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Kundenrezensionen

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am 23. November 2013
Liebe Lotta,

wenn das Geburtsdatum in Deinem Buch stimmt, dann wirst Du heute vier Jahre alt!!
Dazu gratuliere ich Dir ganz herzlich und wünsche Dir alles Liebe und Gute.

Du kennst mich nicht, aber ich kenne Dich ein bisschen durch dieses wundervolle Buch, das Deine Mama über Dich geschrieben hat.
Es hat mich lange kein Buch mehr so berührt und mitgerissen! Besonders fasziniert hat mich, dass dieses Buch trotz aller Schwere Eurer Geschichte so positiv zu lesen ist. Ob es um die Ängste und Gedanken in den letzten Wochen der Schwangerschaft geht, um Deine Krankenhausaufenthalte, Deine wirklich dramatischen Anfälle oder die schrittweisen Erkenntnisse, dass Du wahrscheinlich nie das können wirst, was sich Deine Eltern erhofft hatten - Deine Mama versteht es, dies alles sehr emotional, aber trotzdem nicht mitleidsheischend oder anklagend zu beschreiben, es kommt immer noch eine Spur Humor und ihr Optimismus durch.

Bestell bitte Deiner Mama, dass mir auch ihr Schreibstil und ihre feine Art, mit Worten zu spielen, sehr gut gefallen hat. Vielleicht kannst Du sie ja überreden, noch ein weiteres Buch über Dich zu schreiben. Es würde mich sehr freuen zu erfahren, wie Euer Leben weiter geht. Und ich verspreche Dir, dass ich ab sofort alles, was meine Kinder dazu lernen, nicht mehr als so normal und selbstverständlich betrachten, sondern mich bewusster darüber freuen werde.

Ich wünsche Dir und Deiner Familie neben ganz viel Gesundheit und Lebensfreude, dass Ihr immer genug Claras, Ninas, Zoras, Kofis und Idas an Eurer Seite haben werdet und dass Dein Bruder so eine coole Socke bleibt!

Alles Gute!
33 Kommentare| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. September 2013
Ich habe beschlossen dieses Buch zu Weihnachten zu verschenken... auf Station Päd3, Profs und Therapeuten, Familienangehörige, Nachbarn, und meinen größten Feinden. Tatsache ist, wer dieses Buch liest, wird nicht an der Fußgängerampel starren, sondern der Mama zunicken und das Kind anlächeln. Sandra Roth beschreibt in diesem Buch erschreckend ähnlich, wie ich die letzten zwei Jahre mit meiner behinderten Tochter (schwere Stoffwechselstörung, Periventrikuläre Leukomalazie, sympt. West Syndrom, CVI/Zerebrale Sehstörung), erlebt habe. Der Umgang mit der Gesellschaft, wie man verschiedene Phasen der Gefühlsentwicklung durchlebt, sich anfängt abzuschotten, zwangsläufig zur radikalen Behindertenverfechterin avanciert, um dann doch irgendwann, langsam und zögerlich, mehr und mehr Verständnis für Aussenstehende zu bekommen. Die Entwicklung wird sehr schön erzählt. Auch die Umstände bzgl. Therapien/Potenziale anzapfen, Arzttermine, Kommunikation mit Ärzten, extremer Schlafmangel, Klinikaufenthalte, die ewige Suche nach geeignetem Fördermaterial... etc,etc,etc) habe ich sehr ähnlich wahrgenommen. Irgendwann wird das Bedürfnis nach Normalität erfüllt... Jede Familie definiert 'Normalsein' auf Ihre Weise. Glück?? Glücklich war ich seit dem ersten Mal, an dem ich sie in meinen Armen halten durfte und ihren süssen Atem riechen durfte. Sie hätte als Krake geformt, mit einem Auge, zur Welt kommen können. Infiziert von einer unendlichen Liebe, die nichts und niemand trüben kann. Denn das ist die Liebe, sie ist blind.
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am 10. September 2013
"Lotta Wundertüte" von Sandra Roth ist kein Roman, es ist viel mehr der Bericht einer Mutter, die im 9.Schwangerschaftsmonat erfährt, dass ihr zweites-bisher gesund geglaubtes-Kind mit schweren Einschränkungen zur Welt kommen wird. "Vena Galeni Malformation" heißt die Erkrankung ihrer Tochter, die ihr Leben und das der Menschen in ihrer Umgebung auf den Kopf stellen und in neue Formen bringen wird. Wie ist es möglich, dass trotz all der positiven Voruntersuchungen und einer der Schwangerschaft angepassten Lebensweise eine solche Erkrankung auftritt und nicht erkannt wird? Warum trifft es gerade ihre Familie?Und was wäre gewesen, wenn Sandra Roth und ihr Mann zu einem früheren Zeitpunkt erfahren hätten, dass ihr Kind Einschränkungen haben wird? Das sind die Fragen, mit denen sich die Autorin zunächst beschäftigt. Sie entscheiden sich, trotz der Möglichkeit eine "Spätabtreibung", für die Geburt ihrer Tochter, voller Hoffnung, dass sie möglicherweise ein Kind mit wenig Einschränkungen bekommen, denn die Bandbreite in der Entwicklung solcher Kinder ist breit gefächert. Im weiteren Verlauf beschreibt die Autorin dann, wo und wie ihre Umgebung auf diese Entscheidung reagiert. Außerdem steht der eigene Umgang mit anderen Menschen und mit den nicht immer erfüllten Hoffnungen im Mittelpunkt, bevor auch noch die Schwierigkeiten mit Institutionen, Behörden und Krankenkassen ein Thema werden. Obwohl auch die Familie selbst an ihre Grenzen kommt, wird die Erzählung dadurch getragen, dass die Eltern niemals ernsthaft bereut haben, Lotta in ihr Leben zu lassen."Ich weiß jetzt, was ich sagen werde, wenn wieder einer guckt und fragt:>>Was hat sie denn?<<.....>>Uns<<, werde ich sagen:>>Sie hat uns.<<"(Sandra Roth,Lotta Wundertüte, S. 259 )

Die Autorin ist Journalistin und dies ist klar zu merken in ihrem ersten Buch. Mit klarer und verständlicher Sprache beschreibt sie Sachverhalte und Erlebnisse. Dabei gelingt es ihr jedoch auch, Emotionen zu vermitteln und den Leser emotional zu binden. Häufig arbeitet sie dabei mit Fragen, mit denen sie und ihr Mann selbst sich beschäftigt haben, die sie aber auch an "die Gesellschaft" stellt. Der Leser wird so animiert, sich selbst mit diesen Fragen zu beschäftigen und bekommt so einen besonderen Zugang zu dieser Thematik. Auch Menschen, die keine Kinder bzw. keine behinderten Kinder haben, werden und sind Thema in diesem Buch und werden so direkt oder indirekt angesprochen. Insgesamt handelt es sich nicht nur um eine biographisch geprägte Erzählung, sondern auch um eine kritische Betrachtung des gesellschaftlichen Umgangs mit Menschen, die nicht der Norm entsprechen(anstarren/Mitleid bekunden) und auch um den Umgang von eher gutsituierten Eltern mit ihren "normalen" Kindern (Defizite vermuten, wo keine sind/Früh(über)fördern/ vermutete Hochbegabung). Sandra Roth bringt dabei auch die eigene Verzweiflung zum Ausdruck, versinkt jedoch nie im Selbstmitleid und setzt sich auch mit ihrem (manchmal ungerecht anmutenden) Verhalten auseinander. So gelingt es ihr eine breite Leserschaft anzusprechen und sensibler für dieses Thema zu machen.

Mich hat "Lotta Wundertüte" sehr begeistert. Ich habe mitgelitten, gezweifelt, gehofft und mich mit gefreut und Lotta ist mir während des Lesens ans Herz gewachsen. Obwohl ich (bisher) in keinster Weise ernsthaft von diesem Thema betroffen, ist es Sandra Roth gelungen mich mit Lottas Geschichte zu treffen. Auch wenn ich den gesamten Frühuntersuchungstests schon lange etwas kritisch gegenüber stand, wurde mir beim Lesen doch noch viel mehr bewußt, was dieses für die Gesellschaft und für Eltern bedeutet. Ich habe sehr viel nach gedacht und versucht mich selbst zu hinterfragen. Sandra Roth ist nur selten wirklich vorwurfsvoll, dies macht den Zugang zur Geschichte leichter und ermöglichte mir tatsächlich eine Selbstreflektion. Sehr selten fand ich jedoch, dass zu viele Fragen hintereinander gestellt wurden und an ein oder zwei Stellen fand ich die schriftstellerische Umsetzung nicht ganz geglückt. Auch beachtet werden muss natürlich, dass Lotta das Glück hatte, in eine relativ sorgenfrei lebendende Familie geboren zu werden (nicht jede Familie kann sich einen von der Krankasse abgelehnten Fahrradanhänger leisten). Aber es handelt sich hier ja nicht um eine fiktive Erzählung, sondern um die Realität und auch mit Beschreibung dieser Realität gelingt es der Autorin mich und andere Leser "Behinderte" mit anderen Augen zu sehen und sie nicht mitleidig, sondern als Bereicherung zu betrachten. Damit schafft dieses Buch es, irgendwie alle in ein Boot zu holen und dies kann nur von Vorteil für alle Beteiligten sein.

"Lotta Wundertüte" bekommt von mir aufgrund der ganz kleinen Defizite 4,5 Sterne, die natürlich auf 5 aufgerundet werden, und ich spreche eine ganz klare Leseempfehlung aus. Dieses Buch lohnt sich-für jeden!
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. August 2013
Sandra Roth schreibt hier über ihre Tochter "Lotta Wundetüte". Sie beschreibt ihr Leben als Familie, möchte aber niemanden bloßstellen und auch Privatsphäre wahren. Daher tauchen nur die Ärzte, Therapeuten usw, die zugestimmt haben, mit Namen auf. Einige Charaktere sind fiktiv, beruhen aber auf verschiedenen Personen, die es wirklich gibt. Die genannten Statistiken und Fakten zu Krankheiten, Diagnostik, Verbreitung usw sind echt. Ich finde es okay, auch zum Schutz der Kinder, die genannt werden. Der Titel bezieht sich auf den Kommentar eines Arztes, der meinte, Lotta sei eine Wundertüte. Man wisse nie, was drin ist. So kann es immer wieder zu positiven und negativen Überraschungen kommen.

Die Autorin spricht so einige Themen an, die sie am eigenen Leib erfahren musste. Wie ist es, zu erfahren, dass man ein behindertes Kind haben könnte? Wie geht man damit um, wenn es wirklich so ist? Wie bringt man es der Familie bei, was sagt man anderen Menschen? Wie ist der Alltag mit einem besonderen Kind? Was erwartet einen am nächsten Tag? Wie sorgt man dafür, dass das Geschwisterkind trotzdem möglichst normal aufwächst? Sollte man ein behindertes Kind abtreiben, wenn man es früh genug weiß? Hält eine Ehe das aus? Und wie hält man das als Mutter aus? - Diese Erfahrungen und Fragen, aber auch einfach der normale Alltag bringen Menschen an ihre Grenzen. Sandra Roth schildert einfach nur ihren "normalen Wahnsinn", den sie jeden Tag erlebt. Ich bewundere ihre Kraft und ihre Geduld. Es freut mich für sie, dass sie doch auch viele positive Erfahrungen macht und nicht nur negative. Außerdem zeigt sie, dass auch eine Portion Humor dazugehört, auch wenn es manchmal nur Galgenhumor ist. Man kann immer nur versuchen, das Beste aus dem zu machen, was man hat. Und selbst die kleinsten Kleinigkeiten können manchmal eine großen Wert haben, den ein Außenstehender vielleicht schwer nachvollziehen kann.

Die Behinderung meines Sohnes ist anders, aber wenn es um die Reaktionen der anderen geht, erkenne ich vieles wieder. Ich bin froh, dass Sandra Roth mutig genug war, ihre Erlebnisse und Gedanken in ein Buch zu bringen, und ich hoffe, sie lässt uns Leser auch später noch an Lottas Leben teilhaben, wenn es um die Schule und anderes geht. Es wäre doch schön zu wissen, wie es weitergeht mit dieser kleinen Kämpferin. Vielen Dank für dieses Buch.
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am 4. September 2013
Die anderen Rezensenten haben eigentlich schon alles Wichtige zu LOTTA WUNDERTÜTE von Sandra Roth gesagt. Auch mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite berührt wie kaum ein anderes. Ich möchte mich einfach bei der Autorin bedanken - ich nehme an, sie liest die Amazon-Rezensionen. Danke dafür, dass Sie ihre Leser an ihrem neuen, schwierigen, anstrengenden und erfüllenden Leben teilhaben lassen und dass wir Lotta durch das Buch auf eine ganz besondere Art begegnen dürfen. Danach erscheint die Welt in einem ganz anderen Licht, ich sehe meine Mitmenschen mit ganz anderen Augen. Lotta ist wirklich unglaublich! Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und Freude mit Ihrer Familie. In einigen Rezensionen steht, dass sich die Leser eine Fortsetzung wünschen - was, nachdem man dieses Buch gelesen hat, nachzuvollziehen ist. Ich würde es aber auch gut verstehen, wenn Sie das nicht möchten.
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Über Inhalt und Hintergrund dieses Buches wurde in den (aktuell) bereits 40 anderen Rezensionen ja schon ausführlich berichtet. Ich möchte daher ergänzend etwas zu dem Aspekt schreiben, der mich bei der Lektüre dieses Buches am meisten berührt hat, nämlich unsere offensichtlichen Schwierigkeiten im Umgang und mit der Akzeptanz von Menschen mit Behinderung (und deren Familien) in unserer Gesellschaft.

„Lotta Wundertüte“ beschreibt diese Probleme anschaulich, eindringlich und detailliert, jedoch ohne Pathos und ohne Druck auf die Tränendrüse. Sandra Roth macht hier ihr Privatleben und ihre Erfahrungen im Umgang mit Freunden, Ärzten, Erzieherinnen usw. öffentlich. Den dadurch entstehenden Perspektivwechsel empfand ich persönlich als sehr wertvoll. Ich denke, das Buch leistet einen wertvollen Beitrag dazu, wie es sich unbefangener, natürlicher, eben ganz einfach besser auf behinderte Menschen zu- und mit ihnen umgehen lässt.

Dennoch ist es bei weitem kein nur ernstes oder trauriges Buch. Trotz all der enormen Anstrengungen, der Unsicherheiten und Sorgen der Autorin um die Zukunft ihrer Tochter bleibt auch Raum für schöne Momente. Es wird dem Leser deutlich vor Augen geführt, wie wertvoll dieses Leben ist. Der Blick wird darauf gelenkt, was wirklich zählt und wie sehr Kinder unser Leben bereichern können – unabhängig davon, ob sie mit Einschränkungen leben müssen oder das Glück haben, unbeschwert(er) aufzuwachsen.

Als sehr angenehm empfand ich auch die Art, wie das Buch geschrieben ist. Kein reiner Tagebuchstil, keine bloße Aneinanderreihung von Ereignissen. Es liest sich absolut rund und flüssig, teilweise – so weit es die Thematik eben zulässt – sogar richtig spannend und unterhaltsam. Auch hierfür meinen Respekt an die Autorin. Man merkt, dass Sandra Roth als gelernte Journalistin „vom Fach“ ist. Sie reflektiert, hinterfragt eingefahrene Abläufe, wertet und stellt eigene Überlegungen an. Der Leser wird in all das wie selbstverständlich mit einbezogen. Man kann sich dem nicht entziehen, sondern wird aufgefordert, auch selbst Position zu beziehen und die eigene Einstellung evtl. auch neu zu überdenken.

Fazit > Ein uneingeschränkt lesenswertes Buch, zweifellos eines der Highlights 2013
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am 21. April 2014
Die Geschichte einer Familie, die um ein angenehmes Leben für ihre eingeschränkte Tochter und die Inklusion in der Gesellschaft kämpft. Die Reaktionen der Umwelt sind teilweise heftig und kaum zu fassen und doch nicht unbekannt. Das Buch liest sich in einem durch, weil man sehr gefesselt ist an diese Geschichte und gespannt, wie es weitergeht. Sehr ehrlich geschrieben, wie mir scheint. Und es zeigt auch, dass es sich trotz aller Schwierigkeiten immer lohnt zu kämpfen. Und wie wichtig ein ehrlicher Familienzusammenhalt ist. Und das man trotz Einschränkungen immer versuchen sollte, an einem "normalen" Leben festzuhalten, "nur" eben auf die Situation zugeschnitten. Aufgeben ist keine Option.

Ich hatte die Autorin in der Sendung "Beckmann" gesehen und sehr gebannt zugehört, was sie zu sagen hatte. Sie hat sehr gut gesprochen und so war ich neugierig auf das Buch. Es hat sich gelohnt und wird in meinem Bücherregal wohnen bleiben!
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am 25. Februar 2014
Dieses Buch ist einfach wunderbar und so schön und treffend geschrieben. Ich habe selber eine behinderte Tochter ,und mich in diesem Buch ständig wiedergefunden. Auch die Ärzte ,Therapeuten, die Schwestern,Kliniken.....Es war als liefe nochmal ein Teil unseres Lebens vor mir ab. Frau Roth hat seht treffende Worte auch für die Umwelt gefunden. Worte,die die Seele von uns Müttern ,Vätern,Eltern (die ja auch keine "Bedienungsanleitung" bei der Geburt vom lieben Gott mitbekommen haben) streicheln. Auch die Anmerkung das es 3 Sorten von Mitmenschen gibt,ja das kann ich nur bestätigen.Ich werde dieses Buch noch sehr sehr oft kaufen und weiterverschenken,denn treffender als in diesem Buch kann man niemand sensibilisieren. Ich traf neulich Bekannte,die spät nochmal Nachwuchs bekommen haben und da viel auch der Satz "Gott sei Dank ist alles gut und er ist gesund" Im selben Moment wurde meinen Bekannten bewusst was sie da gesagt haben. Mir fiel dazu wirklich nur ganz spontan ein "Nein,nicht hauptsache gesund,sondern hauptsache geliebt"
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am 11. Mai 2015
Sandra Roth schreibt offen, ehrlich, humorvoll und eingänglich. Es liest sich leicht und regt zum Weinen und Lachen an. Mich beeindruckt die Offenheit der eigenen Gefühle vom ersten Schock über die Trauerbewältigung, das die Erwartungen, die mit der Geburt eines Kindes einhergehen nicht erfüllt werden, bis hin zu der abseluten Annahme dieses Kindes. Eine Hilfe für alle Eltern, nicht nur für Eltern mit behinderten Kindern. Lotta Wundrtüte - ein hervorragender Titel, der erfüllt was er verspricht.
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am 24. November 2013
Ich habe dieses Buch gekauft, weil wir uns am Anfang einer ähnlichen Situation befinden. Frau Roth beschreibt die Anfangszeit sehr eindrücklich, den Schock, die Angst, die Wut, aber auch die große Liebe zum Kind, die alles aufwiegt. Ich konnte das Buch nur in Abschnitten lesen, weil es so intensiv geschrieben ist und man so mitleidet und sich mitfreut (am Anfang aber eher mitleidet). Das Buch hat mir sehr viel Mut gemacht, unsere eigene Situation anzunehmen und einen Weg aufgezeigt, wie es gehen kann, auch wenn einen noch viele Steine auf dem Weg erwarten. Vielen Dank dafür!

Auch wenn ich nicht betroffen wäre, ist das Buch sehr gut geschrieben und fesselnd (ich lese viel). Das Thema ist lesenswert und jeder sollte sich damit beschäftigen - auch wenn es "reinhaut". Ganz klare Empfehlung.
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