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am 30. Januar 2003
Nein, spannend ist diese Geschichte beim besten Willen nicht. Und sie ist schnell erzählt: Dicker Junge will sich schlank schlafen, gerät in die REM-Welt, muss das Universum vor dem Nichts retten, erlebt völlig sinnlos aneinander gereihte Abenteuer, findet in seinen Körper zurück - und ist ... ne, das verrate ich jetzt nicht, aber es ist wirklich keine große Überraschung. Und was noch schlimmer ist: die einzig wirklich interessanten Elemente der Handlung sind schamlos aus Michael Endes "Unendlicher Gesschichte" zusammengeklaut. Das ist wirklich schade, denn vom Schreiben versteht Philbrick etwas, darum immerhin 2 Sterne für den Stil.
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. November 2010
"Und so fasste Arthur Woodbury, der Zeppelin in Menschengestalt, an seinem elften Geburtstag einen Entschluss, der nicht nur sein Leben, sondern das Schicksal der Welt und des ganzen Universums und letztlich aller anderen Welten verändern sollte. Arthur beschloss, nicht mehr dick zu sein." Mit dieser Einleitung beginnt "die Legende vom Ende der Welt" von Rodman Philbrick. Starke Worte für ein starkes Buch.

Arthur ist nicht nur dick, er ist fett. Das einzige Vergnügen in seinem Leben ist das Essen und darauf will er keinesfalls verzichten. Also beschließt er den Schlafhelm der Firma REM auszuprobieren. Laut der Gebrauchsanweisung muss man sich diese Kopfbedeckung lediglich aufsetzen und dann Schlafen legen. Wacht man morgens auf, ist man nicht nur schlank sondern auch intelligent. Arthur befolgt die Anweisungen und wacht an einem nebligen Strand wieder auf. Immer noch dick, aber auch weit weg von zu Hause.

Das Buch ist ein echtes Abenteuer. Phantasievoll, spannend und voll liebenswerter Figuren. Gleich zu Beginn lernt Arthur Morf kennen. Ein katzenartiges Wesen, das ihm mit Rat und Tat, aber auch mit viel bissigem Spott zur Seite steht. Denn Arthur hat den Helm zu Hause vergessen. Durch seine Unachtsamkeit hat er ein Gesetz des Universums gebrochen und so ist ein Riss entstanden durch den das NICHTS in die Welt sickert und diese wie mit einer schwarzen Flüssigkeit auflöst. Um das Gleichgewicht wieder herzustellen und das NICHTS aufzuhalten muss Arthur wieder zurück nach Hause.

Der Weg zurück führt zunächst vorwärts. Die weisen Geschöpfe denen er begegnet helfen ihm. Ohne es zu merken, verwandelt sich der schüchterne, phlegmatische und ängstliche Junge in einen mutigen, kleinen Kämpfer. Er lernt durchzuhalten, sich selbst etwas zuzutrauen und auch einmal etwas zu tun, auch wenn man gar keine Lust dazu hat. Eine Stelle über die mein Sohn (12 Jahre) und ich gemeinsam gelacht haben, war die erste Prüfung. Arthur gerät mit seinem Begleiter Morf in einem Boot in Seenot. Arthur geht über Bord und kann sich am Bootsrand festhalten. Um sich zu retten müsste er einen Klimmzug machen. Etwas, das er noch nie geschafft hat. Er will gerade aufgeben, da ruft sein Begleiter nur das Wort "Hai". Mit einem Satz ist Arthur im Boot. Gerettet durch seinen ersten Klimmzug.

Das ganze Buch ist voll solcher Szenen. Sie bestechen in ihrer einfachen Klarheit und sind daher für die Kinder nicht nur leicht zu lesen sondern auch leicht zu verstehen. Zeigen sie doch gleichermaßen eine tiefere Bedeutung. Arthur kommt ganz von selbst auf ein paar elementare Weisheiten, wie zum Beispiel das harmlose Dinge manchmal unerwartete Folgen haben. Das keiner alles weiß oder auch, das nichts ewig hält, wie sehr man sich das auch wünschen mag. Jeder seiner Erfahrungen macht in klüger und reifer.

Am Ende hat er so etwas wie Biss entwickelt. Den unbedingten Willen die Welt zu retten. Und so nennen ihn die Wolkenmenschen nach seinem ersten Flugversuch auch Arthur Löwenherz.

Für wen das alles leicht nach Michal Ende und seiner "Unendlichen Geschichte" sowie nach Astrid Lindgrens "Brüder Löwenherz" klingt, der hat nicht unrecht. Bei beiden nimmt Philbrick Anleihen ohne allerdings an deren Klasse und Niveau heranzukommen. Trotzdem ist das Buch empfehlenswert. Zum "Warmlaufen" eignet es sich wunderbar. Mein Sohn hat es in einem Rutsch gelesen und war begeistert. Mit rund 180 Seiten ist es nicht zu lang und daher für die Zielgruppe Jungen im Alter von 10 bis 12 Jahren genau richtig. Als Erwachsener braucht man maximal zwei Stunden für die Geschichte und die erübrigt man gerne, wenn man hinterher mit seinen Kinder über die gleichen Stellen lachen kann.
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