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Kundenrezensionen

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am 26. Juli 2007
Wer "Maria, ihm schmeckt's nicht!" mag, der wird bei dieser Fortsetzung ebenso auf seine Kosten kommen. Jan Weilers Talent, absurde Situationskomik möglichst gelassen zu beschreiben, macht richtig Spaß. Ich hab sehr gelacht, auch oder gerade weil hier wie im ersten Teil wieder eine unsäglich chaotische Italienreise zwecks Verwandtenmassenbesuch beschrieben wird. Antonio Marcipane, italienischer Schwiegervater des deutschen Erzählers und seit 40 Jahren in Deutschland, ist nun in Rente (sein feierlicher Ausstand gleich zu Beginn des Buches ist schon zum Piepen!) und möchte seinen Lebenstraum verwirklichen: New York! Hört sich einfach an, ist es aber nicht... Er bittet seinen Schwiegersohn, als Organisator und Übersetzer bei der Reise zu fungieren. Zunächst freudig erregt bereut dieser alsbald seine voreilige Zustimmung, Antonio nebst Freund Benno (Motto: Watt willze machen, kannze nix machen!) zu begleiten. Wenn Herr Marcipane verreist, ist Chaos vorprogrammiert, und die zahlreichen Verwicklungen und peinlichen Zwischenfälle lassen einen durchgehend gackern.

Doch das Buch hat diesmal auch leise Zwischentöne. So erfährt der Leser mehr über Saras Kindheit (Tochter von Antonio und Ehefrau des Erzählers), die oftmals alles andere als lustig mit diesem Vater war, der immer im Mittelpunkt stehen will und oftmals einen auf witzig macht, um seine eigene Unsicherheit zu verbergen. Gerade diese "andere" Seite des liebenswerten Chaoten Antonio zeigt, dass Herrn Weiler daran gelegen war, diese Figur weiter auszubauen und sich nicht auf eine Aneinanderreihung lustiger Begebenheiten zu beschränken. Und daran hat er gut getan :-)

Ich habe mich beim Lesen sehr beömmelt, und von der kindlichen Unbekümmertheit eines Antonio Marcipane sollten wir uns alle bisweilen eine Scheibe abschneiden. Wer "Maria, ihm schmeckt's nicht!" gelesen hat, sollte keine dumme Salat sein unte sicke snelle an diese Fortsetzunge macken! Avanti!
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am 15. Juli 2005
Ich hab mich so gefreut, daß nun die Fortsetzung von "Maria ihm schmeckts nicht" endlich da ist, wobei man "Antonio im Wunderland" auch ohne weiteres ohne den ersten Teil zu kennen, lesen kann. Jan Weiler gelingt es abermals die Situationen in die Antonio und die Familie gerät sehr anschaulich, urkomisch und teilweise so anrührend zu beschreiben, daß man einfach gar nicht anders kann, als sich vor Lachen wegzubrüllen und die Figur zu lieben. Die Erzählung von Antonio ist gleichzeitig so liebevoll und rührend, dass man bei Familie Marcipane gerne mal zum Abendessen vorbeigehen würde. Die Details die erwähnt werden (z.B. die mit Klarsichtfolie überzogenen Sofas um diese zu schonen, die Einrichtung im Ferienhaus oder der Vergleich der Hollywoodschaukel von Antonio mit Jean Paul Belmondo (beide haben den Zenit der Karriere überschritten) spiegelt das humoristische Gespür und die scharfsinnige Beobachtungsgabe von Jan Weiler wieder. Ich habe das Buch im Flugzeug in nur 2,5 Stunden durchgelesen und mein Sitznachbar war total genervt weil ich ständig so laut gelacht habe !! Also: Kaufen und zwar schnell ! Hoffentlich gibt es bald eine weitere Fortsetzung
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am 25. Juli 2005
Normalerweise ist die Fortsetzung eines guten Romans oder Films eine Entäuschung.
Nicht so bei Jan Weilers neuem Buch: "Antono im Wunderland"
Genau wie in "Maria, ihm schmeckt's nicht" erweist er sich auch hier als hervorragender Beobachter, witziger und geistreicher Erzähler.
"Maria" war ein stark autobiografisches Buch. Dass sein neues Buch eher eine Fiktion ist, merkt man spätestens bei der Reisebeschreibung ins Wunderland USA. Diese ist deshalb aber nicht weniger komisch, zeigt er doch auch die teilweise grotesken Eigenarten der Amerikaner auf. Oder haben Sie sich noch nie gefragt, wieviele Touristen auf den Einreiseformularen der USA angekreuzt haben: 'JA, ich bin Terrorist und habe biologische und chemische Waffen dabei'? Vor der Reiseerzählung beschreibt er aber auf einzigartige und gewohnt liebevolle Weise die Eigenarten "seiner" Familie. Phantastisch auch die Beschreibung des Oktoberfestbesuchs.
Das Buch ist uneingeschränkt zu empfehlen. Eine herrliche, kurzweilige Sommerlektüre. Natürlich kann man es genießen ohne vorher "Maria" gelesen haben. aber warum sollte man? Meine Empfehlung: unbedingt BEIDE lesen!
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am 11. August 2005
Ungern bremse auch ich etwas den Jubel und Hype um dieses schöne Fortsetzungsbuch, doch ein paar kritische Töne sind schon angebracht. Ja, dem Autor gehen tatsächlich langsam die Ideen aus und es kommt zu geschickt kaschierten Wiederholungen. Das ist aber nicht weiter schlimm und gegen Mitte des Buches wird sogar noch einmal richtig Fahrt aufgenommen, doch der Absturz ist für mich umso gewaltiger. Für mich funktioniert die Geschichte um Antonio Marcipane genau so lange, wie die Grenze zur Fiktion nicht klar überschritten wird. Jan Weiler hat dies über 1 1/2 Bücher meisterhaft vorgeführt. So grotesk die einzelnen Episoden zum Teil auch erscheinen, der Autor hat es meisterhaft verstanden sie so darzustellen, dass man sie mit etwas Phantasie und Verständnis für die italienische Mentalität noch als erlebbar einstufen konnte. Mit anderen Worten: Man kauft es ihm ab. Davon hat diese Geschichte gelebt und diese Meisterschaft stellt den Autor meines Erachtens auf eine Stufe mit Könnern wie Ephraim Kishon. Im zweiten Teil dieses Buches, mitten auf dem eigentlich ziellosen New York Ausflug sind dem Autor dann anscheined aber wirklich die Ideen ausgegangen und er fügt (ohne zu viel zu verraten) diese unsägliche, unrealistische Robert De Niro Episode ein. Das verdirbt mir persönlich einiges, denn hier wird die Grenze des Pseudo-Realistischen klar überschritten und die Traumwelt stürzt für mich ein. Nun ist klar, Antonio ist rein fiktiv. Soetwas passiert "einem" nicht und die Storyline ist hier ganz klar übertrieben. Die Geschichte wird plump, hergeholt, albern. Ich weiss auch nicht, was den Autor dazu getrieben hat. Vielleicht schon die Filmrechte im Auge und die Chance, die Nebenrolle mit dem echten Robert De Niro zu besetzen ? Auf jeden Fall ist das ein bißchen schade, denn bis dahin hat eigentlich alles ganz gut funktioniert. Daher auch noch 3 Sterne, 5 Sterne für das erste Buch und zusammen dann 4.
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am 10. November 2006
Nach dem Vorgänger-Buch "Maria, ihm schmeckt's nicht" muss sich der Leser von "Antonio im Wunderland" auf eine recht lange Vorgeschichte vorbereiten. Der, der die Verhältnisse der italienischen Verwandschaft noch nicht kennt, wird sich jedoch köstlich amüsieren. "Guten Tack, Blitzkrieg-Kartoffel", wie ein Onkel zu sagen pflegt und der gemeinsame Besuch auf dem Oktoberfest sind nur zwei von vielen Höhepunkten. Die Fußnoten sind etwas störend, teilweise sogar viiiiiiieeeel zu lang. Ab der Mitte wird es dann so richtig spannend, denn erst dann beginnt die Reise ins vermeintliche Wunderland. Die Protagonisten Antonio und Benno nehmen es mit der amerikanischen Sichtweise in puncto Sicherheit nicht so genau. Das sorgt selbstverständlich für jede Menge Aufsehen. Man sollte eben nicht alles mit JA ankreuzen. Doch die Weltstadt Campobasso ist groß und seine Arme reichen selbst bis zur NYPD. Das ganze gipfelt gegen Ende sogar in einer Zusammenkunft mit Robert de Niro. Wahnsinn! Fazit: Schöne Story, liest sich schnell und doch nicht oberflächlich. Für Italienkenner eine Bestätigung, für Nichtkenner ein kleiner Trip ins unbekannte Chaos.
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am 25. Januar 2007
Dieses Buch ist Balsam für den Hobby-Linguisten, Globetrotter, Italo-Americano-Freak, Robert-de-Niro-Fan. Wenn man sich, wie meiner einer, interessiert für all diese Dinge, die da wären:

- Sprachen

- Reisen

- New York City

- Italien

- Robert de Niro

dann bietet dieses Buch einfach alles, was man braucht. Italienische Ausdrücke mischen sich mit rheinländischem Dialekt; New York in ein paar Tagen wird detailliert vom Autor beschrieben, so daß man sich im Geiste selbst wieder in dieser Stadt aller Städte wiederfindet; das Thema Reisen wird auch bei dem jährlichen Familienurlaub in Italien nochmals aufgefriffen.

Absolut positiv überrascht war ich, als Robert de Niro ins Spiel kam. Als Bewunderer dieses großen Schauspielers kann ich nur sagen, es ist sehr treffend, wie er hier von Jan Weiler beschrieben wird.

Es hat riesigen Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Es war leider viel zu schnell zu Ende.
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TOP 500 REZENSENTam 22. Februar 2007
"Um Gotttes Willen" denkt da jeder, der Antonio aus "Maria, ihm schmeckt's nicht" kennt und wird nicht enttäuscht.

Antonio macht sich Amerika wieder auf seine ganz spezielle Art zu eigen und der arme Schwiegersohn muss alles ertragen und ihn vor Einwanderungsbehörde, Polizei und sich selbst schützen. Sehr humorvoll, sehr plastisch auch die Beschreibung New Yorks, immer mit einem leicht genervten Augenzwinkern, aber nie ohne ganz viel Zuneigung für den verrückten Schwiegervater erzählt. Lesenswert für jeden, der Antonio und seine Sippschaft mag. Nicht zu vergessen Jan Weilers ganz eigener Schreibstil, der so flüssig und witzig ist, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen mag.

Ich hoffe, wir lesen in Zukiunft noch mehr von ihm!
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...und macht dieses Mal nicht nur die deutsche Provinz, sondern auch New York unsicher!
Nachdem Jan Weilers Erstling "Maria, ihm schmeckt's nicht" zu einem Riesenerfolg geworden war, ließ der Folgeband nicht lange auf sich warten - und er ist ähnlich (witzig-unterhaltsam) geraten wie der Erstling.
Wieder geht es um die Abenteuer des italienischen Gastarbeiters Antonio Marcipane, der in Deutschland ein Eckreihenhaus, eine deutsche Frau und 2 Töchter (mit deutschen Ehemännern) besitzt. Aber: Antonio hat von nun an sehr viel Zeit, denn er geht in Rente (köstlichst:die Verabschiedung). Die Zeit verbringt er u.a. damit, siche einen lange gehegten Wunsch zu erfüllen und nach New York zu fliegen. Und natürlich ist der Ich-Erzähler als "trouble-shooter" wieder mit dabei - und zusammen mit einem Freund Antonios erleben sie die unmöglichsten Geschichten.
Jan Weiler hat wieder ein sehr komisches, wirklich unterhaltsames Buch geschrieben, dem man den Tiefgang kaum anmerkt. Und das ist doch gut für eine Sommerlektüre, oder?
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am 1. November 2006
Von dem ersten Buch "maria, ihm schmeckts nicht", hörte ich bloß im Fernsehen und war schon sehr begeistert. Deswegen musste ich auch die Fortsetzung lesen.

Der schöne trockene Humor und der gute flüssige Schreibstil, machen diese zweite Buch sehr lesenswert. Man kann sich einwandfrei in die Situation des Autors hinein versetzen und fühlt und leidet mit ihm.

Man muss das erste Buch nicht gelesen haben um das Zweite zu verstehen. Ich finde diese Fortsetzung besonders gelungen, weil auch hier viele Passagen waren, ane denen ich richtig herzhaft lachen musste - meiner Meinung sogar noch mehr als beim Ersten.

Also jeder der auf trockenen Humor und Schlagfertigkeit steht, sollte dieses Buch gelesen haben - egal ob man was mit Italien verbindet oder nicht.

Falls es eine dritten Teil geben sollte, würde ich ihn mir sofort zulegen.
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am 8. Oktober 2006
Mit Fortsetzungsromanen ist das so eine Sache - meistens können sie den hohen Ansprüchen, die der Leser des ersten Werkes an sie stellt, nicht genügen. Bei Jan Weilers wunderbaren Geschichten über Antonio ist das nicht anders. Der Überaschungseffekt fehlt ebenso wie das im ersten Teil bestechende "pars pro toto" einer italienischen Einwanderergeschichte. Dennoch ist auch "Antonio im Wunderland" ein empfehlenswertes Buch: Witzig, liebenswert und unterhaltsam.
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