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am 7. Januar 2017
Als Fussballfan und Absolvent der Schiedsrichterprüfung bin ich von Hause aus schon sehr interessiert am Thema.

Der Schiedsrichter Babak Rafati war während seiner Bundesligazeit für mich sehr "mysteriös".
Er erlebte einen rasanten Aufstieg und war innerhalb kürzester Zeit einer der besten Referees der Nation.
Komischerweise für mich war er damals gefühlt genau so schnell der Buhmann der Liga...
Wie konnte das sein ???
Als plötzlich die Nachricht von seinem versuchten Suizid die Runde machte, vermutete ich, dass er eventuell ein Opfer der "Wettmafia" geworden sei...
Jahrelang habe ich nichts mehr von Babak Rafati, jenem Schiedsrichter, der anfangs so überzeugend auf dem Platz wirkte, gehört;
bis er im Jahre 2016 Studiogast in einigen Fernsehsendungen war.
Sehr mutig schilderte er dort die dunkelste Seite seines Lebens und wie er aus dieser Situation entkam.
Das faszinierte mich !
Daher entschied ich mich zum Kauf dieses Buches.

Es zog mich sofort in seinen Bann...es war das erste Buch, welches ich an einem Wochenende komplett gelesen habe.
Ausführlich erfährt man hier den kompletten Leidensweg von Herrn Rafati , wie es überhaupt dazu kommen konnte und wie er seinen Weg aus der Depression meisterte.
Schonungslos, offen und auch selbstkritisch !

Bei allem Respekt vor diesem ernsten Thema, musste ich auch an einigen Stellen des Buches laut lachen:
Immer dann, wenn Rafati spekulierte, was wohl die BILD schreiben würde, wenn er so gesehen würde:
"..Ich sah das Foto bildhaft vor mir: Rafati Arm in Arm mit dem Robotermann und einem Pfleger und die Überschrift dazu: »Irre — Rafati in der Klapse!« Nein, ich weigerte mich dazuzugehören.."

Lieber Herr Rafati,
ich zolle Ihnen allergrößten Respekt für die schonungslose Schilderung Ihrer Leidenszeit, wünsche Ihnen das Allerbeste für Ihre Zukunft !

EIN KLASSE-BUCH !!!
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am 27. Juni 2013
Ich habe dieses Buch verschlungen und das passiert mir eigentlich nur bei spannenden Krimis. Wobei dieses Werk einem Krimi ja auch sehr nah kommt. Babak Rafati hat den absoluten Supergau erlebt. Das, was man nicht mal seinem ärgsten Feind gönnen würde. Viele tappten im November 2011 im Dunkeln. Eine Person der Öffentlichkeit, die über Jahre Anerkennung und Bewunderung erntet, versucht einfach so, seinem Leben ein Ende zu setzen. Einfach so! Ja, damals hatte ich genau diesen Eindruck und ich konnte diesen Schritt nicht verstehen, doch nach der Lektüre dieses Buches wurde mir vieles klar. Wieder mal war es der Leistungsdruck, der einen Menschen völlig aus der Bahn geworfen hat. Jetzt mag jeder auf die Bundesliga schimpfen, aber ganz ehrlich, ist das nicht etwas, dass in unserem Lande weit verbreitet ist, und zwar in allen Bereichen der Gesellschaft? Nur der, der was bringt, ist auch was wert? Überall wird fleißig erniedrigt, gemobbt, unterdrückt was das Zeug hält, und wer das nicht aushält, na, der zieht eben den kürzeren. Zum Glück wird nicht jedes Opfer so schwer krank wie Babak Rafati, aber die Zahlen der "Burnout- und Depressionskranken" steigen von Jahr zu Jahr an. Erschreckend! Deswegen ist es umso wichtiger, dass ein Mann, der in Deutschland kein Unbekannter ist und dessen Suizidversuch viele Millionen Menschen bis ins Mark erschüttert hat, seine Geschichte erzählt. Wie es dazu kommen konnte und vor allem, wie er die Kurve gekriegt hat. Das macht Mut und spendet eine unsagbare Hoffnung. Man kann ihm dafür nur Respekt aussprechen, auch angesichts dessen, dass er doch noch vor einigen Monaten unglaublich Angst vor eben dieser öffentlichen Diskussion um seine Krankheit hatte.
Die Offenheit, mit der Babak Rafati die Namen seiner "Peiniger" ausgesprochen hat, schockierte mich zunächst, aber ich verstehe, dass hier vielleicht auch mal Tacheles gesprochen werden musste. Ich würde mir für ihn wünschen, dass er doch noch klärende Gespräche mit den Herren führen kann, denn wahrscheinlich würde das die Aufarbeitung der Ereignisse vervollständigen.
Und dann zum Schluss noch eins: Babak Rafati sucht nach einer neuen Aufgabe im Leben? Muss er eigentlich nicht mehr. Er sollte schreiben. Wie gut er es kann, hat er uns mit diesem Buch bewiesen.
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am 27. April 2013
Dieses Buch fiel mir durch Zufall in die Hände und ich bin sehr dankbar dafür. Denn die anschaulichen Schilderungen von Herrn Rafati in Bezug auf die in ihm wachsenden depressiven Gedankengänge haben mich als Therapeutin noch wachsamer in den Gesprächen mit meinen Klienten gemacht. Ich bin sehr dankbar dafür dass Herr Rafati den Mut hat sein Leben mit der Depression und die Situation in der er sein Leben beenden wollte so ausführlich zu beschreiben. Dieses Buch ist aus meiner Sicht für Therapeuten, für von Depressionen betroffene Menschen aber auch für Menschen ohne Kenntisse der Thematik eine große Bereicherung. Der Autor bringt ein für viele Menschen unangenehmes und angstauslösendes Thema so authentisch in den Fokus und gibt durch seinen sehr persönlichen Schreibstil dem Leser einen tiefen Einblick in sein privates Leben das von Tiefen und Höhen geprägt ist. Herr Rafati steht zu sich, seiner Vergangenheit und zu seiner Gegenwart und appelliert freundlich an seine Leser sich seinen eigenen Themen zu stellen und immer mal wieder innezuhalten um sich und sein Leben zu "überprüfen" und vor allem dazu dass auch Männer Gefühle zeigen dürfen, können und sollten.
Das Buch ist derzeit ein fester Bestandteil in meinen Klienten-Gesprächen und viele geben mir die Rückmeldung, dass die Aussagen genau das auf den Punkt treffen was sie fühlen.
A. Johnson
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am 5. Februar 2014
Vielleicht eins der wichtigsten Bücher überhaupt, die in den letzten Jahren zum Thema Depression erschienen sind. Volksnah bringt Rafati dem Leser seine Krankheit nahe und lässt ihn teilhaben und nachvollziehen, wie es jemand ergeht, der sich in einer Depression befindet. Sehr aufbauend dann das letzte Kapitel, in dem er über seine Therapie berichtet. Ich bin mir sicher, dass dieses Buch vielen dabei helfen wird, die Zeichen für eine aufkeimende Depression bei sich selbst oder bei Angehörigen und Freunden zu erkennen und entsprechend rechtzeitig Hilfe- und Therapiemaßnahmen einzuleiten.
Nebenbei erfährt der Leser viel Insiderwissen über den Zustand, in dem sich der Profifußball heute befindet - eine erbarmungslose Profitmaschine rund um das schönste Ballspiel der Welt, in dem kein Platz für sensible Menschen zu sein scheint.
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am 9. Mai 2013
Dieses Buch ist wirklich sehr fesselnd, es schildert sehr Detail genau wie es in Herrn Rafati aussah und wie es ihm in verschiedenen Situation ging.
Ich hänge jede freie Minute an dem Text. Ich denke jeder Fußballfan sollte dieses Buch lesen damit er versteht wie es in einem Schiedsrichter aussehen kann.
Was mir sehr gefallen hat das Herr Rafati einem einen Einblick hinter den Kulissen der "Firma" DFB. Die Gefühle die er schildert in diesem Buch gehen einem selbst auch sehr nah so ging es mir zumindest.
Ich habe Herrn Rafati immer sehr geschätzt da ich selbst auch Schiedsrichter bin habe ich seine Laufbahn so gut verfolgt wie es ging da mich dieser "Schiedsrichter Typ" sehr gefiel.
Es ist schade das man einem so guten Schiedsrichter am Ende sein "Hobby" so kaputt gemacht hat und niemand seitens DFB geholfen hat.
Alles in allem ist diese Buch eines der besten aus diesem Jahr. Sehr zu empfehlen.
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am 24. Juli 2015
Das Buch ist sehr spannend und emotional geschrieben. Man bekommt eine Ahnung davon, wie viel Druck die Schiris - gerade in der Bundesliga - wirklich haben und wie dieser den Menschen Babak Rafati geradezu fertig machte. Rafati scheut auch nicht davor, einzelne Personen namentlich in die Verantwortung zu ziehen und auf der anderen Seite seine Gefühle preiszugeben und auch zu beschreiben, was das ganze mit seinen nahestehenden Personen angerichtet hat.
Insgesamt klar zu empfehlen, auch wenn man nicht zwingend fußballinteressiert ist, da das Buch wie angedeutet viele verschiedene Facetten bietet.
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am 12. September 2013
Ein sehr emotionales Buch, ehrlich geschrieben, welches sehr nachdenklich stimmt und sich nicht nur Fußballfans durchlesen sollten... Es zeigt sehr deutlich, wohin sich unsere Leistungsgesellschaft bewegt. Daher freut es mich umso mehr, dass er durch kompetente Hilfe, aber auch durch die Liebe derjenigen, die immer zu ihm standen u. stehen, wieder zu neuer Stärke gefunden hat, denn eins ist sicher, nach jedem Gewitter kommt auch immer wieder Sonnenschein. Alles Gute Babak!
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am 14. Januar 2014
Ich hatte nicht damit gerechnet, aber dann hat mich dieses Buch und der Mensch dahinter total fasziniert und auf seine Art begeistert - mutig und wertvoll finde ich dieses Buch, und gut gelungen, denn es war eine starke Gratwanderung nötig, um nicht zu anklagend, dennoch deutlich, offen und direkt zu werden, um die Entwicklung der Depression und Suizidalität (in besagtem Umfeld, mit besagten Gegebenheiten etc.) wirklich klar zu machen. Da ich 'vom Fach' bin und mit der Materie fast täglich zu tun habe, sage ich: Hut ab und Danke für dieses Buch! Es hat das Potential vielen Leuten zu helfen!
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am 24. Juni 2013
Babak Rafati beschreibt sehr anschaulich wie er als Schiri sich immer mehr unter Druck setzen ließ und sich selber unter Druck setzte und die Signale seines Körpers ignorierte. Anstatt weniger zu arbeiten (Termine für Sußballspiele nicht annahm), ließ er es zu, dass er immer mehr Fußballspiele leitete. Dass er oft Panikattacken hatte (und das langsam in die Depression führte) überspielte er.
Ich denke, dass das ein Buch für JEDERMAN ist - sich Gedanken über sein Leben zu machen - ob man sich nicht überfordert in unserer schnell lebenden Zeit.
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am 18. Juni 2013
Das Buch ist ehrlich und packend geschrieben. Man konnte sich toll hineinversetzen. Es war superspannend, wie ein Krimi. Man hat richtig mitgelitten bzw. mitgefiebert..

Vor allem, so tragisch es auch wirklich war, so amüsant war es auch hin und wieder, wie Babak Rafati das so schreibt.

Nach einer Odysee an verschiedenen Therapieversuchen kam er endlich in die Therapie, die ihm geholfen hat, seine Erkrankung zu überwinden. Das war echt ein großer Schritt.

Ich finde es gut, dass Babak Rafati all die schlimmen Erlebnisse in diesem Buch verarbeitet und andere teilhaben lässt. Auch finde ich,dass man nun einiges über die Depressionskrankheit gelernt hat und vielleicht besser damit umgehen kann. Das Buch ist definitiv sehr fesselnd geschrieben.

Es ist tragisch, mit so dieser Krankheit umzugehen, verdammt schwer sogar als Angehöriger, weil die Erkrankten einen nicht an sich heranlassen.Hin und wieder findet man Parallelen zum eigenen Umfeld,daher hilft einem das Buch gut.
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