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Kundenrezensionen

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am 14. Februar 2014
Ist das Fantasy? Ist das Literatur? Ist es Kafka oder "nur" ein Märchen? Erzählung, Novelle oder Roman? Ist es vergeblich wie das Ende der Erzählung?
Jeder, der das liest, wird sich seine Meinung bilden oder u.U. auch nicht draus schlau werden.
Wie in einem Märchen, entfernt von der Wirklichkeit aber sehr nah dran, mit realistischen Figuren und schlüssigen Situationen, die logisch vorwärts führen und immer wieder stecken bleiben.
Intensiv, liebevoll, eigenbrötlerisch, verantwortungsvoll, lustvoll, stur und nachgebend, lebendig und wahrhaftig, die Gestalten befinden sich nur scheinbar in einer anderen Welt.
Ein langer Weg, ein langer Kampf und am Ende doch gescheitert - wie das Leben selbst.
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am 10. März 2016
Ich las das Buch unvoreingenommen und bekam es geschenkt. In diesem Buch steckt eine große Botschaft, die nicht von jedem erkannt wird. Das Ende stimmte mich ziemlich traurig und nachdenklich, denn neben dem Doktor hockte während der ganzen Reise ein Engelchen, was jedoch vom Leser und vom Doktor erst zum Schluss erkannt wird. Die Botschaft kann man sich beherzigen und überlegen, wie es besser ist, durchs Leben zu gehen. Ständig den Kopf voller Sorgen und Frust oder gelassen und liebevoll?
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am 8. März 2014
Unbedingt möchte Dr. Garin die Pferde wechseln um den Menschen eines Dorfes wegen einer Seuche schnellstmöglich zu Hilfe zu eilen. Trotzdem keine geeigneten Pferde da sind finden sich Helfer, aber eben solche die den hohen Ansprüchen der Reise durch schwere Schneestürme nicht gewachsen sind. Der Fahrer ist guten Willens, findet sich in der zugeschneiten Landschaft nicht zurecht und sein Fahrzeug ist eigentlich nicht tauglich dieser Reise standzuhalten. Die Reisenden kommen mal da mal dort an aber nie am wirklichen Ziel. Die Reise verläuft irgendwie nach dem Prinzip: "Und als sie das Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten sie ihre Anstrengungen.". In der schneeverwehten Landschaft mit nicht vorhersehbaren, noch nicht einmal vorstellbaren, Hindernissen scheitern die Reisenden und kommen nie an.

Wer die eine oder andere Erzählung von Gogol gelesen hat dürfte wohl zu Recht an eine Parabel denken. Eine fantastische Irrfahrt durch die maskierte Realität nach Utopia.

Ein absoluter Lesegenuss, keine Frage.
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am 20. November 2015
Habe den Autor auf einer Lesung gehört (Telluria). War fasziniert und bestellte sofort 2 Bücher von ihm. Dieses ist das - nach meinem Geschmack- litererarisch weitaus bessere - man kann es LESEN! Natürlich enthält der vorangegangene Satz eine indirekte Kritik an Sorokins zuletzt veröffentlichen Roman. Obwohl von einem Könner geschrieben und vor Esprit geradezu strotzend, war der mir letztlich zu schwerfällig, zu exzentrisch und zu verwirrend.
Dieser Roman ist ein Roman - im besten Sinne des Wortes. Ich wurde entführt - tauchte ein, in eine andere Zeit, in das russische Leben und seine Landschaft - ohne dass es auch nur eine Seite lang langweilig wurde.
In jede Hinsicht ein interessantes, unterhaltendes, spannendes Buch!
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am 7. Januar 2013
Atemberaubende Prosa. wohl eine symbolische Reise durch ein konfuses, zerfallendes Reich. Die Eliten überheblich, die einfachen Leute unorganisiert. Die Gesellschaft in ihrer staatlichen, verantwortlichen Ausprägung: inexistent. Also wird alles von Fremden übernommen, kampflos.
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am 22. Dezember 2013
Man muss schon sehr genau lesen, um zu erkennen, was Realität und was futuristisch ist, oder aus dem Reich der Märchen stammt. Solche Geschichten können eigentlich nur in den unendlichen Weiten Russlands entstehen. Ein Buch, was man sich immer wieder vornimmt - in der Hoffnung vielleicht, dass die Geschichte doch noch ein anderes Ende nimm?
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am 22. April 2013
...im wahrsten Sinne des Wortes! Eine verrückte, sehr russische Schlittenfahrt mit Hindernissen. Auch wenn man sich (wie ich) in der russischen Literatur nicht so gut auskennt, um versteckten Anspielungen erkennen und verstehen zu können, sehr lesenswert.
Meisterlich und so spannend erzählt, dass man es vor dem Ende nur schwer aus der Hand legen kann.
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am 8. Juli 2015
Verführt von den hymnischen Rezensionen auf der Rückseite dieses Buches ("phantastisches Meisterwerk, betörend schön... ."; Die Welt / "Bissig und witzig; parodistische Sprachlust" dradio.de / "von überraschender, schneeweißer Schönheit" Frankfurter Rundschau), las ich es und landete in einer Welt voller grotesker Geschöpfe, bizarrer Vorkommnisse, schrägem Humor und Albträume während der ermüdend zähen glücklosen Reise.
Der eher schlichte Stil ist durchsetzt mit witzigen Sprachschöpfungen, Kraft- und auch Vulgärausdrücken. Sicher war es schwierig, das vermutlich fehlerhafte Russisch des einfachen Fuhrmanns auf Deutsch wiederzugeben, das klingt teilweise gezwungen ("gewöllt") und stört.
"Betörend schön"? Darunter stelle ich mir etwas anderes vor, auch unter "schneeweißer Schönheit" (Frankfurter Rundschau), was immer das sein soll. Für mich eine Enttäuschung, da lese ich doch lieber Ljudmila Ulitzkaja. 2 Punkte für die überbordende Fabulierlust.
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am 6. Dezember 2015
Ich bin nicht ganz ungeübt im Dechiffrieren von parabelhaften Texten und ein bisschen Tschechow und Kafka kenne ich durchaus. Mag ja sein, dass die tieferen Schichten mir verborgen blieben, aber die Lesung hat mich bis zur Hälfte stark gelangweilt, obwohl der Sprecher alle Register zieht und sich wacker um szenische Atmosphäre bemüht. Aber bei mir kamen nur langatmige Albernheiten an, die in eine breit ausgewalzte Erotik-Szene münden - und wo soll die "Sprachmächtigkeit" stecken?
Vielleicht ist der Roman ja im zweiten Teil wirklich gut; ich werde es leider nie erfahren ...
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am 10. September 2012
lesenswerter, typisch russischer Roman - eher an Daniel Charms erinnernd. Die Bezüge zum heutigen Russland springen nicht unmittelbar ins Auge. Wenn man jedoch weiß, dass dieser Roman das heutige Russland und seine mögliche Zukunft widerspiegelt, dann werden diese Bezüge schnell offensichtlich.Der Schneesturm
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