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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
129
4,2 von 5 Sternen
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am 1. August 2013
Ich habe das Buch an einem Abend durchgelesen. Ja, es hat nicht so viele Seiten, aber wirklich genug um viele schöne Anregungen zu geben. Wenn man das eine oder andere in seinen Alltag integriert, kann man auch Fortschritte im Umgang mit den Kleinen feststellen. Manchmal tut man sich nur schwer, wenn die Kinder in unterschiedlichen Entwicklungsphasen sind, aber mit der Zeit klappt es immer besser. Mein 2-jähriger hat zumindest erkannt, das Mama auch Wünsche hat und diese nicht immer mit seinen übereinstimmen. Bisher war ihm dies immer egal, jetzt überlegt er das ein oder andere Mal ob Mama's Wunsch ok ist ohne gleich zu Jammern.
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am 17. November 2009
Das Buch hilft vor allem in der Praxis, ist leicht und verständlich geschrieben und durch seine Kürze bestechend. Dieses Werk kann man mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
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am 10. Januar 2011
Mir gefällt Jesper Juuls Erziehungsansatz.
Er verliert sich in seinen Büchern nicht in unendlichen Erklärungen zum selben Thema.
Ein Buch, das man schnell gelesen und verstanden hat.
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am 31. März 2017
Wer mit diesem Buch eine Bedienungsanleitung oder Empfehlung erwartet, wird sicherlich enttäuscht werden. Hat mir als Vater geholfen, etliches Verhalten besser zu verstehen und mir weitergeholfen in der Vater-Tochter Beziehung. Allerdings muss man das in der Praxis auch umsetzen können und wollen!
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am 25. Oktober 2014
Ich schlug mich - wie vermutlich alle Eltern - immer irgendwo zwischen autoritären Einflüssen und sanften Überredungskünsten durch. Mein Sohn ist mittlerweile 3 1/2, voll in der Trotzphase und ich denke alle Eltern mit aktiven kleinen Jungs, wissen wovon ich dabei rede ;-)

Dieses Buch half mir zum einen meine gekünstelte Mami-Stimme abzuschalten und einfach ganz normal mit meinem Kind zu sprechen, zu sagen warum ich wirklich möchte, dass er an der Hand geht in bestimmten Situationen (Ich will dass du an der Hand gehst, weil ich Angst habe, dass dich ein Auto übersieht und du verletzt wirst STATT: Wenn MAN die Straße überquert geht MAN an der Hand...)
Als ich das erste Mal einfach das zu ihm sagte was ich wirklich dachte, nicht mit hoher Säuselstimme, sondern als würde ich zu einem Erwachsenen sprechen, der mich versteht und wirklich dabei authentisch war, sah er mich ganz groß an, dann kam er her umarmte mich und streichelte mir die Wange.... Ich war völlig platt. Ich glaube er war richtig froh und er akzeptierte meine Antwort ohne weiteren Kommentar. Er hatte mich und meine Gefühle verstanden.

Ich lernte auch zu sagen: Ich will, Ich will nicht, weil.... Punkt. STATT drum herum zu reden, könntest, würdest du bitte, weil die Mami hat dich doch so lieb... etc. Ohne lange auszuführen und super höflich dabei zu sein. Und: es funktioniert. Nicht immer, aber besser als alles andere!

Das heißt nicht (und das sagt auch Jesper Juul in seinem Buch), dass es ab jetzt keine Konflikte mehr gibt. Im Gegenteil. Die gehören zur Familie zu. Aber es sollte eben auch nicht darum gehen kleine Soldaten zu erziehen die nur immer alles tun was wir wollen. Bei uns hat das Buch zu mehr Gelassenheit geführt und viele Kämpfen haben sich erledigt. Ich bin hier und da großzügiger und konsequent wo es notwendig ist. Manchmal bin ich irrational, weil ich das als Mensch aus Fleisch und Blut (kein Elternautomat mehr) sein darf! Ich sage wie ich mich fühle, ich setze meine eigenen Grenzen statt dem Kind Grenzen zu setzen die ihn sich nur noch mehr hilfloser fühlen lassen als er doch mit 3 eh schon ist... Und wenn ich ärgerlich bin, darf ich das in einem angemessenen Rahmen auch zeigen. Denn auch das gehört in eine Familie aus Fleisch und Blut. Mein Sohn darf es aber auch! Er darf eine Weile traurig sein, wenn er einen Wunsch abgeschlagen kriegt, ohne dass ich mich deshalb als schlechte Mutter fühle und ich verlange nicht von ihm dass er ständig glücklich ist. Auch schlechte Laune und bocken gehört dazu. Schließlich ist er keine Marionette und kein Hund! Sondern ein eigener kleiner Mensch, mit Wünschen, einem Willen und Bedürfnissen. Das Wort "folgen" kommt mir mittlerweile veraltete vor und ich habe es aus meinem Wortschatz gestrichen.

Manche Sachen ändern sich nicht. Z. B. dass wir uns morgens bis zur Erschöpfung über jedes Kleidungsstück kappeln, weil meine Vorstellung von warmer Kleidung mit seinen Wünschen nach Farbzusammenstellungen nicht immer zusammengeht - obwohl ich ihn schon so viel entscheiden lasse wie möglich.... Aber auch hier half mir Jesper Juul. Einfach mal 5 Min. ins Land gehen lassen und schauen ob das Kind dann freiwillig kooperiert oder ob es hilft, dass heute mal der Papa beim Anziehen dabei ist statt Mama.

Alles in allem: Danke, lieber Jesper Juul! :-)
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am 24. August 2015
Im Grund weiß ein jeder ja, was gut fürs eigene Kind wäre oder wie man es richtig machen könnte... Aber es zu hören spornt dann doch an 😊
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am 6. März 2017
Jesper Juul wurde mir empfohlen. Kann es auch nur gern weiter empfehlen. Es sind sehr gute und auch umsetzbare Tipps enthalten.
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am 3. Dezember 2016
Das Buch bietet dem Leser eine gute Grundlage für eine sinnvolle Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen. In knapp zwei Stunden Lesezeit bekommt man sehr griffige Tipps.
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am 28. April 2017
Da sich mein Kind gerade in der Trotzphase befindet und meine Nerven blank liegen, suchte ich nach Umgangsmöglichkeiten mit dem kleinen. Nun ein halbes Jahr später klappt es viel besser, allerdings bin ich auch konsequenter geworden
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am 25. Februar 2016
Worum geht’s:
Juul erklärt in seinem Buch zunächst die Notwendigkeit hinter der Fähigkeit klar „nein“ sagen zu können. Ein echtes, authentisches „nein“ reduziert das Konfliktpotential in zwischenmenschlichen Beziehungen da man seine eigenen Bedürfnisse und Ansichten nicht verrät. Persönliche Integrität ist Juul hierbei besonders wichtig – beim Erwachsenen wie bei Kind.

Das Konzept des Wortes „nein“ wird sehr vielschichtig erklärt. Was ein authentisches, also echtes „nein“ ist und warum man nur mit einem solchem von Kindern (und auch Erwachsenen) gehört wird. Juul differenziert zwischen Säuglingen, kleinen Kindern und Teenagern und erklärt für jede Gruppe separat wie Kommunikation am besten gelingt. Juul ist ein Vertreter der gewaltfreien Kommunikation, er setzt klar auf „Ich-Botschaften“ die das eigene Gefühl in den Vordergrund stellen. Niemand darf in seiner Würde und Integrität verletzt werden. Wie dies gelingt wird immer wieder an lebensnahen Beispielen erklärt.

Dabei ist Juul keineswegs ein kategorischer Alles-Verbieter wie es vielleicht klingen mag. Er appelliert viel mehr an den Leser sich selbst zu finden (Moralvorstellungen, Ansichten, Werte die man seinen Kindern mitgeben will) und dann dem treu zu bleiben. Ein großes Kapitel ist dem Thema „Wann ist nein die richtige Antwort?“ gewidmet. Hier wird empfohlen abzuwägen welche „neins“ wirklich notwendig sind und wie man aus einem ursprünglichen „nein“ auch mal ein „ja“ machen kann ohne seine Glaubwürdigkeit dem Kind gegenüber zu verlieren. Juul nimmt die Kinder und ihre Bedürfnisse dabei immer ernst, unterscheidet aber auch klar zwischen Lust und Bedürfnis. Eine Kommunikation die menschlich auf Augenhöhe stattfindet ist enorm wichtig.

Meine Meinung:
Wenn man sich in der Vergangenheit ein bisschen mit Kommunikationspsychologie beschäftigt hat – was ich habe – dem wird das Buch keine weltbewegenden neuen Erkenntnisse bringen. Die verschiedenen Ebenen des Wortes „nein“ waren mir dennoch bis dato unbekannt und daher sehr interssant zu lesen. Spannend war vor allem für mich persönlich die Vermittlung von Grenzen an die ganz Kleinen.

Das Buch reicht einem auch die helfende Hand im Umgang mit Erwachsenen. Den größten Nutzen sehe ich jetzt aber nicht in den konkreten Tipps im Umgang mit Kindern oder Erwachsenen sondern viel mehr im bewussten Wahrnehmen dessen was man wirklich will und für was man bereit ist einzustehen. Viele Menschen sagen einfach viel zu schnell „ja“ und stimmen so etwas zu das sie gar nicht wollen und das sie unzufrieden macht. Auch wenn es mich nicht überrascht hat, sich dessen bewusst zu machen war eine Bereicherung für mich. Man denkt man man passe sich dem anderen an, oft des „lieben Frieden willens“, manchmal um die Gefühle des anderen nicht zu verletzten und verrät dabei doch sich selbst. Dabei ist hier keineswegs die Rede vom neuen Egoisten der nur noch auf sich selbst hört. Natürlich ist es wichtig einen Weg zu finden der beide Kommunikationspartner in Würde zurücklässt. Der andere Partner darf durchaus mal sauer und gekränkt sein. Solange niemand seiner Würde und Integrität beraubt wird dürfen Konflikte auch mal ungeklärt im Raum stehen bleiben. Aber um eben überhaupt auf Augenhöhe zu kommunizieren müssen die Partner sich ihrer selbst klar sein. Ob man sich dann einig wird oder nicht – das ist dann nur die Konsequenz einer guten Ausgangslage.

Insgesamt hat mir das Buch inhaltlich sehr gut gefallen, ich konnte viel für mich persönlich herausziehen. Das Konzept ist einleuchtend und nachvollziehbar erklärt, Juul erfindet das Rad der Kommunikationspsychologie jedoch nicht neu.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, auch wenn man hier und da etwas inne halten muss und zeilenweise zwei mal lesen muss. (Vielleicht muss man das auch nicht und ich habe mich nur ablenken lassen). Die theoretischen Erklärungen sind mit Beispielen aus dem Alltag ergänzt was das Gelesene greifbarer macht. Das Buch liest sich flüssig und gut.

Auf der Bewertungsskala 1 bis 5 gibt es von mir 4 Sterne.
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