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am 15. März 2017
Tolle Geschichte die einen, wie bereits Teil 1, in seinen Bann zieht. Man fiebert mit der Protagonisten mit und möchte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Sehr, sehr gut
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am 13. August 2017
Wieder ein sehr spannendes buch. Wenn man am lesen ist, kann man kaum wieder aufhoeren. Das blumenorakel kann ich nur weiter empfehlen.
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NR 1. REZENSENTNR. 1 HALL OF FAMEam 12. Juni 2008
Das Blumenorakel ist ein richtig hübsch zu lesender Unterhaltungs-Roman, angesiedelt im ausklingenden 19. Jahrhundert in der nach dem Krieg noch einmal aufblühenden Kurmetropole jener Zeit: Baden-Baden! Die Kulisse könnte schöner nicht sein, doch auch für blümerante Spannung ist gesorgt, wenn Frau Durst-Benning an ihr Handwerk geht. So hat sie mit DAS BLUMENORAKEL eine starke, etwas aufmüpfige und vor allen Dingen selbstbewusste junge Dame in den Vordergrund gestellt, die - entgegen den Planungen ihrer Eltern - das Blumenbinder-Handwerk erlernen möchte: Flora Kerner. (*) Indem sie Friedrich Sonnenschein kennen lernt gelingt ihr das auch. Sie übernimmt, mehr oder weniger unfreiwillig, das Blumengeschäft von Friedrichs Vater...

... und mir als Leserin bietet die viele blumige Pracht, die kleinen und großen Erfolge aber auch Fehltritte der Protagonistin, sowie der Ausflug in die dekadente Welt reicher Russen und des Kurbetriebes in jener Zeit ein wunderbar farbenprächtiges Lese-Ensemble. Über das überhastet anmutende Ende - das jedoch nicht unerwähnt bleiben sollte - sehe ich großmütig hinweg und widme mich gerne dem im Anhang des Buches aufgelisteten "Blumenorakel".
Eine wahre Inspiration und Wohltat, die meinetwegen noch 200 Seiten länger hätte andauern können.

Empfehlenswert insbesondere für Gärtnerinnen und Floristen. ;-)

* ... Flora ist die Tochter der SAMENHÄNDLERIN und somit setzt die Autorin die Familiengeschichte der Familie Kerner fort. Allerdings ist es nicht notwendig, den eben erwähnten "Vorgänger"-Roman gelesen zu haben. DAS BLUEMNORAKEL liest sich auch als eigenständiges Werk wunderbar.
(Wer sich bei Frau Durst-Brenning wohl fühlt wird ihr sicher auf lange Zeit treu bleiben. Ich bin seit 2006, seit der GLASBLÄSERIN (= 1. Teil einer Trilogie) ein Treuer Fan dieser Autorin und habe neulich (2010) mit großem Vergnügen den 1. Teil der Geschichte um die ZARENTOCHTER gelesen.
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am 22. Juli 2011
Dieses Buch ist die Fortsetzung von "Die Samenhändlerin", allerdings geht es hier um die Tochter der Protagonistin des ersten Romans.
"Das Blumenorakel" ist in einem anschaulichen, leicht zu lesenden Stil geschrieben und bietet einen netten, unterhaltsamen Zeitvertreib. Als literarisches Meisterwerk würde ich es nicht bezeichnen, zumal mir einige der Figuren nicht allzu glaubhaft vorkommen. Ohne etwas verraten zu wollen, kann ich nur sagen, dass sich Floras Verhalten im zweiten Teil des Buches nicht mit der Charakterisierung zu Beginn deckt. Auch ihr Mann wirkt nicht auf mich etwas "überspannt"...
Das Ende scheint mir nicht sehr gelungen, es kommt viel zu abrupt und man fragt sich, ob etwa einige Seiten im Buch fehlen, oder ob ein dritter Band geplant ist. So ist der Schluss jedenfalls nicht zufriedenstellend.
---> Man muss dieses Buch sicher nicht kaufen, aber wenn es einem in der Bücherei gerade in die Hände fällt, kann man sich damit ein paar gemütliche Stunden auf dem Sofa machen.
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am 24. Juni 2010
Kurzbeschreibung:
Baden-Baden, 1871: Die junge Flore trifft in der weltoffenen Kurstadt ein. Ihr größter Traum geht in Erfüllung: Sie wird das Handwerk der Blumenbinderei erlernen. Die vornehmen Kunden sind begeistert von ihren geschmackvollen Arrangements. Doch als Flora sich unsterblich verliebt, fordert sie das Glück heraus.

Eine Geschichte über die große Liebe, das Glück und die Vergänglichkeit.

Flora ist schon als kleines Mädchen begeistert von der bunten Welt der Blumen. Zu gerne würde sie die Kunst des Blumenbindens erlernen. Doch sie scheint auf ewig dazu verdammt zu sein, ihren Samenstrich in Baden-Baden zu betreuen.
Der Zufall führt sie dort mit dem jungen Friedrich Sonnenschein zusammen. Sein Vater hat einen Blumenladen abseits vom gesellschaftlichen Höhepunkt und mit einer List gelingt es den beiden, Flora dort als lernende Blumenbinderin unterzubringen - für einen Sommer.
Das Mädchen lernt schnell und gerne. Friedrich und sie bauen ein enges freundschaftliches Verhältnis auf, welches in letzter Sekunde in eine Verlobung mündet.
Ihrer beider Glück scheint auf dem Zenit angelangt, doch Zeit und Arbeit schlagen langsam einen Graben zwischen das Paar. Dann Flora setzt ihre traute Familie aufs Spiel und bringt damit alles noch weiter in Gefahr.

Die Geschichte ist geschickt konstruiert und die Autorin schafft es, altbekannte Personen ganz selbstverständlich in ihre neuen Rollen zu unterweisen.

Das besondere ist aber wohl, dass die Geschichte zwei Seiten hat.
Eine glücklich Seite und eine, die von Zwist und Zank brüchig geworden ist.

Mit klarer und bildlicher Sprache findet der Leser schnell in die Geschichte, die durch viele Höhen und Tiefen führt. Man ist gerne bei Flora, möchte sie teils schütteln und ihr den rechten Weg weisen. Andererseits ist ihre Lage verständlich und es ist Friedrich, der den sprichwörtlichen Tritt verdient hätte.

Das Cover ist sehr gelungen. Das adrette Mädchen auf dem Cover ist auch in der Vorstellung meine perfekte Flora. Genauso muss sie aussehen. Etwa in der Mitte des Buches gibt es zudem ein wunderschönes Extra: Floras Blumen-ABC. Liebevoll illustriert sind viele bekannte Pflanzen und die zugehörige Bedeutung vertreten.

Eine absolute Empfehlung. Mir haben sich beim Lesen die Blumen so sehr ins Herz geschlichen, dass das Verschenken zum Nachmachen anregt.
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am 21. Juli 2011
Bevor ich dieses Buch las, wusste ich nicht, dass es einen Vorgängerband (Die Samenhändlerin) zu diesem Roman gibt. So las ich es als eigenständigen Roman, auch dieses ist gut möglich, da die Autorin eine geschickte Überleitung im ersten Kapitel anbietet. Aufgrund der Güte dieses Buches werde ich jedoch die Lektüre der Samenhändlerin" auf jeden Fall nachholen.
Hier geht es nicht mehr um das Schicksal der Samenhändlerin Hannah, sondern um das von deren Tochter Flora, die davon träumt, im Gegensatz zu ihrer Mutter das Blumenbinderhandwerk zu erlernen. Der pure Zufall treibt ihnen einen Blumenhändler faktisch vor die Füße und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Wie immer bei Petra Durst-Benning sind die Charaktere niemals schwarz-weiß gezeichnet, die Autorin zeigt dem Leser immer alle Stärken aber auch die Schwächen und Fehler der jeweiligen Protagonisten schonungslos auf. Hierbei sind Flora und Friedrich zu nennen, aber auch Konstantin ist mit all seinem Charme und seiner Leichtlebigkeit und Verantwortungslosigkeit gezeichnet, dies liegt vor allem daran, dass er sich selbst gegenüber schonungslos ehrlich ist. Man kann ihn nicht auf gut oder böse festlegen, er ist eben ganz er selbst, ohne Rücksicht auf andere, und man kann gut nachvollziehen, was Flora an ihm so anziehend findet. Besonders gelungen fand ich die Gestalt der Ernestine Sonnenschein, die mit äußerst knappen finanziellen Mitteln versucht, einen feinen" Haushalt gemäß ihrer Lieblingslektüre, der Gartenlaube", zu führen, sich aber, als es darauf ankommt, als äußerst lebenstüchtige Person erweist. Auch die Entwicklung der Ehe von Flora und Friedrich ist lebensnah und verständlich gezeichnet, der Leser sieht das, was er im wirklichen Leben an vielen Beispielen schon erkannt hat: dass zur Zerrüttung einer Ehe immer beide Parteien beitragen, jeder auf seine ganz eigene Weise. Der Roman ähnelt stark den Klassikern Effi Briest" und Anna Karenina", allerdings ist er bei weitem nicht so von Melancholie durchzogen. Bis auf wenige Szenen ganz am Schluss ist er von einer unglaublichen Leichtigkeit und für amüsante Szenen sorgt schon Flora selbst, die mit dem Verkauf von giftigen Pflanzen für eine umfassende allergische Reaktion sorgt und mit ihrem überschäumenden Wesen immer wieder mit den frechen Verkäuferinnen des Maison Kuttner aneindergerät.
Die Sage der Nixe Merline am Anfang finde ich als Märchen- und Sagenliebhaberin äußerst stimmungsvoll, es ist dann auch sehr interessant, das Gleichnis beim Lesen des Romans zu lösen und herauszufinden, wer denn in diesem Gleichnis welche Rolle einnimmt. Die Auflösung erfolgt durch Friedrich ganz am Schluss und ist sehr einleuchtend, bis hierhin hat man es allerdings auch selbst bereits herausgefunden.
Besonders hervorzuheben ist auch die äußerst lebendige Schilderung des Lebens in Baden-Baden nach dem Deutsch-Französischen Krieg, als diese Stadt einen neuen Anlauf zu ihrer Glanzzeit nimmt, man meint, manche Szenen live mitzuerleben. Die dekadente gute" Gesellschaft, die sich vorwiegend zum Feiern hier versammelt hat, gleicht unseren heutigen VIPs (und Möchtegern-Prominenten) erstaunlicherweise sehr, auch damals hat es also schon die heute allseits beliebten russischen Gäste gegeben, die ihr Geld mit beiden Händen aus dem Fenster werfen und aus diesem Grunde natürlich trotzdem hofiert werden. Eine durchweg gelungene Gesellschaftsstudie der stark getrennten Schichten des wilhelminischen Zeitalters, beachtenswert hier auch die außergewöhnlichen Freiheiten, deren sich die Frauen und besonders Flora und ihre Mutter erfreuen können.
Auch ich finde das Ende des Romans etwas abrupt und überstürzt, hier hätte sich die Autorin doch ein bis zwei Kapitel Zeit lassen sollen, den Roman ausklingen zu lassen. Vor allem hätte ich gern erfahren, wie sich Friedrichs weiterer Berufsweg denn nun wirklich gestaltet, die Figur Friedrich hätte hier auch deutlich noch ein bisschen besser entwickelt werden können. Man kann zwar erahnen, wie er sich entscheiden wird, hier bleiben für meinen Geschmack aber zu viele Fragen offen.
Dies tut dem Roman aber nicht allzu viel Abbruch, dieser bietet mit großer Leichtigkeit und sehr flüssiger Erzählweise gute Unterhaltung und einen interessanten Einblick in die dekadente Gesellschaft des wilhelminischen Zeitalters. Eine ungewöhnliche Zeitepoche, die man nur in wenigen deutschen Romanen findet, und die die Autorin hier auf hervorragende Weise lebendig werden lässt. Besonders schön auch die ausführliche Auflistung der Blumensprache am Ende des Buches, die durch Floras Initiative wunderbar in die Geschichte eingewoben wird. Auch das Titelbild ist äußerst gelungen, so kann man sich Flora gut vorstellen, so wird sie auch in der Geschichte beschrieben.
Ein durch und durch gelungenes Buch - uneingeschränkt empfehlenswert!
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am 29. Juni 2013
Der Großteil des Buches spielt in Baden-Baden Ende des 19. Jahrhunderts. Das ist für alle, die Baden-Baden bereits kennen, wirklich faszinierend. Es wird die Stadt beschrieben und so vieles erkennt man dabei wieder. Natürlich am Bekanntesten: die Trinkhalle in Baden-Baden.

"Plötzlich war ihm, als sehe er auch alles zum ersten Mal: die eleganten Säulen, die den langen Gang der Trinkhalle säumten und dem Gebäude den Eindruck von Unendlichkeit verliehen. In dem Moment war jeder Gedanke daran, wie schwer der helle Sandstein zu säubern war, vergessen. Friedrich sah nur, in welch lebhaftem Kontrast die Säulen zu den farbigen Wänden standen, die aus verschiedenartigen Steinen - Backstein, Terrakotta und Marmor - gearbeitet waren. Er dachte nicht daran, wie mühselig es war, die rauen Oberflächen von Staub und Spinnweben zu befreien, sondern sah, wie alles im einfallenen Sonnenlicht zu einem einzigen farbigen Fluss verschmolz."
S.112

Auch erwähnenswert ist das superleckere Heilwasser, das man dort ausgeschenkt bekommt. Direkt aus der Quelle hoch. Flora, unsere Protagonistin, beschreibt dieses einzigartige Erlebnis recht interessant:

"Tapfer nippte sie an dem Glas - das Wasser schmeckte scheußlich! Heiß und ölig und salzig."
S.120

Ich denke, jeder, der schon ein Glas dieses Wasser probiert hat, wird Flora darin zustimmen, ich zumindest definitiv. Aber es ist auch das Erlebnis wert, wenn man schon in Baden-Baden ist, sollte man auch davon probieren.
Insgesamt finde ich die Beschreibung von Baden-Baden so lebendig und perfekt getroffen, wirklich fantastisch: Vom Casion bis hin zu den reichen Russen, die die Sonnenstadt bevölkern, lauter Kleinigkeit, die Baden-Baden auf den Punkt getroffen. Auch der Klassenunterschied, der gemacht wird. Das ist Baden-Baden.

Und die Geschichte an sich fand ich einfach nur wundervoll. Die Charaktere sind so lebendig gezeichnet worden, dass ich das Gefühl hatte, sie springen bald aus dem Buch heraus. Erzählt anfangs nur Flora, vermehren sich die Sichten der verschiedenen Protagonisten mit der Zeit: Konstantin, Ernestine... fast alle kommen zu Wort.
Das Besondere an diesem Buch ist natürlich nicht der badische Aspekt, sondern zum Einen das Blumenorakel (das kennt wohl fast jeder, Blütenblätter abzupfen, er liebt mich, er liebt mich nicht) und zum Anderen die bezaubernden Blumenbedeutungen. In der Mitte des Buch findet man nämlich Floras Blumen-ABC, welches mit schönen Illustrationen und interessanten Bedeutungen aufwarten kann - in Farbe, so dass alles noch besser zur Geltung kommt. Auch am Schluss findet man noch einmal eine lange Liste mit Blumen sowie ihren Bedeutungen. Das Ganze ist liebevoll gestaltet und wertet das Buch wirklich auf.

Wie schon erwähnt, sind die Protagonisten einfach nur lebendig gestaltet worden. Jeder hat seine Eigenheiten und jeder wird ausführlich beschrieben. Mir persönlich hat es Ernestine Sonnenschein angetan, deren Nachname so überhaupt nicht zu ihrem Gemüt passt. Ihre Entwicklung ist die größte und interessanteste des Buches. Aber grundsätzlich ist einfach jeder Charakter so detailliert ausgearbeitet worden und jeder einzelne spannend.

Der Vorgänger dieses Buch spielt in Württemberg und heißt 'Die Samenhändlerin'.

Fazit

Ein wundervolles Buch, welches die wohl spannendste badische Stadt überhaupt als Handlungsort hat. Das bezaubernde Blumen-ABC macht es zu etwas ganz Besonderem. Außerdem zeichnet es sich durch tolle Charaktere aus, die voller Leben und kleiner Details sind.
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. August 2010
1. Teil: Die Samenhändlerin
2. Teil: Das Blumenorakel
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1871 geht in Baden-Baden die Sorge um, ob die "Sommerhauptstadt Europas" nach dem gerade überstandenen Krieg ihren alten Glanz zurückgewinnen kann. In dieser Zeit des Umbruchs kommt die junge Flora in die Stadt. Für sie geht ein Traum in Erfüllung, denn in dem kleinen Blumenladen der Familie Sonnenschein wird sie zur Blumenbinderin ausgebildet. Mit ihrer Frische und Herzenswärme erobert sie die Familie und vor allem den Sohn Friedrich, mit ihren Ideen bringt sie neues Leben in das verstaubte Geschäft. Bald wird sie Friedrichs Frau und bedient die elegante Kundschaft bis hin zum europäischen Hochadel. Doch der Erfolg entzweit die Eheleute, und Flora beginnt, sich nach leidenschaftlicher Liebe zu sehnen. Sie wandelt auf einem schmalen Grat. Für ihr persönliches Glück setzt Flora alles aufs Spiel.

Erstmal großes Kompliment an die Autorin denn das Flora aus dem Stall Kerner kommt kann sie wirklich nicht leugnen. Und beim lesen einiger Passagen habe ich mir den Gedanken "Ganz die Mutti" wirklich nicht verkneifen können. Genau wie die junge Hannah im ersten Teil versucht auch Flora durch pfiffige und manchmal auch vorwitzige Ideen frischen Wind und eine Produktivitätssteigerung ins eingestaubte Geschäft zu bringen. Leider hat auch deser Teil wieder einen Wehmutstropfen. Und zwar ist es diesmal die ständige Wiederholung des Wortes "Kuckucksspucke". Dieses Wort dient Flora sowohl als Ausdruck dafür, dass ihr etwas ganz besonders gut gefällt oder auch nicht. Und auch sonst wird fast jede größere Gefühlsregung mit dem Ausruf Kuckucksspucke begleitet. Ich nehme an, dass die Autorin witzig sein wollte und ich denke auch das sie damit noch einmal besonders Floras Blumenliebe hervor heben wollte aber nach dem gefühlten fünfzigsten Mal lesen, verliert das Wort einfach seinen Reiz und es ist zuviel des Guten. Also ein wenig mehr einfallsreichtum wäre wünschenswert zumal es Petra Durst-Benning ja sonst auch nicht an Worten fehlt. :-)Toll finde ich den Anhang in dem nochmal alle Blumen mit Bedeutung aus Floras Blumen ABC aufgeführt sind. Und ich denke bei meinem nächsten Straußkauf werde ich ein wenig mehr acht darauf geben welche Blume ich an wen verschenke.
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am 3. Juni 2009
da ich selber blumen liebe, einen entsprechenden garten habe, mich mit blumensprache befasse und frau durst-bennings romane gerne lese, war es recht vergnüglich. allerdings wird frau am ende wieder leicht hängen gelassen als sei eine fortsetzung à la samenhändlerin geplant. ich kann es nur hoffen. ich wüsste gerne, wie es mit der aussicht auf das hotel weitergeht und wie friedrichs mutter sich dort machen wird. und was ist mit konstantin, dem oberflächlichen, so plötzlich verlassenen? ihre romane entwickeln sich besinnlich, das macht spaß, wenn man von stressiger arbeit abschalten und eintauchen möchte in langsameres. tempo gewinnt das ganze durch floras ehrgeiz und die affäre, trotzdem bleibt es ein cozy, etwas, das frau mit einer tasse tee auf dem sofa möglichst zusammen mit der katze genießt. manchen mag das vergeben, das verständnis in all dem schmerz auf die nerven gehen, aber aus eigener erfahrung weiss ich, das genau dies die grundlage einer andauernden beziehung ist, so schmalzig es auch klingt. nicht nur damals, auch heute muss mann und frau durch die hölle gehen, um wirklich zu verstehen, was in "guten wie in schlechten tagen" bedeutet: einander eben nicht aufgeben.
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am 23. März 2008
Kaum zu glauben wie schnell man ein Buch verschlingen kann...und wie traurig man sein kann das es schon vorbei ist! Das Buch ist ein tolles Erlebnis! Als großer Petra Durst-Benning Fan wurde ich nicht enttäuscht. Sie schafft es immer wieder mich in den Bann zu ziehen! Flora als Hauptperson auszusuchen war ein tolle Idee! Ich kann nur sagen: Kauft euch dieses herrliche Buch, es lohnt sich!
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