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Kundenrezensionen

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am 24. Februar 2014
Ein Schlaglicht der modernen Theologie. Sicher eines seiner besten Werke. Ratzinger behandelt in diesem Buch anhand des Glaubensbekenntnisses die Grundformeln des christlichen Glaubens. Er formuliert kristallklar und für jeden zugänglich. Dieses Werk birgt sicher das Potential dem Leser ein neues Verständnis von fahl und unklar gewordenen "Glaubensfloskeln" zu eröffnen und so dem Glauben wieder ein lebendiges und festes Fundament zu geben.
Mit messerscharfen Gedanken und Formulierungen dringt Ratzinger so in die Tiefendimensionen des christlichen Glaubens vor und eröffnet nicht nur Unbewanderten neue Horizonte und Einblicke.
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am 8. Mai 2005
Die Einführung in das Christentum des heutigen Papstes wurde erstmals 1968 publiziert und beruht auf einer Vorlesung "für Hörer aller Fakultäten" des damaligen Professors Ratzinger an der Uni Tübingen im Jahr 1967. Inhalt ist kurz gesagt die Auslegung des Apostolischen Glaubensbekenntnisses, oder man kann auch sagen, Ratzinger folgt bei seiner Einführung in den Inhalt des christlichen Glaubens den Sätzen des Apostolikums. Damals in den 60er-Jahren war Ratzinger noch nicht Bischof, Kardinal, noch kein kirchlicher Würdenträger. Der Text ist anspruchsvoll, doch auch für den theologisch interessierten Laien verständlich geschrieben. Die vorliegende Ausgabe stammt aus dem Jahr 2000 (unveränderter Nachdruck 2005). Der eigentliche Text wurde unverändert übernommen, so dass wir den jungen Ratzinger pur lesen können. Doch hat der nunmehrige (2000) Kardinal und Präfekt der Glaubenskongreation ein knapp 20-seitiges Vorwort geschrieben, wo er sich zum heutigen (2000) Stand des Glaubens, der Kirche, der Welt äussert und unter anderem mit der 68er-Generation, der Befreiungstheologie, Relativismus, usw. ins Gericht geht, zum Teil an der Grenze zur Verbitterung. Zwischen Vorwort und eigentlichem Text liegt also eine Zeitspanne von 32 Jahren und eine steile kirchliche Karriere des Autors. Nur schon der Stilunterschied ist spannend. Mindestens der Haupttext ist auch für einen nicht-katholischen Christen (ich bin evangelisch) von Interesse und Wert.
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TOP 500 REZENSENTam 7. November 2015
Ratzinger legte hier vor vielen Jahrzehnten eine ganz hervorragende Einführung in das Christentum vor, die nichts an Überzeugungskraft verloren hat. Das Buch hält die Waage zwischen wissenschaftlichem Anspruch und allgemeiner Verständlichkeit. Es hält sich nicht lange mit der Glaubenskrise unserer Tage auf, sondern zeigt überzeugend, warum der christliche Glaube mit all seinen Facetten und Inhalten eine wesenhafte Möglichkeit darstellt, sich die Welt und einen vernünftigen Sinn in ihr zu erschließen. Wer Christ ist, nimmt eine ganz andere Stellung zur Welt ein, jenseits des Machens und der Machbarkeit. Er vertraut sich dem an, was niemals machbar ist. In das reichhaltige Buch geht wohl die andauernde und tiefe Beschäftigung des späteren Papstes mit dem christlichen Glauben ein. Die Frucht jahrzehntelanger Arbeit.

Und Ratzinger findet immer wieder wuchtige und schöne Sätze für sein Glaubensbekenntnis. Sätze in denen eine unbedingte Wahrheit lange nachhallt. Diese Einführung zeigt die reiche Fülle und die ungeheure Ideenvielfalt des Christentums. So wird u.a. klar, dass der Glaube niemals den Zweifel hinter sich lassen kann. Glaube und Intoleranz schließen sich daher aus. Ebenso sind Glaube und Vernunft nicht getrennt. Gott ist logos und die Welt ist logos. Wer Christ ist, ist es daher nicht aus bloßer Frömmigkeit, sondern weil er vernünftig am logos der Welt teilhat.

Für den Autor ist alles möglich, wenn es Gott nicht gibt. Sein Fehlen nimmt dem Ethos letztlich seinen Grund. Wenn die Welt und der Mensch nicht aus einer schöpferischen Vernunft kommen, 'die ihre Maße in sich trägt und in die Existenz des Menschen einträgt', dann wird der Mensch zu einem bloßen Nutzwert herab gesetzt, dann gibt es die Unberührbarkeit der Menschenwürde nicht mehr, weil nichts mehr in sich gut oder böse ist.

Ein weiteres Themenfeld des Buches ist die Abgrenzung des Glaubens von der Philosophie. Während nach Ratzinger die Philosophen unterstellen, dass bloßes Denken größer sei als Liebe, korrigiert die Botschaft des Evangeliums die Philosophie und überschreitet das bloß philosophische Denken hin zu einem völlig neuen Weltbild und zu einem Verständnis des logos aller Welt, der zugleich Liebe ist.

Für den Autor hat die christliche Gemeinschaft einen unbedingten Vorrang vor einer mystischen Gotteserfahrung. "Der wirkliche Mensch kommt gar nicht in den Blick, wenn ich nur in die Einsamkeit des Ich, der Selbsterkenntnis, hinablote, denn dann klammere ich von vornherein den Ausgangspunkt seines Zu-sich-kommen-Könnens und so sein Eigentliches aus." Mensch-Sein ist Mit-Sein und daher verfehlt der Mystiker den christlichen Glauben. Gott ist nicht in der menschlichen Seele, jedenfalls nicht ausschließlich, sondern erst in menschlicher Gemeinschaft erlebbar.

Diese Einführung weist weit über sich hinaus in den Kernbestand des christlichen Glaubens. Wer das Buch aufmerksam liest, der hat alles beisammen, was den Kern christlichen Glaubens auszeichnet. Mehr kann eine Einführung nicht leisten.
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TOP 500 REZENSENTam 9. September 2005
Dieses Buch ist einfach das mit Abstand beste Buch über den katholischen Glauben, das ich je gelesen habe.
Der Titel ist allerdings ziemlich irreführend. Es handelt sich keinesfalls um eine "Einführung" sondern um eine theologisch brilliante Erläuterung wesentlicher Inhalte des katholischen Glaubens.
Sprachlich und inhaltlich stellt es recht hohe Anforderungen an den Leser.
Die Mühe lohnt sich jedoch. Viele wesentliche Fragen, die sich jedem Christ stellen, werden sehr überzeugend erläutert, eine Reihe von populären Missverständnissen und Fehlinterpretationen wird richtiggestellt.
Kurz - ein "Muss" für den engagierten Christen von einem der brilliantesten Theologen unserer Zeit.
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am 21. Mai 2005
Diese vor mehr als 35 Jahren gehaltene Vorlesung hat ihren Focus in der Beantwortung der Frage, was Glauben ist. Leitfaden für die Erörterung ist dem Autor das Apostolische Glaubensbekenntnis. Zum einen ist Glauben eine Art der Erkenntnis. Ratzinger stellt die sich verändernden Erkenntnisweisen in der Geschichte der Menschheit dar: Die Erkenntnisweise der antiken Philosophen, die scholastische, die historistische, die technische sind alle unvollkommen. Der Autor referiert diese Erkenntnisweisen und zeigt ihre Unvollkommenheiten, die jeweils Anlass für die Kreierung der folgenden waren. Ratzinger bezeichnet den Glauben ebenfalls als eine Art von Erkenntnis. Christlicher Glauben bedeutet, dass der sinngebende Grund, auf den wir uns stellen, die Wahrheit ist. Für Christen ist Gott die Wahrheit, die dem menschlichen Tun Richtung und Maß gibt. Glauben ist demnach eine Erkenntnisweise, bei der Kognition und Moral noch nicht auseinandergefallen sind wie bei anderen Erkenntnisweisen.
Und noch ein anderes Thema: Durch dieses Buch kann man glauben lernen. Ratzingers These: „Keiner kann dem Zweifel ganz, keiner dem Glauben ganz entrinnen." Glauben zu lernen, heißt hören. Im Glauben gibt es einen Vorrang des Wortes vor dem Gedanken. Das hebt ihn strukturell von der Philosophie ab. Der Glaube tritt an den Menschen heran. Er ist nicht das Gedachte, sondern das Gesagte. Er ist nicht private Wahrheitssuche, sondern Empfangen. In diesem Zusammenhang kann man die Rolle von Papst Benedikt XVI., der Ratzinger ja nun ist, sehen. Zu dieser seiner neuen Aufgabe sagt Ratzinger: „Der wahre Sinn der Lehrgewalt des Papstes besteht darin, dass er Anwalt des christlichen Gedächtnisses ist. Der Papst legt nicht von außen auf, sondern er entfaltet das christliche Gedächtnis und verteidigt es."
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am 17. Mai 2007
Von Jesus zur Kirche! Zu einer Zeit, als die so genannte "nachkonziliare Krise" die katholische Theologie in Europa zu zerstören drohte, zog ein noch junger Dogmatikprofessor die Notbremse, indem er ein ganz und gar modernes Werk vorlegte, das doch inhaltlich nichts anderes enthielt als das Credo von Papst Paul VI. aus demselben Jahr 1968. Ein Papst und ein theologisches Superschwergewicht reagierten, wohl ohne jede Absprache, auf denselben "Dammbruch", den der so gen. "Holländische Katechismus" signalisierte (1966, im Jahr 1 nach dem Konzil erschienen, aber bereits in den 1950er Jahren projektiert). Dessen "Denkansatz" ist bis heute in der Breite der theol. Wissenschaft nördlich der Alpen noch virulent, obwohl das als epochal gefeierte Buch in den Bücherschränken vergilbt, schneller gealtert als viele. Ratzinger hat damals bereits Positionen bezogen, die noch 40 Jahre danach weithin gültig geblieben sind, während viel bedrucktes Papier der 1960er und 1970er Jahre nicht einmal mehr ignoriert werden kann. Wer die "Einführung" nach dem Jesusbuch des Papstes liest, gewinnt erfreuliche Propädeutika hinzu; und erlebt zugleich das Vergnügen, dass Benedikt XVI. heute klarer, schlichter, noch prägnanter schreibt, nach jahrzehntelangem Hinzulernen. Denn manches in der Redeweise der 1960er Zeit wirkt doch ein bisschen "modisch", ein bisschen wie Theologenjargon deutscher Zunge, zwar bei ihm weit besser als bei der "Konkurrenz" (nennen wir nur Rahner und Küng, vielleicht noch den Flamen Schillebeeckx), aber eben doch ein bisserl ranschmeißerisch. Streckenweise ließ Joseph Ratzinger seine Leser schon damals an "inneren Dialogen" teilhaben, fand sich zu Infragestellungen des Überlieferten und zur Traditionskritik bereit. Integralistisch inspirierte (krankhaft) Konservative leiten daraus noch heute den "Häresieverdacht" gegen den Papst ab (jawohl, so aberwitzig das klingt!), denn nach deren Gefühl (ohne jede intellektuelle Redlichkeit) muss eine Dogmatik aufgebaut sein wie eine Branntweinverordnung; Definitionen, Vorschriften, Schlussbestimmungen, zack-zack, "über jeden Zweifel erhaben". (Aber deshalb sind diese Abrisse eigentlich ohne vitalen Nutzwert.) Der Dialog des Glaubenden mit seinem Herrn folgt aber vielmehr der Muster "Herr, ich glaube -- hilf meinem Unglauben." Hätten doch viel mehr moderne Theologen den Mut gehabt, auch ihren eigenen, aktuellen "Erkenntnisstand" immer wieder zu befragen. Denn der Glaube kommt vom Hören, immer wieder.
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am 15. August 2005
Für wen ist dieses Buch geeignet? Für Theologen und Gläubige, die ihr Glaubenswissen verbessern wollen. Es wird ja immer wieder bedauert, daß die Laien meist gar nicht so richtig wissen, was sie glauben. Man lernt eine Menge über das Ringen um die richtige Glaubensform in den ersten Jahrhunderten. Der Autor präsentiert sich erstaunlich modern, so "liegt auch die Abstammungslehre hinter uns" und der dreistöckige Weltenbau (die Himmel, Erde und Hölle) wird als veraltet zurückgewiesen. Damit sellt das Buch natürlkich einen gewissen intellektuellen Anspruch an den Leser. Wer sich nur über das Christentum als solches informieren möchte wird hier nicht fündig werden, denn es wird - allerdings im breit gezogenem Rahmen - nur das apostolische Glaubensbekenntnis behandelt.
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am 11. Juni 2009
Dieses hier schon in der zwölften Auflage, mit einem neuen einleitenden Essay des mittlerweile zum Papst gewählten Joseph Ratzinger versehene Buch dokumentiert Vorlesungen, die Ratzinger als Theologieprofessor 1968 mitten in einer bewegten Zeit in Regensburg über das Apostolische Glaubensbekenntnis gehalten hat.

Unabhängig von den zeitbedingten Aussagen, die jede wirklich gute Interpretation von Glaubensdokumenten und - aussagen beinhalten, sind diese Vorlesungen nach wie vor von bedeutender Aktualität und sie können auch evangelischen Christen und Theologen viele wichtige Anregungen und Inspirationen geben. Ratzinger zeigt sich schon hier 1968 als der bedeutende Theologe und Denker, als der er heute noch überall in der Welt gesehen wird, unabhängig davon, wie bestimmte Aussagen von ihm als Papst auch unterschiedlich gesehen werden.

Es sei hier insbesondere die Dokumentation eines Gesprächs mit dem Philosophen Jürgen Habermas empfohlen, die bei Herder unter dem Titel: "Dialektik der Säkularisierung: Über Vernunft und Religion" erschienen ist, und die unter den zeitgenössischen Intellektuellen eine große Resonanz gefunden hat.
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am 2. Juni 2005
Was erwartet ein nicht getaufter oder vor Jahren ausgetretener Normalbürger von einem Buch mit diesem Titel? Eben ein Buch, das erklärt, was überhaupt Christentum ist, wo es herkommt, für was es steht etc. und das möglichst für Laien verständlich. Ein solcher Leser wird hier sicher enttäuscht. Ebenso sei das fromme "Lieschen Müller" gewarnt, das das Buch zur geistigen Erbauung und gegen die Langeweile im Bus bei der Kevelaer-Wallfahrt aus dem Handtäschen zieht. Ein Titel wie "Grundlagen christlicher Theologie" o. ä. wäre sicher angebrachter gewesen.
Hat man aber eine christliche Erziehung genossen, kennt die Bibel recht gut, ist wissenschaftlichen Texten gegenüber aufgeschlossen und hält Ontologie nicht etwa für Vogelkunde, dann ist man hier richtig. Ratzinger präsentiert dem intellektuellen, christlich und philosophisch vorgebildeten Leser eine Zusammenfassung des katholischen Christentums, die sich gewaschen hat, räumt mit so manchem Missverständnis in Glaubensfragen auf und hinterlässt zumindest bei mir einen tiefen Eindruck von der Kompetenz, Intelligenz und Frömmigkeit dieses Mannes.
Fazit: Wem der Text nicht zu anstrengend ist und wer die nötige Vorbildung mitbringt, kann sich endlich mal ordentlich und grundlegend, weit ab unserer in diesem Thema so überaus inkompetenten Medien über den Katholizismus schlau machen.
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am 4. Januar 2014
Eine faszinierende Zusammenschau des christlichen Glaubens: Vorlesungen des jungen, fortschrittlichen Theologen Joseph Ratzinger, erstmals publiziert im Jahr 1968. Das Buch ist nicht leicht zu lesen, aber wenn man sich an den Stil und die Denkweise gewöhnt hat, eröffnet sich eine für viele neue und zeitgemäße Sicht auf den Kernbereich des christlichen Glaubens. Jedenfalls revidiert man eine etwaige aus den Medien übernommene Geringschätzung dieses Mannes.
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