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am 11. Dezember 2013
【Erneuert am 3. März 2017】

Seit Beginn meines Studiums verwende ich dieses Buch und habe es sogar immer dabei, um mir einen neuen Überblick zu verschaffen und das wiederholen zu können, was ich bisher gelernt habe. In der Tat lese ich wieder dieses Buch für meine Arbeit. Deswegen möchte ich nun noch ergänzen, warum dieses Buch wirklich gut ist.

Ich habe mir (mein Schwerpunkt ist eigentlich Erziehungsphilosophie, also ich bin nicht Philosophin) viele Bücher hinsichtlich der Erkenntnistheorie angeschaut, aber dieses Buch ist, ehrlich gesagt, am besten. Es gibt wohl viele Gründe, warum und was genau dieses Buch gut ist, aber ich möchte in dieser Rezension auf den Zusammenhang des Skepsismus bei Baumann eingehen. Denn dieser Autor schreibt das Thema Spepzismus im ersten Kapitel, während über den Gegenstand der Philosophie (das heißt, das Wissen) im nächsten Kapitel thematisiert wird. Darüber hinaus kommt Baumann wieder auf diesen Punkt im letzten Kapitel 'Skeptizismus: Antworten?'. Duch mehrmalige Lektüre bin ich deswegen fest davon überzeugt, dass dieser Punkt als Eigenschaft dieses Buches genannt werden kann.

Der Autor versucht, mit den sich auf das Alltag beziehenden vielfältigen Beispielen den Kern der Erkenntnistheorie darzustellen und dem Leser verständlich zu erklären. Dabei berücksichtigt Baumann selbstverständlich auch die Einwände, welche der Leser als Gegenargumente vorstellen könnte (vom unbewussten Zustand ausgehendes Wissen, das Problem über das Glaube u.a.). Diese Berücksichtigung spiegelt sich vor allem im ersten Kapitel dieses Buches 'Skepsismus: Gründe zum Zweifeln?' sehr gut wider. Somit weist Baumann den Leser auf den folgenden wichtigen Punkt für die Erkenntnistheorie hin, bevor der Leser anfängt, sich mit der Frage nach dem Wissen zu beschäftigen: Der Leser soll bewusst in Frage stellen, woher das Wissen kommt und ob das Wissen wirklich wahr ist.
Da einige Bücher über die Einführung in die Erkenntnistheorie doch mit dem Thema Wissen beginnen, finde ich wirklich gut, dass Baumann in diesem Buch mit der Frage nach dem Wissen (das heißt, mit der Prämisse für die Existenzfrage nach dem Wissen) beginnt und mit seiner Antwort auf solche von ihm selber gestellten Frage sein Buch abschließen will. Außerdem hilft bereits die sehr systematische Gliederung dem Leser, sich der Herangehensweise von Baumann anzueignen.

(Falls der Leser trotzdem nicht gut verstehen sollte, was der Autor meint (bsw. Wahrscheinlichkeit usw.), kann er weiter versuchen, mit dem von seinem Alltag ausgehenden Beispiel die Erläuterung der Theorie zu verfolgen. Dadurch kommt man auch gleichzeitig zur Erkenntnis, dass die Theorie und die Praxis immer verbunden sein müssen und die Philosophie nicht unbedingt die unnützliche Wissenschaft ist.)

Übrigens: Ehrich gesagt, hatte ich dieses Buch erst ab dem zweiten Kapitel gelesen, weil ich bloß verstehen wollte, was das Wissen ist. Aber das war falsch in dem Sinne, dass ich nur irgendein Urteil über das Wissen bei Baumann wissen wollte. Baumann will dem Leser solche Herangehensweise nicht wünschen, sondern er möchte den Leser anhand dieses Buches dazu führen, sich mit überlegen zu lassen, woher das Wissen, das wir kennen, überhaupt kommt, in welchen Beziehungen sich das Wissen verhält und ob wir das Wissen letztendlich haben können. Daher betone ich hier, dass dieses Buch genau vom Anfang an bis zum Ende (gemäß der Gliederung) gelesen werden soll. Sonst kann man den brillianten Gedankenweg Baumanns nicht nachvollziehen. Das wäre zu schade.

Insgesamt: Der Autor verfasst den Kernpunkt im jeweiligen Abschnitt dieses Buches sehr verständlich! (Es gibt zwar manche Stelle die bestimmten Vorkenntnisse über Philosophie, beispielsweise Syllogismen u.a., aber das kann man auch selber nachholen)
Unter dem guten Buch verstehe ich das Buch, weiches das Wissen nicht nur den Kennern, sondern auch den Nicht-Kennern gut vermitteln kann, wobei der Leser wieder Lust auf das Lesen haben kann. Ich als Ausländerin finde, dass dieses Buch solche Bedingungen erfüllt. Deswegen kann ich jedem dieses Buch empfehlen.
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am 26. Januar 2010
Das Buch ist trotz einiger Vorbehalte in formaler Hinsicht m.E. eine der derzeit besten kompakten Behandlungen des Themas. Es wird auch vielen einschlägigen Lehrveranstaltungen zu Grunde gelegt.

Ich erinnere mich an Baumanns (University of Aberdeen) Koreferat zu Stewart Cohens Vortrag 'Knowledge, Speaker, and Subject' auf einer der wichtigsten internationalen Fachkonferenzen der Gegenwart zur Erkenntnistheorie: Contextualist Approaches to Epistemology (Universität Mainz, 04.-06.09.2003). Sie brachte zum ersten Mal die Vertreter des heute sehr starken Ansatzes des Kontextualismus zusammen, deren Leitfigur u.a. Cohen ist. In meiner Wahrnehmung hat Baumann dabei durch engagierte Kompetenz und intellektuelles Ethos den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen, selbst gegenüber Fred Dretskes souveränem Auftritt (vgl. die Kongressakten: Brendel / Jäger (eds.) Contextualisms in Epistemology, Dordrecht 2005).

Ich möchte ansonsten nur auf einige Themen aufmerksam machen, die Baumann besonders gut bearbeitet. Dazu zählen die Bedingungen des Wissens: [1] Überzeugung (Für-wahr-halten) - [2] Tatsache (Wahrheit) - [3] Rechtfertigung (Nicht-Zufälligkeit) - [4] Rechtfertiger (Wahre Rechtfertigung: nur bei internalistischen Theorien).

Ferner die externalistischen und internalistischen Konzeptionen des Wissens. Letztere binden Wissen an das reflexive Bewusstsein des Wissens (kognitive Zugänglichkeit) oder an die intentionale Rationalität des Wissens (kognitive Rechtfertigung).

Des weiteren die Erörterung der Wahrheitstheorien und die Herausarbeitung der Einsicht, dass Wahrheit abhängig vom objektiven Wahrsein ist und nicht vom Für-wahr-halten: "Wahrheit hängt nicht von uns ab" (S. 146). Und Wahrheit ist zeitlos: "Ein und dieselbe Proposition [kann] ihren Wahrheits-Wert [nicht] in der Zeit verändern" (S. 147). Eine Subjektabhängigkeit der Wahrheit als Abhängigkeit von sprechenden und denkenden Wesen gilt nur für die Urteile und Sätze als den Wahrheitsträgern, nicht für Propositionen als Wahrmachern qua objektiven Tatsachen.

Schließlich auch die Vermittlung der Einsicht von der Herkunft des vielleicht größten Teils unseres Wissens aus Glaube / Hörensagen, was deutlich macht, dass Wissen von sozialer Natur ist: "Ganz offensichtlich beruht zumindest ein sehr großer Teil unseres Wissens auf den Berichten anderer Personen" (S. 277)
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am 22. Dezember 2013
oder auch Student der Philosophie ist, so wie ich, der wird in diesem Buch vieles finden, was ihn interessiert. Für uns Studenten ist es auch empfohlene Lektüre.
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