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Kundenrezensionen

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am 9. Mai 2016
Das Thema ist gut, die Umsetzung fand ich nicht so gelungen. Wer dieses Buch aufschlägt, der merkt sehr schnell wer die Guten und wer die Bösen sind. Dieses Schwarz-Weiß-Denken hat mich gelangweilt. Nach all den positiven Kritiken hatte ich mir wesentlich mehr von diesem Buch versprochen.
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am 29. Oktober 2015
Der Einstieg ins Buch viel mir ein wenig schwer. Teilweise fand ich einige Akteure etwas stereotyp charakterisiert. Nachdem die Bombe jedoch explodiert, gewinnt die Geschichte zunehmend an Fahrt. Ein nicht unbedingt hervorsehbarer Plot beginnt sich zu entfallten und das Finish dürfte jeden Polit-Thriller-Fan in seinen Bann ziehen...
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am 6. April 2015
Ein sehr packender, sehr spannender und sehr realitätsnaher Politthriller.
Ich habe es in einem durchgelesen!
Der Autor hat gut recherchiert. Man erhält gute Einblicke in die Thematik.
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am 1. September 2014
Sehr differenziert wird beschrieben, wie unterschiedlich die Gefühle sog. Migrantenkinder in unserer Mehrheitsgesellschaft sein können, welche Lehren sie ziehen. Aber auch, wenngleich ein wenig überzogen, wie sehr die "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" Teil der Mitte unserer Gesellschaft ist.
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am 27. Juni 2014
Unglaublich spannendes Buch! Hat an Aktualität noch dazu gewonnen. Ich hoffe der Autor bringt noch weitere Bücher zu diesem Thema heraus.
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am 6. Juni 2014
Dieses Buch habe ich verschenkt und nicht selbst gelesen. Der es von mir bekam, rief mich an und sagte mir, dass er selten einen so hochwertigen Politthriller gelesen habe. Wer Thriller mag, sollte dieses Buch lesen.
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am 24. Dezember 2013
Es ist schon ein Kunststück, anspruchsvolle Gedanken mit einer spannenden Handlung zu verbinden. Das ist dem Autor weitgehend gelungen. Die Geschichte ist in jedem Fall lesens-, bzw. hörenswert.

Hier geht es um die Klärung der Umstände der Ermordung eines muslimischen Bundestag- Abgeordneten. Mit dabei sind ein freischaffender Islamismus- Experte, ein islamistischer Extremist, ein jugendlicher Bombenbauer, einige Journalisten, eine studierte, liberale Muslima mit ihrem Cousin, einige Polizisten und Leute vom Verfassungsschutz, sowie eine Truppe islam-feindlicher Aktivisten. Was die Geschichte schön macht, ist, dass am Ende keine einfachen Lösungen angeboten werden. Weder die Muslime, noch deren Gegner, aber auch nicht die Behörden oder die Journalisten sind unangefochtene Helden. Alle spielen irgendwie mit und verfolgen mehr ihre eigenen Interessen, als die Lösung der Probleme.

Im Kern geht es um religiös und politisch motivierte Gewalt und die Schwierigkeit oftmals das Richtige, was man erkennt auch zu tun. Am Ende müssen alle handelnden Personen aufgrund der Umstände und Zwänge des Lebens von ihren Idealen abweichen. Immer wieder scheint allerdings dann doch die Meinung des Autors durch, indem er mordende Islam- Kritiker erfindet und sie mit realen islamischen Selbstmord-Attentätern auf eine Stufe stellt. Entschuldigungen und Verständnis findet er auch weit eher bei gewaltbereiten Islamisten als bei deren Gegnern. Doch bei so vielen klischeehaften Darstellungen radikaler Muslime ist das durchaus verzeihbar.
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am 24. September 2013
... das ist mein persönliches Fazit dieses Hörbuches, welches so spannend anfing, aber am Schluß nur noch bemüht war, ein logisches Ende zu finden.
Eine gute Idee ist hier leider nur unvollständig umgesetzt worden, weil zu viele Personen eingeführt wurden, zu viele Handlungsebenen und -schauplätze und zu viele Rückblenden!

Mir fehlt etwas die Strukturierung in diesem Buch/Hörbuch, auch der rote Faden genannt. Ich weiss nicht, ob dies an der Buchvorlage liegt, oder an der Hörbuchfassung, die sicherlich nicht die Beste ist. Stephan Schad als Sprecher wirkt oft lustlos und gelangweilt. Seine sprachliche Darstellung der Personen läßt etwas zu wünschen übrig. Satzenden werden oft verschluckt, vielfach sogar genuschelt.

Meine Erwartungen hat das Hörbuch leider nicht erfüllt. Schade, hier wäre mehr drin gewesen.
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am 12. September 2013
Autor: Yassin Musharbash ist Journalist, schrieb zur Zeit der Veröffentlichung für den Spiegel und mittlerweile für die Zeit. Er ist einer der besten Terrorismusexperten Deutschlands. Daher fällt es leicht, Parallelen zwischen den Charakteren und ihm zu entdecken. Vor allem mit der Journalistin Merle – wegen seiner Arbeit. Aber auch mit Samson – einem Arabisten, wie Musharbash, der verdeckt im Dschihad-Milieu forscht. Ein Computer nur dafür, um sich mit falscher Identität in Islamistenforen zu informieren? Kann man sich auch bei Musharbash vorstellen.

Stil: Mir war dieser Hintergrund des Autors bewusst, was meine Leseerfahrung beeinflusst hat. Der Stil des Romans ist klar und direkt. Da hatte ich an einigen Stellen dann doch ein paar mehr Formulierungen erwartet, bei denen ich denke: „Ja, genau so baut man Spannung auf.“ Alles in allem leidet der Plot aber nicht darunter, er ist sehr zielführend aufgebaut und die unterschiedlichen Handlungsstränge werden zügig miteinander verbunden.

Plot: Ein "deutscher Obama" (Zitat) strebt in die Politik – Moslem, arabische Wurzeln, eher links – und wird von verschiedenen Seiten bedroht. Was steckt dahinter: Islamismus? Rechtsradikalismus? Islamophobie? Das ist die Ausgangslage, die aus verschiedenen Perspektiven heraus weitergeführt wird: Aus Sicht der Journalistin, des Arabisten und der Hilfskraft des bedrohten Abgeordneten im Bundestag. Bei der Lektüre merkt man, dass sich Musharbash mit dem Thema auskennt, ohne dass er belehrend wird.

Location: Die Geschichte spielt in Berlin, und genau hier gehört sie her. Als zugezogener Berliner finde ich es natürlich besonders spannend, bestimmte Orte wiederzuerkennen. Aber es passt auch: Die gemischte Bevölkerung, die (vermeintliche?) Anonymität der Großstadt – darauf bauen wesentliche Bestandteile des Settings auf. Während diese Punkte ansatzweise wohl auch für Hamburg oder Köln gelten könnten, ist die Verbindung zur Politik für den Roman zentral – und die bietet nur Berlin. Man stelle sich vor, man wolle einen Terrorismusthriller ins alte Bonn verlagern.

Fazit: Wenn Journalisten sich ins Fiktionale bewegen, leidet häufig eines der beiden Metiers darunter. Bei Musharbash hat es anscheinend geklappt: Der Roman ist literarisch nicht preisverdächtig, bietet aber gute Unterhaltung und ist sicher besser informiert als viele vergleichbare Werke zum selben Thema von professionellen Autoren.
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Niklas Weissenthal ist ein Genie in Chemie. Und kann Sprengstoff herstellen. Den hat er verkauft und jetzt ein schlechtes Gewissen. Denn Lutfi Latif ist bei einem Sprengstoffanschlag ums Leben gekommen. Lutfi war ein charismatischer Politiker und Journalist, einer, der zwei Kulturen in sich vereinigte: Die ägyptische und die deutsche. Dass er außerdem für den Islam eintrat und zwar für einen, der mit Al Qaida nicht zu tun hat, mißfiel sowohl den Hardcore-Muslimen wie den Islamhassern. Beide hatten ihn mit Drohmails überschüttet. In den entsprechenden Foren im Internet kochte die Wut.

Hat einer der Radikalen dort den Worten Taten folgen lassen? Eine Al Qaida Gruppe bekennt sich zu dem Anschlag, aber gibt es diese Gruppe überhaupt? Und falls ja, wer sind die Mitglieder?

Sumaya war Latifs Assistentin. Auch sie steht zwischen den Kulturen. Und da ist Samson, eigentlich heißt er Samuel, der im Auftrag von Zeitungen und anderen im Internet ermittelt. Unter radikalen Moslems und radikalen Moslem-Hassern. Dabei stößt er auf ein Kommando Karl Martell, das Europa vor dem Islam retten will, mit Prominenten Diskussionszirkeln organisiert. Doch scheint es neben den öffentlichen Treffen noch andere zu geben und Samson beschließt ...

Yassin Musharabash kennt sich wie sein Held Samson in den Foren der Islamisten und Islamhasser aus, lässt die Teilnehmer lebendig werden. Der Leser versteht, wie sich so mancher radikalisiert hat, fast könnte man mit ihnen Mitleid haben. Mit dem jungen Computerfreak, dem die Polizei die Computer zwecks Überprüfung wegnimmt und der sich deswegen vom Nerd zum Islamisten wandelt. Mit der jungen Deutschen, die einen Araber heiratet, der sie, als er zum Islamisten wird, prügelt und so dafür sorgt, dass sie sich den Islamhassern anschließt. Denn beide Seiten schaukeln sich hoch – und ab und zu flippt einer aus und lässt den radikalen Worten noch radikalere Taten folgen.

Auf diesem Hintergrund baut Mushararabash seine Geschichte auf, die umso erschreckender wird, wenn man sich vor Augen hält, dass kurz nach dem Erscheinen des Buches tatsächlich in Oslo ein Breivik mit den Argumenten der Anti-Islam Seiten Massenmord gerechtfertigt hat – so wie es in Musharabashs Buch ebenfalls geschieht. Und eine Sauerlandzelle tatsächlich Sprengstoff hortete.

Ein spannender Thriller, den der Leser verschlingt, viel Hintergrundwissen und eine Menge zum Nachdenken – was kann man von einem Buch mehr verlangen?

Hans Peter Roentgen
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