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Kundenrezensionen

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am 22. Mai 2004
Ich habe dieses Buch aufgrund der positiven Rezensionen und der Tatsache, dass es bereits in der 10. Auflage erscheint, gekauft. Um es gleich vorwegzunehmen: Ich möchte mich den anderen Lesern/ Leserinnen generell anschließen, die das Buch positiv beurteilt haben.
Warum aber das Buch "Weiblicher Narzissmus" betitelt wird, ist mir nicht ganz klar. Hat man wirklich diese Persönlichkeitsstörung, wenn man in der heutigen Zeit versucht, den Anforderungen und Rollen an die moderne Frau gerecht zu werden? Gute Tochter, Freundin, Partnerin, Kollegin/ Chefin und Mutter sein. Hier sehe ich mehr den Schönheits-, Schlankheits-, Jugendwahn gepaart mit Perfektionismus. Bilder, die unserem Selbst durch die Medien- und Werbewelt vermittelt werden. Ganz klar können diese Bilder einen negativen Einfluss auf die weibliche Psyche haben. Und nach der Ichbezogenheit der Frau in den 80er und 90er Jahren (und der kollektiven "Verwirrung" der Männer, was die Frauen denn nun wirklich wollen), fragt man sich jetzt: Und was kommt nun? Und wie sieht denn jetzt die gesunde, gute Beziehung aus? Und welche Eigen- und Fremdbilder sind ungesund und welche gesund?
Ich bin 30 und höre aufmerksam zu, wenn Frauen (gleich welchen Alters) aus ihrem Privat- und Berufsleben berichten. Dem Buch nach sind viele latent narzisstisch. Ist das wirklich so? Oder geht es hier um etwas anderes? Darum, dass die alten Rollenbilder ausgedient haben, aber die neuen noch auf "wackligen Beinen" stehen, weil wir selbst gerade mittendrin stecken? Und hin- und hergezerrt werden von eigenen und fremden Bedürfnissen? Privat wie beruflich?
Mann und Frau müssen sich neu finden und dann zueinander finden. Dies verlangt Geduld, viel Kommunikation und Eingeständnisse. In einer schnellebigen Zeit streift man dabei zu oft die Oberfläche, d.h. sucht Schuldige in der Außenwelt (Eltern, Umfeld, Partner, Schicksal) statt wirklich ans Eingemachte zu gehen. Will sagen: Verantwortung für sich übernehmen und die passive "Piep, Piep, Piep"-Opferrolle aufgeben.
Fazit: Vielleicht teilt man nicht die suggerierte Ansicht der Autorin, dass Frauen mit geringerem Selbstwert, Verunsicherung bzgl. sozialer Rolle, etc. evtl. eine narzisstische Persönlichkeitsstörung aufweisen. Sicherlich bietet dieses gut geschriebene Buch jedoch Einblicke, zeigt bekannte, aber deshalb nicht minder interessante Zusammenhänge auf und liefert Denkanstöße. Auch für Nicht-Narzisstinnen.
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am 28. Juni 2008
Als ich das Buch zum ersten mal las hätte ich am liebsten alle 5 Minuten laut geschrien: "Jaaaaaa - endlich jemand, der meine konfusen Gefühle in einfache und passende Worte packt!!"
Und genau so habe ich mich gefühlt, einfach verstanden gefühlt. Es tat gut zu sehen, woher solche Gefühle wie Selbstzweifel, Depression oder Hilflosigkeit bei Kritik herkamen. Das hat mich erleichtert, da es nun einen Grund für diese Gefühle gab und nicht ich dafür Schuld war. Damit meine ich nicht, dass ich mich in der Opferrolle gesehen habe. Es ist wichtig mit seinen Gefühlen verantwortlich und aktiv umzugehen. Trotzdem ist es ungemein erleichternd zu wissen, dass diese Gefühle Ausdruck von Verletzungen und dem Bedürfniss nach Annahme und Anerkennung sind.

Was mir an dem Buch gefällt ist zum einen die klare Formulierung der Ursachen, auch anhand vieler Beispiele. Und, dass B. Wardetzki an diesem Punkt nicht das Buch beendet, sondern auch Tipps gibt, nicht in die Opferrolle zu verfallen, sondern die eigenen Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und verantwortungsvoll damit umzugehen.

Sehr lesenswert! Viele Freundinnen von mir, denen ich das Buch für einen Nachmittag ausgeliehen habe waren ebenfalls begeistert und wollten sich das Buch selbst zulegen. Länger als einen Nachmittag ausleihen konnte ich es allerdings nicht, da ich selbst sehr gerne und immer wieder darin lese.
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am 21. Januar 2006
Als betroffener Ehemann habe ich unter den narzisstischen Störungen meiner Frau sehr gelitten. Da ich sie als Krankheitsbild nicht erkannt hatte, sind wir bei meinen Versuchen, unsere Beziehung zu retten, indem ich die Probleme offen angesprochen habe, sie sich aber immer mehr zurück gezogen hat, immer tiefer in den Sumpf geraten. Das Buch öffnete mir den Blick für die Realitäten und mein (unbewußtes) Versagen, selbst zerstörerisch am Verlust des Selbstwertgefühls meiner Frau und damit der Zementierung ihrer narzisstischen Reaktionen mitgewirkt zu haben. Eine wertvolle Hilfe für Jeden in unserem narzisstischen Zeitalter, in dem wir zunehmend in narzisstisch geprägte Strukturen eingebunden sind. Das Buch zeigt anschaulich mögliche Ursachen, Symptome, Wirkungen, Reaktionen, Konflikte und Lösungsansätze, aber auch einen realistischen Blick auf Wege und Erfolgsaussichten der Therapie. Auch wenn Eß- und Magersucht in dem Buch durchaus eine berechtigte Rolle als eine Erscheinungsform narzisstischen Verhaltens dargestellt werden, es darauf zu reduzieren - wie andere Rezensenten - ist oberflächlich oder Ausdruck narzisstischer Störung, der man sich noch verschließt.
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am 29. Juli 2003
Jetzt habe ich die narzistische Wut meiner Mutter verstanden und den Rückzug meines Vaters in die Religion. Es ist erstaunlich, wie facettenreich sich dieses Phänomen ausbreiten kann, noch dazu mit der gleichen Wucht der frühen seelischen Verletzungen. Ich habe schon deutlich gesehen, dass Sucht und Narzissmus zusammenhängen. Wie, das wird hier gezeigt. Auch die vier Gestalten in einer Person waren mir unerklärlich: das bruchstückhafte Selbst, die verabsolutierten Allmachts- und Minderwertigkeitswelten und eine dargestellte Integrität, dieses selbstbewußte, reife und erwachsene Leben, das nach Bedarf so perfekt inszeniert werden kann. Was sich so absolut persönlich gibt, ist ebenso kollektiv wie individuell. Herzlichen Dank für die Antworten, den sensiblen Umgang mit der Nähe-Distanz-Problematik und die Darstellung der Logik aller Zusammenhänge.
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am 8. Juni 2004
Ich hatte großes Glück, dass ich aufgrund der ausgezeichneten Rezesesionen, dieses Buch gekauft hab. Ich habe mich mehr als nur erkannt, zum Teil hatte ich das Gefühl, dass ich mein eigenes Tagebuch lese.
Manche Dinge waren schon sehr hart und erst beim zweiten Mal lesen, konnte ich Vieles annehmen und auch damit leben.
Das Buch ist in einer leicht verständlichen und angenehmen Art und Weise geschrieben. Auch die Beschreibungen der betroffenen Personen lockern immer wieder auf und machen klar, dass es wirklich auch andere Personen gibt, die davon betroffen sind.
Ich mache seit ca. 9 Monaten Therapie und halte das Buch für eine gute Unterstützung.
Alleine glaube ich nicht, dass ich soweit gekommen wäre, wie ich jetzt bin. Viele Dinge erkennt man nämlich nicht allein: z.B. wenn man keine Ess-Störung hat, kann man/frau trotzdem von der Persönlichkeitsstörung betroffen sein.
Alles in allem tolles Buch mit guten Tipps und angenehmer Schreibweise.
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am 10. Juni 2015
Hunger nach Anerkennung oder ein schlechtes Selbstwertgefühl haben sicher viele Frauen. Aber nicht alle entwickeln deshalb Narzissmus, sondern manche leiden schlicht und einfach darunter. Andere dagegen kompensieren Selbstzweifel narzisstisch mit Selbstüberschätzung und versuchen gewaltsam Anerkennung zu bekommen, indem sie Andersdenkende abwerten, Wohlgesonnene als Mittel zum Zweck benutzen, Kritiker mit Taktiken wie Gaslighting zum Schweigen bringen oder als psychisch krank hinstellen. Davon kaum ein Wort in dem Buch, im Gegenteil werden auch Frauen in die Kategorie Narzissmus eingeordnet, die ihre Selbstzweifel vielleicht sogar dadurch entwickelt haben, dass sie von einem narzisstischen Umfeld abgewertet wurden. Ich halte das Buch daher nicht nur für ungenau, sondern für gefährlich für solche Betroffene, da es die Ursachen verkennt und damit die Selbstzweifel und die Verwirrung verstärkt. Wesentlich fundiertere Informationen über Narzissmus finden sich auf der äußerst empfehlenswerten Internetseite [...], die schon zahlreichen Frauen auf nachhaltigste Weise die Augen geöffnet hat. Dieses Buch dagegen empfehle ich niemandem, es hat mich genauso ratlos gelassen wie zuvor.
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am 20. August 2013
In diesem Buch habe ich mich durchgehend wieder erkannt. Es ist klar erkennbar das die Therapeutin mit vielen dieser Frauen zusammengearbeitet hat. Ich werde es nach einer Weile noch einmal lesen um immer wieder in mein inneres abtauchen zu können und mir damit erklären zu können wie ich "gestrickt" bin, warum ich in vielen Situationen so "anders als Andere" reagiere und auch nicht so einfach aus meiner Haut rauskomme. Dieses Buch hat mir einige Wege zu meiner Selbsterkenntnis aufgezeigt. Es hat mir ein wenig eröffnet wie ich an mir und mit mir arbeiten kann. Ich hoffe zukünftig liebevoller mit mir umgehen zu können.
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am 7. März 2002
In diesem Buch wurde ich treffend beschrieben. Es ist erschreckend, die Wahrheit über sich selbst zu erfahren, aber es ist ein guter Denkanstoß, und ich denke, es hilft mir, mein Verhalten zu ändern und mich selbst so anzunehmen, wie ich bin. Jahrelang habe ich versucht, mich selbst zu analysieren. Eine Ahnung, wie es in mir aussieht, hatte ich schon, aber erst Frau Wardetzki hat mir diese Ahnung sehr deutlich und verständlich bestätigt. "Weiblicher Narzismus" veränderte meine Denkweise ebenso wie seinerzeit "Mund auf, Augen zu" von Astrid Arz und Barbara-Maria Kloos. Sicher kann das einmalige Lesen eines Buches nicht sofort das ganze Leben ändern, aber, wenn man offen ist, verändert sich die Sichtweise. Der Therapieteil dürfte allerdings ausführlicher gestaltet werden!
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am 17. Mai 2016
Als erstes, ich bin ein Mann! Zu diesem Buch bin ich eigentlich durch das Stichwort "Narzissmus" gekommen. Nach dem lesen des Buches bin ich nicht so recht zufrieden mit der Abhandlung des Themas, warscheinlich weil ich keine Frau bin? Dümmer wird Mann natürlich nicht.
Nervig finde ich schon, das immer wieder, gebetsmühlenartig , auf das Mutter-Kind Verhältniss im frühen Kindesalter hingewiesen wird. Das kann ich nachvollziehen. Auch das Thema der Ess-Brech-Geschichte passt . Aber eine Lösung durch Therapie, auch an den angeführten Beispielen, kann mich nicht überzeugen( nach den Beispielen im Buch, nicht allgemein!!).
Das Buch erweitert das Wissen, kann aber Betroffenen warscheinlich nicht sehr viel weiter helfen.
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Wer denkt, in diesem Buch wird das Verhalten narzisstischer Frauen/Menschen erörtert und hintergründig analysiert, der irrt. Zum Glück, möchte man sagen. Denn der Titel "Weiblicher Narzissmus" lädt zu dieser Vermutung ein.

Doch in diesem Buch geht es um die Folgen einer solchen Erziehung, mit dem besonderen Fokus der Frau, also der Mutter, als narzisstisch geprägter Person. Ferner zeichnet sich das Buch durch bestimmte Kriterien aus, die es aus der Masse an Literatur zu diesem Sujet hervorhebt: es ist inhaltlich, chronolgisch geordnet. Das kann man nicht genug Wert schätzen, wenn man andere Bücher im inhallichen Slalomstil gelesen hat. Es zeichnet sich ferner durch eine leicht verständliche Sprache und Verständnis für die Betroffenen solcher Eltern, also narzisstischer Mütter, aus. (Der Titel wäre auch passender gewesen: narzistische Mütter. Nur hätte sich das Buch dann sicherlich nicht mehr so gut verkauft, weil man ja auch leider heutzutage immer noch nicht direkt etwas gegen dieses ominöse, heilige Wesen "Mutter" sagen darf.Leider.)

Zunächst wird der weibliche Narzissmus direkt unter die Lupe genommen. Was ist das, was muss man darunter verstehen und was nicht, wie sieht es aus, wenn das wahre Selbsterleben verloren geht, was ist, wenn das Kind einem Bild entsprechen muss und nicht es selbst sein darf?
Der nächste Abschnitt beschäftigt sich eingehender mit der Erziehung und deren Folgen. Wie viele kennen gewisse Sätze aus der Kindheit wie "du isst, was ich dir gebe" oder "du tust, was ich dir sage, sonst...". Diese und andere Mechanismen des weiblichen Narzissmus werden fundiert erörtert. Ausgezeichnet ist der dritte Abschnitt, denn hier wird sich einem elementaren Thema im Zusammenhang narzisstischer Erziehung gewidmet: der Spannung zwischen Grandiosität und dem Minderwertigkeitsgefühl. Betroffene wissen, wie schlimm vor allem diese Folgen für ihr Leben sind. Heute noch Herrscher und Bezwinger der Welt, morgen dann ein Nichts und alles von jetzt auf gleich, ohne vermeintlich ersichtlichen Grund.

Der vierte Abschnitt ist mit knapp 30 Seiten sehr überschaubar. Dieser hätte umfangreicher ausfallen sollen, da sich hier der möglichen Therapie und Wege aus gewissen Mustern angenommen wird.

Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, was nicht out of date, sondern up to date ist.
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