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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
121
3,6 von 5 Sternen
Angerichtet: Roman
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 14. August 2017
Durch den Trailer des Films wurde ich neugierig auf die Geschichte dahinter. Sehr gute Geschichte, mit langsamen Spannungsaufbau, die mich dann nicht mehr losgelassen hat. Ich ahnte, wie sich diese Geschichte entwickeln wird, hofften aber, das meine Ahnung falsch ist. Eine heftige Geschichte, gut geschrieben.
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am 30. März 2017
Tolles Buch, in einer Nacht verschlungen. Einfach ein super Schreibstil. Ein spannendes Thema, das einen erstmal nicht mehr loslässt. Lieblingsbuch!
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TOP 500 REZENSENTam 22. Juni 2017
Dieses Buch ist hinterhältig. Klein und harmlos sieht es aus. Man denkt: Nett, das könnte ich mal lesen.
Und harmlos fängt es dann auch an. Vier Menschen treffen sich in einem Nobelrestaurant. Sie haben etwas zu besprechen, aber offensichtlich keine Eile damit. Ausführlich und urkomisch erzählt der Geschichtslehrer Paul Lohmann von dieser Situation, holt weit aus, beleuchtet jeden der Anwesenden gründlich nebst Schlenkern in die ein oder andere Vergangenheit.

„Meine Frau, ich sollte das nicht mehr sagen. Sie heißt Claire. Ihre Eltern haben sie Marie Claire genannt, aber irgendwann wollte sie nicht mehr wie eine Frauenzeitschrift heißen. Manchmal nenne ich sie Marie, um sie zu ärgern.“

Auch nach den ersten 100 Seiten ist hier eigentlich noch nichts passiert. Ab und an gibt es mal eine dezente Andeutung, ansonsten erzählt Paul höchst amüsant und mit einer Weitschweifigkeit, die Methode hat. Man ist kurz davor, genervt zu sein, aber dann ist es doch wieder kreuzkomisch. Paul ist gnadenlos ehrlich, beschönigt nichts, serviert es aber immer mit köstlichem Humor.
Dann geht es ans Eingemachte und da vergeht einem das Lachen ganz schnell.

Die Söhne der beiden Familien haben etwas ausgefressen und dabei geht es nicht um den berühmten Fußball in der Fensterscheibe. Eine handfeste Straftat steht im Raum. Was macht man jetzt damit?
Auch hier führt der Autor den Leser wieder gekonnt in die Irre. Häppchenweise erfährt man, was passiert ist. Zwischendurch macht man wieder Ausflüge in die Vergangenheit, die nach und nach die Protagonisten in einem ganz anderen Licht zeigen. Immer neue Aspekte kommen dazu, bis man nur noch staunt und voller Grauen auf das dicke Ende wartet.

Dieses Buch ist genial. Sehr subtil spielt hier ein Autor mit dem Leser, hält ihn hin, erstaunt, amüsiert, entsetzt und wartet dann auch noch mit einem höchst unerwarteten Ende auf.
Ich bin beeindruckt und hatte Spaß, werde aber noch eine Weile darüber nachdenken. Was hätte ich getan in dieser Situation? Keine Ahnung…
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am 4. Juli 2013
Dieses Bucht hat uns sehr gut gefallen - es war ein Buch, das völlig anders war, als viele, die wir bis jetzt gelesen haben. Ein sehr positiver Griff mit einem überraschenden Ende. Sehr empfehlenswert!
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am 3. Juni 2017
Der Roman „Angerichtet“ von Autor und Schauspieler Hermann Koch wurde mehrfach verfilmt, unter anderem 2017 unter dem Titel „The Dinner“ mit Richard Gere.

Zwei Pärchen, die Brüder Serge und Paul mit ihren Frauen, treffen sich in einem Restaurant der gehobenen Kategorie zum Essen. Serge ist erfolgreichen Politiker und denkt, er wäre etwas Besseres. Paul kann seinen Widerwillen über die Zusammenkunft kaum unterdrücken. Beide Eltern haben ein Problem. Ihre fünfzehnjährigen Söhne Rick und Michel haben etwas Folgenschweres getan.

Die Handlungskulisse Restaurant lässt den Akteuren nur begrenzten Spielraum. Witzig eingeordnet sind die Kapitelüberschriften von Aperitif bis Trinkgeld. Pauls Problem mit Serges überkandideltem Verhalten nimmt viel Raum ein. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus Sicht von Paul erzählt. Es fällt leicht, sich seiner Meinung anzuschließen. Die Frage ist, warum gehen Paul und Claire trotz Abneigung zu dem Essen. Eine Erinnerung, Paul der etwas im Zimmer seines Sohnes Michel entdeckt, gibt erste Hinweise. Worum es wirklich geht, bleibt weiter rätselhaft. Mit dem Gespräch der Vier im Restaurant plätschert die Geschichte so dahin. Es scheint klar, dass alles einer Eskalation entgegen steuert. Mit dem Einbau von Rückblicken und neuen Handlungskulissen nimmt der Roman Fahrt auf. Das Unfassbare ist kaum in Worte zu fassen. Haben die Eltern versagt? Nicht nur Serges auch Pauls Schwächen werden deutlich. Unterschiedliche Meinungen und Lösungswege treffen aufeinander. Wie weit geht Elternliebe? Das ist das zentrale Thema von „Angerichtet“. Paul und Claire entwickeln sich mehr zu Hauptfiguren als Serge und Babette. Wer hat das Ruder in der Hand? Mehr als eine Wahrheit kommt ans Licht. Als Trumpf erweist sich der Erzählstil. Dem Leser werden wichtige Infos in Puzzlestücken serviert. Auch die Kulisse Restaurant wirkt im Nachhinein passend. Das Realitätsnahe beeindruckt. Leicht zu glauben, dass alles so passiert sein könnte. Hat jeder Mensch eine dunkle Seite? Zum Ende hat die Geschichte längst eine besondere Intensität entwickelt. Auch wenn nicht alles restlos aufgeklärt wird. Die Story ist rund und schlüssig. Das Überschreiten von Grenzen schockiert.

Das Cover hat mehr Humor als der Inhalt. Der Titel wird durch den Hummer kreativ in Szene gesetzt. Gerne hätte es auch ein paar Details zum Krimiflair gegeben können. „Angerichtet“ wird anfangs unterschätzt, kann dann aber seine Leser mitreißen. Im Nachhinein eine Lektüre, die sich lohnt.
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am 16. Juni 2017
Das Ehepaar Paul und Claire wurde von Pauls snobistischem Politiker-Bruder Serge Lohman samt Gattin in ein Nobelrestaurant geladen. Dort wird nach anfänglichem Smalltalk ein schwerwiegendes Problem besprochen. Die beiden etwa 16jährigen Söhne Michel und Rick haben nämlich etwas ausgefressen. Etwas Schreckliches. Da aber bislang noch nichts davon an die Öffentlichkeit geraten ist, soll nun „in Familie“ diskutiert werden, wie mit dem Problem umzugehen ist (wohlgemerkt: die Söhne werden nicht befragt). Ob sie sich wohl einigen können?

Aus Pauls Sicht („Ich“-Perspektive), der aus Krankheitsgründen pensioniert ist, erzählt Herman Koch zu Beginn noch äußerst witzig über den gemeinsamen Abend. Außerdem mit einem Hauch an Spannung, weil der Leser von Beginn an weiß, dass etwas vorgefallen sein muss. Natürlich wird erst nach und nach aufgedeckt, worum es geht. Sehr gut kann ich mich derweil in Paul hineinversetzen, der sich (gedanklich) über die gähnende Leere auf den Nobelrestaurant-Tellern und über die Penetranz der Angestellten echauffiert. Dies ist wirklich amüsant beschrieben. Aber bereits jetzt kommt es zu kleinen Unbequemlichkeiten, als Serges Frau zu weinen beginnt. Während dieser Zeit im Restaurant begleiten wir Paul immer wieder in seine Gedankenwelt – in Erinnerungen an frühere Begebenheiten. Diese sind zumeist recht interessant, aufschlussreich und überraschend, aber zeitweise auch ein wenig lahm. Ich habe in der ersten Hälfte ein bisschen länger gebraucht, um in der Geschichte anzukommen.

Aber dann!!!! Weia… böse! Die zweite Hälfte habe ich in einem Stück verschlungen. Und ich muss sagen, sie liegt mir noch schwer im Magen ;) Wie Herman Koch hier mit verschiedenen Moralvorstellungen jongliert und dadurch Sympathien und Antipathien durcheinanderwürfelt, ist wirklich krass. Und genial! Es ist für mich teils unerträglich gewesen – wegen der Dinge, die gesagt und gedacht werden, die getan oder eben nicht getan werden. Es gibt überraschende Erkenntnisse und Wendungen. Stück für Stück kommen die wahren Charaktere zutage und lassen mich ein ums andere Mal erschaudern. Vielleicht trägt Koch hier und da ein bisschen dick auf am Ende, doch genauso funktioniert dieses Stück Gesellschaftssatire! Umrahmt wird alles von der Menü-Abfolge im Restaurant – vom schönen Schein…

Fazit: Nach einem prima Start wird der Roman etwas lahm, entwickelt sich aber ab der zweiten Hälfte zur Höchstform. Auf teils witzige, oft aber äußerst unbequeme und schonungslose Weise haut uns Herman Koch die Frage um die Ohren: wie weit würden wir gehen, um unsere Kinder zu schützen? Und uns selbst. Was ist richtig? Was könnte man nochmal durchgehen lassen? Und so weiter… Dieser Roman hat mich erschüttert und fasziniert zugleich! Und er hat mich stark ins Grübeln gebracht. Lesen!
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am 30. Juni 2017
Wie weit darf Elternliebe gehen? Was darf man tun, um seine Kinder zu beschützen? Zwei Ehepaare – zwei Brüder und ihre Frauen – haben sich zum Essen in einem Spitzenrestaurant verabredet. Sie müssen über ihre Söhne sprechen, Michel und Rick. Die beiden Fünfzehnjährigen haben etwas getan, was ihr Leben für immer ruinieren kann.

Das Buch war leider gar nicht meins. Ich fand das Thema wirklich spannend wurde aber für mich persönlich nicht wirklich gut umgesetzt.
Der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen..
Man erfährt eine Menge über das was die vier Personen im Restaurant essen und nur nebenbei was es mit ihren Kindern auf sich hat. Zwar wurde die Situation im Restaurant amüsant beschrieben auch in der Geschichte an sich gab es die ein oder andere amüsante Begebenheit.
Aber ich konnte irgendwie mit den Charakteren nicht so ganz warm werden. Irgendwie fand ich sie alle etwas unsympathisch.
Am Ende fragt man sich aber dann trotzallem wie weit man selber für seine Kinder gehen würde und ob das was die 4 Personen machen alles so seine Richtigkeit hat.

Fazit:
Nicht so wirklich spannend...
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am 12. Juni 2017
Zum Inhalt:
Zwei Ehepaare – zwei Brüder und ihre Frauen – haben sich zum Essen in einem Spitzenrestaurant verabredet. Sie müssen über ihre Söhne sprechen, Michel und Rick. Die beiden Fünfzehnjährigen haben etwas getan, was ihr Leben für immer ruinieren kann.
Meine Meinung:
Ja, das Buch ist schon insgesamt gut geschrieben aber weder die Story noch die Protagonisten haben mich begeistern können. Irgendwie plätschert die Story vor sich hin und immer erwartet man, dass endlich was großes passiert. Aber im Grunde passiert nix. Am Ende saß ich da und hab mich gefragt, was das ganze sollte. Wieso das ein Bestseller sein soll und auch noch verfilmt wird/wurde bleibt mir ein Rätsel.
Fazit:
Kann keinen Bestseller erkennen.
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am 3. Januar 2013
spannend, humorvoll, makaber, mit überraschenden Wendungen – stilistisch überzeugend – viele Überlegungen und Fakten haben mich noch sehr beschäftigt – dabei bin ich mit manchen Darstellungen durchaus nicht einverstanden – ein beeindruckendes Buch, bei dem ich mich aber nicht traue, es jedem zur Unterhaltung zu empfehlen. Einen schrägen Humor sollte der Leser mögen.
Klasse!
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am 10. Mai 2013
sehr bedenkliche Entwicklung von hoffentlich fiktiven Charakteren. Ich frage mich, was soll uns das sagen?
Ist unsere Gesellschaft schon so durch den Wind, dass das eigene EGO über allem steht und zentrale Wertmaßstäbe NICHTS mehr gelten? Und wir erregen uns über die Nichteinhaltung von Menschenrechten im Ausland?
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