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am 13. Dezember 2011
'Kalendertagebuch' nennt Martin Schleske seine verdichtete Zusammenfassung und in eine andere, konzentrierte, Form gebrachte Darlegung seiner Gedanken aus seinem letztjährigen Buch 'Der Klang'. Die Zusammenschau von persönlichem Glauben, Musik, Geigenbau, handwerklich-künstlerischer Arbeit und Lebensansichten und 'Einsichten. Eine Form innerer Lebensschau, die Schleske nun konzentriert und in den einzelnen Gedanken auf das Wesentliche reduziert als Kalenderbuch vorlegt.

Ein Kalender, der, arbeitet man geschickt mit ihm und den Daten, durchaus einen Zeitraum von sieben Jahren umfassen kann. Eher aber als die Stichworte 'Kalender' oder 'Tagebuch' trifft es der Untertitel, den Schleske dem Buch selber gegeben hat: 'Werkstattgedanken'. Ein Begriff, der wie ein Wortspiel zum einen die Gedanken Schleskes in sich trägt, die er sich gut in seiner Werkstatt bei seiner filigranen, künstlerischen und langwierigen Arbeit des Geigenbaus hat machen könne. Die in diesen Stunden in Teilen sicher fast wie nebenbei gekommen sind und sich verdichtet haben. 'Werkstattbuch' aber auch für den Leser. Ein Buch wie eine 'Werk-Statt', eine Möglichkeit der Meditation, Kontemplation, vor allem aber der ruhigen Reflektion über den eigenen Weg.

Sicher macht Schleske an keiner Stelle einen Hehl aus seiner tiefen Verwurzelung im christlichen Glauben und das mag den ein oder anderen eher kritischen Leser zunächst fast sogar abstoßen. Andererseits, macht man sich die Mühe, die Formulierungen an manchen sehr frommen Stellen ein wenig zur Seite zu rücken, hält das Buch vieles an einfach ganz praktischen, ethischen, richtungsweisenden Gedanken bereit, die eines ruhigen Besinnens durchaus wert sind.

Dass die Wahrheit (die spitze, klare, direkte, auch noch so wahre) wenig bewirkt und eher auf Ablehnung stößt, so s0 sie nicht mit spürbarer Güte einhergeht (oder auch einer gnädigen Haltung, einer respektierenden, den anderen wertschätzenden Haltung), dass ist einfach wahr, egal, wie man es formuliert.

Einzelne Sätze hier und da, längere Abschnitt an anderer Stelle, beides hält das Buch bereit. Gedanken, die durchaus erkennbar um den Kern des 'Miteinanders' kreisen. Ein Kreisen in Gleichnissen, kann man konstatieren, die verständliche und nachhaltig im Sinn bleibende Bilder in sich tragen. Das da, wo der Geigenbogen die Saite berührt, der Klang entsteht, aber gerade auch an dieser Stelle die 'verletzbare' Stelle des Geigenspiels ist. Ein ebenso treffendes Bild für das Leben und das Miteinander samt der 'verletzlichen Kontaktpunkte', die einerseits die Erfahrungen des jeweiligen Lesers durchaus ansprechen, aber auch Möglichkeiten der Veränderung, der Einsicht, in sich tragen.

Wie gesagt, weitestgehend in einem als getragen zu bezeichnenden Sprachhall. Brachialen Humor findet man im Buch nicht, ein ironisches Augenzwinkern auch eher sehr selten. Anstöße für eine eigene Zeit der Besinnung täglich, die allerdings finden sich in Hülle und Fülle und so lädt Schleske in ganz eigener Form, durchaus aber erfolgreich, den Leser zur Arbeit mit diesem Buch ein. Ein 'Wertstattbuch' eben, aus der Werkstatt für die Werkstatt des Lebens. In bester Form fast meditativ bebildert durch Donata Wenders 'Impressionen aus der Werkstatt'.
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Als ich dieses kleine Büchlein ' ein Geschenk anlässlich einer Buchpräsentation ' in den Händen hielt, wusste ich noch gar nicht, welche Kostbarkeit mich erwarten würde. Ich selbst hatte mich nie mit dem Geigenbau beschäftigt. Allerdings habe ich schon oft in meinem Leben erlebt, wie die wertvollsten Dinge auf höchst ungewöhnliche Art und Weise zu mir fanden. Ich hatte mich deshalb entschieden, meine Vorbehalte erst einmal zur Seite zu stellen und das Buch zu öffnen ' und wurde reich belohnt. Wer hätte gedacht, dass sich solch ein Schatz hinter einem so scheinbar einfachen Buch verbirgt?
Beim Öffnen des Buches liefen mir die Tränen vor Rührung und ich dachte an einen Vers von Khalil Gibran: Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe. Wie viel Liebe steckt hinter und in diesem Buch!
Erst einmal von der Aufmachung: Alleine die Gestaltung des Buches erlebe ich als einen ästhetischen Hochgenuss. Es handelt sich um ein Hardcover. Die Ecken sind sanft abgerundet. Das Papier selbst fühlt sich samtig-weich an. Man spürt, dass der Verlag sich für eine bessere Papierqualität entschieden hatte. Immerhin soll das Buch ja sieben Jahre halten.
Dann begann ich zu lesen. Ich schlug die Seite des heutigen Tages auf. Im Gegensatz zu den teilweise recht ausführlichen 'Tages-Texten' zu anderen Tagen fand ich für den 3. Dezember nur drei Sätze:

'Dass die Musiker 'eins werden' bedeutet nicht, dass alle das Gleiche spielen, sondern dass sie zusammenspielen. Darum ist es unerlässlich, gut aufeinander zu hören. Es ist die wesentliche Qualität einer jeden charismatischen Gemeinschaft!'

Wow, das saß! Für den heutigen Tag hatte ich einen Gesprächstermin mit meiner Partnerin darüber, wie Seminare gestaltet sein müssten, mit denen wir Klienten-Paaren helfen können, beziehungsfähiger zu werden. Verständlich, dass uns diese 'Tageslosung' bei unserem Gespräch unterstützte.
Ich muss gestehen, dass ich begann, in dem Buch auch auf Seiten zu stöbern, die noch gar nicht dran waren. Zum Thema des 1. Januar las ich, mit wie viel Liebe und Hingabe der Autor in die Wälder geht, um den einen 'singenden' Baum zu finden, aus dem er später kunstvoll eine Geige baut. Dann blätterte ich in den Fotos, welche eine gelungene Synergie mit dem Text eingehen. Hierbei sah ich Finger, welche an dem Holz mit einer Hingabe feilten und arbeiteten, als würde der Künstler die Haut einer Geliebten berühren ' was bei ihm offensichtlich so ist.
Am Ende des Buches fand ich ein Register, das mir ermöglichte, themenbezogen nachzuschlagen. Nahezu alle Themen des menschlichen Daseins, von Selbstachtung bis Sehnsucht sind dort philosophisch berührt.
Nur einmal fand ich Kurztexte mit ähnlicher Klarheit, nämlich bei Bert Hellingers 'Verdichtetem'. Hier aber spüre ich die Zärtlichkeit, Hingabe eines der besten Geigenbauers unserer Zeit in jeder Zeile. Vielleicht mag es übertrieben klingen, wenn ich bekunde, dass es sich um ein Werk handelt, dass ich täglich streicheln möchte. Doch es streichelt meine Seele. Zugleich erfüllt sich mit diesem Buch ein tiefes Herzanliegen, eine "Herzens-Bestellung beim Universum" bei mir: Schon seit Jahren sehne ich mich nach einem Kalender-Buch mit Texten zum nachdenken. Dich alles, was ich bisher fand, war mir entweder zu oberflächlich oder zu religiös- dogmatisch. Irgend etwas fehlte immer, so wie bei einem Essen, bei dem ein Gewürz fehlt. Mit diesem Buch aber habe ich gefunden, wonach ich seit Jahren gesucht habe. Da ich selber künstlerisch tätig bin, fühle ich mich durch die Tages-Texte ermuntert, meine eigene Kunst, die Schriftstellerei, zu vervollkommen, zärtlicher und noch tiefergehend mit ihr umzugehen. Ich bin tief berührt und das Buch weckt in mir das Bedürfnis, andere mit meinem eigenen Sein im Herzen zu berühren. Hierfür muss man nicht Künstler sein. Wenn ich um mich schaue, sehe ich sehr viele Menschen, die mit oder ohne es zu wissen an ihren eigenen klingenden S(a)eiten arbeiten.
Wenn ich diesen Text lese, dann sehe ich meinen Vater (inzwischen fast 80 Jahre alt) in seiner Werkstatt arbeiten, wie er für uns Kinder eine Weihnachtskrippe von Hand schnitzt. Ich sehe den Lektor des Verlages, wie er mit Klarheit und Hingabe an dem Lektorat feilt. Ich sehe die Verlagsmitarbeiter und auch den Druckereibetrieb, wie sie alle dazu beitragen, dass dieses Werk entsteht.
Ich erinnere mich an meine eigene Liebe zur klassischen Musik, die ich bereits in jungen Jahren hatte, aber auch daran, wie wichtig das 'Hinhören' in meiner Beratungspraxis ist.
Ich sehe den Autor, der uns allen mit diesem Buch ein Überraschungs-Geschenk gemacht hat, das wir zu Festtagen Menschen weitergeben können, um unsere Wertschätzung für ihre Arbeit und für ihr Sein auszudrücken. Ich bin tief berührt und habe gleich zwei weitere Bücher bestellt, die ich Weihnachten weiter schenken werde ' eines davon für meinen Vater.
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am 1. Mai 2013
ES IST BEGLÜCKEN IN DIESEM BUCH ZU LESEN. Ich freue mich dieses Buch gefunden zu haben.
Die Lebenswahrheiten sind ein großes Geschenk.
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am 27. Juli 2014
Geniale Lebensmotivation! Super Vergleiche. Bewusstes Lebenshilfen! DAS beste Buch für mich. In diesem Jahr. Ich lese darin jeden Tag! Danke!
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am 26. Dezember 2013
Ein anspruchsvolles Buch. 7 Jahre lang wiederholen sich die Texte, eine gute Idee, denn die Gedanken sind sehr nachdeenkenswert, manchmal erst beim zweiten oder dritten Lesen zu verstehen. Martn Schleske ist ein großer Denker, in meiner Wahrnehmung.
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