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Kundenrezensionen

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Robert ist ein gemachter Mann in bestem Alter und erfolgreicher Chef einer Werbeagentur, ein Meister des schönen Scheins und der schönen Worte. Aufgewachsen auf dem Land hat er gleich nach dem Ende der Schulzeit zusammen mit seinem Freund Golo das ihm verhasste "Kaff" verlassen und sich in der neuen Welt, der Stadt mit ihren unbegrenzten Möglichkeiten, vom Kleinkünstler zum Werbeguru hochgearbeitet. Zum vollkommenen Glück fehlt ihm trotz zahlreicher Affären eine Frau, mit der sich nicht nur vergnügen, sondern auch leben kann. Als er wieder einmal verlassen wird, fällt er in eine Sinnkrise, die ihn zurück zu seinen Wurzeln und zu seiner früheren Klassenkameradin Gabi, dem Öko-Mädchen aus dem Heimatdorf, führt.
Cover, Titel und Inhaltsangabe zum Buch suggerieren eine humorvolle und spritzige Lektüre, was jedoch leider überhaupt nicht zutrifft. "Das Landei" ist keine Liebesgeschichte, wie ich sie erwartet habe, sondern die Geschichte eines Mannes, der in die Midlife-Crisis gerät, an sich selbst zweifelt und nach dem Sinn des Lebens sucht. Der Leser begleitet ihn auf diesem Weg, der schließlich in eine Richtung abgleitet, mit der ich absolut nicht gerechnet habe.
Die Geschichte ist geradlinig strukturiert und lässt sich leicht lesen. Sie wird immer wieder durch kleine Lebensweisheiten aufgelockert, die zum Nachdenken anregen können. Allerdings wirkt an manchen Stellen die Handlung sprunghaft und nicht ausgefeilt. Besonders das vorhersehbare Ende erscheint mir zu plötzlich und glatt. Der Autor setzt sein Augenmerk ganz auf seine Hauptfigur Robert, mit der ich nicht durch und durch warm werden konnte. Gabi bleibt in meinen Augen blass, über Golo hätte ich gerne mehr erfahren. Auch erschließt sich mir der Auftritt einiger merkwürdiger Nebenfiguren nicht.
Fazit: Ich war neugierig auf den Roman, das Thema und dessen Umsetzung und wurde größtenteils gut unterhalten. Die Schreibweise von Florian Beckerhoff hat mir gefallen, vermisst habe ich insgesamt Witz und Schlagfertigkeit und in der zweiten Hälfte des Buches Spannung und Glaubwürdigkeit.
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am 20. Juni 2011
Robert und Golo flüchten sofort nach dem Schulabschluss von der Ödnis des Landlebens ins bunte Stadttreiben. Dort schlagen sie sich zuerst mehr schlecht als recht durch, bis Robert sein Schicksal selbst in die Hand nimmt und eine eigene Werbeagentur gründet, die heute - 5 Jahre später- sehr gut positioniert und Robert somit ein gemachter Mann ist. In seinem Leben stimmt alles: schicke Wohnung, schnelles Auto, tolle Frau. Bis diese Frau anfängt, Fragen zu stellen. Fragen zu Roberts Vergangenheit. Wo er herkommt, was er früher gemacht hat, wie er als Kind ausgesehen hat? Fragen, denen Robert sich selbst nicht stellen will. Geschweige denn anderen Rede und Antwort zu stehen. Marietta verlässt ihn, aber den Stein hat sie nun mal ins Rollen gebracht. Robert grübelt und grübelt. Immer wieder erfindet er sich selbst und seine Werte neu und mindestens genau so oft stellt er alles wieder in Frage. Auf die Dicke des Buches bezogen vielleicht einmal zu oft, aber nach und nach stellt sich heraus, dass es Robert zwar primär darum geht, eine passende Partnerin zu finden, dass aber auch Erlebnisse aus seiner Vergangenheit im Dorf an die Oberfläche geschwemmt werden, die ihm so wohl nicht bewusst waren und dennoch in seinem heutigen Leben eine zentrale Rolle spielen. Auch stellt sich die Flucht in die Stadt als durchaus mehr dar, als nur ein Entkommen aus der Langeweile. Dass die Stadt nie genannt wird und somit keinerlei Ortsbezug feststellbar ist, macht die Geschichte irgendwie universell: kann überall und immer wieder so passieren. Das Cover spiegelt perfekt Roberts innere Zerrissenheit bei seiner Selbstfindungs- und Partnersuche dar: Landkuh im Sommerkleid mit Perlenkette. Robert weiss einfach nicht, was er will. Sehr gelungen fand ich, dass der Titel des Buches mit der "Landei-Kampagne" von Roberts Agentur noch einmal aufgegriffen wurde. Das Ende empfand ich leider als zu konstruiert, ich wäre auch mit einem Ende, wie es sich ohne die letzten beiden Kapitel darstellte, zufrieden gewesen.
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am 20. Juni 2011
Das Cover des Buches ließ auf eine amüsante Geschichte schließen.
Es geht um Robert, genannt Robbie, der als Jugendlicher mit seinem Freund vor dem Dorfleben in die Stadt flüchtet und dort nach Jahren erfolgreicher Besitzer einer Werbeagentur ist, mit einer hübschen Frau an seiner Seite. Als diese Frau ihn verlässt, kommen ihm Selbstzweifel und holt sich Rat beim Wirt seiner Stammkneipe. Dieser rät ihm, sich eine passende Frau mit den gleichen Wurzeln, also eine aus dem Dorf, zu suchen. Als er durch einen ehemaligen Schulkameraden in den Kreis der Landeier gerät, verliebt er sich in Gabi, die eigentlich gar nicht sein Stil ist und ihn früher verpetzt hat.
Durch das Cover hatte ich mir eigentlich ein etwas lustigeres Buch vorgestellt, in dem auch mehr über das Landleben erzählt wird. An manchen Stellen fand ich das Buch auch langweilig. Ich habe es zwar zu Ende gelesen, aber so ein Buch brauche ich nicht wieder.
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am 9. November 2011
Eine österreichische Weisheit besagt, dass es vom Zufall abhängt, wo man geboren wird, dass jeder aber die Macht hat, den Platz zu finden, wo er hingehört. Die Frage nach Heimat und Zugehörigkeit zu etwas oder jemandem ist eine existenzielle Frage, die zum Menschsein seit Jahrtausenden gehört: Bereits in der antiken Literatur ist sie ein wichtiges und tief bewegendes Motiv - man denke nur an Iphigenie auf Tauris, die sich in der Fremde aus tiefstem Herzen nach ihrer Familie und ihrer Heimat sehnt. Auch die Romantiker und die Exilautoren schreiben sich ihre innerliche Zerrissenheit hinsichtlich dieses Themas eindrucksvoll von der Seele. Diese Werke zeigen, dass Heimat ein sehr menschliches, bewegendes und emotionales Thema ist.

So überrascht es nicht, dass Florian Beckerhoff in seinem Roman "Das Landei" diese wesentlichen Fragen aufgreift: Rob, auf dem Land aufgewachsen, von dort geflüchtet und nun überzeugter Großstädter, gerät in eine tiefe Sinnkrise, als er von seiner Freundin verlassen wird. Eine Frau aus der Heimat, vom Land, sei die Lösung - so der Rat eines lebenserfahrenen Wirtes -. Dies beherzigt Rob und stürzt von einer Krise in die nächste.

Zu Beginn muss ich gestehen, dass ich hauptsächlich einen Beweggrund hatte, das Buch zu lesen: Diese überaus drollige Kuh auf dem Titelbild in Zusammenhang mit dem Titel macht unglaublich Laune, dieses Buch zu lesen, und verspricht eine lustig-heitere Geschichte, bei der kein Auge trocken bleibt. Des Weiteren muss ich gestehen, dass mich der Klappentext eher ein bisschen abgeschreckt hat: zu oberflächlich, zu abgedroschen, zu banal klang mir die Geschichte insgesamt. Rückblickend muss ich sagen, dass weder Titelbild noch Klappentext der Handlung gerecht werden. Es handelt sich beim "Landei" um einen tiefgründigen Roman, der trotz der eher oberflächlichen Darstellung der Charaktere die Fragen des Lebens auf sehr berührende Weise einfängt. Die Parallelität der Handlungsstränge ist eindrucksvoll und sorgt bei der Lektüre für das ein oder andere gewollte Déjà-lu-Erlebnis mit viel Deutungsspielraum. Insgesamt begegnen dem Protagonisten auf seiner innerlichen und äußerlichen Sinn-Odyssee sehr überspitzte Charaktere, die sich an verschiedenen Orten wiederholen wie auch die gedankliche Aufteilung in Stadt - Land. Diese Irrfahrt findet ihr Ende, als der Protagonist tatsächlich seine Heimat findet.

Das größte Manko des Romans ist sein Anfang. Über mehr als 50 Seiten schleppt sich die Handlung in sich ewig wiederholenden Kreisen, vielleicht ein stilistisches Mittel, um die Verzweiflung und Sinnsuche des Protagonisten zu illustrieren, für den Leser auf jeden Fall mehr als mühsam. Die kleineren Mankos sind die Oberflächlichkeit der Figuren und der Handlung, die teils sehr anstrengenden Wiederholungen und das eher unglaubwürdige Ende. Angesichts der positiven Aspekte möchte ich dem Autor diese Unzulänglichkeiten gerne verzeihen, denn wenn man das dominiernde Thema über die Unterscheidung zwischen Stadt und Land in das allgemeinere Fragen nach Heimat- und Zugehörigkeitsgefühl umwandelt, erhält das Buch noch einmal eine weitere Tiefe.

Insgesamt ist es - wenn man etwas Geduld für die Durststrecke zu Beginn mitbringt - ein sehr schöner Roman, der wieder einmal festhält, dass Heimat kein fest definierter Begriff ist, sondern etwas sehr Individuelles, Persönliches und Wandelbares ist und oft nicht vom jeweiligen Ort, sondern meistens von den jeweiligen Menschen abhängt. Für Sinnsuchende und Gerne-Zwischen-Den-Zeilen-Lesende, aber auch für Humor-Liebende der richtige Lesestoff, der trotz einiger Mängel doch einige gute Lesestunden verspricht.
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am 22. August 2011
Ein schönes Buch über die Selbstfindung, welches einen die eigenen Gewohnheiten überdenken lässt. Aus dem Plan, ein "Mädchen vom gleichen Schlag" zu nehmen, wurde ungewollt Ernst.

Dieses Buch zeigt die Hin- und Hergerissenheit eines Mannes, der als Teenager von Zuhause abgehauen ist. Er wollte seinen spießigen und einfachen, dörflichen Eltern und der ganzen Einöde entkommen und in der großen Stadt sein Glück finden.

Irgendwann merkt er jedoch, dass er nicht wirklich zufrieden ist. Er hat viel erreicht, aber es füllt ihn nicht gänzlich aus. Dann trifft er alte Bekannte aus dem Dorf wieder, die es ebenfalls in die Stadt verschlagen hat, deren Herz aber immer noch zuhause hängt.

Dadurch überdenkt er seine Einstellungen und das Gefühlschaos beginnt.

Ein schönes Buch, welches sich gut lesen lässt. Es ist witzig geschrieben und stimmt einen nachdenklich. Anders als bei anderen Büchern, die einen zum nachdenken anregen, geschiet dies hier auf eine leichte und humorvolle Art, was ich sehr gelungen fand. Dadurch ist das Buch nicht so bedrückend und lässt sich gut weglesen, aber wenn man es aus der Hand legt, denkt man darüber nach.

Wenn man in dem, was man immer wollte, Erfolg hat, muss irgendwas auf der Strecke bleiben. Und man begleitet den Protagonisten bei dieser erschreckenden Erkenntnis und bei der Suche nach sich selbst und nach dem eigenen Glück.

Leider schwankt der Protagonist in seiner Meinung und seinen Entscheidungen sehr stark und ich fand es im Laufe des Buchs immer nerviger, wenn er seine Meinung schon wieder geändert hat. Deswegen fand ich das Ende auch etwas ernüchternd. Zum einen war das Ende sehr kompakt, es wurde viel Inhalt in wenige Zeilen gebracht, so als müsste man jetzt schnell noch ein Ende erzwingen. Und dann wirkt es nicht sehr überzeugend. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass er sich ja, nach diesem Ende auch gut wieder umentscheiden könnte :D
Sein Urlaubs-Trip hat sich so sehr in dei Länge gezogen und war für meinen Geschmack so langatmig, dass ich überlegt habe, ob ich das Buch aus der Hand lege. Dennoch habe ich weitergelesen und:

Alles in allem eine angenehm zu lesende Geschichte, die aber an einigen Stellen nicht ganz ausgereift ist.
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am 3. August 2011
"Vielleicht war Patina nicht nur eine kitschig-nostalgische Bezeichnung des Verfalls. Vielleicht war das Leben in Schwarzweiß oder Sepia viel bunter als in den knalligsten Farben."
__
Inhalt
Robert ist ein aufstrebender Geschäftsmann mit einer eigenen Werbeagentur. Er fährt einen teuren Wagen, bewohnt eine schicke Wohnung und hat eine gut aussehende Frau an seiner Seite. Nicht erinnert mehr an den kleinen "Robbie" vom Land. Eines Tages verlässt ihn seine Freundin genau aus diesem Grund: Er möchte nichts über seine Vergangenheit erzählen. Einsam und verlassen fängt er mit der Sinnsuche an. Kann sein alter Kumpel Golo weiterhelfen? Der hat eine unliebsame Idee - Rob solle sich doch mal beim Stammtisch umschauen, ob er nicht eine aus seinem Dorf, aus der Heimat fände. Doch ist das so einfach?
__
Meine Meinung
Durch das lustig aufgemachte Cover mit der Kuh im Kleid war ich auf ein so nachdenkliches Buch im ersten Moment nicht gefasst. Der Leser merkt schon auf den ersten Seiten, dass es um mehr geht als nur die witzige Beschreibung der ewigen Suche nach der wahren Liebe. Es geht um so viel mehr: Um Glück, den Sinn des Lebens und auch Aussöhnung mit der Vergangenheit - das Verstehen, warum man so ist, wie man ist und die Frage, ob man damit leben kann.
Ich fand sehr schade, dass das ganze Buch trotz der Sinnsuche irgendwie an der Oberfläche geblieben ist. Die Hauptfigur war mir bis zum Ende nicht wirklich sympathisch und ich hätte gerne mehr über seine Beweggründe erfahren.
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Fazit
Insgesamt vergebe ich 3 Sterne für ein leicht zu lesendes Buch mit einer Prise Humor und dem einen oder anderen Ansatz zum Nach- und Weiterdenken. Schade eigentlich, ich denke, man hätte aus dem Stoff mehr machen können.
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Juli 2011
Robert ist vor vielen Jahren vom Dorf in die Großstadt gezogen. Nun ist er Chef einer Werbeagentur,
hat eine schicke Wohnung, ein teures Auto, und eine gutaussehende Freundin. Doch als Marietta ihn
plötzlich verlässt, fällt er in ein tiefes Loch. Plötzlich fängt er an sich zu fragen, wo denn der Sinn
in seinem Leben ist, und wie er die richtige Frau finden soll. Da erklärt ihm der Wirt Willi, dass er
nur mit einer Frau aus seiner Heimat glücklich werden kann. Robert bezweifelt das zunächst.
Doch dann trifft er Gabi, ein Mädchen aus seinem Heimatdorf. Mit ihr versteht er sich gut, dennoch
scheint eine Beziehung zwischen ihnen unmöglich zu sein. So sucht Robert weiter nach sich selbst
und nach dem Sinn in seinem Leben.

Der Roman "Das Landei" beschreibt das Leben eines erfolgreichen Mannes, der alles hat, und dennoch
nicht glücklich ist. Wie so viele Menschen sucht er nach etwas, und weiß eigentlich nicht wonach.
Die Idee des Buches ist gut, dennoch wirkt die Geschichte oftmals recht langatmig. Viel Handlung
gibt es nicht. Das ganze Buch über setzt sich Robert nur mit sich selbst und seiner Vergangenheit
auseinander. Das Ende ist dann ziemlich abrupt, und auch nicht besonders glaubwürdig.

Das Cover mit der bunten Kuh passt auch nicht wirklich zum Buch. Man hat dadurch das Gefühl,
ein lustiges und humorvolles Buch vor sich zu haben. Dies ist aber nicht der Fall. Es ist eher
ein ernsthafter und fast schon trauriger Roman.
Das Buch regt zum Nachdenken darüber an, was der Sinn im Leben ist, gibt aber dennoch
keine Antwort darauf.
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am 14. Juni 2011
Aufgrund der Leseprobe und des Covers habe ich einen lustigen Roman erwartet, der die kleinen Unterschiede und Konflikte zwischen Landeiern und Städtern lustig beschreibt. Meine Erwartungen wurden hier aber leider nicht erfüllt.
Protagonist Robert wuchs auf dem Land auf, lebt aber seit mittlerweile 16 Jahren in der Stadt und hat erfolgreich seine eigene Werbeagentur aufgebaut. Doch als ihn seine Freundin verlässt, gerät er ins Wanken, ob eine Frau und ein Leben auf dem Land nicht doch das richtige für ihn sind. Schließlich trifft er Bekannte aus der Vergangenheit, u.a. Gabi, die Tochter seines ehemaligen Mathelehrers.
Ab hier habe ich nun erwartet, dass ein wenig mehr Witz aufkommt, nachdem die nachdenkliche Phase vom Anfang vorbei ist. Allerdings plätschert die Geschichte nur so dahin. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, als gäbe es eigentlich keine richtige Geschichte die erzählt werden möchte. So richtig kann sich Robert nicht entscheiden, schwankt immer wieder, aber das ist zu wenig für ein ganzes Buch. Es muss ja nicht immer alles schwarz und weiß gesehen werden, entweder oder, es gibt auch grau und bunt.
Es fehlte einfach an Story, Spannung und Witz. Trotzdem gefällt mir der Schreibstil, leicht zu lesen. Insgesamt daher 3 Sterne.
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am 13. Juli 2011
Ich muss gestehen, dass ich "Das Landei" ganz ok fand, aber leider auch nicht mehr. Man kann es zwar ganz gut lesen, aber mir hat es bei weitem nicht so gut wie "Frau Ella" gefallen, was mich wirklich positiv überrascht hat. Habe mit einem wesentlich lustigeren Buch gerechnet. Insbesondere bei dem witzigen Cover habe ich eine locker-leichte Geschichte erwartet und habe ein teilweise trockenes und langatmiges Buch vorgefunden.

Florian Beckerhoff hat ein ganz interessantes Thema aufgegriffen und es hätte auch mehr als ein sehr nettes Buch werden können. Es geht um Robert, der vom Land kommt und in der Stadt sein großes Glück sucht. Als seine Freundin Marietta sich von ihm trennt und er seinen Frust in einer Kneipe ertränken will, gibt ihm der Wirt den gut gemeinten Rat, dass er nur dort glücklich werden kann, wo seine Heimat ist. So weit so gut. Was dann jedoch folgt ist wie gesagt ganz nett zu lesen, hätte aber auch bei weitem witziger ausfallen können.
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am 8. März 2012
Das Buch handelt über die Träume von Menschen vom Lande, die als Jugendliche von der großen Freiheit und vom großen Glück in der Stadt träumen.

Robbie ist vor Jahren mit Golo dem Lande entflohen und hat es zu was gebracht. Eine eigene Agentur, wohlhabend und schöne Frauen.

Doch irgendwie scheint bei Robbie, das Glück tief im Herzen noch nicht angekommen zu sein.

Der ganze Schein und Glitzer der Stadt erfüllt ihn nicht mit dem, was er sucht...eine Frau, die ihn versteht und liebt so wie er wirklich ist.

Damit beginnt die Suche von Robbie nach seinem Selbst? Wer ist er eigentlich, doch ein einfacher Junge vom Land oder das was er sich als äußeren Schein aufgebaut hat?

Begegnungen mit Gestalten aus der Vergangenheit wirbeln Robbies Selbst und Leben ordentlich durcheinander bis er irgendwann Weihnachten auf einer Insel auf Aussteiger trifft....

Diese Begegnung wird Robbies Leben grundlegend verändern....

Das Buch ist ein einfach geschriebener Roman, den man gut lesen kann. Man amüsiert sich teilweise über die Charaktere und Handlungen, stellenweise aber wird man auch zum Nachdenken angeregt.

Ich kann das Buch gut weiterempfehlen, da bis zum Ende nicht wirklich feststeht wie die Handlung ausgeht und es Spaß macht zu lesen! Zur Anmerkung, ich habe das Buch am Strand im Urlaub gelesen, daher eine gute Lektüre um ohne viel Aufmerksamkeit gelesen zu werden ;-)
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