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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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Otto und Lisa sind gute Freunde. Dabei ist Otto schon alt und geht an einem Stock. Und Lisa ist noch jung. Doch keiner kann die Welt so erklären wie er und niemand kann so gut Kirschkerne weit spucken. Mit ihm sitzt sie auch nachts unter dem Sternenzelt, staunt und fragt: „Wie viele Sterne sind das wohl?".
Lisa kann Otto alles fragen. Er kennt sich aus, mit den kleinen und großen Dingen. Otto weiß, wie aus kleinen Samenkörnern große Bäume wachsen, wie sich Gras im Kompost zu Erde verwandelt und wie die Bienen Honig sammeln. Und nur mit Otto konnte Lisa den großen Indianer-Siegestanz tanzen, als sie endlich mit ihrer Steinschleuder den Blechbüffel erlegt. Aber eines Tages kann Otto nicht mehr zu Lisa in den Garten kommen. Er ist krank und wird sterben.
Lisa spricht mit ihm über das Leben, woher die Dinge kommen und was nach dem Tod passiert. Als Otto gegangen ist, ist sie zornig und fühlt sich im Stich gelassen. Doch nach und nach begreift sie, dass er nicht weg ist, sondern in ihren Erinnerungen lebt.
Viele Menschen scheuen sich, über den Tod nachzudenken. Und doch gehört er zum Leben und auch Kinder begegnen ihm. Die Künstlerin Anette Bley nimmt ihm mit ihrer Geschichte und ihren Bildern den Schrecken. Die Trauer und Wut, die Lisa durchlebt sind authentisch und gehören zum Abschied dazu. Genauso wie die Erkenntnis, dass ein geliebter Mensch uns nie so ganz vergisst. Das ist tröstlich.
Ein sehr poetisches und tröstliches Buch über das Abschiednehmen.
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am 5. Februar 2013
wir haben schon verschiedene bücher zu dem thema, ich persönlich mag lieber die geschichten, die ohne engerl, ohne himmel, ohne seele usw auskommen. da liegt man hier genau richtig, es ist ein wunderschönes buch, das eine sehr berührende geschichte erzählt, das thema aber so nüchtern wie möglich beleuchtet. mir gefällt es sehr!
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am 27. August 2012
Die kleine Lisa lebt zusammen mit dem alten Otto und Olga auf einem Bauernhof. Es wird nicht deutlich ausgesagt, in welcher verwandtschaftlichen Beziehung die drei zueinander stehen. Eins aber ist klar: Otto und Lisa sind gute Freunde. Otto weiß alles über die Geheimnisse der Natur und über die Zahlen und ihre Unendlichkeit. Er weiß, wie man den Kompost in Erde verwandeln kann und wie die Bienen den Honig sammeln.

Aber eines Tages wird Otto schwach und blass, kann nicht mehr in den Garten kommen und muss im Bett liegen. Als Lisa ihn offen fragt, ob
er jetzt sterben muss, bejaht er das, will aber nicht wie die Indianer in einen Baum gelegt werden, sondern in die Erde, denn er ist ein Gärtner. Lisa hält ihm die Hand und zusammen mit Olga begleitet sie ihn beim Sterben.

Es ist auch Olga, die Lisa in den Tagen nach der Beerdigung, als beide in Ottos Garten sitzen, der jetzt so ganz anders ist als vorher, mit einem schönen Bild zeigt, dass Otto immer bei ihr sein wird. Und Lisa erinnert sich daran, was Otto ihr einmal über die Zahlen gesagt hat und freut sich:
„Weißt du Olga, mit Otto ist das wie mit den Zahlen, er ist einfach in uns drin und hört niemals auf.“

Eine schöne und in Wort und Bild sehr poetische Bilderbuchgeschichte über die tiefe Verbundenheit zweier Freunde, die den Tod überdauert.
Ein zartes und einfühlsames Buch über den Tod und das Abschiednehmen.
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am 31. August 2006
Ich habe das Buch meinem 4-Jährigen vorgelesen, nachdem er immer wieder nach dem Tod und alten Menschen gefragt hat. Die Geschichte ist schön geschrieben und die Bilder sind wirklich ganz toll. Was ich nicht so gut finde ist der Anfang - hier zählen die Beiden in Bezug auf verschiedene Dinge - also z.B. "zwei für die Notkekse", "drei für die schönsten Tage - meinen Geburtstag, deinen Geburtstag und Weihnachten", da hatte mein Sohn ein bißchen Schwierigkeiten, zu verstehen was das soll. Aber wenn die Geschichte weitergelesen wird, wird alles ein bißchen klarer. Alles im allen ein einfühlsames Buch, mit dem man den Kleinen das Thema Tod ein bißchen näher bringen kann.
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am 22. Mai 2008
Ich habe dieses Buch für meine 4 jährige Tochter gekauft, um sie auf dieses Thema etwas vorzubereiten (da ihre Oma unheilbar krank war). Meine Tochter fand das Buch nicht so toll und auch ich empfand es als kompliziert. Der Anfang ist sehr verwirrend und man fragt sich, was das eigentlich für eine Geschichte wird. Die Autorin hat dann aber den Dreh doch noch gefunden und ab der Mitte wird das Buch verständiger und der Anfang gliedert sich ein. Die Zeichnungen sind nett, aber ich finde sie teilweise zu düster und traurig. Das Buch wirft aber gerade für Kinder viele Fragen auf, da es Themen wie z.b. Trauerfeier und Begräbnis nur nebenher anschneidet. Meine Tochter war nach dem ersten Lesen sehr verwirrt und hat viele Fragen gestellt. Danach fand sie das Buch uninteressant. Die Idee der Geschichte (Freundschaft zweier Generationen und Abschied) ist allerdings schön gemacht und die Texte auch liebevoll verfasst.
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Dieses Buch handelt vom Tod, Nein nichts düstereres -es ist die Frage wie wir mit dem Tod umgehen sollen, dem Ereignis das jeder von uns einmal haben wird, über das aber niemand gerne spricht. Wie erklären wir es den Kindern die es oftmals nicht verstehen können, wenn ein geliebter Mensch gehen musste. UND WAS KOMMT NACH TAUSEND von Anette Bley eröffnet uns mittels einer Bildergeschichte mitzuerleben wie sich Opa und Enkeltochter zueinander hingezogen fühlen und wie der Abschied in Worte und Gefühle gefasst werden kann.

Otto und Lisa sind unzertrennlich, sie haben sich wirklich gerne und das ist auch gut so. Lisa ist die kleine Enkelin von Opa Otto und beide erleben viel Schönes. Sie wandern zusammen, spucken Kirschkerne, schauen in die Wolken und reden miteinander, doch irgendwann fühlt der Opa sich immer schwächer.

UND WAS KOMMT NACH TAUSEND von Anette Bley zeigt auf wie unendlich uns der Himmel erscheinen mag und das wir bestimmte Dinge nicht fassen können und dennoch kommen bestimmte Ereignisse fast unerbittlich auf uns zu.

Der Tod ist so ein Ereignis das jeder erlebt, erleben muss aber niemand will darüber sprechen. Ebenso geht es dem Opa und dem kleinen Mädchen und als der Opa tot ist fällt es dem kleinen Mädchen schwer seine Gefühle in Worte zu fassen, denn die Erwachsenen reagieren so pikiert und reserviert.

Der Tod ist das wohl einschneidenste Ereignis im Leben eines Menschen, wie sollen wir das Kindern erklären?

Verstorbene Menschen sind immer noch bei uns, an bestimmten und geliebten Plätzen, im Herzen und in unseren Gedanken. Der Tod ist nicht grausam, er gehört zum Leben dazu und ist ein teil von uns, über den gesprochen werden sollte - auch gerade mit Kindern.

In diesem Augenblick wo ich diese Zeilen schreibe, spreche ich gleichzeitig mit meinem ältesten Sohn und wir reden über seinen Opa dem es nicht gut geht und der bald (nächste Woche) ins Krankenhaus muss.

Mein ältester Sohn fand die Geschichte UND WAS KOMMT NACH TAUSEND von Anette Bley etwas traurig und das ist sie auch, doch er versteht nun den Tod etwas besser, somit hat das Buch durchaus seinen Dienst getan.

Mir hat das Buch gut gefallen, die Illustrationen sind gelungen und die Geschichte zeigt auch das Verhalten von Kindern die nicht immer konform mit dem Verhalten von Erwachsenen geht. Der Tod geht uns alle an - schweigen nützt nichts, denn er kommt bestimmt zu jedem einmal.

Empfehlenswert!
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. Mai 2015
"Und was kommt nach tausend?" von Anette Bley ist ein wunderschön illustriertes Bilderbuch für Kinder über das Thema Sterben und Tod.

Lisas bester Freund ist Otto. Otto ist vielleicht schon alt, aber nur mit Otto kann sie so lustig zählen, mit der Steinschleuder schießen, Kekse oder Kuchen essen und im Garten arbeiten. Doch dann wird Otto immer schwächer und liegt müde im Bett. Lisa bringt im Blätter und Raupen aus dem Garten ans Bett.
Eines Tages stirbt Otto. Trost findet Lisa bei Olga, beim Schießen mit der Steinschleuder, die sie von Otto hat und bei vielen anderen Erinnerungen. Doch warum sind die Menschen alle so komisch bei Ottos Beerdigung und Trauerfeier? Lisa ist sauer!
Doch mit Olga zusammen spricht sie über Otto und entdeckt ihren guten Freund in vielen Dingen.

Ich habe dieses Buch in Religion mit Viertklässlern gelesen, angeschaut und besprochen. Nicht nur ich, auch die Schüler waren sehr begeistert von diesem Buch und der Geschichte. Mit schönen, detailreichen Bildern und einem eindrucksvollen, aussagekräftigen Farbeinsatz kann das Buch absolut überzeugen und viel Inhalt auch ohne Sprache transportieren. Auch die Geschichte ist schön erzählt und begegnet Kindern auf Augenhöhe - zum Beispiel mit dem Unverständnis über erwartetes Verhalten auf einer Trauerfeier.
Was im Buch offen bleibt, die Schüler aber beschäftigt hat, ist das Verhältnis der Hauptpersonen zueinander. Die Vermutung liegt nahe, dass Otto Lisas Opa ist und Olga Lisas Mutter. Ich sehe durchaus die "Vorteile", die Rollen vor allem von Lisa und Otto offen zu lassen. Für die Freundschaft und die Trauer ist das Verhältnis zueinander nicht wichtig. Ob aber Olga nun die Mama ist, oder wo sonst die Mama ist, das bewegte die Schüler immer wieder.
Besonders schön in diesem Buch finde ich, wie der Tod und wo Otto nun ist, beschrieben und verglichen wird.

Ein tolles Bilderbuch, sowohl die Geschichte als auch die Illustrationen. Die Geschichte selbst würde ich erst in etwa ab dem Grundschulalter empfehlen.
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am 5. Juni 2013
Dieses Buch habe ich das erste Mal auf einer Buchmesse durchgeblättert. ...und war geplättet! WUNDERSCHÖNE Bilder auf JEDER Seite, die mir nicht mehr aus dem Kopf gingen. Lange habe ich gesucht, weil ich den Titel vergessen hatte. Ich glaube, es gibt kein schöneres Buch zum Thema Tod derzeit auf dem Markt. Die Beziehung eines kleinen Mädchens zu seinem Großvater ist so gekonnt beobachtet und in so beeindruckenden, sympathischen, liebevollen Illustrationen wiedergegeben - das Buch schaut man immer wieder an und lacht und weint und lässt sich trösten. Ganz sicher nicht nur für Kinder, aber eben gerade auch! SEHR empfehlenswert!
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am 19. Juli 2011
Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes. Eine Geschichte, die traurig aber zugleich auch unheimlich tröstlich ist. Anette Bley hat es geschafft die Themen Tod, Verlust und Trauer einfühlsam und wunderbar kindgerecht zu verpacken. Die Bilder, die sie selbst gemalt hat, passen perfekt zu dieser berührenden Geschichte. Anfangs sind sie farbenfroh und voller Leben, doch nach Ottos Tod werden sie grau und trist, genau wie die kleine Lisa sich fühlt.
Warum hat Otto sie nur allein gelassen, fragt sie immer wieder. Es braucht eine Weile, bis sie begreift, dass er gar nicht wirklich weg ist, sondern in ihr drin und somit immer bei ihr. Dieses Gefühl spendet Trost und kann in schweren Momenten unbeschreiblich viel Kraft verleihen.

Fazit

Eine wunderschöne Geschichte, die auf ganz einfühlsame Weise den Verlust eines geliebten Menschen beschreibt. Die Bilder der Autorin untermalen diese Geschichte auf eine zauberhafte Art. Ein unheimlich tröstliches Bilderbuch.
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am 11. Juli 2008
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
Es macht Mut.
Es ist voller Fröhlichkeit. Warum soll man immer nur trauern?
Man trauert, aber das Leben ist nicht traurig.
Oder: warum soll man immmer so SCHWER sein? < sagt der Tod.
Aber: es ist doch das Menschliche in uns, daß uns fragt . . . und suchen läßt.
Ohne Scheu über den Tod reden können. Das ist das wichtige.
Ohne Scheu Fragen an den Sterbenden richten zu können.
Und sich dann wieder zu freuen. Man freut sich ja nicht über den Tod.
Aber man sollte die Freude am Leben nicht begraben.

DANKE!
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