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am 6. Juli 2017
Habe das Buch für einen Israel Urlaub gekauft. Neben etwas Unterhaltung wollte ich auch etwas über das Leben dort erfahren. Das hat mir das Buch definitiv geboten. Man erfährt anhand diverser Anekdoten, die der Autor dort erlebt hat, viel über das Leben, die Menschen und die Konflikte. Natürlich nicht in der Tiefe, aber so dass man einen groben Überblick bekommt. Interessant ist auch der Einblick in die Kultur des Judentums, das ja eine große Rolle in Israel spielt. Daneben gibt es auch immer wieder etwas zu lachen. Das Buch hat allgemein einen sehr lockeren Schreibstil. Für mich war es eine tolle Urlaubslektüre und kann es von daher auf jeden Fall empfehlen.
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am 16. Juli 2013
Leben in Israel stelle ich mir chaotisch, lustig, seltsam und auch gefährlich vor. Markus Flohr hat diese Vorstellung bestätigt. Als Student aus Deutschland für über ein Jahr nach Israel gezogen, erzählt er auf amüsante Weise seine Erlebnisse. Gleich bei Ankunft in politische Diskussionen verwickelt, immer wieder auf seine Nase angesprochen, die in ihm eigentlich einen Juden vermuten lässt, die Wohngemeinschaft mit zwei ziemlich orthodoxen Mitbewohnern, deren unglaublich viele Regeln man in einem Menschenleben kaum lernen kann – eine Anekdote folgt der nächsten und man kommt aus dem Schmunzeln nicht mehr heraus.

Selbstironisch berichtet Markus Flohr was passiert, wenn man in einer koscheren Küche die Teller, die nur für Fleisch mit den Tellern, die nur für Milchprodukte bestimmt sind, verwechselt, wenn man sich in eine Israelin verliebt, deren Familie mit der deutschen Wahl so gar nicht einverstanden ist und man daher tief in die Trickkiste greifen muss, um ein Familienessen unbeschadet zu überstehen und das letztendlich schief geht oder man sich mit einem riesengroßen Holzkreuz im Schlepptau in die falsche Gegend von Jerusalem verirrt. Da wird’s dann weniger lustig. Also zum Lesen schon, erleben möchte man selbst sowas nicht.

Ich hab mich bestens unterhalten, habe auch mitgelitten, vor allem in dem Teil, in dem Markus Flohr von den Ausflügen in den akut bombardierten Gazastreifen berichtet, um die Oma seiner Freundin in Sicherheit zu bringen. Ab Ertönen der Warnsirene nur ganz wenige Minuten Zeit haben, um einen Bunker zu erreichen und die Raketen schon um die Ohren zischen hören, lässt einem beim Lesen zeitweise den Atem stocken. Eine bessere und vielschichtigere Darstellung des israelischen Alltags kann man sich kaum wünschen.

Das Buch ist sehr kurzweilig, interessant und wirklich amüsant. Daher schnell ausgelesen und es bleibt große Lust, mehr von Markus Flohr zu lesen.
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am 29. Januar 2011
Zunächst einmal: Das Buch ist gut. Es liest sich flüssig, ist lustig und eine gewisse Nähe zum Protagonisten entsteht. Das ist gut und für ein Buch über Israel, die sich doch meistens dadurch auszeichnen, dass die Autoren entweder moralisch urteilen, nicht moralisch urteilen wollen oder beides gleichzeitig nicht tun wollen, schon einmal eine nicht zu unterschätzende Leistung. Im übrigen hebt sich das Buch durch seine intensive, angenehm subjektive und zugleich doch treffende Beschreibung des Lebens eines Deutschen in Israel wohltuend von Büchern wie "Ein Jahr in Tel Aviv" ab, deren Protagonisten unrealistisch sind oder sich an sich selbst tödlich gelangweilt zu haben scheinen.

Markus Flohr macht vieles besser. Auch wenn er nicht auf die für derartige Literatur offenkundige obligatorische Liebesbeziehung zu einer einheimischen Person verzichtet, auch wenn manche Erlebnisse unsagbar konstruiert und manche der episodenhaften Schilderungen bemüht wirken, so schafft er es doch, zu zeigen, was das Problem vieler Israel-Darstellungen in Deutschland ist: Dass jeder Deutsche (oder jedenfalls jeder denkende Deutsche) mit einem Rucksack voller eigener Bilder, Erwartungen und Gedanken in dieses Land fährt, die das Land und die Leute nicht erfüllen können oder die den Realitäten nicht gerecht werden.

Dies zu zeigen und dabei nicht ins moralinhafte, ins biestige oder ins lächerliche zu driften ist eine der Leistungen dieses Buches.

Aber, vor allem, hat es eines getan: Es hat wirklich gut unterhalten. Und ich, der ich lange in Israel gelebt habe und daher durchaus in der Lage scheine, manche Realität von mancher Fiktion zu unterscheiden, habe mich und die Leute, die ich dort unten kenne, durchaus wiedergefunden.
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am 9. April 2011
Keine Frage, dieses Buch macht einfach riesig Spass, es ist kurzweilig und vor allem: es war längst überfällig! Warum überfällig? Nun, weil es dem Autor in unterhaltsamer Weise gelingt, dem Leser einen Einblick in das tägliche Leben der Menschen im Staat Israel zu geben! Dass er dabei ganz am Rande die Schönheiten das Landes und die Landmarks von Jerusalem oder Tel Aviv beschreibt, erfreut das Herz eines jeden, der die Altstadt mit Damaskustor selbst gesehen und sich im Busbahnhof regelmässig verlaufen hat!

Auch wenn der Autor bei seinen Schilderungen hier und da ein wenig dick auftragen mag, sieht man ihm das gerne nach. Er stellt nämlich gleich zu Beginn des Buches ein entscheidendes Faktum klar: Israel ist ein ganz normales Land mit ganz normalen Menschen! Und Israel ist ist eben auch zugleich genau das krasse Gegenteil davon! Normalität? Fehlanzeige und Lichtjahre entfernt! Schizophrenie? Im Leben eines Israelis allgegenwärtig!

Warum das so ist erfährt der Leser quasi en passant; dann nämlich wenn in Mea Schearim die "Irren von Zion" (H.M. Broder) ihr ultradoxes Dasein in einer künstliche geschaffenen Parallelwelt fristen ("Absurdistan" ist die vom Autor dafür sehr treffend gewählte Vokabel). Und wenn zugleich junge Israelis am Schabbes lieber Party machen und sich einen Joint bauen, anstatt vor der Westmauer andächtig zu beten, dann ergibt das einen sehr schönen Spannungsbogen - Alltag im Gelobten Land eben! Gerade das macht dieses Buch für mich lesenswert.

Ich würde mir wünschen, dass Markus Flohr eine Fortsetzung, einen Teil 2, schreibt! Genug Stoff dafür hat er mit absoluter Sicherheit! Fazit: tolle Leistung!
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Dezember 2014
Der Roman liest sich gut und macht neugierig auf das Land und die Leute.
Vom Studentenleben erfährt der Leser nichts. Das finde ich etwas komisch, aber viel von der WG, den Affären, Kneipen, Cafés, Festival - Feiern - mit viel Alkohol und mehr.
Es kam mir so vor, als ob der Autor viel Infos über Israel mit unterbringen wollte, aber nicht so genau wusste, ob es dazu eine Liebesgeschichte werden sollte - so ist es von jedem ein bisschen, manchmal etwas detailverliebt und manchmal habe ich mich gefragt: was soll das Kapitel jetzt?
Vielleicht spricht das Buch eher die U30-Generation an? Vielleicht eher die Israelerfahrenen?
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am 2. November 2013
...wird bei diesem Buch feststellen, daß Markus Flohr es sehr wohl versteht die politischen aber auch alltäglichen Probleme dieses Krisenherdes sehr fundiert, manchmal aber auch äußerst amüsant darstellt. Die "Drogengeschichte" hat mir nicht so gut gefallen, gehört aber ohne Zweifel wohl zu dieser Zeit. (Leider). Empfehlenswert zu lesen, für all jene, die sich evtl. auch in Israel an DER Uni einschreiben wollen, oder auch nur "aussteigen" wollen. Wie im Buch herrvorragend beschrieben gibt es immer drei Gründe für einen Deutschen, der nach Israel reisst.... :-)
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am 4. Oktober 2013
Langweilig, Schwerfällig geschrieben .
Völlig humorlos und an Israel " vorbei geschrieben ".
Dieses Ausgabe kann man sich echt sparen
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am 18. November 2012
nach 3 israelaufenthalten amüsant zu lesen - vor allem, wenn man gleiche situationen erlebt hat und sich auch als Pilger wiederfindet - israel macht süchtig
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am 3. Februar 2013
Das Buch ist humorvoll und zeigt eine entspannte persönliche Sicht auf ein Studentenleben in Israel. Man schmunzelt, muss aber nicht
ständig laut lachen.
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am 8. November 2015
Wer wissen möchte wie man sich in Israel lebt, erhält hier ein paar Einblicke. Ich fands gut, weil ich ein paar Dinge erfahren habe, die ich noch nicht kannte.
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