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am 26. März 2008
"Dann musst gehen, Katharina, dann enterb ich dich ... Eine Woche hast du Zeit zum Überlegen!"
Harte Worte fallen in dem Bauernhof am Dunkelwald, in dieser auf wahren Begebenheiten beruhenden Familiensaga, die den Leser vom ersten bis zum letzten Kapitel in ihren Bann zieht. In den Schicksalen der Leute vom Oberholzer-Hof, geschickt eingebettet in den größeren Kontext der Zeitgeschichte, wird das vorige Jahrhundert vor dem geistigen Auge des Lesers lebendig wie selten.
"Die Liebe vergeht, Tagwerk besteht." Als die junge Magdalena Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts auf dem Oberholzer-Hof im bayrischen Rotttal aufwächst, ist es üblich, dass der Vater seiner Tochter den Ehemann aussucht, doch Magdalena hat den Starrsinn des Bauern geerbt und schockiert die Leute, als sie den ihr zugedachten Hochzeiter in Arbeitshosen empfängt. Bald darauf allerdings lernt sie bei einer Tanzveranstaltung den hübschen ungarischen Geigenspieler Bela kennen, und von da an weiß Magdalena, dass es nur einen Mann für sie geben kann! Doch Bela ist kein Bauer, und so kann die Liebe der beiden jungen Leute zunächst lediglich im Verborgenen gedeihen, denn niemals würde der Vater in eine solche Verbindung einwilligen.
Aber Magdalenas jähzorniger Vater stirbt früh, und, da sie ohne Geschwister aufwuchs, wird die junge Frau mit dreiundzwanzig Jahren zur alleinigen Hoferbin und -herrin. Jetzt endlich kann sie ihren Geiger heiraten ...
Mit dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs geht Bela nach Ungarn zurück, um dort für sein Heimatland zu kämpfen. Magdalena bleibt mit der schweren Arbeit auf dem Hof allein, unterstützt nur vom treuen Knecht Bert.
Gegen Ende des Krieges, als über eine Million Vertriebene in Bayern integriert werden müssen, beginnt die Geschichte der nächsten Generation: Magdalenas Tochter verliebt sich in den gebildeten, aus dem Sudetenland stammenden Leopold. Ob ihrer Liebe mehr Glück beschieden sein wird als der Verbindung zwischen Bela und Magdalena? Der Leser, dem die Protagonistinnen des Buchs längst ans Herz gewachsen sind, hofft es auf jeden Fall!

Der Roman zielt eindeutig nicht allein darauf ab, die vielfältigen Probleme und Nöte der Protagonistinnen zu schildern, so sehr diese den Leser auch fesseln mögen. Vielmehr bemüht er sich, ein realistisches und vielfach ausgesprochen detailliertes Bild besonders der ersten sechzig Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts zu zeichnen: Vom Aufkommen des Nationalsozialismus über die Auswirkungen des Krieges vor allem auf die Frauen und die Vertreibung aus den Ostgebieten, bis hin zu Wiederaufbau und Wirtschaftswunder. Die anrührenden Geschicke der Frauen vom Oberholzer-Hof dürfen somit nicht dazu verleiten, das Buch in die Rubrik 'regional' einzureihen, sondern man sollte es als das erkennen, was es wirklich darstellt: Ein bewegendes Stück deutscher Zeitgeschichte.

Und speziell so manche Leserin werden die Schilderungen der oft bedrückenden Frauenschicksale in diesem Buch noch aus einem anderem Grund nachdenklich stimmen: Wie einst Magdalena Oberholzer werden in manchen Ländern unserer Erde Frauen nach wie vor von Vätern und Ehemännern als Besitz angesehen und dementsprechend behandelt!
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am 20. August 2014
Ist gut.
Nach einigen Problemen bei der Post.Kam aber schnell ein anderes.Und statt ein gebrauchtes war es dann ein neues .
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am 8. März 2015
Gutes Buch hat meiner Mutter sehr gut gefallen..................... ... .... .... .... ..... ... .. .. .. ... .. ..
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am 18. Juli 2010
Dieses Buch verdient es eine Rezension abzugeben.
Es stellt sehr glaubhaft und realistisch das harten Leben der Bauern bzw. der Frauen und Kinder dar.
Das Buch wurde von allen meinen Bekannten mit Begeisterung gelesen!
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