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am 20. Juli 2017
Ich lese die Bücher um den Helden Geron Rath mit Begeisterung. Da immer viel Geschichte erzählt wird, die Zeit vor dem 2. Weltkrieg. Berlin wird gut beschrieben mit seinen Vernügungspalästen und überhaupt das Leben in Berlin zu dieser Zeit.

Gereon Rath selbst hat nach wie vor seine ganz privaten Probleme. Die Akte Vaterland hat verschiedene Handlungsstränge, die Stück für Stück zusammengefügt werden, bis das letzte Puzzleteil gesetzt wird. Wer die anderen Bücher um Geron Rath gerne gelesen hat, wird auch diesen Band lesen wollen. Und sei es nur um zu wissen, was das Privatleben von Gereon Rath macht....
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am 10. Mai 2017
Aber keine weiterhin äußerst lesenswert. Während die Figur des Kommissars etwas auf der Stelle tritt, werden die zeitgeschichtlichen Zusammenhänge sehr gut dargestellt. Die Absetzung der Polizeispitze durch Schleicher z.B. Auch die Unterschiede zwischen der masurischen Provinz und Berlin. Die story, naja, etwas übertrieben. Und leider ist mir der bislang von politischer Abstinenz charaktisierte Kommissar langsam etwas zu "gut". Mal schauen wie es im 5. Fall 1933 weitergeht.
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am 1. November 2017
und spannend! Die Figuren sind sehr gut beschrieben. Frl. Ritter hat ja jetzt auch ein (sehr hübsches) Gesicht. Die Geschichte ist zugegebenermaßen nicht sehr glaubwürdig, aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Toll fand ich die Schilderung von Land und Leuten in den Masuren (die Gegend kennt man ja im Gegensatz zu Berlin nicht wirklich).
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am 18. Februar 2014
Wie bereits im Leseeindruck möchte ich nochmal betonen ich lese eigentlich gar keine Krimis. ABER nun da dies mein erster Volker Kutscher war und es jawohl schon 3 gibt wird sich das ändern. Der Schreibstil hat mich überzeugt das Berlin der 30er wurde lebendig vor meinen Augen auch die alte Heimat meiner Oma konnte ich wieder erkennen. Zum Buch:
Der Komissar Gereon Rath ist ein nicht ganz glatter aber äußerst sympathischer Mann er hat seine eigene Art zu ermitteln und die verläuft nicht immer wie es das Lehrbuch will. Ausserdem hat er auch privat so manches am köcheln und ist so oftmals etwas hin und hergeissen zwischen privaten und Beruflichen was die ganze Sache stellenweise doch recht amüsant macht. Der Mordfall einer Leiche die vermutlich im Lastenaufzug eines schicken Ballhauses ertrunken ist gibt Rätsel auf das wird auch nicht besser als dann noch zwei an unmöglichen stellen "Ertrunkene" folgen auch das alle drei eine Injektion im die Halsvene bekamen scheint mysteriös. Die Verlobte Raths und Komissaranwärterin Charlotte Ritter soll verdeckt ermitteln und bekommt den harten Alltag in einer Männerdomäne zu spüren. Gereon Rath ermittelt den Fall derweil in Masuren weiter und auch im wird so mancher Stein vor die Füße gerollt.... so mehr wird nicht verraten! Unbedingt selber lesen ich werde nun die anderen Bücher von Volker Kutscher lesen und die Welt hat einen Krimifan mehr! Das ich die Vorgänger Bücher nicht kannte schadete im übrigen kein bisschen! Top 5*
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am 3. Oktober 2017
Eigentlich ein guter Plott. Das Berlin der frühen Dreissiger Jahre mit seinen Vergnügungstempeln, aber auch das Aufkommen des Nationalsozialismus mit seinen SA Schlägertrupps bis zur Absetzung der preußischen Polizeispitze (SPD), gut recherchiert und lebendig dargestellt. Vor allem der Schritt nach Ostpreußen, Masuren hat mir sehr gut gefallen. Nur dass der Kommissar Gereon Rath, ein unbequemer Zeitgenosse, der längst aus dem damaligen Polizeidienst entfernt worden wäre, dann für zehn Tage in der Moorkate des Kaubuk, eines Hautpverdächtigen bleibt und dann so mir nichts dir nichts wieder nach Berlin zurückzukehrt, um darauf mit einem erneuten Abstecher nach Ostpreußen, den Fall zu einem etwsas abstrusen Abschluss zu bringen, das war mir dann doch etwas zu aufgesetzt.
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TOP 500 REZENSENTam 22. März 2013
Inhalt:
Im Berlin des Jahres 1932 wird eine Leiche im Lastenaufzug des 'Haus Vaterland' gefunden. Sonderbarerweise scheint der Mann auf den ersten Blick ertrunken zu sein, obwohl er mit dem Auto angereist ist. Bei der Obduktion wird jedoch klar, dass der Mann eine tödliche Injektion bekommen hat, dass er zwar Wasser in der Lunge hatte, daran aber nicht gestorben ist. Bald tauchen weitere Leichen auf, die auch unter diesen merkwürdigen Umständen ums Leben gekommen sind.

Auch im Privatleben von Gereon Rath bleibt es spannend, denn Charly kommt aus Paris zurück und bleibt Gereon vorerst eine Antwort auf seinen Heiratsantrag schuldig.

Mein Eindruck:
Ich habe bereits die drei Vorgänger-Romane um Gereon Rath gelesen, somit waren mir Gereon und sein Team bereits bekannt, und ich konnte mich schnell auf die Geschichte einlassen. Der Einstieg ins Buch, der den Leser in eine ländliche Gegend fernab der deutschen Hauptstadt führt, sowie die Reise Gereons nach Ostpreußen haben mir sehr gut gefallen. Egal, wo die Handlung gerade spielt, Kutscher gelingt jedes Mal eine authentische Beschreibung der Orte und Personen und das Aufbauen einer stimmungsvollen Atmosphäre.

Der Fall selbst ist spannend und fesselnd, in seiner Komplexität überzeugend und voller Überraschungen.

Mein Resümee:
'Die Akte Vaterland' ist perfekt dafür geeignet, in die 1930er Jahre einzutauchen, Berlin vor der Machtergreifung Hitlers zu erleben und nebenbei auch noch spannende Ermittlungen zu verfolgen.

Da mir die gesamte Reihe um Gereon Rath sehr gut gefällt, würde ich eine Lektüre in der richtigen Reihenfolge ('Der nasse Fisch' - 'Der stumme Tod' - 'Goldstein' - 'Die Akte Vaterland') empfehlen, obwohl es sich jeweils um abgeschlossene Fälle handelt.
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am 9. Januar 2014
Gereon Rath ermittelt wieder, und dieses Mal nicht nur in Berlin sondern auch in Ostpreußen. Die Polizei findet eine Leiche, die auf außergewöhnliche Art und Weise gestorben ist. Im „Haus Vaterland“, dem Vergnügungstempel am Potsdamer Platz in den 30er Jahren, wurde der Mann im Fahrstuhl zunächst mit einem seltenen Gift betäubt und dann ertränkt. Schnell zeichnet sich ab, dass es sich hier um einen Serientäter handelt. Gereon Rath und seine Kollegen vermuten die Hintergründe im Alkoholschmuggel und der Kommissar reist nach Ostpreußen, um im Umfeld der Firma „Mathée Luisenbrand“ und des Chefs Wengler zu ermitteln.
Der neuste Krimi von Volker Kutscher ist spannend und mitreißend wie schon die Vorgänger. Endlich spielt auch Charly Ritter eine größere Rolle, da sie ihre Ausbildung abgeschlossen hat und als Kommissaranwärterin in der Burg am Alexanderplatz arbeitet. Eigentlich ist sie der Inspektion G zugeteilt, wo alle Frauen arbeiten, doch für den aktuellen Fall wird sie an die Mordinspektion ausgeliehen. Wieder einmal kommt es zu Reibereien mit Gereons lockerer Art und seiner Unzuverlässigkeit. All dies geschieht vor dem Hintergrund der politischen Entwicklungen Anfang der 30er Jahre, die vor der Polizei nicht Halt machen. Die mörderischen Kämpfe zwischen Sozialisten und SS-Truppen verstärken sich und auch die Führungsebene des Polizeipräsidiums wird geradezu weggeputscht. All dies beeinflusst die Arbeit von Gereon und Charly jedoch noch wenig, da ihr Fall wenig politischen Bezüge hat. Ein großes Thema ist auch die Teilung Deutschlands durch die Entstehung des Staates Polen und die Abgrenzung Ostpreußens vom Deutschen Reich. Die ausgeprägte Antipolnische Stimmung und das überall präsente nationale Gedankengut schockieren Gereon Rath und behindern gleichzeitig seine Ermittlungen, da es in dem kleinen ostpreußischen Dorf keiner wagt, gegen Mitglieder von SS oder NSDAP auszusagen.
Volker Kutscher zeichnet in seinem Roman ein graues und bedrückendes Bild von den politischen Verhältnissen, die den Hintergrund bilden für Gereon Raths Mordermittlungen bilden. Das gesamte Buch ist so spannend aufgebaut und hervorragend recherchiert, das man es unmöglich aus der Hand legen kann. Ein absolutes Muss für Krimifans.
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am 4. August 2017
Ich lese viel ! mit großer Freude ... und habe hier in ca. 15 Jahren erst einmal einen Kommentar gepostet ( das betraf einen ausgesprochen schlechten Roman). Deshalb bin ich über mich selbst ein wenig verwundert .....aber diese Bücher sind mir die Zeit des Schreibens wert .
Als ich auf den ersten Roman, "der nasse Fisch" , aufmerksam gemacht wurde konnte ich mich ob der Zeit damals erst nicht wirklich "erwärmen".
Aber mit jeder Seite dieses Buches wurde ich neugieriger, gespannter ....... und ich kann , nunmehr bei dem 5. Roman dieser Serie angekommen nur schreiben : großartig, spannend und auch im Schreibstil umwerfend packend.
Großartig .. hier schreibt jemand außergewöhnlich !
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am 10. Dezember 2012
Mit "Die Akte Vaterland" legt Volker Kutscher den vierten Teil der Kriminalserie rund um den Kriminalkommissar Gereon Rath vor. Die Serie spielt im Berlin der 30er Jahre und hat mich von Anfang an gepackt. Und auch der vierte Teil hat mich nicht enttäuscht. Wenn Sie sich für das Berlin der 30er Jahre interessieren, mehr über die damalige Zeit wissen wollen, oder einfach mal alte Berlin-Fotos anschauen möchten, besuchen Sie Volker Kutschers Internetseite [...]. Sie ist höchst empfehlenswert. Auch die Interviews.

Volker Kutscher, geboren 1962, studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte und arbeitete als Tageszeitungsredakteur. Seit einigen Jahren widmet er sich ganz dem Schreiben und erhielt 2011 den Berliner Krimipreis. Er lebt heute mit seiner Familie in Köln.

Zum Buch:

Berlin im Frühjahr 1932. Ein Spirituosenlieferant wird im Vergnügungstempel "Haus Vaterland" tot im Lastenaufzug gefunden. Allem Anschein nach ist er ertrunken. Da Gereon Rath in einem anderen Fall gegen die Wand ermittelt, hat er zunächst keine große Lust, diesen Fall anzugehen. Zudem kehrt seine Charlotte aus Paris zurück und er muss mit ihr in der Mordkommission zusammenarbeiten.
Die Spuren führen über weitere Tote zu einer Serie, die ihren Anfang allem Anschein nach in Ostpreußen nahm. Gereon reist in die Masuren und beginnt dort nach den Ursachen zu suchen. Dabei macht er sich namhafte Feinde. Und als er nach Berlin zurückkehrt, erwartet ihn eine Überraschung.

Im Frühsommers 1932 toben in Berlin Straßenschlachten zwischen Nazis und Kommunisten, Reichskanzler von Papen putscht gegen die demokratische Regierung Preußens und greift tief in den Berliner Polizeiapparat ein. Das betrifft dann auch Gereon. Vor dem historisch realen Hintergrund, wie immer sehr gut von Volker Kutscher dargestellt, werden das Alltagsleben der Berliner zu dieser Zeit und auch das Leben in Ostpreußen detailliert beschrieben.

Auch in "Die Akte Vaterland" braucht man als Leser wieder Geduld. Diesmal hat der Roman zwar keine Handlungshänger, aber in meinen Augen hätte er trotzdem etwas kürzer ausfallen können. Das schmälert aber nicht den positiven Gesamteindruck. Interessant ist es wie immer, den kriminalistischen Methoden jener Zeit nachzugehen. Die Autopsien und kriminalistischen Methoden stehen ja noch am Anfang und der (historisch reale) Kriminalrat Gennat versucht, Ordnung in die kriminalistische Arbeit zu bringen.

Es sind diesmal nicht ganz so viele Erzählstränge, wie in den Romanen zuvor, was dem Buch insgesamt guttut. Auch Gereons Reise nach Ostpreußen bietet eine angenehme Abwechslung und liefert zudem tiefe Einblicke in die Geschichte Deutschlands zu jener Zeit. Aber nie fühlte ich mich belehrt, sondern immer gut unterhalten. Die verwirrende politische Stimmung dieser Zeit und die brodelnde Stadt sind gut getroffen. Das Berlin der 30er Jahre wird liebevoll beschrieben und durch aufwändig recherchierte Details lebendig.

Gereon ist ein Mensch mit Ecken und Kanten und hat sich im Laufe der Romane klar entwickelt. Mir gefällt das sehr gut. Auch die anderen Personen, wie Charlotte zum Beispiel, die diesmal einen größeren Platz eingeräumt bekommt, sind treffend charakterisiert. Und die anderen Nebencharaktere wachsen dem Leser auch von Buch zu Buch ans Herz.
Ich freue mich jedenfalls schon auf die kommenden Teile der Reihe und bin gespannt, wie sich Rath in den politischen Irrungen jener Zeit verhalten wird. Bisher hat er zwar eine Meinung, vertritt sie aber noch nicht offensichtlich. So, wie es viele Deutsche in dieser Zeit taten.

Volker Kutscher gelingt es, seine Bestsellerreihe konsequent und ohne Verluste weiterzuführen. Wenn die Romane nun vielleicht noch ein wenig kürzer und intensiver werden, gibt es von mir auch 5 Sterne. Aber eine klare Leseempfehlung ist es natürlich dennoch.
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am 5. November 2013
Dies ist der vierte Fall von Gereon Rath, den man aber problemlos lesen kann, ohne die ersten Bände zu kennen. Der aus dem Rheinland gebürtige Berliner Kriminalkommissar ist ein Querkopf und Einzelgänger. Im Endeffekt gibt ihm jedoch sein Erfolg Recht, was auch sein Vorgesetzter weiß und ihm deshalb vieles durchgehen lässt.

Rath übernimmt die Ermittlungen im Fall des auf höchst seltsame Weise ermordeten Spirituosenhändlers, der im Lastenaufzug des Hauses Vaterland - dem berühmten Berliner Vergnügungstempel am Potsdamer Platz - tot aufgefunden wurde. Als Hilfskraft wird ihm auch seine Verlobte Charly Ritter zugeordnet, die gerade ihren Dienst bei der Berliner Kripo aufgenommen hat und zu den ersten weiblichen Kriminalbeamten zählt.

Wir schreiben das Jahr 1932, die Nazis sind im Aufwind und die Weimarer Republik liegt in den letzten Zügen. Der Fall weist eine starke Verbindung nach Ostpreußen auf, wohin sich dann Gereon alleine aufmacht, während seine Kollegen die Ermittlungen in Berlin weiter vorantreiben.

Es gibt ein Geflecht mehrerer Fälle, die ineinandergreifen, und zahlreiche falsche Spuren. Besonders interessant sind die atmosphärischen Schilderungen der damaligen Zeit und das Berliner Lokalkolorit, bzw. auch die Darstellung der Spannungen, die es zwischen Ostpreußen und "richtigen" Preußen, Polen und Masuren gab. Der Kriminalfall und seine Aufklärung ist sehr komplex und langwierig, teilweise vielleicht ein Spur zu ausufernd beschrieben, aber doch nie so, dass die Spannung auf der Strecke bliebe.

Der Roman bietet sehr viel mehr als ein normaler Krimi und besticht durch die gut recherchierte zeitgeschichtliche Komponente. Einziges Haar in der Suppe ist die Sprache, die doch sehr neuzeitlich wirkt: z.B. scheint mir der Ausdruck "zeitnah" eine sehr moderne Wortschöpfung zu sein. Aber dass früher unverheiratete Frauen als "Fräulein" tituliert wurden, ist mir durch das Buch wieder ins Gedächtnis gerufen worden - eine (Un-)Sitte, die inzwischen wirklich vollkommen verschwunden ist.

Insgesamt eine lohnende und spannende Lektüre - nicht nur für Berliner!
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