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Kundenrezensionen

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am 4. Januar 2016
Die Lektüre dieses Buches ist für Außenstehende keine leichte Kost - das sollte jedem klar sein. Vielleicht sollte man sich vorher fragen, warum man zu einem Schicksalsbericht greift. Voyeuristisch ist so etwas immer - hinterher möchte man sich freuen, nicht tauschen zu müssen und voller Mitleid sein. Der Schreibstil und die betreffende Familie erfüllen bestimmte Erwartungen nicht so einfach, was einige vielleicht ärgerlich macht. Da ich selbst ein autistisches Kind habe, war ich sehr neugierig auf das Buch - tatsächlich gibt es einige Parallelen. Vielleicht hätte ich das Buch anders aufgenommen, wenn ich nur "ganz normale" Kinder kennen würde, weil einem dann sicherlich schlicht die Vorstellung fehlt, was es so alles geben kann, das psychologisch nicht zu erklären ist.

Das Buch lässt den Leser zwiespältig zurück, das gebe ich zu. Ich hatte außerdem das Gefühl, dass es sich um keine gute Übersetzung handelt. Auf der einen Seite heißt es z. B., Jani schmollt generell nicht, auf der nächsten tut sie es dann doch. Der Titel lässt eher an ein depressives Kind denken, denn das Sterbenwollen steht nicht im Vordergrund.

Das Thema Schizophrenie ist wohl für die meisten Leser Neuland, so dass man sich lieber kein Urteil bilden sollte und auffällige Verhaltensweisen einfach als erziehungsbedingt abtun, nur weil die Eltern manchmal unsymathisch erscheinen. Ein Kind, das kaum schläft und weint, nur zwei Gerichte isst und bei dem stärkste Medikamente nicht wirken, kann nicht nur falsch erzogen sein. Aber wirklich viel weiß ich über Schizophrenie nach dem Buch auch nicht. Gerade auch die Diskrepanz zwischen hoher Intelligenz und den "Ausfällen" jeglichen Verstandes hätte mich näher interessiert. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Wutanfälle der Tochter, der Kampf um eine Diagnose, das Hin und Her mit unfähigen/unwilligen Psychiatern und was die Krankheit mit der Familie macht. Da das Buch nicht mit dem Babyalter von Jani beginnt, hätte ich gerne mehr Informationen gehabt über die Gesamtentwicklung und auch das Drumherum/Vorher. Erschreckend fand ich, dass dem relativ kleinen Kind sorglos die verschiedensten Medikamente gegeben werden, als wenn es sich um Süßigkeiten handeln würde.

Nun ist es immer schwierig autobiographische Berichte zu bewerten. Der Autor kann das Erlebte oder sich selbst ja nicht ganz anders darstellen, nur um bei den Lesern gut anzukommen (oder es würde dann erst recht zu bösen Vorwürfen kommen). Das Buch ist einfach ein Bericht eines Vaters, der um seine Tochter und mit sich selbst kämpft. Dass dabei nichts geschönt wird, habe ich als ehrlich empfunden. Es gibt Stellen, die sehr unschön zu lesen sind (aber wer will das bei diesem Thema erwarten?). Die Eltern sind sich uneins und streiten direkt vor dem Psychiater, der kleine Bruder hat wahrlich kein behagliches Leben, usw. Aber andererseits: Wieviele Paare können so etwas unbeschadet überstehen? Und Geschwister, die in die Welt gesetzt werden, damit sich die Kinder bilderbuchartig miteinander beschäftigen, gibt es in der Realität leider so einige.
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am 13. Dezember 2015
Einmal angefangen, konnte ich nicht aufhören das Buch zu lesen, bis ich es durch hatte. Danach war ich irgendwie deprimiert, aber was will man erwarten. Es ist kein "Unterhaltungs"buch, sondern eben ein Erfahrungsbericht. Wer sich für psychische Störungen interessiert oder selbst Schizophrene Menschen in der Bekanntschaft hat, für den könnte das Buch genau das Richtige sein. Für Leute die mit Büchern dem Alltag entfliehen wollen, eher nicht :)
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am 27. November 2015
Das Buch ist absolut packend und berührend. Kam vorstellbar, dass es sowas wirklich gibt und man damit alleine gelassen wird. Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung für dieses Buch.
Einen Stern Abzug gibt es aber von mir, da auch ich denke, dass der Vater einen "Knall" hat und ganz dringend mal einen richtigen Psychologen aufsuchen sollte. Es ist wirklich nicht zu glauben, wie er über seine Frau und seinen Sohn in diesem Buch spricht.
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am 27. Februar 2016
Super Buch. Super Geschichte. Auch der Versand ging schnell und im grossen und ganzen war es auch sehr preiswert. Ich kann es jedem empfehlen der Geschichten über Menschen mit psychischen Erkrankungen mag. Es gibt einen tollen Einblick in das leben und den kampf den diese Menschen kämpfen müssen. Es hilft sehr sie zu verstehen.
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am 13. Januar 2016
Ein tolles Buch, welches sehr ergreifend geschrieben ist. Ich konnte es stellenweise gar nciht weglegen (so sollte es sein bei einem guten Buch). Die Geschichte der Famile kann im Anschluss auf einer Internetseit sogar weiter verfolgt werden, da es sich um eine wahre Begebenheit handelt,. Bücher zu empfehlen ist immer so eine Sache, aber wer sich dieses Buch aussucht, ist ja mit der groben Story vertraust und möchte sich auch drauf einlassen. SEHR GUTES BUCH!
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am 28. April 2014
Dieses Buch ist faszinierend, spannend und "unglaublich" zugleich. Die Geschichte über das kleine Mädchen und die Krankheit fesselt und man ist erstaunt, wie die Familie lernt mit der Krankheit zurecht zu kommen. Außerdem gibt es allen anderen Menschen Kraft, weiter daran zu arbeiten und nicht aufzugeben.
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am 27. Oktober 2015
Ich finde das Buch super. Kann die schlechten Bewertungen hier teilweise nicht verstehen. Es ist ein gutes Buch um mehr über die Krankheit (gerade im Kindesalter) zu erfahren. Ich würde es wieder kaufen.
Thema Vater: Im Buch wird auch nicht verheimlicht, dass der Vater selbst Medikamente nimmt! Ich wüsste nicht, wie ich selbst in solchen Situationen mit einem schizophrenen Kind umgehen soll. Ich finde, der Vater macht das ganz gut! Er ist einer der wenigen Menschen im Buch, die sich auf die Halluzinationen der Tochter einlassen anstatt ihr immer wieder vor die Augen zu halten, dass sie nicht real sind! Ich denke, es sollte selbst ein jeder von uns erst einmal besser machen als er.
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am 20. Mai 2014
Mein Umriss:

Schon als Baby fordert Jani ihre Eltern Tag und Nacht. Sie schreit und schreit und schreit. Nichts kann sie beruhigen. Mit zwei Jahren spricht sie in grammatikalisch einwandfreien Sätzen und zeigt höchste Intelligenz. Demensprechend wird sie von ihrem Vater permanent gefördert. Er stellt nämlich schon früh fest, dass er Jani nur einigermaßen ruhig halten kann, indem er sie regelrecht mit Informationen füttert. Sei es lesen, rechnen oder wissenschaftliche Themen. Alles scheint sie zu beruhigen und zu interessieren. Die einzige Auffälligkeit ist ihr Hang zu vorgestellten Freunden, denen sie keine Namen sondern Nummern gibt.Egal ob zuhause oder unterwegs, ständig macht sie ihre Eltern und auch andere Menschen auf ihre diversen Freunde aufmerksam. Geht ihr Gegenüber nicht auf ihre nicht real vorhandenen Freunde an, explodiert Jani regelrecht. Sie zerlegt ihr Umfeld regelrecht in seine Einzelteile.
Als sie eingeschult wird, lassen die Problem nicht lange auf sich warten. Jani scheint unfähig zu sein, Freundschaften mit anderen Kindern zu schließen und lebt scheinbar in ihrer eigenen Welt, in die keiner Einblick hat.
Ihr IQ wird durch einen Test auf 146 festgesetzt. Daher glaubt der Vater, dass sie ein Genie ist und irgendwann den Nobelpreis erhält, oder die Welt durch ein Heilmittel gegen Krebs oder andere Erfindungen bereichern wird. Er stellt sein gesamtes Leben auf Jani ein und nimmt sie immer und überall in Schutz. Nichtmal seine Frau Susan lässt er mehr richtig an das gemeinsame Kind heran. Sogar als sie den Verdacht einer schizophrenen Störung äußert, reagiert er mit heftigstem Unwillen.
Erst als sich die Schule immer wieder meldet und ihm schließlich erklärt, dass sie so gut wie nicht zu unterrichten ist, geht er ernsthafter an den Zustand seiner Tochter heran. Zumal ihm da auch bewusst wird, dass Schizophrenie in seiner Familie bereits früher vorkam. Als die Diagnose endlich gestellt wird, bricht für ihn eine Welt zusammen. Von da an gibt es für ihn nur das eine Ziel, seine Tochter nicht an diese schlimmste aller psychischen Störungen zu verlieren…..

Mein Eindruck:

Als mir dieses Buch angeboten wurde, zögerte ich nicht lange, es lesen zu wollen. Allerdings ging es mir näher, als es wohl sollte. Einerseits hatte ich Mitleid mit Jani, andererseits hätte ich dem Vater am liebsten ein "Verdammt, mach die Augen auf" ins Gesicht gebrüllt und vor allem hätte ich seiner Frau am liebsten geraten, ihn unter Druck zu setzen, um die Familie nicht dem Untergang zu weihen.
Klar, Jani wurde als hochbegabt eingestuft, aber der Vater übersah darüber hinaus unbewusst, oder auch bewusst, dass mit seiner Tochter etwas nicht stimmen kann. Denn welches Kind versucht sich mit 5 Jahren das Leben zu nehmen?
Michael Schofield schrieb über die ersten 6 Lebensjahre seiner Tochter January, allerdings sucht er permanent nach dem Schuldigen für sein Leid. Daher hat man das Gefühl, dieses ist ihm wichtiger, als das Wohlergehen seiner Familie einschließlich Jani. Ja, er denkt, nur er ist derjenige, der sich um die Tochter kümmert. Denn er und nur er kennt das Genie seiner Tochter und weiß es richtig zu fordern und zu fördern. Für seine Frau, die immer wieder nahe am Zusammenbruch ist, zeigt er wenig Verständnis. Er fordert sogar die Trennung von ihr, obwohl Jani längst gegen ihre Erkrankung verloren hat. Sein größtes Ziel ist, Jani vor ihrer Schizophrenie zu retten.
Er beschreibt die frühe Kindheit mit seiner Tochter sehr einseitig, aber trotzdem so, dass man gefühlsmäßig leidet. Mit wem, sollte jeder Leser für sich entscheiden.

Mein Fazit:

Da dieses Buch einen im Zwiespalt der Gefühle zurück lässt, kann ich es nur bedingt empfehlen, auch wenn ich es regelrecht verschlungen habe.
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am 16. September 2015
Dieses Buch reißt einen ziemlich mit. Schon bevor die Tochter definitiv an Schzophrenie erkrankt müssen die Eltern ein wahnsinniges Programm fahren um ihrer Tochter gerecht zu werden.
Als sie dann erkrankt gibt es ja lange keine Diagnose und auch in der medikamentösen Behandlung gibt es kaum Erfolge. Zumal die (in Amerika, denke ich) immer nur für sehr begrenzte Zeit die Möglichkeit haben ihre Tochter stationär unterzubringen um raus zu finden, was sie hat und um eine hilfreiche Behandlung einzuleiten und einzustellen.
Die Eltern sind absolut nicht zu beneiden. Trotzdem finde ich es bewundernswert wieviel Kraft und Energie sie aufbringen können (müssen).
Also sehr berührend, teilweise auch anstrengend sind damit auseinander zu setzen, aber sehr gut erzählt!
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am 10. Januar 2016
Die Dramatik einer schweren psychischen Erkrankung und die alles überwältigende Kraft der Liebe - dies kann wohl als Quintessenz dieses außergewöhnlichen Stücks Literatur, das aus dem realen Leben gegriffen ist, festgehalten werden.

Jani ist gerade einmal 5 Jahre alt, als bei ihr - ungewöhnlich genug für ihr Alter - eine schwere Schizophrenie diagnostiziert wird. Das Buch schildert den Kampf der Eltern, vor allem des Vaters, um ihr Kind, das neben aller Krankheit mit außergewöhnlichen Begabungen wie einer hochgradigen Intelligenz gesegnet ist. Bereits mit fünf Jahren hat Jani einen IQ über 140. Mit Hilfe ihrer unerschütterlichen Liebe und mit Hilfe des Glaubens gelingt es den Charakteren, mit der bösartigen Krankheit Schizophrenie zu leben. Ein Unterfangen, das alles andere als einfach ist, denn neben Jani haben die Eltern noch ein zweites Kind, Bodhi, doch die kleine Kranke erträgt das ständige Weinen des kleinen Bruders nicht und schlägt ihn. Deswegen muss er außerhalb ihrer Reichweite gebracht werden, was die Betroffenen vor große Probleme stellt. Wie soll die junge Familie diesen Spagat schaffen? Doch die Schofields finden eine Lösung. So, dass alle gemeinsam leben und einander lieben können.

Obwohl ich schon viele Bücher zu dieser oder einer vergleichbaren Thematik gelesen habe, so sticht dieses doch heraus. Dabei stehen die Protagonisten mehr als einmal am Rande des Abgrunds und gerade der immer so kämpferische Vater unternimmt sogar einen Selbstmordversuch. Dieses Stück Literatur ist ein Appell an die Kraft des Lebens und an die unerschütterliche Kraft der Liebe. Jedem, der selbst einmal mit psychischen Krankheiten in Berührung gekommen ist und jedem, der sich über die Realität dieser anderen Seite des Lebens informieren will, sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt. Denn trotz aller Tiefen und Erschwernisse finden die Schofields gemeinsam einen Weg, um mit ihrem Schicksal fertig zu werden - zwar einen ungewöhnlichen, aber einen sehr guten! Es gibt immer einen Ausweg, will diese Geschichte sagen - und wenn er zunächst auch noch so absurd scheint.
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