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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
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am 4. November 2004
Ich kann mich den vorangegangenen Rezensionen nicht anschließen, habe das Buch allerdings im Original gelesen. Vielleicht liegt es daran, daß es unserer Sprache nur unter der Feder wirklicher Genies gelingt, Komplexes und Tiefergehendes auch fließend und spannend zu erzählen, der Rest ist meist -wahrscheinlich so wie das meine Vor-RezensentInnen empfunden haben- klischeehaft, holprig und kompliziert was in der Summe Langeweile verursacht.
Nicht dieses Buch jedoch, aber wahrscheinlich ist es eben schlecht übersetzt.
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am 11. Februar 2009
Nach der Lektüre dieses Buchs fiel es mir sehr schwer, mich festzulegen, ob ich es sehr gut oder sehr schlecht fand. Denn es war beides. Ich musste lange überlegen, bis ich herausfand, was mich so an diesem Buch gestört hat. Schließlich erkannte ich: Es war die Attitüde des Autors.

Er kann wirklich sehr gut schreiben, und er ist sich auch dessen bewusst. So vertändelt er mehrere Seiten mit der Beschreibung eines amerikanischen Waldes. Alles sehr poetisch, sehr sinnlich und bildhaft, sehr klar beobachtet; bla bla bla, wunderschön. Aber damit setzt sich der Autor selbst in Szene, als würde er rufen: "Seht her wie talentiert ich bin! Ich bin der neue Walt Whitman! Ich singe Amerika herbei!" Zum Buch im Original ist weiterhin zu sagen, dass Frazier Satzzeichen und Groß-/ Kleinschreibung auf sehr eigenwillige, sehr irritierende Weise anwendet.

Dem gegenüber steht die überaus karge Beschreibung seiner Figuren. Von Inman und Ada erfahren wir nicht, wie alt sie sind, wie dick oder dünn sie sind, welche Haarfarbe sie haben, etc (was, wie ich meine, zur Basisinformationen der Figurengestaltung gehört). Über Ruby erfahren wir nur einen einzigen Satz: "Sie war ein sehr dunkles Mädchen" - dies führt zum Missverständnis, sie sei Afroamerikanerin. Viel später stellt sich heraus, sie ist in einem Indianerdorf aufgewachsen; somit ist sie wohl keine in Freiheit aufgewachsene Sklaventochter im vorkriegsbürgerlichen Süden der USA, was historisch verwunderlich wäre. Diese Informationen bleibt der Autor aber seinen Lesern schuldig. (Dass sie später von Renee Zellweger gespielt wurde, ist höchst ironisch - wäre Frazier an der entscheidenden Stelle nur ein wenig deskriptiver gewesen!)

Es hat mich sehr geärgert, dass Charles Frazier sich mehrere Seiten Zeit nimmt, um Landschaften zu beschreiben, aber beim Tod einer seiner Hauptfiguren nur wenige Sätze dazu zu sagen hat. Ich hatte das Gefühl, Frazier kann seine eigenen Figuren nicht leiden, sie sind ihm vielmehr lästige Statisten, die dazu dienen, ausschweifend beschriebene Kulissen zu durchqueren.
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am 20. Dezember 1999
Wer dieses Buch genießen möchet, sollte bereit sein, sich fallen zu lassen und sich der eindringlichen Stimmung, die Charles Frazier hier beschreibt hingeben - dann ist dieses Buch einfach faszinierend. Selten in letzter Zeit war ich so gefesselt von einer brillant erzählten Geschichte. Lange danach konnte ich zunächst kein anderes Buch aufschlagen.
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am 29. August 1999
Viele Autoren haben versucht, über die Zeiten während und nach dem amerikanischen Bürgerkrieg zu schreiben -mancher besser, manche weniger gut. Frazier beschreibt die Wanderung und die Erlebnisse seiner Hauptfigur, als ob er es selbst gewesen oder er mitgereist wäre. Selten habe ich eine solch einfühlsame und detaillierte Beschreibung über den kurzen Abschnitt aus dem Leben eines unbedeutenden Mannes und seiner Leiden gelesen. Wie unglaublich schön sind des Autors minutiösen Darstellungen der unterschiedlichen Charaktere, der Tiere und der Pflanzen und der Bergwelt im Südosten Amerikas! Wer die Muße hat, sich an dieses Buch zu wagen und es ganz lesen, wird etwas ganz Besonderes erleben.
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am 15. November 1999
Charles Frazier kann das, was viele deutschsprachige Autoren so gerne können wollen: Er kann erzählen. Gut erzählen. Und mehr als das. Mit seiner ganz eigenen Stilistik baut er eine ebenfalls ganz eigene Atmosphäre auf, die den Leser schon nach wenigen Seiten vollkommen in den Bann zieht. Zwei Erzählstränge bestimmen die Handlung, doch über beiden Episoden hängt von Beginn an eine nicht zu definierende, doch stets vorhandene Bedrohung. Diese Bedrohung, das ständige Gefühl von Gefahr, das Wissen, das irgendetwas Schicksalhaftes im Verlauf der Handlung passieren wird, bestimmt das gesamte Buch, verleiht ihm Spannung und den Wunsch die Geschichte möge doch bitte niemals enden. Natürlich hat der Roman ein Ende, ein tragisches Ende, vielleicht sogar für manche Leser ein unerwartetes Ende. Doch wer nur ein wenig anspruchsvoll ist in der Wahl seiner Lektüre, der findet in Cold Mountain ein großes und bemerkenswertes Leseereignis.
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Dieser Roman beschreibt ein vom Amerikanischen Bürgerkrieg zerrissenes Land und dessen getriebene Bevölkerung.
Am Beispiel von Inman und Ada verdeutlicht der Autor wofür es sich zu leben, zu überleben lohnt.

Inman hat genug vom Krieg - er liegt gezeichnet im Lazarett und hat nur noch ein Ziel; er möchte in die friedliche Heimat zurück.
Der junge Mann entfernt sich unerlaubt von der Truppe - setzt damit sein Leben aufs Spiel, denn nach Deserteuren wird überall gesucht.
Die sog. Heimatmiliz fahndet nach kriegsmüden Männern und macht bei deren Ergreifung mitunter kurzen Prozess.

Ada ist mehr oder weniger in der von Inman ersehnten Heimat gestrandet.
Lange Zeit auf sich allein gestellt, lebt die junge Frau in den Tag hinein, der sich vor ihr auftürmende Berg der unbekannten Farmarbeit blockiert die junge Frau.

So sind es in der Hauptsache die beiden eben genannten Figuren, an deren Seite man die Zeit der 1860Jahre erlebt.

Inman begleitet man bei seiner gefährlichen und beschwerlichen Reise durch unbekanntes Gebiet, man bangt und hofft mit dem jungen Mann.
Er begegnet immer wieder den unterschiedlichsten Menschen, nimmt für kurze Zeit Anteil an deren Schicksal, erfährt Nächstenliebe und wird durch Verrat bedroht.

An der Seite von Ada erfährt man sehr viel über die Schwierigkeiten alleinstehender Frauen in jenen Tagen.
Auf der Farm taucht eines Tages Ruby auf - das heimatlose Mädchen erleichtert nicht nur das Leben von Ada, diese Figur bereichert die Geschichte ungemein.

Die beiden aufeinander zulaufenden Handlungsstränge von Ada und Inman werfen mehr als einmal die Frage auf, ob diese zwei Menschen nach all den Jahren der Entbehrungen und Enttäuschungen überhaupt noch ineinander / miteinander finden würden, worauf sie hoffen...

Fazit: se
Die Handlung steckt voller Details, der Autor verliert sich oft in ausufernden Situationsbeschreibungen - der Geschichte wohnt ein ganz besonderer Zauber inne und trotzdem, es braucht die richtige Stimmung, um diesem Zauber auf der Spur bleiben zu können.
Man muss sich auf diese Erzählkunst einlassen wollen.
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am 10. Oktober 2001
Über zwei Jahre hat dieses Buch von mir unentdeckt in meinem Bücherregal gestanden, bis ich es per Zufall aufschlug. Was dann passierte ist mir lange nicht mehr mit einem Buch passiert. Innerhalb weniger Seiten hatte Charles Frazier mich in seinen Bann gezogen, in den Bann der Region der Appalachen, in den Bann von Inman, Ada und Ruby. In meisterhafter Manier erzählt Frazier die Probleme und Farben der längst vergangenen Zeit während des amerikanischen Bürgenkrieges. Obwohl oder gerade weil dieser Roman bezüglich des Kriegsgeschehens so oberflächlich bleibt, ist dieser Roman unvergleichlich tiefgreifend und mitreißend.
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am 21. April 2009
Dass dieses Buch nicht einfach ein Alltagsbuch ist, erkennt man schon daran, dass die Leser von 'total begeistert' bis ' absolut langweilig' sich fühlen.
Ich denke auch, dass dieses Buch kein Lesestoff ist, der sich so mal eben am Strand, im Bett oder in der Badewanne weglesen lässt - dazu sind die Beschreibung von Landschaft, von Tieren, von Menschen und ihren Erlebnissen zu detailliert, und wer sich nicht darauf einlassen mag, bei dem wird tatsächlich schnell Langeweile aufkommen.
Wer aber sich Zeit nimmt und sich von der Stimmung dieses Buches gefangen lassen nehmen mag - den erwartet ein grossartiges Leseabenteuer, denn nichts ist letztlich so spannend wie menschliche Liebes- und Leidensfähigkeit, wie menschliche Lust am Leben oder auch Verzweiflung bis hin zur Todessehnsucht - und das alles eingebettet in eine ganz besondere Landschaft!
Ich kann dieses Buch empfehlen, aber nur demjenigen Leser, der bereit ist, sich Zeit zu nehmen für ein ganz aussergewöhnliches Buch!
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am 16. August 1999
Der Inhalt ist schnell erzählt (siehe Klappentext). Der Autor nimmt sich dafür rund 600 Seiten Zeit. Es geht also um was anderes als Handlung. Stimmungen und Beobachtungen lassen ein authentisch wirkendes rauhes und kaltes North Carolina z.Z. des Bürgerkrieges auferstehen. Lesenswert. 3 1/2 Sterne.
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am 20. August 2004
Leider musste ich feststellen, dass das Buch lange noch nicht so gut ist wie der Film. Eigentlich seltsam, oder? Das Buch war doch schließlich zuerst da. Aber auch ich habe zuerst den Film gesehen und da ich ihn wirklich berührend fand und erfuhr, das es sich eigentlich nur um eine Buchverfilmung handelt, lief ich sofort in die nächste Buchhandlung und kaufte es. Aber schon, als ich die ersten Seiten gelesen hatte, musste ich leider feststellen, dass man das Buch nur mit einem einzigen Wort beschreiben kann: langweilig. Eigentlich widerstrebt es mir wirklich ein Buch als langweilig zu bezeichnen, weil ich normalerweise ein wirklicher Liebhaber von großartiger Erzählkunst bin, aber zu diesem Buch fällt mir leider keine passenderer Ausdruck ein.
An sich möchte ich ja behaupten, das sich das ganze sehr interessant anhört. Ist es auch. Aber trotzdem bin ich der Meinung, das der Film viel besser geraten ist als die Vorlage. Der Film erfasst all diese Szenen präziser und weicht nicht so sehr von der wirklichen Geschichte ab. Wer natürlich ein Fan von lagwierigen Landschaftsbeschreibungen ist, dem kann ich das Buch jedoch auf allerwärmste empfehlen.
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