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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
43
4,1 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 22. April 2016
Diese Rezension bezieht sich nicht auf den Inhalt des Buches, sondern nur auf die Übersetzung der deutschen Fassung.

Der Inhalt selbst gefällt mir sehr gut und hat meiner Erachtung nach so um die 4 Sterne verdient. Was ich hier jedoch kritisiere ist die Dreistigkeit beim Übersetzen wichtige Begebenheiten wegzulassen.

Aber von Anfang an. Vor ein paar Jahren fand ich die Hardcoverausgabe im Buchladen meines Vertrauens und schon das Design und der Klappentext sprachen mich an. Ich kaufte und las das Buch und fand es sehr unterhaltsam. Bis hierhin war ich soweit zufrieden das ich mich entschied auch das nächste Buch in der Reihe zu kaufen. Dieses war damals jedoch noch nicht auf deutsch erschienen. So war ich am überlegen mir vielleicht die englische Ausgabe zu holen. Unschlüssig las ich ein paar Probekapitel um zu sehen, ob ich genug verstand. Dabei fand ich auch ein Probekapitel aus dem ersten Buch. Und ich staunte nicht schlecht!

Das Probekapitel erzählte von Begebenheiten die ich in meiner Version des Buches nie gelesen hatte. Verwirrt besuchte ich ein englisches Buchforum und auch dort wurden über bestimmte Stellen im ersten Buch geredet, von denen ich nichts wusste. Nun war meine Neugier so weit geweckt das ich mir das erste Buch noch einmal als englische Taschenbuchausgabe kaufte und las. Und man sehe und staune, auf fast jeder Seite gab es ein paar Sätze die in der deutschen Fassung fehlten.

Dreist wurde es erst als der Charakter Lana eingeführt wurde. In der deutschen Version lesen wir das erste mal von ihr, als sie nach einem Autounfall verletzt aufwacht. In der englischen Version kommt Lana aber schon früher vor und es wird auch beschrieben wie es zum Autounfall kam.
Ein weiteres Beispiel war die teleportierende Katze. In der englischen Version wurde der Charakter Albert in der Bibliothek von einer Katze angegriffen die teleportieren konnte. Albert konnte sie nur stoppen als er ein Buch zwischen sich und die Katze hielt. Die Katze teleportierte sich aus Versehen in das Buch. Dieser Teil der Geschichte fehlt komplett in der deutschen Ausgabe!

Ich finde es eine Unverschämtheit das Buch in Deutschland zu kürzen und nicht einmal darauf hinzuweisen. Deshalb rate ich jedem davon ab die deutsche Version zu kaufen. Die Bücher sind gut, aber lest sie lieber in Englisch.
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am 7. Oktober 2016
Gone ist ein spannendes Buch und ich wollte es für einmal auf Deutsch lesen, aber schon auf der zweiten Seite nimmt sich die Übersetzerin viel zu wichtig und meint sie wäre besser als der Autor und müsste das Buch umschreiben. Hier ein Beispiel:

Es war aber nicht Mr Trentlake. In der Tür stand Astrid Ellison aus der Neunten. Astrid, das Genie. Im letzten Jahr war sie noch in Sams Klasse gewesen. Wie Sam war sie erst vierzehn, sie hatte jedoch eine Klasse übersprungen.

But it wasn't Mr Trentlake. It was Astrid Ellison, known as Astrid the Genius, because she was...... well she was a genius. Astrid was in all the AP classes the school had. In some subjects she was taking online courses from the univerity.

Und so geht es auf jeder Seite weiter...

Wenn die Übersetzerin meint, dass sie das so viel besser kann, soll sie doch bitte selber ein Buch schreiben. Wie soll ich einen Autor so kennen und wertschätzen lernen, wenn die Übersetzung so extrem vom Original abweicht???
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... also dies war mal wieder ein Buch, zu dem ich mich immer wieder überreden mußte weiter zulesen. Zum einen war viel bekanntes darin enthalten. Zum anderen habe ich eine sehr ähnlich Geschichte gerade gelesen, aber erheblich rasanter, gefühlvoller, schlüssiger und um Längen spannender(Alterra).
Gone spinnt mehrere Handlungsfäden, die jedoch nicht ausgereift wirken. Es fühlt sich an, als wenn dem Leser irgendwas hingekruschelt wird und man selber sich was zusammen reimen muß. Ich denke gerne selbst und möchte das meinem Kopf platz gelassen wird dafür und Bilder entstehen können. Diesem Buch gelang es nicht. Viele Ungereimtheiten sind mir aufgefallen. Und vor allem eines, keine Jugendlichen in dem Alter unter den Umständen, reagieren so hart und krass (wie Erwachsene teilweise) wie Drake, Caine etc. Das ist absurd. Wenn so etwas elementares geschieht, würden selbst hartgesottene Kids erstmal Angst haben, versuchen heraus zu finden, was geschehen ist und herum irren. Solche krankhaften Herrschaftsgelüste würden viel später beginnen.
Die letzten 80 Seiten fand ich spannend und der Teil mit Lana ebenfalls, deswegen 2 Sterne. Ansonsten ist es ein Buch für zwischendurch, wenn man vor Langeweil gar nicht weiter weiß.
Für den Preis keinesfalls empfehlenswert. Empfehle: Alterra oder die Auserwählten des Labyrinth
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am 1. Februar 2010
Meinung aus der Jugend-Redaktion:

Auf einmal ist es geschehen: Sam's Schulklasse hat keinen Lehrer mehr. Er ist einfach verschwunden. Genauso wie der älteste Schüler plötzlich weg ist. Anscheinend ist es in der ganzen Stadt so, dass alle über 15 Jahren verschwunden sind. Zuerst sind alle Jugendlichen und Kinder geschockt, dann wollen alle einfach nur noch aus der Stadt verschwinden. Aber es gibt kein Entkommen: eine unüberwindbare Barriere umschließt die Stadt. Niemand kann raus, niemand kann rein. Also heißt es: ein vernünftiges System entwickeln, sich um die kleinen Kinder und Babys kümmern, Essen und trinken aufteilen und dass jeder locker bleibt. Aber Sam will nicht stillsitzen, er will einfach nur raus aus der Stadt. Deshalb sucht er mit seinen Freunden nach einem Ausweg. Er verschweigt ihnen aber, dass die Barriere etwas mit seiner Kraft zu tun haben könnte: seit kurzem kann er nämlich Strahlen aus seinen Händen schießen lassen. Sein Verdacht scheint sich zu bestätigen, als Schüler von der Coates-Akademie - einer Schule für reiche Kinder - auftauchen und Merkmale zeigen, diese Kraft auch zu haben. Und anscheinend wissen sie mehr als sie zugeben wollen, nicht nur über die Barriere, sondern auch über Sam!

Mein Lieblings Horror-Autor Stephen King hat zu "Gone-Verloren" gesagt: "Ich liebe dieses Buch". Herr King, sie haben recht, ich liebe dieses Buch auch. Sehr gut geschrieben, packend, witzig, tiefgängig. Sicherlich ist es von der Wucht neuer Ideen etwas überladen, aber wen interessiert das schon, wenn der Rest des Buches so genial ist. Auch für Leute, die es hassen dicke Bücher zu lesen, empfehle ich, "Gone- Verloren" eine Chance zu geben, denn man fühlt sich von der ersten Seite an in dieses Buch versetzt und die 500 Seiten kommen einem vor wie 150. Deshalb gibt es 5,5 Sterne, außerdem ist es für Leser ab 14.
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am 30. Mai 2012
Dieses Buch sorgte dafür, dass ich nicht einmal meinen eigenen Prinzipien treu bleiben konnte! Normalerweise hasse ich es über alle Maßen, eine Geschichte zu lesen, von denen mir Grundelemente bereits vertraut vorkommen. Hier jedoch war mir die Tatsache, dass die Idee, die Erwachsenen verschwinden zu lassen, bereits in Alterra oder Level 4 zu finden ist, einfach herzlich egal, so interessant und spannend ist dieses Buch erzählt. Die Atmosphäre in dieser geschaffenen Welt wirkt einfach unglaublich echt. Man lacht mit, leidet mit, liebt mit. Einmal angefangen, konnte ich nicht aufhören zu lesen, trotzdem es sich eigentlich um ein Jugendbuch handelt und ich weit über das Alter hinaus bin. Ich kann es nur empfehlen.
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am 5. März 2012
Sam und seine Mitschüler sitzen im Geschichtsunterricht als plötzlich von einer Sekunde zur nächsten ihr Lehrer und ein älterer Klassenkamerad namens Josh spurlos verschwinden. Niemand weiß wohin sie gegangen sind oder wie es dazu gekommen ist. Doch Josh und der Geschichtslehrer sind nicht die einzigen Vermissten aus Perdido Beach. Zusammen mit ihnen sind auch allen anderen Erwachsenen bzw. Menschen über 15 Jahren nicht mehr auffindbar.

Zunächst realisieren weder die verbliebenen Kinder noch die Jugendlich den Ernst der Lage. Dann brechen Angst und Verzweiflung und viele begeben sich auf die Suche nach ihren Eltern und Geschwistern. Sie können nicht glauben, dass sie einfach verschwunden sind, ehe sie sich nicht selbst davon überzeugt haben.

Auch Sam will nach seiner Mutter suchen und macht sich mit seinem besten Freund Quinn und der intelligenten Astrid auf den Weg zu ihren jeweiligen Häusern um sich Gewissheit zu verschaffen. Leider haben sie keinen Erfolg. Alle drei Häuser sind leer und ihre Eltern verschwunden. Bei Sams Haus stoßen sie allerdings auf einen mysteriösen Tagebucheintrag auf dem Laptop seiner Mutter, den sie jedoch nicht genau zu deuten wissen.

Um nicht in ihren leeren Häusern bleiben zu müssen, machen sie sich gemeinsam auf den Weg zur Plaza, wo sich auch viele andere Kinder und Jugendliche versammelt haben um nicht allein zu sein. Schon bevor sie dort ankommen sehen sie von weitem ein brennendes Haus. Sam ergreift sofort die Initiative, gibt Anweisungen und begibt sich dann selbst in das Gebäude um ein schreiendes Mädchen zu retten. Dort macht er eine Furcht erregende Entdeckung: Das Mädchen selbst hat den Brand ausgelöst. Es besitzt die Kraft, Flammen aus ihren Handflächen abzufeuern, was sie auch gegen Sam einsetzt. Es gelingt ihm nur sich zu retten, indem er seine eigene Kraft, Lichtblitze abzufeuern, einsetzt, die er bisher vor allen geheim gehalten hat. Er ist also nicht der einzige, der in letzter Zeit merkwürdige Fähigkeiten entwickelt hat. Es gelingt ihm jedoch nicht das kleine Mädchen zu retten.

Astrid hingegen macht sich große Sorgen um ihren kleinen, autistischen Bruder Pete und will nach im Suchen. Eines ihrer Elternteile hat ihn vermutlich mitgenommen. Er befindet sich demnach entweder in einer nahe gelegenen Hotelanlage, wo Astrids Mutter immer Tennis spielte, oder im Kraftwerk, wo ihr Vater arbeitete. Begleitet von Quinn und Sam macht sie sich also auf den Weg zur Hotelanlage um Pete zu finden.
Auf dem Tennisplatz des Hotels finden sie Astrids Bruder zwar nicht, dafür entdecken sie jedoch eine merkwürdige Barriere, die sie von der Außenwelt trennt und vermutlich komplett einschließt. Doch woher kommt diese Barriere und warum gibt es in ihr keine Menschen, die älter sind als 15?
Außerdem tauchen auch noch die manipulativen Jugendlichen aus der Coates Academy auf, die plötzlich in die Stadt kommen und das Kommando übernehmen wollen ...

Gleich zu Beginn wird der Leser mit dem Verschwinden aller Menschen über 15 Jahren konfrontiert. Man befindet sich also ohne Einführung direkt mitten im Geschehen, genauso plötzlich wie die Figuren selbst. Dabei geht der Autor besonders auf die verschiedenen Emotionen und Reaktionen der einzelnen Charaktere ein. Manche sind verängstigt und verzweifelt, andere weinen und einige versuchen ihre Panik mit gespielter Fröhlichkeit zu verstecken. Alle diese Gefühle sind nachvollziehbar und verständlich. Welches Kind oder welcher Jugendliche würde sich nicht fürchten, wenn plötzlich alle älteren Leute spurlos verschwinden.

Neben den Handlungen von Sam und seinen Freunden, die sich in Perdido Beach aufhalten, gibt es noch einen zweiten Handlungsstrang, der sich um ein Mädchen namens Lana dreht. Nach einem schweren Verkehrsunfall, den sie erlitt nachdem ihr Großvater verschwand, entwickelt sie die Fähigkeit zu heilen und rettet so auch ihr eigenes Leben. Im Verlauf der Geschichte trifft sie irgendwann auch auf Sam und die anderen, wodurch die beiden Handlungsstränge sich schließlich verbinden.

Die meiste Zeit erzählt der Autor die Geschichte aus der Perspektive von Sam, Astrid oder seinen Freundin. Ab und an wechselt er jedoch auch zu der Perspektive von Caine oder anderen Schülern der Coates Academy. Dadurch erhält man auch kurze Einblicke in die Gedankenwelt der Charaktere, die man sonst weniger kennen lernt.

Die einzelnen Figuren sind alle vielseitig und vor allem auch sehr unterschiedlich. Es gelingt Michael Grant gut, die verschiedenen Facetten seiner Charaktere herauszuarbeiten und detailliert darzustellen.
Neben den offensichtlich guten und sympathischen Charakteren, wie Sam, Edilio und Astrid, und den offensichtlich bösen Figuren wie Caine und Drake, gibt es auch welche, die man nicht so richtig einzuordnen vermag. Dazu zählen sowohl Quinn, der seinen besten Freund verrät, ihm dann aber doch hilft, als auch Diana, die zwar auf Caines Seite steht, aber bei weitem nicht so kaltherzig und gleichgültig ist wie er.

Michael Grant versteht es, nach und nach Spannung aufzubauen und diese auch kontinuierlich zu erhöhen. Diverse Anspielung, wie z.B. dass Sam sich fragt, ob er an der Situation Schuld sei oder dass sein Leben nicht mehr normal sei, und Entdeckungen, wie den mysteriösen Tagebucheintrag von Sams Mutter oder die undurchdringliche Barriere, die vor allem am Ende der Kapitel auftauchen, sorgen dafür, dass man einfach weiter lesen muss, wenn man erfahren will, was es damit auf sich hat.
Den gleichen Effekt erzielt auch der Countdown, der sich vom ersten bis zum letzten Kapitel durch das gesamte Buch zieht und die Stunden bis zu Sams 15. Geburtstag zählt, an dem er mit seinem Verschwinden rechnet.

Außerdem sorgen immer wieder neue schockierende Ereignisse dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Es kommt zu einem Ausnahmezustand, in dem Schläger die Macht übernehmen und alles kontrollieren wollen. Als dann die Schüler der Coates Academy auftauchen und diese Macht an sich reißen, werden die von ihnen aufgestellten Regeln mit einer absolut erschreckenden Brutalität durchgesetzt. Wer sich nicht an die Regeln, wie z.B. die Geheimhaltung der besonderen Kräfte, hält, wird mit Baseballschlägern verprügelt. Es dauert auch nicht lange bis diese Vorgehensweise ein erstes Todesopfer fordert. Es gibt zwar auch ein paar wenige gute Regeln, doch die meisten dienen nur dazu Caines Macht durchzusetzen.
Einige sehen das Unrecht, wissen jedoch nicht, wie sie sich dagegen wehren sollen oder haben Angst davor. Andere, wie z.B. Quinn, der nach einer Weile zu Caine überläuft und alles akzeptiert, was er sagt, sind einfach zu feige um der Wahrheit in die Augen zu sehen.
Viele sehen in Sam einen Anführer und erwarten, dass er etwas unternimmt. Dieser fühlt sich der Aufgabe zunächst nicht gewachsen, entwickelt sich aber im Laufe der Geschichte weiter. Um Astrid, die er schon immer mochte und zu der er langsam eine Beziehung aufbaut, und ihren Bruder Pete sowie seine Freunde zu beschützen, nimmt er seinen Mut zusammen und will sich gegen Caine wehren.

Dabei wird er schließlich von anderen Schülern der Coates Academy unterstützt, gegen die Caine und seine Leute mit einfach unfassbaren Methoden vorgegangen sind: Damit sie ihre Kräfte nicht einsetzen können, haben sie die Hände all jener Schüler einzementiert, die sich Caine nicht unterwerfen wollten. Außerdem hat Caine es auf jeden abgesehen, dessen Kräfte die seinen übersteigen könnten, was auf Sam, aber auch auf den kleinen Pete zutreffen könnte.

Aber nicht nur einige Menschen haben besondere Fähigkeiten entwickelt, auch manche Tiere sind mutiert und dadurch noch gefährlicher als zuvor.
Es werden verschiedene Theorien zur Barriere und ihren Wirkungen aufgestellt, die den Leser immer wieder mit neuen Fragen konfrontieren, von denen nur wenige am Ende beantwortet werden.
Man erfährt zwar, was die Barriere letztendlich ausgelöst hat, aber nicht, wie man sie beseitigen kann, was mit den anderen Menschen passiert ist oder was außerhalb der Barriere noch liegt, sofern es noch ein außerhalb gibt.

Gone - Verloren ist ein sehr fesselndes, mitreißendes, aber vor allem auch sehr schockierendes Jugendbuch. Man kann gar nicht fassen, zu welchen gefühlskalten und grausamen Handlungen einige der Figuren tatsächlich fähig sind. Es ist einfach erschreckend, wenn man bedenkt, dass zumindest die Handlungen der Figuren gar nicht so unrealistisch sind.
Immer wieder wird der Leser mit neuen, schockierenden Geschehnissen und Entdeckungen konfrontiert, die für eine andauernde Spannung sorgen.

Die vielen offenen Fragen werden garantiert dafür sorgen, dass man auch den nächsten Band unbedingt lesen muss.
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am 27. Mai 2015
Inhalt:
Eine ganz normale Kleinstadt, die von einer Sekunde zur anderen nicht mehr so existiert. Alle Personen, welche das 15. Lebensjahr überschritten haben, verschwinden auf mysteriöse Weise. Was passiert mit einer Stadt, die ohne Erwachsene auskommen muss und auch noch von einer seltsamen Barriere umgeben ist?

Schreibstil:
Ich bin erstaunlich schnell in die Geschichte hereingekommen und musste dann feststellen, dass ich eine schöne Dystopie erwischt habe. Die Idee, eine ganz normale Welt aus den Fugen kippen zu lassen und alles in einen Kreis mit 32 KM Durchmesser spielen zu lassen finde ich interessant. Allerdings waren mir eine Punkte einfach zu viel, es wirkte zu unrealistisch (ja ich weiß, eine Welt in der Erwachsene verschwinden und die Stadt in eine Kugel geschlossen ist, ist ebenso wirr, aber es gibt noch andere Punkte und die meine ich ;) ) ansonsten ist die Spannungskurve gut aufgebaut worden und Spannung gibt es fast bis zur letzten Seite. Es sei denn man weiß, dass der Reihe noch 5 Teile folgen, dann hält sich das mitfiebern in Grenzen :D Der Ausdruck ist für diese Thematik erstaunlich jugendfreundlich, was die Brutalität angeht allerdings nicht. Es geht heiß her und Krieg inkl. Verstümmelungen sind ausführlich beschrieben ...

Charaktere:
Es geht hauptsächlich um Gut gegen Böse - die Liebe und die Macht. Es ist leicht die "richtigen" Charaktere zu mögen und den "Widersacher" abstoßend zu finden. Dieses Klischee mag ich nicht so, ich hätte mir mehr Irrwege gewünscht und keine Personen die einfach Funktionieren, weil es sich besser lesen lässt.

Cover:
Das Cover gefällt mir und macht Lust auf mehr: was oder wer ist denn "Verloren"?

Fazit:
Ein schöner Einstieg in die "Gone"-Reihe. Mir persönlich haben die brutalen Szenen nicht gefallen, obwohl sich der Autor bemüht hat immer wieder zu betonen, dass Gewalt keine Lösung ist und man nicht grundlos jemanden umbringt. Ja dann hätte er sich halt was anderes ausgedacht - sie hätten ja auch Kniffel, oder so, spielen können ... Dennoch hat Michael Grant eine interessante dystopische Welt erschaffen, die es zu erlesen lohnt. Ich vergebe 3 Sterne für den ersten Teil der Reihe und empfehle es Fans von Dystopien.
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am 5. Mai 2010
Ich habe dieses Buch gefressen.
Es ist so leicht zu lesen, das mir die 512 Seiten echt kurz vorkamen.Zudem hat der Autor einen sehr guten Schreibstil. Die Story an sich fängt einen schon in den ersten Zeilen. Das Buch ist durchweg spannend.
Gone ist eine Mischung aus X- Men, Alterra und dem Klassiker Herr der Fliegen... so in etwa :)
Ein rundum tolles Buch... Kaufen ... lesen ;-)
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am 2. Februar 2014
Ich würde dem Buch sogar 10+ Sterne geben. Ich habe dieses Buch verschlungen und danach beschlossen einer alten Tradtion zu folgen und die Bücher einfach in der Originalsprache zu lesen, damit die Wortspiele noch besser rüberkommen.

Ursprünglich war ich zufrieden mit der deutschen Übersetzung. Allerdings fiel mir in der englischen Originalversion auf, dass teilweise einige Sätze und sogar ganze Szenen fehlen!! Manch einen würde das vielleicht nicht stören, da die Geschichte ja trotzdem erzählt wird. Allerdings nervt es mich gewaltig das mir die deutsche Version einige Bemerkungen oder Handlungen von Charakteren und teils eben ganze Szenen vorenthalten wollte. Das einige Sätze verdreht wurden kann ich noch verzeihen, da eine Übersetzung nie völlig verlustfrei ist. Aber ganze Dialoge verändern, weil die Übersetzerin es vielleicht für unwichtig hielt was der Chara noch anzumerken hatte?

Ich weiß nicht ob auch andere deutsche Übersetzungen gekürzt wurden, aber ich empfehle euch das englische Original zu lesen. Da kommt auch nochmal ganz andere Stimmung auf. Für das englische Original gebe ich also volle 5 Sterne.
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am 21. Juni 2010
Mir hat "Gone" sehr gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Band.
Die Geschichte wird niemals langweilig und bietet immer wieder Überraschendes, Skurriles, Momente, in denen man grinst oder den Kopf schüttelt und über allem viele verschiedene Charaktere, die, wie ich finde, passend gestaltet wurden.

Mir hat vorallem eben das Abgedrehte an "Gone" gefallen und ich würde es auf jeden Fall jedem empfehlen, der mal etwas Außergewöhnliches lesen möchte.

Übrigens: Die Geschichte erinnert anfangs ein wenig an "The Tribe"- eine Serie, die auch von Kindern handelte, die in einer Erwachsenenlosen Welt leben, aber "Gone" ist schon ziemlich anders. Die Parallelen sind hier nur gering.

Toll, dass es hier im Buch schon eine Leseprobe vorab gab und man ein wenig in "Gone 2" reinlesen konnte.
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