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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 12. November 2015
Joachim Gauck selbst machte schon als junger Mensch seine Erfahrungen mit der Unfreiheit.Als Kind musste
Joachim Gauck erleben, dass sein Vater 1951 von der sowjetischen Geheimpolizei unter einem Vorwand
abgeholt wurde und für lange Zeit spurlos verschwand.
Erst im Jahr 1953 erfährt die Familie, wohin er verbracht wurde:Sibirien.
Er war zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt worden. Durch dieses furchtbare Ereignis wurde Joachim Gauck
schon als Kind traumatisiert.
Der Rezensent des Buches unterlag als Kind der gleichen Traumatisierung wie Joachim Gauck. Auch sein
Vater wurde von der Staatssicherheit unter einem Vorwand abgeholt, aus politischen Gründen festgenommen
und für lange Zeit eingesperrt. Der Rezensent erlebte dies im Alter von nur 9 Jahren.

Hinweis: "DAS BUCH DER KLEINEN FREIHEIT" WIRD VOM ANTHEA - VERLAG BERLIN VERSCHLEPPT!
VERANTWORTUNG - GLAUBWÜRDIGKEIT - GERECHTIGKEIT
EINLADUNG ZUM ENGAGEMENT
ISBN 978-3-943583-39-7

Aus diesem Grund schrieb er das Buch "DAS BUCH DER FREIHEIT", gemeinsam mit einer Co-Autorin, das
unter der ISBN 978-3-943583-39-7 vom Anthea-Verlag Berlin am, 20.11.2015 herausgegeben wird.
Dieses Buch wird an den Bundespräsidenten Joachim Gauck von den Autoren übergeben.

Literaturkritik:

Im Zusammenhang mit dem Wort "Freiheit" fallen uns zuerst Namen wie Martin-Luther-King und Nelson
Mandela ein. Der Drang nach Freiheit prägt sich besonders aus, wenn diese nicht existent ist,aber statt-
dessen eine herrschende Macht existiert,die unterdrückt und als ungesetzlich gilt.Solch eine Macht war
in der ehemaligen DDR vorhanden.
Erst im Jahr 2011 kommt innerhalb von nur vier Wochen das Buch von Joachim Gauck heraus, also 21
Jahre nach der Unfreiheit in der ehemaligen DDR. Wir finden - viel zu spät.
Und "Freiheit allein ist nicht genug" verlangt aber, ergänzt zu werden.
Drei Wesensmerkmale nennt Joachim Gauck: Freiheit, Verantwortung und Toleranz. Diese versucht er
uns näher zu bringen.
Da sei doch die Frage gestattet - ist diese Freiheit von Joachim Gauck auch wirklich schon bei jedem von
uns angekommen? Was möchte ein Mensch,ein Bürger mit einbringen in diese Freiheit,wofür soll das er-
hoffte Ergebnis gut sein, welche Möglichkeiten bietet unsere hierarchisch durchorganisierte Obrigkeit dem
Menschen, etwas mit zu gestalten?
Joachim Gauck meint, es gebe heute sehr viele Gelegenheiten, etwas für die Freiheit zu tun.Nur so könne
des Glück der Freiheit überhaupt erlebbar sein.
Freiheit ist aber nur in Zusammenhängen zu sehen, z. B. dass unsere Gesellschaft dadurch menschlicher,
liebenswerter und lebenswerter wird. Freiheit, verbunden mit der Liebe zu den Menschen ist die gelebte
Freiheit.

Freiheit - Glaubwürdigkeit - Gerechtigkeit ist das, was dem ganzen Volk gut tun und besser zu Gesicht stehen
würde. Vor allem stellt sich bei all dem die entscheidende Frage ? " Freiheit " und "Glaube" gleich Glaubens-
freiheit. Ein Plädoyer für die Freiheit-Was ist aber, wenn ein (!) Glaube mit seinen Geboten das ganze Leben
eines Menschen bestimmt ? Denn dies ist zur Zeit ganz aktuell!
Dies soll hier nur " beispielgebend " vorsichtig vorgetragen,erwähnt und genannt werden. Es gäbe da noch
viele solcher Fragen / Beispiele.
Dabei aber vor allem: "Die Freiheit der Andersdenkenden" und "Die Freiheit der Kunst".
Und da ist noch eines: "Die Freiheit des Denkens" - Die Gedanken sind frei!

Das Plädoyer für die Freiheit,die Freiheit jedes Einzelnen mit allen Gesichtspunkten ihres Lebens-
ALLES IST BESTENS. Dem steht entgegen: Freiheit allein ist nicht genug.
Auf unseren Bundespräsidenten kommt also noch viel mehr zu, als er es er sich jemals träumen ließ.

Fünf Sterne vorausschauend ,dass diese Freiheit auch für alle lebbar,spürbar, aber vor allem niemand
davon ausgeschlossen wird.
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am 27. Januar 2015
Es ist immer eine große Frage, inwiefern ein kleines Buch einen hohen, langsfristigen und essentiellen Mehrwert haben kann. Aber dieses kleine Büchlein ist und muss jeden Cent wert sein. Joachim Gauck geht hier mit einer wunderbaren, leicht verständlichen und sympathischen, aber dennoch bestimmten Weise auf die Grundpfeiler und essentiellsten Begrifflichkeiten unserer / einer demokratischen Verfassung ein: nämlich FREIHEIT, VERANTWORTUNG und TOLERANZ. Viel mehr möchte ich dazu nicht sagen. Dieses kleine Buch ist weit mehr als ich erwartet hatte und, meiner Meinung nach, jeden Stern wert.
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am 4. Dezember 2012
Es ist ein Plädoyer an die Freiheit. Das Buch läßt sich gut lesen auch zum wiederholten Male, weil es Lebensweisheiten des täglichen Lebens enthält, die nicht nur die Freiheit des nicht eingesperrt beinhaltet, sondern auch die persönliche Freiheit, die nichts mit dem Leben in der Ex-DDR zu tun hat, sondern mit dem persönlichen Freiheitsempfinden. Es eignet sich auch gut zum Verschenken.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. April 2012
Im engeren Sinn ist Toleranz die zugelassen Abweichung vom Normzustand, welche die Funktion eines Systems oder eines Menschen ermöglicht. In der Technik funktionieren nicht einmal Maschinen ohne Toleranz. Im Zusammenleben der Menschen würde ein Teil der Menschen gnadenlos unterdrückt, wenn keine Toleranzen zugelassen würden.
Die im Januar 2011 gehaltene Rede von Joachim Gauck beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel zwischen Freiheit, Verantwortung und Toleranz. Plakativ formuliert sagt der Bürgerrechtler und Theologe:

- Der Gesellschaft und den Menschen eröffnen sich faszinierende Möglichkeiten, wenn sie die
Freiheit im Rahmen einer Demokratie sinnvoll ausschöpfen:

"WIR SPÜREN DIE TIEFE SEHNSUCHT DANACH, UNGEBUNDEN ZU SEIN, NICHT KOMMANDIERT ZU WERDEN,
SELBST UNSERE MAßSTÄBE ZU BESTIMMEN UND ZU SETZEN."
Dazu gehört es, abzulehnen was uns klein macht und nutzloses Beiwerk in die Wüste zu
verbannen, wie es 1989 im Widerstand gegen die DDR-Regierung von den Bürgern der Republik
geleistet wurde. Dabei gibt es auch in einem unterdrückenden System ein Reich der Freiheit
und zwar das der Freiheit wie es in dem alten Volkslied "Die Gedanken sind frei" tröstlich
besungen wird.

- Verantwortung setzt der Freiheit sinnvolle, lebensförderliche Grenzen. Nach der friedlichen
Revolution waren es in Rosstock - der Heimatstadt des Autors - häufig Genossen und
Katholiken, die bereit waren, Verantwortung zu übernehmen. Das ist von manchen Menschen
verurteilt worden, doch gibt es eine natürliches Empfinden für Aufgabe, die nur mit Hingabe
erfüllt werden kann:
"WIR KÖNNEN JA SAGEN ZU DEN VORFINDLICHEN MÖGLICHKEITEN DER GESTALTUNG UND MITGESTALTUNG."
Es gehört zur Freiheit der Erwachsenen, Verantwortung zu übernehmen. Wer nicht bereit ist,
Verantwortung zu übernehmen, sollte sich die Frage stellen, wie viel Recht er dann auf
Kritik hat. Ein Maximum an Verantwortung erwächst, wenn wir bereit sind einen anderen
Menschen zu lieben und damit nicht mehr der Wichtigste sein wollen.
Herr Gauck schreibt, dies habe er im Alltag gelernt und nicht nur im Nachsinnen über edle
Gedanken von Menschen, die Gedichte, Traktate oder Essays schreiben.

- Einen Preis für Toleranz verdient nicht, wem alles egal ist. So sähe Gleichgültigkeit aus.
"GLEICHGÜLTIGKEIT IST EIN ANDERER NAME FÜR VERANTWORTUNGSLOSIGKEIT."
Glaubwürdig sind wir, wenn wir uns so zu erkennen geben, wie wir wirklich sind. Wir dienen
der Toleranz nicht, wenn wir unser Profil verwässern. "Wir haben genug Beispiele, dass
wir nicht jenen fürchten müssen, der in sich ruht." Fürchten müssen wir diejenigen, die
allzu leicht gekränkt sind und die darauf mit Macht und Gegengewalt reagieren. Wer tief
verunsichert ist, verliert leicht das seelische Gleichgewicht, entwickelt Übermut und
versucht seine eigene Größe unter Beweis zu stellen, indem er andere klein zu halten
versucht. Wer sich aber so überhöht und anderen seine Herrschaft aufzwingt, der ist nicht
tolerant und sein Handeln lässt keine Früchte reifen sondern erstickt sie in der Blüte.
Menschenrechte zu achten wäre dagegen die Pflege heilsamer Werte. Die Unterdrückten der
Welt verstehen die universelle Sprache der Menschenrecht überall, wie es Václav Havel einmal
ausdrückte. Nur ihre Unterdrücker behaupten, das sei eine art- oder wesensfremde Kultur.

Fazit: Glück ist dort, wo wir Bezogenheit leben. Nur wenn unsere Freiheit in Verbindung steht mit liebevollem Umgang zu Menschen oder Sachen, können wir wirklich glücklich werden.

Liebevoll empfinde ich übrigens auch die Gestaltung des Buches. Die in meiner Rezension in Großbuchstaben zitierten Worte finden sich im Buch einseitig, das heißt auf einer ganzen Seite abgedruckt. Das lässt genügend Freiraum für eigene Gedanken.
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am 2. Juli 2013
...die Ehre jedoch nie... - und ebenso wenig die Freiheit!! Nur jenes was wir verloren haben, lernen wir kennen... - wie schöner ist es für einen Menschen, verloren Geglaubtes wieder zu erlangen...! Noch dazu, wenn es sich um die Freiheit handelt. Kaum ein Gut ist in unserem Verlangen und Bedürfnis latenter verwurzelt und so zwingend erforderlich für unseren Geist und unsere Seele...
"...wer die Freiheit zu Gunsten der Sicherheit opfert, der wird am Schluss beides verlieren.." - somit auch ein weiteres klares Plädoyer für Freiheit UND Sicherheit!! Ein Plädoyer für die Freiheit aus der Vergangenheit über die Gegenwart, bis hin zur Zukunft. Manchmal zeigt sich Weisheit; erst entstanden aus Schmerz und Zeit...
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am 13. Juni 2013
Es hat einen Grund warum er seine Rede kürzen und als Buch binden liess. Man merkt da steckt was hinter diesem Mann.
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TOP 500 REZENSENTam 20. Februar 2012
Ein Plädoyer nennt Joachim Gauck sein Buch. Und so entwirft er kurz und prägnant, was unsere Gesellschaft prägen, ihr Gestalt verleihen kann. Dabei stösst er auf die für ihn entscheidenden 3 Wesensmerkmale Freiheit, Verantwortung, Toleranz und erläutert sie nachfolgend näher.

Bei der Freiheit grenzt er sich ab von einer Freiheit, die archaisch ist, nur die Freiheit von etwas kennt. Er lehnt sich stattdessen an den Kant'schen Freiheitsbegriff an, nach dem man frei sein muss für etwas und zu etwas. Hier bringt er als ehemaliger DDR - Bürger seine Erfahrung aus dem Jahr 1989 ein. Damals war die Freiheit gekommen und mit ihr entstand gleichzeitig die Frage an jeden: Und wozu bist du instande, wofür willst du dich einsetzen, wie willst du Freiheit gestalten?

Hinsichtlich der Verantwortung meint der Autor vor allem die Bereitschaft ja zu sagen zu den Möglichkeiten des Gestaltens und Mitgestaltens. Jeder kann dies auf seine eigene Weise tun. Es gibt so viele Möglichkeiten für jeden in unserer Gesellschaft, sich einzubringen. Etwa die Natur, die man schützen und bewahren kann, die Rechtsstaatlichkeit, damit die Welt nicht den Gesetzen des Stärkeren unterliegt, oder die Wahrheit, die nicht Vorurteilen und Interessen geopfert werden darf. Und so kann die Übernahme von Verantwortung nicht als erdrückende Last, sondern als glückhaftes Geschehen, als Teil unserer humanen Existenz begriffen werden.

Mit diesem Buch zeigt Joachim Gauck, dass er als zukünftiger Bundespräsident wichtige Impulse geben kann, um unsere Gesellschaft insgesamt humaner und lebenswerter zu machen.
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am 26. März 2012
Man sollte das Büchlein nicht überschätzen und vor dem Lesen mit zu großer Erwartung belasten. Es geht bei dieser Thematik nicht so sehr um eine Idee, sondern um den Mut die Idee zu leben und für sie einzutreten. Freiheit, Verantwortung, Toleranz. Inhaltlich ist das Buch nicht viel mehr als eine Zusammenfassung des FDP Grundsatzprogrammes. Gauck ist aber viel mehr, weil er zu den MEnschen gehört, die diese Idee leben und vertreten.
Wie gesagt. Wer von dem Büchlein große philosphische Ergüsse erwartet, läuft Gefahr sich mit seinen eigenen Hoffnungen zu betrügen. Das Buch bietet einen Anfang. Einen Anfang um unseren neuen Organwalter des Amtes Bundespräsident, Hr. Gauck, kennenzulernen oder um sich einfach mal mit dem Begriff "liberal" auseinanderzusetzen.
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am 3. Januar 2014
Man sollte den neuen Bundespräsidenten Gauck wirklich gelesen haben, um ihn näher zu verstehen und ihn mit den Vorgängern Vergleichen zu können.
Hans H.
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am 10. April 2012
Was soll ich sagen? Das Buch ist eine tolle Hommage an die Freiheit und die Verantwortung eines jeden in unserer Gesellschaft. Das Buch ist die Mitschrift einer Rede, die Gauck hielt. Topaktuell und sehr anschaulich bietet dieses Buch die Grundausstattung eines Bundesbürgers. Jedes Wort geht einem zu Herzen.
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