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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
110
4,6 von 5 Sternen
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am 12. Mai 2017
Nett aufgebaute Frauengeschichte, schnell weg zu lesen, ohne großen Tiefgang, aber das macht ja nichts, ist ein Buch wie viele von Durst-Benning und wenn Frau in der Stimmung für leichte Lektüre ist, passt das.
Ich habe alle drei der "Jahrhunderwind Trilogie" gelesen und gebe eine klare Kaufempfehlung.
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am 9. November 2015
Sehr schönes Buch, konnte es garnicht aus der Hand legen. Beim Lesen tauchte man in die Geschichte ein die Personen wuchsen ein richtig ans Herz, ich werde es bestimmt noch einmal lesen, es gefällt mir auch ein bisschen besser als der erste Teil, aber der war auch gut.
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am 5. Januar 2014
Gestern habe ich den 2.Teil der Jahrhundertwindtrilogie zuende gelesen.Wer einen so ausladenen Titiel verwendet und zusätzlich den Band noch "Die Champagnerkönigin" nennt,da erwarte ich dann etwas besonderes.

Ich beginne kurz mit dem Inhalt:

Isabell erbt ,plötzlich und unerwartet ein Weingut in der Champagne.Ihr Mann und sie reisen nach Frankreich,glücklich den Eltern entkommen zu sein.Als sie ankommen ist Isabell völlig im Bann des Gutes ,Ihr Mann fröhnt weiter dem Fahrradrennsport und gibt nicht seinen ganzen Elan ,an das Weingut ab.

Dem Weingut geht es schlecht und eine Interessentin ist auch schon zur Stelle,um das Gut in ihre gierigen Hände zubekommen.

Es geschehen dann viele Nackenschläge,die Isabelle zu ertragen hat.An einem zerbricht sie fast.

Die Geschichte hätte soviel bieten können,aber leider werden auf Details ,viel zu viele Seiten verwand.Die Hauptprotagonistin ist mir oft unsympathisch gewesen.Anfangs ist sie die verwöhnte Göre,die noch nie einen Handschlag selber getan hat und dann möchte sie die elegante Weingutbesitzerin spielen,die nur deligiert und dann ist sie wieder so unentschlossen,was sie möchte,das ich sie schütteln wollte.In einer Phase des Buches,läßt sie sich so hängen,das ich die Seiten quergelesen habe,denn dieses seitenlange jammern und in die Gegend starren,war nicht zu ertragen.

Das allerbitterste an dem Buch war,das die bösen Personen in dem Buch am Ende nicht belangt wurden.Auch war das Ende offen.Wenn ein Schluß ,auf einer Seite beschrieben wird,dann ist das für mich absolut unbefriedigend.

Sicher ist ist eine Trilogie,aber jeder Teil handelt von einer Freundin.Teil1 befaßt sich mit Josephine,Teil2 mit Isabell,Teil 3 mit Clara.Und die Bücher sollen laut Rezensionen auf Amazon ,in sich abgeschlossen sein.Mir kam es vor,als hätte Frau Durst-Benning am Ende keine Lust mehr gehabt.

Was als positiv zu werten ist,allerdings nur,wer es für sich verwenden kann ist ,das ich jetzt eine Menge über die Champagnerproduktion und Anbau weiß.Gut recherchiert ist das Buch in dieser Beziehung,und vieles wird dem Leser auch gut vermittelt,aber was bringt mir dieses Wissen,wenn ich enttäuscht von dem Buch bin?

Es gab pro Kapitel ein Bild,das die Champagnerproduktion zur damaligen Zeit zeigte.Ob ich es brauchte? Nein,ich denke nicht.Aber es war eine Abwechslung zum sonstigen "nur Texr" Format.Es tut mir leid,das ich das Buch nicht besser bewerte,weil ich in nettem Kontakt zur Autorin stand.Aber es ist ja auch nur meine Meinung .

Aus diesen Gründen gebe ich ich diesem Buch,das ein wirklich schönes Cover hat,3 Sterne.Und den nächsten Band,werde ich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht lesen.
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am 5. Oktober 2013
Es geht weiter mit der Jahrhundertwind-Trilogie von Petra Durst-Benning. In diesem Buch erlebt der Leser, das weitere Leben von Isabelle Feininger geb. Herrenhus.

Leon Feininger erbt unverhofft ein Weingut in der Champagne von seinem verstorbenen Onkel. Isabelle ist glücklich! Endlich ein eigenes Heim, ohne Bevormundung der Schwiegermutter. Anna Feininger ist ihrer Schwiegertochter nicht wohl gesonnen. Das läßt Leon's Mutter die junge Frau täglich spühren. So machen sich Isabelle und Leon am nächsten Tag auf dem Weg in die Champagne. Das junge Paar erlebt ein paar schöne Tage in Reims, der Hauptstadt der Champagne.

Doch der Hof ist sehr vernachläßigt worden und eine sehr einflußreiche Nachbarin würde die Weinberge gerne kaufen. Doch bereits Leon's Onkel konnte die Nachbarin nicht zum Kauf bewegen. So versucht sie die neuen Nachbarn zu überzeugen. Die reiche Winzerin hat jedoch nicht mit dem Widerstand von Leon's Frau, Isabelle, gerechnet. Isabelle ist nicht bereit, ihren Grund und Boden wieder zu verlassen. Die junge Frau überzeugt ihren Mann, es erst einmal für ein Jahr zu versuchen. So schnell gibt Isabelle nicht auf. Während Leon weiter Rennen fährt und damit den Unterhalt für sich und seine Frau mit dem Preisgeld erarbeitet, beschäftigt sich Isabelle intensiv mit dem Aufbau der Weinranken. Die Literatur findet Isabelle in der Bibliothek ihres Hauses.

Nach einem großen Unglück ist Isabelle allein und schwanger. Isabelle arbeitet von Früh bis Spät in den Weinbergen. Mit ihrem Fleiß bekommt Isabelle die Anerkennung ihrer Nachbarn und einen neuen Mitarbeiter. Wie die Geschichte ausgeht, sollte jeder selbst lesen. Ich muss sagen, mich hat das Ende doch sehr überrascht.

Petra Durst-Benning hat einen weiteren, mitreißenden Roman geschrieben,so das ich heute bereits die Tage zähle bis es mit der Trilogie weiter geht. Clara's Geschichte wird sicher ein toller Abschluss.
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am 5. April 2017
Ich habe mir den 2. Band als Urlaubslektüre mit genommen und wurde nicht enttäuscht.
Die Handlung ist interessant, nicht vorhersehbar und man erfährt zusätzlich viele Einzelheiten rund um den Champagner.
Ich finde auch die Details zur Lebensweise in dieser Zeit unserer Großmütter und Urgroßmütter spannend, in Vieles kann man sich nach der Beschreibung gut hineindenken.
Der nächste Band liegt schon bereit, ich hoffe, dass er mir genau so gut gefällt.
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am 18. September 2013
Zunächst scheint für die Protagonistin Isabelle und ihrem Mann Leon Feininger die Welt heil und in Ordnung zu sein, nachdem sie ein Weingut seines verstorbenen Onkels erben.

Aber nach einem Schicksalsschlag steht Isabelle plötzlich alleine da. Hilfe erhält sie nur durch ihre beiden Freundinnen Clara und Josefine, die einem in den Vorgängerband Solang die Welt noch schläft vorgestellt werden. Es ist aber nicht zwingend notwendig, den Vorgängerband gelesen zu haben. Solang die Welt noch schläft ist aber der Auftakt zu der Jahrhundertwindtriologie, welche mit dem Band Jahrhundertwind seinen Abschluss finden wird. Einzig und allein das für mein Gefühl etwas abrupte Ende der Champagnerkönigin hat mich etwas gestört. Dennoch bin ich auf den Roman Jahrhundertwind gespannt, welcher Anfang 2015 erscheinen wird.

Einige der Kapitel werden durch sorgfältig ausgesuchte historische Stiche passend zur Thematik begleitet. Wie auch in ihren anderen Romanen besticht Petra Durst-Benning nicht durch ihre historisch fundierte Schreibweise, sondern auch dadurch, dass man mit den Protagonisten mitleidet und mitlebt. Nicht nur erfährt man viel über die Geschichte des Champagners, sondern man kann sich auch in die Figuren ihres Romans hineinversetzten.

Petra Durst--Benning ist nicht nur eine meine Lieblingsautorinnen, sondern sie beweist mit Die Champagnerkönigin einmal mehr, dass sie zu den ganz großen historischen Autorinnen in Deutschland zählt.
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am 14. September 2013
Allgemeines
Erschienen am 13.09.2013 als Hardcover bei List, 528 Seiten
Zweiter Band der "Jahrhundertwind"-Trilogie über drei junge Frauen zur Zeit der vorletzten Jahrhundertwende (1898/1899)
Erzählung in der dritten Person aus der Perspektive der Protagonistin Isabelle Feininger
42 Kapitel und Anmerkungen der Autorin

Zum Inhalt
"Die Champagnerkönigin" schließt inhaltlich an den ersten Band der Trilogie, "Solang die Welt noch schläft" an. Die privilegierte Fabrikantentochter Isabelle Herrenhus hatte gegen Ende des Vorgängerromans gegen den Willen ihrer Eltern den Radrennfahrer Leon Feininger geheiratet und war ihm in die Pfalz gefolgt. Das vermeintliche "Weingut" seiner Eltern hat sich zu ihrem Entsetzen als eine Art von Bauernhof entpuppt und Isabelle ist in dem kleinen Dorf, in dem es kein gesellschaftliches Leben gibt, sehr unzufrieden. Da kommt es ihr gerade recht, dass Leon von seinem verstorbenen Onkel Johann/Jacques Feininger, der in die Champagne ausgewandert war, ein Weingut, das diese Bezeichnung wirklich verdient, erbt. Hoffnungsvoll macht sich das junge Ehepaar auf den Weg, doch schon bald sehen sich die Eheleute unerwarteten Problemen gegenüber. Leon würde das Gut am liebsten verkaufen und sich vollkommen dem Radrennsport widmen, doch Isabelle ist vom Prozess der Champagnerherstellung fasziniert und arbeitet sich in die Materie ein. Die unterschiedlichen Pläne führen zu Konflikten zwischen Isabelle und Leon. Als Isabelle von einem harten Schicksalsschlag getroffen wird, ist sie auf sich selbst gestellt. Sie hat sich im Dorf zwar einige Freunde gemacht, auf die sie zählen kann, und auch ihre beiden Jugendfreundinnen Josefine und Clara aus Berlin unterstützen sie nach ihren Möglichkeiten, aber sie hat in der Chefin des Guts Trubert, der intriganten Henriette Trubert, eine mächtige Konkurrentin, die nichts unversucht lässt, um das Feininger'sche Weingut in ihren Besitz zu bringen, selbst vor der Einschleusung eines Saboteurs schreckt sie nicht zurück...

Persönliche Beurteilung
Nachdem sich der erste Band der Trilogie mit Josefine als Protagonistin der Thematik des Einstiegs von Damen in den Radrennsport befasste, steht hier eine Frau (Isabelle) als Besitzerin und Geschäftsführerin eines Weinguts in der Champagne im Mittelpunkt.
Die Autorin hat vor Ort intensiv recherchiert, dadurch ist sie in der Lage, sehr viele detaillierte und äußerst interessante Informationen über die Arbeit auf einem Weingut und den langwierigen Prozess der Champagnerherstellung einzuflechten. Darüber hinaus erwartet den Leser eine fesselnde Erzählung über ein Frauenschicksal, das von Höhen, aber auch von Schicksalsschlägen und Tiefen geprägt ist. Die Charakterisierung der Protagonistin ist gelungen: Sie ist keine perfekte Superheldin, sondern hat auch menschliche Schwächen. Nach dem ersten Schicksalsschlag gibt sie sich ungehemmt dem Selbstmitleid hin. Erst ihren beiden Berliner Freundinnen gelingt es, sie aus ihrem Elend zu holen und sie wieder für ihr ehrgeiziges Ziel, die Kreierung eines unübertrefflichen Champagners für die Feier zur Jahrhundertwende 1899/1900, zu motivieren. Dieses (relativ kurze) Wiedersehen mit Josefine und Clara ist sehr erfreulich, der Leser erinnert sich an die Vorgeschichte und in Bezug auf Claras Leben deutet sich eine Veränderung an, die Vorfreude und Spannung auf den dritten Band (geplanter Erscheinungstermin im Frühjahr 2015) weckt.
Sprachlich ist dieser Roman - wie auch die bisherigen Bücher der Autorin - sehr flüssig zu lesen, der Erzählstil ist anschaulich und vermittelt dem Leser ein lebhaftes "Kopfkino".
In den "Anmerkungen" zählt die Autorin einige bedeutende Winzerinnen des 19. und 20. Jahrhunderts auf, die als Witwen eigenständig und sehr erfolgreich Weingüter leiteten und sich in der Champagner-Produktion einen Namen machten. Diesen tatkräftigen Frauen ist der Roman gewidmet.
Schließlich sollte die sehr geschmackvolle Gestaltung des Romans gewürdigt werden: Im vorderen und hinteren Einband sind Weinranken und Trauben abgebildet, der Fließtext ist wiederholt mit thematisch angepassten Illustrationen aus dem späten 19. und beginnenden 20. Jahrhundert versehen.

Fazit
"Die Champagnerkönigin" ist ein fesselnder Roman wie ein süffiger Champagner, sehr ansprechend aufgemacht und weckt Vorfreude auf den abschließenden Band der Trilogie. Ein Muss für die Leser/innen, denen der erste Band gefallen hat! Die Kenntnis des Vorgängerbandes ist nicht zwingend erforderlich, aber von Vorteil.
4,5 Sterne
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am 23. März 2014
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut da ich ein großer Fan von Durst-Benning Romanen bin.
Dieser Roman war super! Innerhalb von zwei Tagen habe ich verschlungen und erwarte schon sehnsüchtig Teil 2.
Die Geschichte ist sehr spannend, die Charaktere liebevoll ausgearbeitet und das geschichtliche Hintergrundwissen sehr interessant verpackt.
Ich kann diesen Roman nur weiterempfehlen!
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am 14. Januar 2015
Den Charakteren fehlt der Tiefgang, und damit ist die ganze Geschichte unglaubwürdig.
Wie nicht selten in historischen Romanen wirken die Hauptpersonen in ihrem Denken, Fühlen und Handeln sehr modern, und damit unpassend für die Zeit um 1900, in der der Roman spielt.
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am 9. November 2013
Hals über Kopf und gegen den Willen ihrer Eltern, hat die reiche Fabrikantentochter Isabelle den attraktiven Radrennfahrer Leon Feininger geheiratet. Die Realität holt sie allerdings schneller als gedacht ein, denn Leons Elternhaus in der Pfalz ist nicht das Weingut, das Isabelle sich bei Leons schwärmerischen Beschreibungen vorgestellt hat, sondern ein Bauernhof. Auf engstem Raum leben die beiden dort mit Leons Eltern zusammen. Da Isabelle nicht auf dieses einfache Leben vorbereitet wurde, fällt ihr die Eingewöhnung schwer. Als Leon unerwartet ein Weingut in der Champagne erbt, scheint sich das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden. Voller Tatendrang machen sich die jungen Eheleute auf den Weg, um ihr Erbe anzutreten. Isabelle erliegt sofort dem Zauber der Weinberge und träumt von eigenen Champagnerkreationen. Doch auch hier ist nicht alles Gold was glänzt, denn das Gut wirkt vernachlässigt und einiges scheint im Argen zu liegen. Isabelle krempelt die Ärmel hoch und setzt alles daran ihren Traum vom eigenen Champagner zu verwirklichen. Doch da schlägt das Schicksal grausam zu....

"Die Champagnerkönigin" ist der zweite Band der Jahrhundertwind-Trilogie von Petra Durst-Benning. Im ersten Band hat man die drei Freundinnen Josefine, Isabelle und Clara kennengelernt, wobei dort Josefines Schicksal im Mittelpunkt stand. In diesem Teil der Trilogie steht Isabelle im Zentrum der Handlung. Da die Erzählungen in sich abgeschlossen sind, kann man den zweiten Band durchaus lesen, wenn man den ersten nicht kennt. Da es einige Rückblicke auf die vergangenen Ereignisse gibt, kann man der aktuellen Handlung auch ohne Vorkenntnisse mühelos folgen. Clara und Josefine spielen in diesem Mittelteil der Trilogie auch eine Rolle, allerdings sind die beiden eher Randfiguren.

Es gelingt der Autorin hervorragend, den damaligen Zeitgeist einzufangen und zu vermitteln. Man ist sich beim Lesen stets bewusst, zu welchem Zeitpunkt die Handlung angesiedelt ist. Die weiblichen Protagonisten schweben in einem Aufbruchzustand, in dem sich neue Möglichkeiten und Freiheiten ergeben. Doch leider stehen diesem neuen Denken nicht alle Männer offen gegenüber. Die Protagonisten wirken glaubhaft und lebendig. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfiebern. Die Handlungsorte beschreibt die Autorin genauso authentisch wie die Akteure. Man kann die besondere Atmosphäre auf dem Weingut wahrnehmen, die prallen Trauben förmlich in der Hand spüren und hat die Gerüche der Champagner-Herstellung regelrecht in der Nase. Dass die Autorin die Hintergründe rund um die Weinlese und die Traubenverarbeitung sehr gut recherchiert hat, merkt man den eingestreuten Informationen an. Dadurch kann man sich die jeweiligen Prozesse vorstellen. Außerdem bekommt man einen Eindruck von den Widrigkeiten, mit denen die Winzer zu kämpfen hatten. Ganz nebenbei kann man also noch einiges lernen. Dieses Wissen ist so gut in der Handlung verpackt, dass man es interessiert aufnimmt.

In Isabelles Geschichte geht es natürlich nicht nur um den Champagner und seine Herstellung. Denn das Schicksal hält einige Schläge für die reiche Fabrikantentochter bereit. Dadurch lässt sich die Handlung schnell und flüssig lesen, denn man ist stets am weiteren Verlauf des Geschehens interessiert. Obwohl Isabelles Geschichte durchgehend interessant ist, und durch die lebendigen Beschreibungen der Autorin ein stimmiges Bild ergibt, kann man leider nicht abstreiten, dass die Handlung ziemlich vorhersehbar ist. Denn leider werden dabei einige Klischees bedient, deren Ausgang man bereits früh erahnen kann.

Obwohl ich nun wirklich kein Freund von allzu romantischen Geschichten und klischeehaften Begebenheiten bin, habe ich das Buch dennoch in vollen Zügen genossen. Da nicht nur Isabelles Schicksal, sondern auch die damalige Aufbrauchstimmung und die Champagner-Herstellung, einigen Raum einnimmt, habe ich mich beim Lesen sehr gut unterhalten. Ich konnte mühelos in die damalige Zeit eintauchen und dabei alles um mich herum vergessen. Deshalb vergebe ich begeisterte vier Bewertungssterne und freue mich bereits jetzt auf den letzten Teil der Trilogie, in dem dann Clara im Mittelpunkt stehen wird.
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