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am 4. September 2015
"Dupin hatte genug von dem Geplänkel", heißt es an einer Stelle des Buches und damit schreibt Bannalec selbst im Grunde eine zutreffende Kurzkritik. Der dritte Roman um Kommissar Dupin ist der bisher schwächste der Serie. Erstmals treten geballte Nerv-Faktoren auf. Erstens: die Idee, dass Dupin es mit mehreren sehr zielstrebigen Frauen zu tun hat, ist an sich gut - aber warum muss uns Bannalec andauernd den tieferen Sinn der Dialoge zwischen den Damen erklären? Diese ständigen Erläuterungen a la "Das war eine klare Ansage" langweilen schnell. Zweitens: der ganze Roman ist von einer Dynamik unterlegt, die die Story ungut zusammenpresst. Warum eigentlich tut Bannalec seinem Kommissar und seinen Lesern das Korsett an, dass jeder Fall in maximal drei Tagen gelöst werden muss? Der Kommissar wird zu Beginn angeschossen und ermittelt dann trotzdem 48 Stunden pausenlos durch - nicht sehr glaubwürdig. Und drittens: ich bin ein großer Bretagne-Fan, aber das hier vertretene Maß an Landschaftsbeschreibungen, Märchen und Mythen und Feiern der bretonischen Eigenheiten überschreitet mehr als einmal die Grenze zum Kitsch und ist einfach zu viel des Guten. Sollten dies schon die Abnutzungserscheinungen sein, die auch bei guten Serien unweigerlich irgendwann eintreten? Bisschen früh, finde ich.
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am 7. August 2017
Im dritten Dupin-Fall geht es um Bretonisches Salz und korrupte Machenschaften, scheinbar jedenfalls.

Kommissar Dupin war froh, dem Papierkram zu entkommen und einen Ausflug ins »Weiße Land«, in die spektakulären Salzgärten auf der Guérande-Halbinsel zu machen. Er will sich dort aufgrund des Tipps von Lilou Breval, einer befreundeten Journalistin, nach mysteriösen blauen Fässern umsehen. Der Veilchenduft des Fleur de Sel liegt in der Luft, von dem die alten Salzbauern erzählen, er erzeuge bisweilen Wahnvorstellungen.
Da wird mehrfach auf Dupin geschossen und er kann nur schwer dem Kugelhagel entkommen. Gerettet wird Dupin ausgerechnet von seiner eigentlich zuständigen Kollegin, der energischen Kommissarin Rose. Mit ihr zusammen muss er den Fall aufklären, und dass wo Dupin doch am liebsten alleine ermittelt.
Wenig später ist auch Lilou Breval tot. Dupin und Rose tauchen ein in falsche Alibis, riesige Interessenskonflikte und dramatische Zerwürfnisse. Dupin kommt kaum zum Essen, erfahrene Leser wissen, was das heißt. Es ist Dupins bisher persönlichster Fall, sein eigenes Leben ist in Gefahr, eine Bekannte zählt zu den Opfern und sein Verhältnis zu Claire klärt sich.
Mehr wird nicht verraten, nur soviel: Am Ende gibt es Seezunge.
Ich habe mir übrigens ein Paket des legendären Fleur de Sel aus der Guérande bestellt.
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am 5. November 2016
Leider hat mir dieser Band -bis auf den charmanten und lehrreich-interessanten Lokalkolorit- überhaupt nicht gefallen. Zuweilen ist man schon hochgradig genervt über diesen Kommissar der dauernd nicht antwortet, sich nicht wehrt, kein Paroli bietet. Irgendwie wirkt er wie ein verhinderter Soziopath. Mir fahren Sie dort zu viel von A nach B nach C sodass man schon gar nicht mehr durchsteigt. Das Handy irgendeines Ermittlers klingelt dauernd und ich gebe zu.... die letzten Seiten habe ich nur noch quer gelesen.... Die Spannung blieb auf der Strecke.
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am 11. Februar 2016
Komissar Dupin ist frustriert, wird er erstens in den Salinen bei einer nicht in seinem Gebiet befindlichen "Recherche", die er für eine befreundete Journalistin macht, angeschossen und nachdem die Leiche dieser Journalistin gefunden wird, muss er - zweitens - auch noch mit der Kriminalkomissarin Rose, die für diesen Bezirk zuständig ist, gemeinsam ermitteln, wo er doch gewöhnt ist, nur auf sich selbst und - vielleicht noch - seine beiden Mitarbeiter und die Sekretärin Nowlenn angewiesen zu sein.
Der Fall gestaltet sich immer dichter, es gibt einen weiteren Toten, die Spannung steigt, nicht nur bei den ermittelnden Beamten, sondern auch für den Leser ...
Jean-Luc Bannalec versteht es, den Leser in eine fremde Welt eintauchen zu lassen - angesiedelt in der "finsteren" Ecke der Bretagne - und ihn unter Spannung zu setzen ... wie auch in den vorhergehenden Romanen ...
Krimi mit Tiefgang.
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am 28. August 2017
Eine sehr gut geschriebene und vor allem sehr gut recherchierte Krimi - Serie. Der Hauptcharakter ist wunderbar angelegt, die Nebenfiguren prima, die Krimisituationen spannend. Fährt man selbst in die Bretagne, kann man tatsächlich diese Bücher fast als Reiseempfehlung nehmen! Als Reiselektüre machen sie auf alle Fälle wirklich Spaß!
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am 15. September 2014
Spannend erzählt und mit dermaßen detailgetreuen Beschreibungen der Gegenden versehen, die immer wieder den Wunsch wecken, sich diese außergewöhnlichen Landschaften, in denen die Krimis spielen, einmal selbst anzusehen. Man hat förmlich das Gefühl den Wind zu spüren, die Gerüche wahrzunehmen und das Salz zu schmecken während man liest. Das ist mir schon bei den beiden ersten Bänden so ergangen. Gute und einfühlsame Personenbeschreibungen lassen einen förmlich "mitermitteln". Sollte ich jemals nach Finisterre kommen, so ist sicherlich diese Krimireihe maßgeblich daran beteiligt. Hoffe es kommen noch mehr dieser schwer aus der Hand zu legenden Bücher aus dem Westen.
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am 5. August 2014
leichter, anspruchsloser unterhaltungskrimi der wieder in der schönen bretagne spielt. diesmal kann man etwas über die welt des fleur de sel lernen und wird hernach kein anderes salz mehr essen wollen... die handlung ist spannend bis zum schluss. leider ist die übersetzung? oder der schreibstil etwas flacher geworden als bei band 1 und 2. so erscheinen die figuren blasser und das prima verhältnis des komissars zu seiner südbretonischen kollegin ist etwas reizlos, da wäre etwas mehr zschichenmenschlicher pfeffer zum salz schmackhafter gewesen...
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am 7. Januar 2018
Die Schilderungen dieses Buches und auch die der ersten beiden Bücher haben mich so in den Bann der Bretagne gezogen, dass ich nicht übel Lust hätte auch einmal dorthin zu fahren. Die Beschreibung von Land und Leuten ist famos, der Krimi spannend - was soll man mehr sagen.
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am 18. Oktober 2016
Hier geht's um Salzgewinnung ausm Atlantik. Sehr individuelles Setting für einen Krimi, bei dem das Mordmotiv eigentlich nebensächlich ist. Wie eigentlich immer bei Bannalec. Viel Landschaft, viel Lokalkolorit und viele Lokale (und Essen). Prima Abtauchen in eine andere Welt...
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am 14. August 2016
Ich bin ein Fan sowie von Jean-Luc Bannalec als auch von Kommissar Dupin. Die Beschreibung der bretonischen Landschaften ist so wirklich, dass ich gleich meine Koffer packen möchte, um sie in Natura zu erleben. Der 3. Fall von Kommissar Dupin der Salzgewinnung aus dem Meer, ist sehr interessant und spannend, ich kann das Buch nur wärmstens enpfehlen und ich werde mir bestimmt gleich den 4. Fall besorgen.
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