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VINE-PRODUKTTESTERam 2. August 2015
Ex-Soldat Daniel McEvoy ist Türsteher mit frisch transplantierten Haaren auf dem Kopf. Mit der Hostess Connie verbindet ihn eine lockere Freundschaft, allerdings erhofft sich Dan schon etwas mehr. Doch damit wird es nichts, denn Connie liegt eines Tages mausetot mit einem Loch im Kopf im Hinterhof des Clubs. Dan macht sich auf die Suche nach dem Mörder und muss dabei feststellen, dass sein Freund und Arzt Zeb spurlos verschwunden ist. Nach Dans Vermutung wohl auch nicht mehr am Leben. Bevor der Ex-Soldat auch nur den Hauch einer Spur hat, ist plötzlich die Mafia hinter ihm her. Aber auch davon lässt sich Dan nicht beirren und sucht hartnäckig den Mörder von Connie.

Der Ire Daniel McEvoy ist Anfang Vierzig, Ex-Soldat und Türsteher in einem verruchten Club und hat gerade eine Haartransplantation hinter sich, die ihm seine Freund Zeb aufgeschwätzt hat. Als Connie mit einem Loch im Kopf im Hinterhof des Clubs gefunden wird, gerät Dan erst einmal ins Visier der Polizei von New Jersey, doch dieses Mal hat Dan damit nichts zu tun. Doch kaum hat er mit den eigenen Ermittlungen begonnen, hat er auch schon einen Mord begangen, die Mafia auf dem Hals und mit korrupten Polizisten zu tun.

Die Story entwickelt sich äußerst schräg mit aberwitzigen Situationen und überraschenden, nicht immer ganz logischen Wendungen. Der Ich-Erzähler Dan vermutet, dass sein Freund Zeb tot ist, da dieser nicht auffindbar ist und unterhält sich fortan ständig mit Zebs Geist. Diese Zwiegespräche sind meist recht unterhaltsam. Die Story selbst ist ziemlich rasant erzählt, wobei aber Spannung im Verlauf kaum aufkommt.

Eoin Colfer erzählt Dans Abenteuer in einer sehr lockeren, flapsigen Art. Doch obwohl Dan seine Erlebnisse selbst schildert, bleibt seine Figur etwas blass. Zumeist unterhaltsam gestaltet sich die Geschichte, doch mit der Zeit nervt die schräge Story doch ein wenig, da sie stellenweise bemüht und doch ziemlich überzogen daherkommt.

Fazit: Ziemlich schräg und abgedreht mit aberwitzigen Situationen, die stellenweise aber auch überzogen und bemüht wirken.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 4. Mai 2012
Eoin Colfer hat mit seiner Artemis-Fowl-Serie riesige Berühmtheit erlangt, auch seine anderen Kinder- beziehungsweise All-Age-Fantasybücher wie zum Beispiel "Cosmo Hill" und "Half Moon Investigations" haben sich extrem gut verkauft und weltweit viele Fans gefunden.
Mit "Der Tod ist ein bleibender Schaden" wechselt Colfer ohne Umstände in völlig anderes, beinhartes Terrain und hat mit diesem Abstecher in ein gänzlich anderes Genre eine geniale, augenzwinkernde Gangster-Komödie geschaffen, die vor Blut, Flüchen und irren Gestalten nur so strotzt. Garantiert also kein neues Lesefutter für die junge Artemis-Fowl-Gemeinde!
Es geht wirklich zur Sache in diesem oft grotesken Thriller und bereits nach dem zweiten Kapitel hat der Protagonist einen Mann getötet, seine Ex-Freundin verloren, über die Gespräche mit seinem Psychotherapeuten sinniert und seine Haartransplantation - auch ein harter Ex-Soldat hat seine Eitelkeit - thematisiert. Gerade die frisch implantierten und jetzt teuflisch juckenden Haare spielen eine entscheidende Rolle im Roman, aber mehr soll nicht verraten werden.

Eoin Colfers Stil, seine Einfälle und Wendungen sind einfach unwiderstehlich, und überall blitzt der großartige Einfallsreichtum durch, den man aus den Artemis-Fowl-Büchern kennt. Bis zum Ende sind sich tatsächlich weder der Leser noch Dan sicher, wer denn nun Schuld ist am Tod von Connie - und bis dahin wird das beschauliche Cloisters gehörig aufgemischt. Es passiert so viel in der 280 Seiten umfassenden Erzählung, dass man sich am Ende verwundert und atemlos die vom Turbo-Lesen müden Augen reibt, sind doch in Dans Welt gerade mal zwei turbulent-tödliche Tage vergangen.
Als Widmung schrieb Colfer übrigens bezeichnenderweise "Für Ken Bruen, der mich dazu gebracht hat" (der irische Autor Ken Bruen ist unter anderem der Schöpfer der genialen Jack-Taylor-Krimis), und tatsächlich: Wer Ken Bruen liebt, wird auch Eoin Colfers neuen Roman lieben!

Brachial, humorvoll, blutig und skurril: "Der Tod ist ein bleibender Schaden" ist eine dicke Empfehlung und allerbeste Unterhaltung für alle, die auf handfeste Gangsterkomödien und irische Antihelden stehen!
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. Februar 2018
Der Sprecher ist Hörbuchs kommt bei weitem nicht an Sprecher wie Rufus Beck heran. Jeder sollte sich insofern den Sprecher kurz anhören, ob dieser einem zusagt oder nicht. Das Buch selbst hat eine eher mäßige Handlung, die zum Glück nicht in die Länge gezogen wird. Gefühlt kommen überwiegend einfache Sätze zum Einsatz, Eloquenz fehlt ein wenig.
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am 2. September 2013
Da ich die beiden Krimis von Josh Bazell mit großer Begeisterung gelesen habe, hatte ich mir von "Der Tod ist ein bleibender Schaden" ähnliches erhofft. Meine Erwartungen blieben jedoch ein bisschen zurück, obwohl "Der Tod ist ein bleibender Schaden" kein schlechtes Buch ist.

Was mir gefallen hat: Die Hauptfigur mit ihrem militärischen Hintergrund und dem durchaus liebenswerten Charakter und der Schlagfertigkeit, das Setting und Rahmen und Ende der Story.

Was mir nicht gefallen hat: Die Handlungsstränge vermischen sich nicht, sondern werden hintereinander erzählt, wodurch der Spannungsbogen etwas leidet. Die dramatischen Szenen werden entweder so langatmig erzählt, dass die Spannung abhanden kommt, oder so schnell und lapidar gelöst, dass auch keine richtige Spannung aufkommt. Und die Sache mit der Haartransplantation hat mir auch nicht gefallen, weil das einfach echt unsexy ist im Vergleich zu kahlköpfigen Männern.

Anonsten: Ganz okay. Auch eines der Bücher, die man lesen kann, aber nicht muss!
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am 13. November 2014
Eoin Colfer ist, aus meiner Sicht ein geniales Buch gelungen. Packend von der ersten Seite bis zum Schluss, was mir schon länger nicht mehr passiert ist.
Der "Held" hat soviel Macken und ist so verschroben das man ihn einfach mögen muss! Auch die anderen Charaktere sind dem Autoren grandios gelungen. Dazu Non-Stop-Action, Rückblenden und einige Aha-Momente, die dieses Buch zu einem Lesegenuss mit absolutem Suchtpotenzial machen. Ganz großes Kopfkino!
Meine Empfehlung: Kaufen Sie sich dieses Buch und hoffen Sie, dass es an einem Freitagnachmittag kommt, damit Sie das ganze Wochenende Zeit haben es in einem Stück zu verschlingen!
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am 6. November 2013
Ehrlich, ich habe nur wg. "Colfer" zugegriffen, und wen wunderts, der "Snark" wird mit dem Schaufelbagger ausgeteilt - wenn Worte töten könnten, wäre der Roman deutlich früher zuende :-)
Ansonsten, hard-boiled, wie man es kennt (und, wenn man einmal dem unübertrefflichen Laszlo Woodbine begegnet ist, nie wieder braucht).
Lacher (leider eher schadenfrohe der Kategorie Amboss-trifft-Coyote)
sind garantiert, aber irmpwie fehlt die letzte Originalität.
Ein striktes "Kann, muß aber nicht"; ein sinnfreier Kim-Wilde-Shoutout
gibt Sonderpünktchen und hebt es auf 4 Sterne.

P.S. Und den Mörder wußte ich wie immer 100 Seiten vorher,
ich sollte mich echt bei der Polizei bewerben :-)
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am 21. Oktober 2016
Nach dem 3. Band "Artemis Fowl" ließ mein Interesse an der Serie stark nach...die Story hat mich einfach nicht mehr gefesselt. Nur zögerlich griff ich zu diesem Buch, hatte ich doch einen Krimi vorher noch nie gelesen. Welche Überraschung! Die Story begeisterte mich von Anfang an, selbst zu Beginn, wo noch nicht viel passiert. Man hat einfach Freude an der Sprache, was wohl auch an der Übersetzung liegt. Da ist alles richtig gemacht worden! Meine Empfehlung: Lesen!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 27. Januar 2013
Tja, dies war einer meiner (wenigen)Fehlkäufe. Colfer lese/höre ich gern, er hat-finde ich-Stil, schreibt erheiternd, spannend und lebendig. Dies alles fehlt mir bei o.g. Hörbuch. Ich finde es platt, vulgär,langweilig und überflüsig. Ich habe lediglich 2 CD's angehört, aber dann hat es mich nur noch genervt, auch mit der Sprache, den Ausdrücken und weg damit.
Ich hatte es dann einem Freund gegeben, vielleicht mögen Männer mehr damit anfangen..Irrtum, er hat nur 1 CD gehört und es mir zurückgegeben, mit gleichem Kommentar wie hier genannt.
Also, ein Hörbuch auf das man wirklich sehr gut verzichten kann.
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am 10. April 2016
Am Anfang mußte ich mich etwas durchbeißen aber als der Plot Fahrt aufnimmt, habe ich immer öfter an die aberwitzigen Geschichten von Tom Sharpe denken müssen. Colfer reicht da zwar nicht ganz heran aber dennoch ist dieses Buch unterhaltsam und hat eine gute Bewertung verdient - wer denkt sich schließlich so etwas Verdrehtes aus!?
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am 30. Dezember 2012
Ich liebe Geschichten.
Dies war eins meiner Buchhighlights des Jahres 2012. Bitte mehr davon. Es ist ein Film in Buchform, geschrieben von Eoin Colfer, der durch Artemis Fowl, weltbekannt wurde. Filme wie Snatch, Der blutige Pfad Gottes, The 51st State sind hier sicher gute Beispiele um die Atmosphäre des Buches wieder zu geben. Auch erinnert es an die Bücher von Josh Bazell oder an Höllen Dämmerung, nur nicht ganz so durchgeknallt. Eoin Colfer zeigt wieder einmal, dass er es versteht zu schreiben und dass er Charaktere formen kann. Dieses Mal jedoch um einiges härter als in seinen bisherigen Büchern. Diese Buch macht Spaß. Sofern man die alten Guy Ritchie Filme mag.
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