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Breaking News
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:26,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 23. November 2016
Ich habe das Buch für den Kindle gekauft. Ich habe begonnen es zu lesen und dann bestimmt ein halbes Jahr weggelegt. Dann habe ich mich geärgert und mich durchgekämpft. Ich muss sagen, dass ich ganz selten einen Roman gelesen habe, wo ich danach froh war, es geschafft zu haben. Die Schwachpunkte sind ja in anderen Rezensionen bereits ausführlich geklärt worden. Für mich die größten Schwachpunkte:

1) Die Sprache - vermutlich um die "Rotzigkeit" des Protagonisten zu unterstützen fällt Schätzing in einen abgehackten Sprachstil, der in weiten Teilen ohne Nebensätze, oft sogar ohne Verben auskommt. Was damit bezweckt werden soll - man weiß es nicht.
2) Trotz dieser kurzen Hauptsatzaneinanderreihung: Der Roman zieht sich unheimlich in die Länge!
3) Die Fakten hätte man bereits spannend genug aufbereiten können - warum noch eine fiktive Verschwörungs-/Attentatsgeschickte dazustricken?

Andererseits: Es wurden mir einige interessante Fakten über die ganzen Nahost-Konflikte vermittelt, aber die hätte man auch kürzer aufbereiten können. Die Fahrt, die das Buch im letzten Viertel aufnimmt hätte ich mir über die ganze Strecke gewünscht.
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am 30. September 2016
Man merkt den Wunsch, in diesem Buch den Nahost-Konflikt in seiner ganzen Komplexität und Vielschichtigkeit aufzuarbeiten und dabei fair zu bleiben - und dies gelingt auch: Sehr gut recherchiert und deswegen auch lehrreich! Allerdings bleibt die Story deswegen etwas auf der Strecke: im Bemühen, wirklich alles unterzubringen, sind z.B. viele Dialoge der Hauptpersonen eigentlich nichts anderes als etwas arg gewollte Wissensvermittlung. Den speziellen Schreibstil von Frank Schätzing (z.B. viele knappe "Teaser-Sätze" und WORTE IN VERSALIEN um Spannung aufzubauen oder den Leser auf die falsche Fährte zu locken) muss man mögen, aber das ist Geschmackssache und wird hier nicht bewertet.
Insgesamt also ein vor allem am Ende sehr spannendes, aber eben über weite Strecken auch etwas überambitioniertes und mit geschichtlichen Details überfrachtetes Buch. Wer sehen will, wie komplexe Geschichte und Roman meisterhaft verbunden werden können, möge z.B. Salman Rushdies "Mitternachtskinder" lesen.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 3. Februar 2015
Anfang des letzten Jahrhunderts begannen die jüdischen Einwanderer in dem damaligen britischen Protektorat unter Entbehrungen die ersten Siedlungen aufzubauen. Erzählt wird die Geschichte der Familien Kahn und Scheinermann, deren Sohn Ariel seinen Nachnamen in Sharon ändert und später Ministerpräsident des Staates Israel wird.
In der Gegenwart: Nach einem Desaster während eines Einsatzes in Afghanistan jagt der ehemals gefeierte, nun abgehalfterte Journalist Tom Hagen erbärmlichen Storys im Nahen Osten hinterher.
Da erhält er in Jerusalem die Chance, an geheime Akten heranzukommen und gelangt unversehens ins Visier mehrere israelischer Geheimorganisationen.

Frank Schätzing

Der ehemalige Werbefachmann Frank Schätzing schrieb mittelprächige Lokalkrimis bis er 2005 mit dem Buch “Der Schwarm” die Bestsellerlisten erstürmte. Seitdem gilt er als einer der erfolgsreichsten deutschen Schriftsteller.

Meine Meinung

Schätzing scheint über Wochen hinweg etlichen (danach entnervten) Auslandkorrespondenten auf Schritt und Tritt gefolgt zu sein; vielleicht überlässt er aber auch inzwischen seine Recherchen einem mehrköpfigen Team aus willfährigen Assistenten.
Aber der Aufwand hat sich gelohnt, denn der Autor liefert hier eine exquisit recherchierte Arbeit ab. Die 2 Erzählstränge hat er gut im Griff und führt sie erst im letzten Drittel zusammen. Er versucht dabei, im Nahost-Konflikt eine einigermaßen neutrale Haltung einzunehmen, äußerst sich weder allzu pro-zionistisch, noch allzu pro-muslimisch (oder pro-palästinsisch). Als einziger scheint hier Ariel Sharon schlecht wegzukommen, den er aber wieder privat als netten Kumpel darstellt.
Dieser menschliche Faktor zieht sich durch das ganze Buch, der Familienzusammenhalt wird bedingungslos groß geschrieben.
Der Wille, mit Gewalt etwas zu erreichen, aber auch.
Leider ergeht sich Schätzing in ellenlangen geschwafelten Monologen, in denen er das Wohl und Wehe der Journaille, des Landes Israels, des Nahost-Konfliktes, der Welt und den ganzen Rest breittritt. Man hätte das Buch von über 900 Seiten auf 500 kürzen können, ohne das jemanden etwas aufgefallen wäre.
Der Titel ‘Breaking News’ bedeutet ja soviel wie Kurzmeldung, Eilmeldung. Die Perversität des Sensations-Journalismus wird hier meines Erachtens viel zu wenig angeprangert.

Breaking News als Hörbuch

Ich habe mir Breaking News als Hörbuch angehört, was bedeutet, dass ich während 35 Stunden keinen nennenswerten Kontakt mehr zu Außenwelt gehabt habe. Nicht jedes Material eignet sich unumwunden dazu, vorgelesen zu werden. In diesem Fall ist es von Vorteil, wenn man die Eckdaten des Nahost-Konflikts einigermaßen kennt oder schnell nachliest, denn der Stoff ist recht komplex, die Hintergründe vielschichtig.
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am 30. Dezember 2015
Das Buch behandelt die israelische Entwicklung von der englischen Schutzmacht zum eigenen Staat und hangelt sich dabei an persönlichen Schicksalen realer Persönlichkeiten durch die Zeit. Begleitet wird dieses durch das Schicksal des Krisenreporters Tom Hagen, der sich in eine mörderische Verfolgungsjagd verwickeln läßt. Das Buch reift mit der Zahl der gelesenen Seiten und entwickelt dabei einen dramatischen Spannungsbogen, der einen kaum mehr losläßt=).
Nach anfänglichen Bedenken beim Lesen der Eingangsszenen, die alte Erinnerungen an meine ISAF-Zeiten wiederaufkommen ließen, entschloss ich mich zum Durchhalten - und habe es nicht bereut! Hochinteressante Informationen zu Israel in eine spannende Geschichte verpackt: Uneingeschränkte Empfehlung!!!
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am 29. Januar 2015
Ich war bisher ausgesprochener Fan der Bücher von Frank Schätzing. Dieses Mal bin ich ziemlich enttäuscht. Die eigentliche Geschichte wird hier fast zur Nebensache. Die Idee, meine Geschichtskenntnisse aufzufrischen, fand ich zuerst gar nicht so schlecht. Ich weiß ja, dass die gute Recherche eine besondere Stärke von Frank Schätzing ist. Leider führten die ständigen Zeitsprünge dazu, dass ich am Ende den Überblick einigermaßen verloren hatte, obwohl ich das Buch am Stück in 3 Tagen gelesen habe. Es bleibt ein etwas chaotischer Eindruck und die Story hat mich auch nicht vom Hocker gerissen.
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am 23. März 2017
Enorm spannende und fesselnde Geschichte. Interessanter niemals langweiliger Schreibstil. Bewundere den Autor sehr dafür, ein solch starkes Buch schreiben zu können! Trotz dramatischer / brisanter Themen und Schauplätze echter Lesegenuss von Anfang bis Ende. Happyend? Würde sagen - ja.
Natürlich regt das Buch auch zum Nachdenken an, da sich am kleinen Land Israel mit seiner einzigartigen Historie nun einmal "die Geister scheiden".
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am 29. August 2016
Die Kombination von Roman (Thriller) und Geschichte ist schlichtweg genial. Schätzing verwebt Familiengeschichten mit der Geschichte Israels und verpackt diese in einen Thriller der Superlative. Die Stimmen des Erzählerpaares dringen einem ins Ohr, dass man das Abspielgerät einfach nicht mehr stoppen und die 3 CD am liebsten am Stück hören möchte.
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am 15. November 2016
Wirklich gute Story. Auch sehr spannend. Davor habe ich den Schwarm gelesen und musste mich aber diesmal auf etwas völlig nicht-wissenschaftlliches einlassen, anfangs gar nicht so einfach vor allem da es sehr in die politische Richtung läuft aber dann natürlich sehr spannend wird durch diverse Geheimdienste, Verfolgung und Agenten! Ich finds super!
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am 3. August 2014
Das Buch beginnt spannend, wechselt dann aber sehr abrupt die Protagonisten, Standort und selbst die Zeit: Die Entwicklung wird beschrieben, die zum bereits beschriebenen Ereignis geführt hat. Es wird fast ein Jahrhundert zurückgesprungen, dann geht's langsam vorwärts. Auf eine "Fortführung" des spannenden Anfangskapitels lässt lang auf sich warten.
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am 8. März 2015
Der Titel »Breaking News« klingt zunächst nach einem eindimensionalen Thriller. Wenn ich nicht wüsste, dass Frank Schätzing fesselnd und großartig schreiben kann, hätte ich das Buch vielleicht gar nicht erst gelesen. »Tod und Teufel« war sprachlich brillant und erstklassig recherchiert, »Limit«, »Lautlos« und »Der Schwarm« sind solide Thriller, »Die dunkle Seite« und »Mordshunger« sind solide Krimis.

Aber »Breaking News« ist ein sensationeller Roman, dem der Titel nicht im Entferntesten gerecht wird. En passant wird die Geschichte Israels aufgerollt und – wie schon in »Tod und Teufel« – eine unglaubliche Geschichte erzählt, die mehr als lesenswert ist. Und wer weiß: Vielleicht ist da tatsächlich etwas dran?
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