende Interpretatiönchen zu den Schriften der großen Denker zu verfassen, erstellte er lieber eine leserfreundliche Sammelung anekdotischer Daten oder witziger Merkwürdigkeiten des Privatlebens neben den monumentalen Thesen der Seinsdeutung der Herren Kant und Co. zusammen. Das Ergebnis ist ein unterhaltsames, mitunter sogar launiges Buch, das zugleich als leichte und dennoch gute Einführung in das Werk jener systematisch das vernommene Sein Deutenden dienen kann. Lesenswert!
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am 20. Oktober 2002
„Die philosophische Hintertreppe" hat einen hohen Anspruch: Sie will es dem Laien ermöglichen, ohne Vorkenntnisse zu verstehen, was 34 der bedeutendsten abendländischen Philosophen an Gedanken und an Weisheit erarbeitet haben. Was aber noch bewundernswerter ist: Sie wird diesem Anspruch vollkommen gerecht!
Der Autor Wilhelm Weischedel vollzieht einen leicht zu lesenden Aufstieg zu den oft schwierigen Gedanken so bekannter Geistesgrößen wie Aristoteles, Karl Marx oder Arthur Schopenhauer, wobei der Leser keine unerreichbaren Titanen, sondern Menschen aus Fleisch und Blut kennen lernt. In jedem Kapitel erhält man zuerst einen Einblick in das Privatleben des einzelnen Denkers, dann wird seine Gedankenwelt in einfachen Worten vorgestellt. Diese Vorgehensweise erleichtert das Verständnis für die Theorien oft ungemein, so dass dem Leser auch abstrakte und abgehobene Gedankengänge begreiflich werden.
Damit aber keine Missverständnisse aufkommen: Weischedel nimmt den Leser beim Spaziergang durch die Philosophiegeschichte zwar an die Hand und fasst das, was uns Aristoteles & Co. sagen wollen, in leicht verständliche Worte, das Selberdenken jedoch wird einem auch hier nicht erspart bleiben.
Aber, da das in der Philosophie nun einmal so ist, und da sich Weischedel sowieso nur aufs Wichtigste konzentriert, sollte das niemanden von der Lektüre abhalten: Einer ersten, allgemein verständlichen Einführung ist es einfach nicht möglich, Konzepte wie z. B. Hegels „Weltgeist" auf zwölf Seiten so darzustellen, dass hinterher keine Fragen mehr offen bleiben. Einige Leser werden von den kunstvoll dargereichten Philosophie-Häppchen vielleicht schon gesättigt, für die anderen stellen sie aber bestimmt nur einen Appetitanreger auf die Welt der Weisheit dar. Im Grunde genau das, was man von einer Einführung erwarten darf!
„Die philosophische Hintertreppe" ist also sicher keines dieser höchst komplizierten Kompendien für Fachphilosophen und deren Studenten, aber auch nicht unbedingt ein 08/15-Buch, das man während der Busreise in den Süden durchblättern kann. Wer aber schon immer wissen wollte, wofür Männer wie Platon, Descartes oder Kant so berühmt geworden sind, der wird in Weischedel einen ausgezeichneten Führer durch die Welt der Philosophie finden. Und wer sowieso zum Hinterfragen neigt, dessen „Liebe zur Weisheit" (wörtliche Übersetzung von „Philosophie") wird womöglich durch dieses Werk geweckt.
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am 20. Juni 2004
Man braucht nur die übrigen Rezensionen zu lesen..., dieses Buch bietet gut strukturierten Überblick, Es dient ebenso als philosophisches Wörterbuch, als Nachschlagewerk für Namen grosser Philosophen oder als Erklärungshilfe für Fachausdrücke. Natürlich mag es manchem Philosophen als zu seicht erscheinen, aber es heisst ja auch nicht Philosophie für Fortgeschrittene sondern "über die Hintertreppe". Tatsächlich schleicht man sich, wie in einem Theater über die Hintertreppe auf die Hauptbühne. Dort mal angekommen, ist man bereits nicht mehr blutiger Laie, denn die Hintertreppe liefert oftmals schneller den Zugang zu Zusammenhängen als andere Wege. Dies hat Weischedel beabsichtigt, und dies ist ihm hervorragend gelungen. Übrigens habe ich manchen philosophischen Kollegen kennen gelernt, der so tief in seinem Spezialthema steckte, dass ihm die Weischedelsche Hintertreppe aus mancher Argumentationsnot in anderen philosophischen Themen geholfen hätte. Kaufen - Lesen - Staunen - und die Liebe zum Nachdenken (phil=die Liebe zu)(sophia=die Weisheit) entdecken.
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am 1. Dezember 2010
Philosophie ist staubtrocken, langweilig und (nach dem weisen, allwissenden Herrn Hawking) für die Wissenschaft sogar tot!
Das glauben Sie nicht? Dann lesen Sie weiter. Denn dieses Buch macht sie wieder lebendig:
Weischedels Idee, Philosophen als Persönlichkeiten mit ihrem prägenden Umfeld lebendig darzustellen liegt zwar nahe, doch niemand kann das so elegant und faszinierend wie er. Er bringt uns die Stars des Denkens so kurzweilig näher wie heutige Superstars aus Sport und Schauspiel, fast mit ein wenig Fankult, ohne ihre Gedanken und Beiträge zur Philosophie zu verwässern. So gelingt ihm die beste und eingängigste Einführung in Philosophie, die ich je gelesen habe (Und ja, ich kenne Prechts "Wer bin ich..." auch schon).
Oh je, kommt nun eine weitere, unglaubwürdige Jubelrezension? Bin ich Freund des Autors, des Verlegers oder habe sonstwas von meinen 5 Sternen? Nein, ich schreibe mehr kritische Rezensionen als Sie vielleicht denken. Aber dieses Werk ist hier eben die Ausnahme.
Beispiele: Egal, was man über Sokrates zu wissen glaubt, dass er Soldat war, und im Krieg ein richtig harter Kämpfer mit ein wenig Todessehnsucht macht sein Leben und sein Ende für mich besser verständlich. Dass Platon (nach heutiger Definition) schwul war oder zumindest Leiter einer schwulen Kommune (der Akademie) erklärt die platonische Liebe ganz neu. Ebenso das Aristoteles Diogenes für einen Idioten hielt, der sein Leben vertue, dass Wittgenstein sein Millionenerbe verschenkt, sein wichtigstes Werk in Kriegsgefangenschaft und Depression verfasste oder Descartes beinahe als schwindsüchtiges Kind schon gestorben wäre und gerade deshalb genug Freizeit bekam um sich christlich-philosophisch zu orientieren, wirft ein ganz besonderes Licht auf ihre Art, zu philosophieren und macht viele Gedankengänge leichter verständlich.
Herrn Weischedels Ansatz bringt einem diese Philosophen so weit näher als etwa Prechts Fachidioten-Darstellung in "Wer bin ich...". Hinzu kommt, dass das Buch keine Reihenfolge voraussetzt, sondern in sehr gut lesbare 5-6 Seiten-Häppchen unterteilt ist, die eben dem Philosophenleben gewidmet sind für das man sich gerade interessiert.
Dabei verliert er nicht die Konzentration auf die wesentlichen Hauptgedanken, er verbindet diese mit den Lebensumständen und Lebensentscheidungen, sodass man auch als Nichtfachmann wirklich mitdenken kann und zum Selber-Philosophieren angeregt wird.
Auch wenn Precht viel mehr Bücher verkauft und Bestseller nach Bestseller schreibt, so ist Weischedels Stil weit eingängiger und leichter zu lesen. Da er ausserdem immer eine neutrale Distanz bewahrt und nicht wie Precht bei Kant die wichtigsten Gedanken manipulativ auslässt, wünsche ich ihm noch weit mehr Leser als er bisher schon hatte.
Denn kaum etwas ist in unserer wissenschaftsgläubigen, moralentleerten und verängstigsten Endzeitwelt wichtiger als die Klarheit der Philosophie.
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am 14. Juni 2009
Kurz und in einfachen Worten werden Kerngedanken bekannter Philosophen dargelegt. Diese sehr kurzen Einführungen könnten den Geschmack an dem Gedankengut des einen oder anderen Philosophen wecken und zum Weiterlesen an anderer Stelle ermuntern. Dieser Weg bildet daher für mich tatsächlich eine Hintertreppe, die sich vom üblichen Haupteingang mit dem Studium philosophischer Texte deutlich abhebt. Es bietet auch Menschen, die sich gerne mit Philosophie beschäftigen möchten aber sich nicht an philosophische Texte wagen oder nicht wissen, mit welcher Literatur sie beginnen sollen, einen guten Einstieg.
Schülern mit dem Fach Philosophie kann das Büchlein ebenso empfohlen werden, da es gegenüber der klassischen Literatur eine gute Abwechlung bietet, die Motivation steigern kann und zusätzliche Aspekte beinhaltet.
Alles in allem für mich ein interessanter populärwissenschaftlicher Einstieg in die Philosophie, der zu diesem Zwecke empfohlen werden kann.
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am 28. Mai 2001
Welche Bedeutung das Wort "Philosophische Hintertreppe" hat, ist eine Frage, die man sich stellen muss, wenn man den Titel sieht. Der Autor selbst schreibt dazu: "Die Hintertreppe ist nicht der gewöhnliche Zugang zu einer Wohnung. Sie ist nicht hell geputzt und feierlich wie eine Vordertreppe." "[...]Es gibt auch eine philosophische Hintertreppe. Auch für den Besuch bei den Denkern gibt es ein "man kommt wie man ist" und ein "man gibt sich wie man ist"." Diesem Konzept aus der Einleitung folgend breitet der Autor unkonventionell und mit persönlichem Hintergrund Alltag (auch und gerade das gehört zu seinem Hintertreppenkonzept) und Denken der Philosophen von Thales über Sokrates, Thomas von Aquin, Spinoza, Voltaire, Russel (und viele andere) bis zu Wittgenstein aus.
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