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am 15. April 2005
Das Mädchen und Jungen anders sind, ist klar, aber warum dies so ist, ist nicht nur Genetik, vielfach ist es auch Erziehung! Melitta Walter zeigt in ihrem Buch „Jungen sind anders, Mädchen auch" sehr gekonnt auf, wie sehr Eltern und Gesellschaft versuchen unangepaßtes Verhalten zu verhindern und damit einiges an Kreativität im Keim zu ersticken.
Wenn man selbst Kinder hat, fragt man sich oft; „mache ich alles richtig, erziehe ich korrekt und gebe ich die richtigen Werte vor". Vielfach ist man dabei aber unsicher oder greift auf alte, elterliche Werte zurück. Dies kann fatale Folgen haben, um gerecht zu erziehen. Die Autorin Melitta Walter zeigt in ihrem Buch „Jungen sind anders, Mädchen auch" auf, wie eine gerechte Erziehung aussehen könnte und wo die gröbsten Fallstricke liegen.
Die Kapitel sind allesamt sehr interessant geschrieben und zeigen sehr schnell auf, daß wir Eltern immer noch Fehler machen, teilweise absichtlich, teilweise unabsichtlich. Das Kapitel „Was wäre, wenn wir tauschen könnten" zeigt sehr schnell, was Mann oder Frau wirklich weiß vom Tagesablauf den anderen Geschlechts und was wichtig ist. Welche Vorbilder bewegen uns bei der Erziehung und warum der Ball, das Werkzeug und die Bauecke immer in der Hand von Männern ist. Auch warum Frauen immer ausweichen müssen, wenn ein Mann im Anmarsch ist, war für mich mehr als interessant zu erfahren.
Selbst bei der Arbeit zeigt sich schnell, wie sehr wir noch getrennt sind und beim Geld wird es dann wohl sehr offensichtlich, oder nicht?! „Mann" hat es eben...
Ich schätze dieses Buch sehr hoch ein und erhoffe mir sehr, meine Kinder besser zu erziehen oder vielmehr anders. Ich bin nicht frei von Fehlern doch auch ich habe die Chance mich zu bessern und ausgetrampelte Pfade zu verlassen. Ich glaube es wird mir Dank dieses guten Buchs gelingen.
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am 13. März 2005
Melitta Walter schafft es mit ihrem Buch, nicht nur den Blick für die geschlechtergerechte Padägogik im Umgang mit Kindern zu schärfen, sondern setzt in vielen Punkten beim Leser/Leserin im privaten Feld an.Sie führt uns auf sehr sensible und geschickte Weise in unsere eigene Kindheit zurück und hilft uns unserer Frau/Mann sein zu hinterfragen, und Zusammenhänge verständlich aufzudecken.
Zudem spricht sie viele spannende Bereiche, wie z.B. das Thema Sport und den Umgang mit Geld an, den ich unter dem Geschlechteraspekt noch nicht betrachtet habe.
Alles in Allem... ein Buch wie das wirkliche Leben...Sehr empfehlenswert!!
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am 25. April 2008
Warum gibt es nicht mehr von solchen Texten? Die Schwierigkeit mit der Genderproblematik ist, dass es nur den allerwenigsten gelingt, in aller gebotenen Knappheit verständlich und klar für eine geschlechtergerechte Erziehung zu plädieren. Es ist sicherlich von einigem Nutzen, sich wissenschaftliche Texte von Judith Butler oder Christina von Braun anzueignen, aber es ist auch mühselig, aufreibend und intellektuelle Schwerstarbeit, insbesondere, wenn man an der "Erziehungsfront" steht und für derlei Lektüre kaum Zeit hat.
Melitta Walter wählt einen anderen, geradezu verblüffenden und simplen Weg. Indem sie kindliche Begebenheiten konstruiert, die wir so oder so ähnlich alle erlebt haben und uns behutsam aber sehr klar verdeutlicht, was ungerecht ist, wer profitiert und warum, schafft sie es, tatsächlich soetwas wie ein bejahendes Gefühl zu erzeugen - zumeist scheitert jeglicher Genderdiskurs gerade daran, eine Kopfsache zu bleiben.

Allen ans Herz gelegt, die über den Geschlechterrand, der ihnen lebenslänglich aufgezwängt wird, blicken wollen, um zu sehen, was ihre Kinder alles sein könnten, wenn wir sie ließen.
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am 20. August 2007
Beim Lesen dieses Buches konnte ich vieles über mich selbst, meine eigene Erziehung, wie auch die Erziehung meines Sohnes lernen. Hätte ich es zehn Jahre früher in der Hand haben können, wären sicher einige Verhaltensweisen meines Kindes heute anders und er könnte die Welt mit offeneren Augen sehen. Man merkt, dass die Autorin sehr engagiert aus der Praxis kommt und dieses Buch für "jedermann" und "jedefrau" und nicht nur für Fachkräfte geschrieben hat. Es macht Spaß es zu lesen und ist für jede/n verständlich und nachvollziehbar, gespickt mit vielen umsetzbaren Tipps und Ratschlägen. Nur zu empfehlen für alle Eltern und jede/n, der mehr über sich und seine "Geschlechterumwelt" erfahren möchte. Spitze!!!
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am 17. März 2005
Melitta Walter hat ein unterhaltsames Buch geschrieben, dass aus den verschiedensten Blickwinkeln das Verhältnis der Geschlechter beleuchtet. Es besticht durch die freundliche Haltung, mit der viele Stationen auf dem Weg vom Jungen zum Mann, vom Mädchen zur Frau beschrieben werden, ohne auf deutliche Worte zu verzichten. Sie hat für jeden Leser, jede Leserin vielfältige Anregungen zur Reflektion und Beobachtung zu bieten, ohne wohlfeile Patentrezepte vorzuschlagen. Das Buch kann als Fachliteratur allen PädagogInnen empfohlen werden und eignet sich zugleich als vergnügliche Lektüre für die Straßenbahn.
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am 26. Januar 2006
Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen. Die Autorin nähert sich diesem sehr konfliktträchtigen Thema der Geschlechtererziehung von Kindern, den Missverständnissen in der Kommunikation zwischen den Geschlechtern und den Umsetzungsforderungen des EU-weiten Auftrages des "Gender-Mainstreaming" auf ihre ganz besonders erzählende Weise. Sie lässt die Leser teilhaben an ihren beruflichen Erfahrungen, sie regt an, sich der eigenen Kindheit zu erinnern und auch den derzeitigen beruflichen und privaten Alltag genauer auf die geschlechtsspezifischen Aspekte hin zu betrachten. Männer und Frauen werden abwechselnd angesprochen, die Autorin trennt nicht, sie vermittelt ziwschen den Geschlechtern. Melitta Walter beschreibt anschaulich die "Irrungen und Wirrungen" der Geschlechterkommunikation, schildet die "Dramen und Komödien", die unser Aufwachsen und Erleben -weiblich oder männlich sozialisiert - begleiten. Theorie und Praxis gehen dabei Hand in Hand. M.Walter plädiert für eine Erziehungskultur, die die Interessen und die Lebensrealitäten von Mädchen und Jungen gleichermaßen berücksichtigt. Ein Standardwerk, das in keiner Bibliothek in (sozial-)pädagogischen Ausbildungsstätten fehlen sollte. Sehr lesenswert aber auch für aufgeschlossene Eltern.
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am 20. März 2005
Als Dozentin der Fachakademie für Sozialpädagogik der LHM finde ich einerseits den gut lesbaren und lebhaften Schreibstil ausgezeichnet und andererseits begeistert mich die Praxisnähe mit den vielen Beispielen sehr. Ich arbeite mit dem Buch gerne und habe es bereits an KollegInnen und Studierende weiterempfohlen.
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am 10. November 2012
...einfach ein tolles Buch - wirklich aus der Praxis für die Praxis...ein heisses Thema in der heutigen Zeit...lesen!!!!Als Mutter oder Vater von Mädchen und Jungen ein absolutes Muss!!
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