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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
55
4,3 von 5 Sternen
Schattenauge (Jugendliteratur ab 12 Jahre)
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:16,95 €+ 3,00 € Versandkosten


am 17. September 2017
Wie kam ich zu diesem Buch?
Durch Zufall wurde ich auf das Buch bzw. die Autorin aufmerksam. Es ist das erste Buch von Nina Blazon, das ich lese.

Wie finde ich Cover und Titel?
Das Cover ist okay und bereitet den Leser auf die Geschichte vor.

Um was geht’s?
Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass sehr viel passiert in der Welt der Gestaltwandler.

Wie ist es geschrieben?
Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen bzw. zu hören (ich hatte das Buch als Hörbuch), der Ausdruck ist gut und leicht zu verstehen. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story drin zu sein. Sehr gut gefällt mir, dass die Erzählperspektive wechselt, so bekommt man sehr viel aus verschiedenen Sichtweisen mit. Das Hörbuch wird von zwei Sprechern gelesen, Nina Petri (für Zoe) macht ihren Job sehr gut, bei Simon Jäger (für Gil) hab ich jedes Mal fast die Krise gekriegt. Der Sprecher schafft es nicht, einen Absatz in der gleichen Lautstärke zu lesen, er schwankt zwischen flüstern und brüllen, man ist die ganze Zeit beschäftigt, die Lautstärke hoch und runter zu drehen, wirklich nervig.

Wer spielt mit?
Die Charaktere und deren Entwicklung sind gut gezeichnet, ich konnte mir die Gegebenheiten sehr gut vorstellen und habe die Charaktere kennengelernt, ich habe mitgefiebert und mitgelitten.

Wie kam es bei mir an? / Was hat das Buch ausgelöst?
Ich weiß nicht, ob es am schlechten Sprecher lag, aber die Geschichte hat sich für mich gezogen wie Kaugummi. Ich kam einfach nicht rein, es hat mich nicht interessiert und dann endete es auch ziemlich abrupt. Möglicherweise hat mich das ständige Drehen am Lautstärkeknopf auch abgelenkt. Wer Interesse an der Geschichte hat, sollte es auf jeden Fall lesen und nicht hören!

Mein Fazit?
Das Buch hat mir halbwegs gefallen, somit erhält es von mir 3 von 5 Sternchen. Ich weiß nicht, ob ich weitere Bücher von Nina Blazon lesen werde.
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am 18. Mai 2010
"Schattenauge", der bisher neuste Roman von Nina Blazon hat mich wirklich auf ganzer Linie überzeugt. Endlich mal wieder ein Buch, das ich einfach lesen konnte ohne zwischendurch keine Lust mehr darauf zu haben. Warum genau ich so denke, erkläre ich nun: (Vorsicht, vielleicht Spoiler!)

1) Nina Blazons Schreibstil hat sich wie ich finde sehr verbessert. Schon in früheren Romanen wie "Der Kuss der Russalka" oder "Der Bund der Wölfe" hat er mir sehr gefallen, doch nun ist er wirklich richtig gut. Die namenlose Großstadt, in der die Geschichte spielt, wird durch die Beschreibungen richtig lebendig und der Stil ist so flüssig, dass man ohne Probleme immer weiter lesen kann ohne über irgendwelche holprigen Formulierungen zu stolpern. Wie in vielen Romanen zuvor schafft die Autorin es, die Geschichte lebendig werden zu lassen.

2) Die Geschichte gefällt mir auch sehr gut. Besonders gelungen fand ich, wie die Existenz der Katzenmenschen auf wirklichen Legenden aufgebaut und so gut erklärt und geschildert wurde, dass man sich fast vorstellen könnte, es würde sie tatsächlich geben. Auch schön fand ich, dass die Geschichte der Katzenmenschen nicht allein im Vordergrund stand sondern auch die Vergangenheit der einzelnen Charaktere einen Teil der Handlung eingenommen hat. Ich finde, dass "Schattenauge" trotz vieler Stellen, die für die Haupthandlung nicht sehr relevant oder nicht sehr "actionreich" waren, nie langweilig wird und immer sehr spannend bleibt, da ständig so viele kleine Geheimnisse aufgedeckt werden.

3) Die Charaktere fand ich auch sehr gelungen. Jeder, selbst die Nebencharaktere, hat gute wie schlechte Seiten und einen ausgefeilten Charakter, die Figuren wirken echt und scheinen, als könnte man ihnen auch auf der Straße begegnen. Sehr gut hat mir gefallen, dass der Roman abwechselnd von Gil aus der Ich-Perspektive und von Zoe aus der dritten Perspektive erzählt wurde, so war es möglich beide Hauptcharaktere gut kennenzulernen und ihre Handlungen zu verstehen.

Das einzige, was mich ein wenig gestört hat, war das Ende, das zwar wieder eine geniale Idee war, aber ein bisschen kurz geraten ist.

Alles in allem hat mir "Schattenauge" sehr gut gefallen. Es ist ein schöner Fantasy-Krimi mit glaubhaften Charakteren, einer detailreichen, sehr phantasievollen Geschichte, der nie langweilig wird.
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am 26. Januar 2012
Zur Aufmachung

Ein wunderschönes Cover! Genau so hab ich mir Zoë und ihren Schatten die ganze Zeit vorgestellt. Auch die Idee mit den beiden Augen, die die gleiche gelbe Farbe haben ist super umgesetzt worden. Schattenauge ist auch ein toller Titel, der super zur Geschichte passt. Ja, das hat der Ravensburger Verlag sehr gut gemacht!

Zum Buch

Schon einmal vorgeschoben: Das hier ist der erste Roman, den ich von Nina Blazon gelesen habe und es wird ungeachtet dessen, was ich gleich noch schreiben werde, auch nicht der letzte sein.
Vor allem liegt das an Nina Blazons wunderbarem Schreibstil und ihren sehr authentischen Charakteren. Beides lässt die Geschichte zum Leben erwecken und man hat Freude daran ein solches Buch zu lesen. Ich wollte Ascheherz und Faunblut zum Beispiel schon länger mal lesen und werde das auch auf jeden Fall noch tun. Aber wie man aus meiner Vorabankündigung schließen kann, gab es auch vieles, das mir hier nicht so gut gefallen hat.
Das Buch war nicht schlecht, keine Frage, aber es war auch nichts besonderes. Gestaltwandler, ernsthaft? Auch das Thema hatten wir ja jetzt schon das eine oder andere mal *hust* ständig *hust* Das an sich wäre ja gar nicht schlimm, wenn es noch viele erweiternde Ideen gegeben hätte, die die Panthera aus Schattenauge zu etwas besonderem machen. Ganz eigene Panthera sozusagen. Aber davon gab es leider nicht genug um mich zu überzeugen. Diese Hyänenfiecher, die waren innovativ, aber die eigentlichen Panthera doch eher durchschnittlich. Einige Ideen waren aber dabei und diese haben mir dann auch sehr sehr gut gefallen, aber wie gesagt, es waren für mich einfach nicht genug.
Und dann wäre da noch Zoë. Ich glaube viele viele Leser finden sie bestimmt ganz toll, weil sie so taff ist und deshalb dürft ihr euch von meiner Meinung jetzt auch nicht abschrecken lassen, aber mir war sie gerade wegen dieser Taffheit etwas unsympathisch. Nicht oft, aber an einigen Stellen waren ihre Gedankengänge so taff, dass es schon fast an grausam grenzte. Nur sehr sehr selten... und meist switchte es danach auch wieder zu nett, aber es war da. Und es hat mich gestört. Vor allem, da French so ein lieber Kerl ist und man die Hänfte des Buches ja aus seiner Sicht liest, war es auffällig.
Trotzdem waren die Charaktere bis auf diesen Makel toll! Auch, weil diese "Liebesgeschichte", wenn man es denn so nennen mag, sich überhaupt nicht so entfaltet wie man das hier vielleicht erwartet hätte. Es wirkt sehr viel erwachsener und ruhiger, durchdachter. Nicht so "Oh mein Gott, ich hab dich gerade erst kennen gelernt, aber du bist jetzt mein Leben, ich sterbe für dich". Wenn ihr wisst, was ich meine...
Bis auf die Tatsache, dass mir das Buch auch ein wenig langatmig vorkam, war es aber durchaus gut!

Fazit

Schreibstil: 4 Sterne
Charaktere: 4 Sterne
Spannung: 4 Sterne
Emotionale Tiefe: 3 Sterne
Humor: 2 Sterne
Originalität: 2 Sterne

Alles in Allem ein unterhaltsamer Roman, den viele viele Leser bestimmt perfekt fanden. Für mich allerdings gab es einfach zu viele Kleinigkeiten, die mich gestört haben, als dass ich ihn so grandios finden könnte. Trotzdem bin ich sehr gespannt auf all die anderen Werke Nina Blazons!

3,5 Sterne!!!
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am 29. Juli 2010
Ich kaufte mir "Schattenauge", nachdem ich auch andere Romane von Nina Blazon wie "Faunblut" (gefiel mir nicht) und "Totenbraut" gelesen und festgestellt hatte, dass die Bücher, je später sie verfasst wurden, immer besser wurden, und hatte daher hohe Erwartungen an das Buch. Nach dem Lesen des Klapptextes war ich ein wenig ernüchtert, denn sonst lese ich nicht unbedingt viel oder gerne Romane, die in einer Großstadt handeln - viel zu oft war die Handlung düster gewesen und die Kulisse nur grau und trist, doch hier entwickelte sich nach einigen Seiten etwas, das man ruhig grandios nennen kann:

Die Geschichte ist aus zwei Perspektiven geschrieben; 1. aus der des Panthera (ein Fantasy-Wesen, das äußerlich Mensch ist, jedoch auch einen Teil Raubkatze in sich trägt. Dieses Wesen ist auf der Welt eher selten, hier in det Stadt waren es bei der größten Bevölkerung 14, und manchmal überleben die Jugendlichen oder jungen Erwachsenen die "Umwandlung" nicht, da sie als "Läufer" von anderen Panthera, die ihre Reviere in der Stadt nicht verkleinern wollen, manchmal gejagt werden.) Gil, der eines Nachts Zoe kennenlernt, ein 16-jähriges Mädchen, das ihre Nächte meist in Clubs beim Tanzen verbringt. Zoe ist die zweite Erzählerin. Sie fühlt sich anfangs eher zu Irves, einem Panthera-Freund von Gil hingezogen, doch bald entdeckt sie ihre Gefühle für Gil, als dieser sie aus gefährlichen Situationen rettet - denn Zoe ist eine Läuferin, bald würde sie auch eine Panthera werden, wenn ihr nichts passierte. Doch bald passieren seltsame Dinge in der Stadt - zuerst ist die Tote Barbara, eine obdachlose Panthera, genannt Barb. Später erwischt es Maurice, einen agressieven Panthera. Gil, Irves und ein Bekannter von ihnen, Gizmo, recherchieren wie wild, denn sie erkennen, dass jetzt jeder von ihnen in Gefahr ist, solange der Mörder, wer auch immer es sein mag, und warum auch immer er so handelt, nicht gefasst ist. Zoe wird nach und nach über ihre Umwandlung aufgeklärt, und bald ist auch sie in großer Gefahr. Wer, oder was, will die Panthera auslöschen? Und kann der Mörder gestoppt werden?

Ich bin ab dem zweiten Kapitel richtig in einen Lesefluss gefallen, und habe mich auf jede Minute gefreut, die ich dieses Buch lesen konnte. Die Autorin hat ihren Schreibstil seit "Faunblut" unglaublich verbessern können, ich kann hier nur Komplimente loswerden. Spannung, Detailverliebtheit und die präzise Ausarbeitung der Abfolge der Aufklärung des Lesers bezüglich der Panthera-Geheimnisse machen einen süchtig nach diesem Buch.

Fazit: Lesen!!!!!!!!!!!!!!!!!
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am 1. April 2010
Nur wenige Bücher haben mich so gefesselt wie dieses - und das liegt nicht an zu geringer Auswahl!
"Schattenauge" ist einfach hervorragend geschrieben: spannend, fesselnd, interessant, plausibel, anschaulich und mit viel Fantasie, Hintergrundwissen und Liebe zum Detail.
Für jeden Freund von Fantasy, Mythologie und mystischen Rätseln ebenso zu empfehlen wie für (Groß-)Katzenfreunde.
Man kann sich sehr gut in die Personen hineinversetzen - sehr gelungen finde ich die wechselnde Erzählperspektive.
Der Roman liest sich flüssig und die Spannung fällt eigentlich so gut wie nie ab - man kann kaum aufhören zu lesen und ist am Ende fast traurig, wenn man fertig gelesen hat.
Trotz der stets aufrechterhaltenen Spannung kann man sich aber Personen und Orte ausgesprochen gut vorstellen - eine sehr gelungene Balance zwischen Spannung und Beschreibung - im Kopf läuft bei "Schattenauge" regelrecht ein Film mit!
Alles in allem kann ich das Buch nur empfehlen!
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am 1. Mai 2010
In wenigen Tagen war das Buch verschlungen, doch lösten die ersten 300 Seiten nicht viel Spannung und Freude bei mir aus. Die wirklich gute Handlung beginnt erst später, ist dafür aber umso besser.

Die Panthera-Geschichte finde ich überaus interessant. Bereits "Arkadien erwacht" von Kai Meyer ist eine mitreißende Geschichte über die Raubkatzenmenschen. In "Schattenauge" gefällt mir die Pantheraidee allerdings nur zu 50:50. Die vielen Erklärungen über Reviere fand ich eher langweilig, als interessant und die Figuren blieben mir zu zu sehr Mensch, als Tier. Zwar wurden ihre Sinne und Gefühle beschrieben, aber mir persönlich fehlte immer irgendetwas: Eine Verwandlung ins Tier. Der Schatten, der sie anders machte war mir zu wage und konnte mich nicht fazinieren.

Weiterhin konnte ich mich nicht mit den Beziehungen zwischen einzelnen Charakteren anfreunden. Obwohl die Liebesgeschichte auf sich warten ließ, ist sie doch sehr schön. Zoe gefiel mir als Hauptcharakter sehr gut, doch ihre Verbindung zu Irvis konnte mich nicht begeistern. Als könnte sich die Autorin nicht entscheiden: Hmm wer soll's denn nun werden Irves oder Gil? Ach beide sind sooo toll und Zoe ist auch toll. Sollen sich doch alle ganz toll finden. Gar nicht toll Frau Blazon. Eher öde und schlecht geschrieben.

Die Freundschaft zwischen Irvis und Zoe kommt schwach rüber und nicht überzeugend. Hätte man besser machen können. Ebenfalls die Entwicklung zwischen Ellen und Zoe kam mir von der Autorin gezwungen vor und mehr utopisch als richtig.

Generell empfand ich die Verbindungen zwischen den Charakteren zu unnatürlich. Mal waren sie Einzelgänger und weit davon entfernt Freunde zu sein, mal war da eine plötzliche Verbundenheit. Keine Entwicklung, einfach hingeknallte Tatsachen aus dem Nichts. Na, was den nun Frau Blazon: Einzelgänger oder Gemeinschaft?

Zwar viele Kritikpunke, ich würde jedoch nicht sagen, dass die Geschichte nicht schlecht ist. Alles in allem eine gute Geschichte, bei der das Ende wirklich besser ist als der Mittelteil. Besonders die letzten 100 Seiten sind spannend und absolute vier Sterne wert.

"Gebrauch deinen Verstand, und dann jag dein Herz durch die Hölle, wenn du dich traust, und verdiene dir den zweiten Flügel."
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am 6. Januar 2011
Sie haben einen Schatten. Und dieser Schatten verleiht ihnen außergewöhnliche Kräfte, doch zu welchem Preis? Nachdem Zoe einen Blackout erlitten hatte, ist nichts mehr so, wie es früher war. Ihre Sinne sind schärfer, sie entdeckt eine Neigung zu rohem Fleisch und merkwürdige Gestalten verfolgen sie.
Denn sie ist eine Panthera.
Auch eine Mörderin?
Autorin Nina Blazon erklärt ihren Ansatz für diesen ungewöhnlichen Roman: »Die Wesenswandler in meinem Buch sind keine paranormalen Geschöpfe. Sie sind auch keine Angehörigen eines alten Volkes und sie unterscheiden sich auch nicht von Menschen, denn sie sind einfach Menschen wie alle anderen. Jeder (!) Mensch hat die Fähigkeiten, die meine Hauptfiguren an sich entdecken, nur nicht jeder lässt diese zu. Wenn die Fähigkeiten nicht genutzt werden, verkümmern sie und treten nicht zutage. Nur ein kleiner Teil der Menschen entscheidet sich dafür, diesem schattenhaften Anteil seiner Selbst Raum zu geben. Wenn er diese Schwelle überschreitet, hat das eine Bewusstseinsveränderung zur Folge.«
Bereits nach dem ersten Satz entwickelt dieser wunderbare Roman einen ganz besonderen Sog. Wird man davon erfasst, hat man keine andere Chance, als der Geschichte bis zum Ende zu lauschen. Originell und spannend lässt die Handlung einen nicht mehr los und klingt eine lange Zeit nach. Die Figuren werden zu guten Bekannten und am Ende fällt einem der Abschied von ihnen sehr schwer.
Der Roman lässt sich schwer in eine Schublade einordnen. Eine leise Liebesgeschichte, ein sanfter Krimi, ein ungewöhnlicher Fantasy-Hauch. Das ergibt eine wundersame Mischung, die nicht jedem zusagen mag, von Liebhabern interessanter und ungewöhnlicher Romane aber umso mehr geschätzt wird. Ist man nicht starr auf ein Genre fixiert, so entfaltet Schattenauge eine faszinierende Welt der Panthera in einer Großstadt und lädt zum Mitfiebern ein.
Ein Lesevergnügen, das auf seine Entdecker wartet!

© Olga A. Krouk für "Nautilus - Abenteuer und Phantastik"
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Juni 2010
Zum Inhalt:
Zoë möchte gern vergessen, vergessen, dass ihre beste Freundin Ellen ihr ihren Freund David ausgespannt hat, vergessen, dass ihre Mutter sie ständig auf ihren Bruder aufpassen lässt, vergessen, dass sie nicht der Teenager sein kann, der sie sein will. Gut geht es ihr nur, wenn sie beim Laufen oder Tanzen, inmitten der zuckenden Lichter und dröhnenden Bässe, ihre Gedanken und Sorgen ausblenden kann. Dann plötzlich beginnt sie sich zu verändern, Geräusche und Gerüche werden immer deutlicher und schärfer, ihre körperliche Schnelligkeit nimmt zu. Von Irves und Gil erfährt sie schließlich, dass sie eine Panthera ist, ein Mensch mit einem Raubtierschatten, der sich in Extremsitutionen wie eine Art Aura über ihren Körper legt und ihr tierische Kräfte verleiht. Während sich zwischen ihr und Gil eine Liebesgeschichte entwickelt, hält die Stadt grausame Morde in Atem und die Opfer sind ausschließlich Panthera...

Es wird im Wechsel aus Zoës und Gils Perspektive erzählt, was auch durch die Verwendung von verschiedenen Schriften kenntlich gemacht wird. Während Zoës Sicht aus der 3. Person geschildert wird, erfährt man Gils Gedanken in der Ich-Form. Zu Anfang ist das etwas gewöhnungsbedürftig, doch dann erhält die Handlung gerade durch diesen Kontrast eine spezielle Dynamik, die einen immer tiefer eintauchen lässt. Während Zoë noch am Anfang ihres Panthera-Daseins steht und alles neu erlebt, hat Gil schon mehr Erfahrung und hinterfragt die Hintergründe, erforscht die Ursprünge und die Regeln, nach denen die Panthera leben.

Fazit:
Mit Schattenauge ist Nina Blazon eine außergewöhnliche Gestaltwandlergeschichte gelungen, die außerhalb der ausgetretenen Pfade zu überzeugen weiß. Zwar braucht die Handlung einige Zeit, bis sie in die Gänge kommt, und die Figuren wachsen einem erst langsam ans Herz, doch gegen Ende würde man am liebsten weitere Abenteuer aus dem Großstadtdschungel lesen.

Ausstattung:
Das Hardcover hat einen wunderschönen Umschlag, auf dem ein Mädchengesicht zu sehen ist, das in eine Raubkatze übergeht. Die Augen der beiden stimmen überein und sind zusätzlich lackiert. Insgesamt ein Eyecatcher und passend zum Inhalt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. April 2010
Zoë ist 16 und streift nachts durch die Clubs ihrer Stadt um zu vergessen. Sie will nicht weiter daran denken, dass ihre beste Freundin ihr den Freund ausgespannt hat und auch nicht daran, dass ihre Mutter ihr zu viele Pflichten auferlegt.
Als sie an einem Abend den gut aussehenden Irves, einen Albino-Asiaten, kennen lernt, begegnet sie ihm sowohl mit Misstrauen als auch mit Neugierde und bald stellt sich heraus, dass er und sein Freund Gil mit Zoë ein Geheimnis teilen: sie gehören alle zu den Panthera - Wesenswandler mit eine Katze als zweites Gesicht.
Noch weiß Zoë aber nichts davon und merkt nur, wie sehr sie sich plötzlich verändert; wie sie besser riechen und sehen kann, schneller rennt und ihre Emotionen nicht mehr unter Kontrolle hat.
Als plötzlich Fremde anfangen sie zu verfolgen und zu jagen und gleichzeitig grausame Morde an anderen Panthera in der Stadt geschehen, erfährt Zoë erst was mit ihr los ist und hat kaum Zeit das alles zu verdauen, da gerät sie auch schon unter den Verdacht selber der Mörder zu sein...

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Zoë und von Gil erzählt, sodass nie Langeweile aufkommt. Die Perspektivwechsel bauen nicht nur Spannung auf, sondern beleuchten alles auch aus verschiedenen Blickwinkeln: Da Zoë gerade erst lernt, was es heißt eine Panthera zu sein, kann der Leser sich gemeinsam mit ihr in diese fremde Welt einfühlen, während Gils Teil der Geschichte bereits früh mit einer Art Detektivspiel beginnt. Gil ist sich sicher, dass der gefürchtete und zurückgezogen lebende Invalide Dr. Rubio den Schlüssel zur Aufklärung der Morde hat, da er mehr über die Panthera weiß, als alle Anderen.
So entwickelt sich nach und nach ein Krimi, der mit mythologischen Aspekten gespickt ist, die Fantasy-Elemente der Wesenwandler und sogar eine Liebesgeschichte enthält.

Zunächst war ich wirklich überrascht darüber, wie Nina Blazon die Panthera beschreibt: sie erzählt keine normale Gestaltenwandler-Geschichte, wie ich sie eigentlich erwartet hatte, sondern hat ihre ganz eigene Sichtweise auf die Doppelwesen. So befremdlich ich das zuerst fand, genauso genial fand ich es dann im Laufe des Lesens weil es wirklich mal etwas Neues und sowohl glaubwürdig, als auch spannend ist! Insgesamt wurde in "Schattenauge" eine ganz eigene Welt für sich geschaffen, in der Panthera unbemerkt neben Menschen leben und ihre eigenen Regeln und Sitten verfolgen. Mit viel Recherche und Detailliebe hat Nina Blazon authentische Charaktere geschaffen mit denen man mitfiebert und über die man eigentlich noch viel mehr erfahren möchte, als auf den wenigen 477 Seiten möglich ist.

So war "Schattenauge" zwar mein erstes Buch von Nina Blazon - und ich bin sicher mein Portemonnaie weint auch schon wieder ganz leise - aber es wird nicht mein letztes Buch dieser Autorin gewesen sein, die es versteht ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln und zu begeistern!
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am 22. April 2010
Zoe liebt das Nachtleben in den Clubs, wo sie beim Tanzen alles um sich herum vergisst. Als der junge Gil das hübsche Mädchen Tanzen beim beobachtet, ahnt er sofort was sie ist: Zoe ist ein Panthera, ein sehr altes Volk von Katzenmenschen die unbemerkt in unserer Welt leben. Und obwohl unter den Panthera der Kodex gilt:"Jeder für sich, keiner für alle'' fühlt er sich zur ihr hingezogen und versucht sie zu beschützen.
Doch eines Nachts wird Zoe auf der Straße angegriffen, von wem, weiß sie nicht: Ein Blackout hat ihr Gedächtnis gelöscht. Doch an ihren Händen klebt fremdes Blut. Der schöne, geheimnisvolle Gil, den sie aus dem Club kennt, warnt sie davor, abends auszugehen. Und als auf dem Sportplatz ihrer Schule ein grausamer Mord geschieht, erkennt Zoe: Irgendetwas streift da draußen herum. Etwas, das keine Gnade kennt ....

Ich muss zugeben, dass ich leichte Probleme damit hatte das Buch zusammenzufassen, da es doch von der Story recht umfangreich ist und zudem aus zwei Perspektiven erzählt wird.^^ Jedoch hat gerade das die Geschichte sehr interessant und spannend gemacht. Von Anfang an hat mich ''Schattenauge'' und der Schreibstil von Nina Blazon gefesselt. Die Charaktere sind ehrlich, authentisch und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Besonders Gil war für mich besonders faszinierend. ''Schattenauge'' ist eine gute Mischung zwischen Fantasy, Krimi und Liebesgeschichte, auch wenn die erst recht spät richtig ins Laufen kommt.^^ Zusammengefasst, ist dieser neue Jugendroman von Nina Blazon wirklich zu empfehlen, besonders für Freunde von Gestaltwandlern.
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