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am 22. Juni 2006
LIEBESWUT von Fernanda Eberstadt ist für mich ein absoluter Ausnahmeroman ! Selten erging es mir beim Lesen eines Buches so, wie bei ihrer Geschichte über die Liebe, wobei ich am liebsten auf spätestens jeder zweiten Seite einen Satz mit dem Textmarker angestrichen hätte, mir abgeschrieben und gerahmt an die Wand hängen würde ! Ich habe das sehr intelligent geschriebene Buch, als literarischen Hochgenuss empfunden ! Es handelt von Gwen und Gideon, die beide in New York (das Buch ist unter anderem auch eine liebevolle Zeichnung von dieser Weltstadt !) leben, sich kennen und lieben lernen. Trotz ihrer religiösen, sozialen, kulturellen Unterschiede, ihrer gänzlich gegensätzlichen Weltanschauung, entbrennt zwischen den beiden eine mitreißende, glühende Liebesbeziehung - bis Gwen, die Karrierefrau aus der New Yorker Oberschicht, schwanger wird. Eine Liebe die einen grausamen, langsamen Tod des Alltags, des Egoismus, der nicht vorhandenen Nachsicht stirbt. Dabei beschreibt Fernanda Eberstadt die Gefühle der beiden Hauptfiguren derartig ehrlich, tiefgreifend, in einer wunderschönen Sprache, das es mich richtig im Herzen berührt hat. Das ganze Leid, diese große Liebe ! Auch die Beziehung und die Gefühle aus grenzenloser Zuneigung, bedingsloser Liebe, Überforderung und Niedergeschlagenheit, die Gwen gegenüber ihrer kleinen Tochter Bella empfindet, rührt zutiefst an, ist sehr feingezeichnet und wunderschön, wie ein Porträt beschrieben ! Ich denke, dass ich hier nichts verrate, wenn ich den letzten Satz des Buches schreibe, der schon viel über die Sprache und ergriffenheit dieses wundervollen Romans aussagt: "Aber brichst du den Menschen, den du liebst, ist alles, was dir bleibt, dein eigener ausgedörrter Wille und ein Bett aus steinigem Boden, durch das niemand mehr wieder seinen Pflug ziehen wird."
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am 21. Juli 2006
wunderbar genau, liebevoll beobachtet, respektvoll, ohne zu werten und mit einer wirklich einzigartigen sprachkunst schildert eberstadt, wie diese beiden liebenden so sehr sie selbst sind, das sie einfach nicht miteinander glücklich werden können - und sich statt dessen aus eitler (?) respektlosigkeit vernichten.

(musste sehr an lovenbergs "verliebe dich oft,..." denken - große liebe ist nicht die beste basis für eine glückliche ehe... )

man möchte das buch schütteln und den beiden zurufen, halt! stopp! vorsicht! - aber die zwei können, wie wir alle, eben nicht aus ihrer haut... grandioses, nachdenkliches buch, das mich tief getroffen hat.
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am 7. Mai 2011
So heißt es schon auf dem Klappentext und so weiß der Leser, dass nicht ganz leichte Kost auf ihn zukommt.
Gwen und Gideon sind Anfang 30 als sie sich im tiefsten Sibirien kennenlernen, obwohl sie beide in New York leben. Und ihr Leben könnte nicht unterschiedlicher sein: Gideon tingelt als mittelloser Puppenspieler durch die Welt und Gwen arbeitet als Tochter eines wohlhabenden Mannes bei einer Organisation, die sich um die Belange Russlands kümmert und lebt in einer riesigen Uptown Eigentumswohnung.
Aber gerade ihre Unterschiedlichkeit macht ihre große Anziehung aufeinander aus. Jeweils die Andersartigkeit und Fremdheit des anderen löst ein nicht stillbares sexuelles Verlangen aus und so werden beide ein Paar. Alles verändert sich als Gwen ungewollt schwanger wird, sie heiraten und Eltern einer kleinen Tochter werden, die sie abgöttisch lieben. Als nämlich nicht mehr sie beide die wichtigsten Menschen füreinander sind, sondern dieses Baby alle Aufmerksamkeit fordert, die sexuelle Anziehung verfliegt und nichts mehr da ist, das sie verbindet außer ihr Kind. Nach und nach entfremden sich beide, denn all ihre Unterschiede, die zuvor noch zu Prickeln gesorgt haben, kommen zutage. Gideon verdient kein Geld dazu, kämpft einen hoffnungslosen Kampf, um sein Puppentheater zu retten und so ist Gwen quasi Alleinverdienerin. Nur Bella, die kleine Tochter, verbindet beide. Und so verleben sie gemeinsame 3 Jahre bis am Ende nichts mehr von ihrer großen Liebe übrigbleibt. Und zwar gar nichts.
Es ist ein sehr verstörender Roman, über den man nach Beendigung noch lange nachdenken muss.
Das Buch spielt in den 90er Jahren und ist in kurzen Kapiteln erzählt, die immer wieder die Erzählweise wechseln. Es ist literarisch toll erzählt und alle Leser von "Zwei an einem Tag" werden es sehr gerne lesen.
Ein wunderbares verstörend hoffnungsloses Buch über das Verschwinden von Liebe.
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am 8. August 2007
Tolles Buch in welchem man die Beziehung der beiden Hauptpersonen vom Kennenlernen bis zum Scheitern der Beziehung nachvollziehen kann. Mal aus der Sicht des einen und mal aus der Sicht des anderen geschrieben. Manchmal etwas langamtig (Beschreibungen der politischen Situation in Russland, oder Abhandlungen über Theater und Puppentheater), aber trotzdem gut zu lesen. Am berührensten fand ich die Beschreibung der Beziehung von Gwen zu ihrer Tochter. Den Zwiepalt zwischen der Liebe zu ihr und dem Wunsch ihr eigenes, selbstständiges Leben nicht aufzugeben. Kein Buch mit einem Happy End. Hab beim Lesen geweint und das Buch hat mich auch nachdenklich gemacht.
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am 30. November 2011
Dieser Roman ist schlichtweg das beste was ich je gelesen habe. Ich bin sehr dankbar für dieses Buch. So wunderbar ehrlich und erschütternd. Man kann es nicht weglegen, man ist regelrecht gefesselt und selbst hin- und hergerissen. Wochen später hat mich die Thematik noch beschäftigt und fasziniert. Ich musste mir ständig einreden "es ist nur ein Buch"!
Wunderbar intelligente Sprache.
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am 15. Juli 2005
In "Liebeswut" von Fernanda Eberstadt geht es um die Gegensätze zwischen Männer und Frauen aber auch um reich und arm. Die Karrierefrau Gwen lebt in der reichen Upper West Side und kommt aus einer reichen Familie. Ihr Freund Gideon, der Puppenspieler ist, lebt auf Sozialniveau in der Lower East Side und schlägt sich durchs Leben. Zwischen den beiden stimmt solange die Chemie bis Gwen ein Kind bekommt und der Alltag über beide hineinbricht. Das Buch schildert gut die heutige (westliche) Gesellschaft und behandelt Themen wie Geld, Beziehungen und die Unterschiede zwischen Reichtum und Armut. Der Roman regt zum Nachdenken an und ist zum Schmökern hervorragend geeignet!Sehr empfehlenswert!
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am 27. Juli 2016
Ich kann mich den ganzen 1ern nur anschließen. Sehr langatmig geschrieben. Es wurde seitenweise Text produziert, der einfach nix aussagt, die Geschichte geht nicht weiter. Oft ist es sogar so, dass man komplett den Faden verliert, weil man nur darauf wartet, dass jetzt endlich wieder was interessantes passiert. Unzählige Fremdwörter, die der Kindle auch nicht kennt, erschweren die Angelegenheit zusätzlich. Normalerweise gebe ich jedem Buch, jeder Geschichte ein Chance und ich versuche mich durchzukämpfen. Bei diesen 688 Seiten werde ich den Kampf verlieren. Ich breche jetzt ab. Leider können solche Bücher nicht zurückgegeben werden ...
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Dieser 700 seitenstarke Roman hat mich tief berührt, wie es schon lange keiner mehr geschafft hat. Hier findet man absolut ehrlich gezeichnete Charaktere und eine realistische Story. Man erfährt, wie schnell pure Leidenschaft und großartige Liebe in Wut und Gleichgültigkeit umschlagen kann. Ich wäre am liebsten in das Geschehen gehüpft und hätte die Liebenden wachgerüttelt und ihnen die Augen geöffnet. Schade, wenn eine Ehe so endet...Das Ende ist dann noch mal ein richtiger Schock und stimmt sehr nachdenklich.
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am 10. Februar 2008
Habe mich von allen guten Rezensionen verleiten lassen, dieses Buch zu erwerben. Nach gequälten 150 Seiten musste ich es abbrechen, inhaltlich viel zu langatmig und Dialoge wie "In drei Tagen werden wir uns wieder so richtig ineinander vergraben [...] ich werde in deinem Bauch leben und sterben. Meine Einzige. Meine Wunderbare" und Befindlichkeitsbeschreibungen á la "wie ihre Muschi dahinschmolz, wenn er in sie eindrang, wie das weiche Innere einer Mousse au Chocolat" waren mir persönlich zu kitschig und für mich unerträglich.
Von mir gibts 1 Stern, und das ist meiner Meinung nach noch eher überbewertet.
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am 7. Oktober 2010
... die ich seit langer Zeit gelesen habe. Sehr fesselnd, sehr eindrucksvoll, gute Sprache. Ein packendes Buch bis zur letzten Seite.
5 Sterne!
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