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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
33
3,4 von 5 Sternen
Deutschboden: Eine teilnehmende Beobachtung
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:19,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


1-5 von 5 Rezensionen werden angezeigt(2 Sterne). Alle 33 Rezensionen anzeigen
am 27. Juli 2014
Ich möchte ehrlich gesagt keine Rezension abgeben, da ich schnell auf das Niveau des Autors abrutschen würde.
So etwas schlechtes, herablassendes und unqualifiziertes habe ich noch nie gelesen.
Die 2 Sterne gibt es für die Darstellung der 4 Jungs, der Tankstellen-und Jugendkultur und der Kneipengeschichte.

Ps: Dem Autor empfehle ich das Buch ; Methoden der empirischen Sozialforschung und einen Spiegel
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am 6. April 2013
Leider hat der Autor nicht genügend recherchiert, er verlässt sich auf die Aussagen weniger, das Buch ist teils zutreffend, teils recht öde und einseitig, in Wirklichkeit war alles ganz anders, aber das können nur Leute aus der Stadt um die es in Deutschboden eigentlich geht wissen.
Übrigens gibt es Deutschboden unweit dieser Stadt wirklich, auch wenn der Autor dies bestreitet, dort stehen aber nur 3 Häuser und es ist mitten im Wald, trotzdem leicht zu finden, also wenn er angeblich gesucht hat, dann hätte er es finden müssen, ist ja nur 500 Meter von der Hauptstraße ab da in den Wald gerade rein.
Wenn unser Autor Anfang bis Ende der Neunziger in die Stadt gekommen wäre, dann wäre für ihn und das Buch die Sache komplett anders ausgegangen, soviel sei verraten.
Das waren damals noch viel härtere Nazizeiten als man sich vorstellen kann, so sieht es aus.
Hoffe der Film ist nicht genauso öde wie das Buch, welches zwar ab und zu (nur wenn man die Leute die drin vorkommen kennt) recht lustig ist, aber trotzdem niemals den völlig überzogenen Verkaufspreis rechtfertigt
Als Kindledownload hätten 1,99 vollkommen gereicht und als Buch vielleicht 4,99 aber alles darüber ist Wucher, es liest sich auch schnell durch.
Hätten Andere Nichtprofiautoren sicher viel besser und realistischer spricht spannender und krimineller schreiben können.
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am 9. Februar 2011
Ich wurde durch eine Bekannte auf das Buch aufmerksam, die es als Münchnerin zumindest sprachlich witzig, wenngleich sehr oberflächlich fand. Ich kann mich der Oberflächlichkeit anschließen, von Witz kam bei mir allerdings überhaupt nichts an. Ich fand zuallererst den Titel etwas irritierend und habe auch bis zum Schluss nicht ganz verstanden, warum das Buch eigentlich so heißt. Verbindet der Autor damit das wichtigste und markanteste Ereignis während seiner teilnehmenden Beobachtung in der Kleinstadt Oberhavel? Die erste Falschdarstellung in dem Buch beginnt bereits auf den ersten Seiten. Der Autor sucht eine Kleinstadt in Brandenburg und zählt anschließend auf, welche Städte er für seine Wahl besuchte. Dazu gehören auch Demmin, Neubrandenburg und Altentreptow, die m.E. in Meck-Pomm liegen?! Irgendwann landet er dann aber glücklich und erfolgreich im Berliner Speckgürtel. Was dann "teilnehmend beobachtet" wird, hätte meines Erachtens auch in jeder Kleinstadt in Bayern oder im Ruhrpott oder anderswo stattfinden können.
Eine tatsächliche Interaktion mit den Oberhavlern mag dem Autor womöglich wirklich wiederfahren sein, sprachlich interessant und spannend schildert er dies aber nicht. Letztlich liest sich das Buch wie eine langatmige Aneinanderreihung der immer gleichen Handlungen, die der Autor scheinbar nur von seinem Aufnahmestick abgetippt hat, ohne selbst Stellung zu beziehen oder die Ereignisse im Nachhinein zu reflektieren (z.B. in Bezug auf sein eigenes Leben in der Großstadt). Ich hätte von dem Buch erwartet, dass es Ost-Klischees auch in gewisser Weise refektierend aufarbeitet, zumindest hatte ich den Anspruch des Autors daran so verstanden. Dazu hätte aber tatsächliches Kennenlernen und eine wirkliche Interaktion stattfinden müssen, die nicht auf platten Sprüchen basiert. Statdessen werden aber zahlreiche Klischees, von denen der Autor offenbar selbst ausreichend mitbringt, immer wieder ohne Reflektion dargestellt (in etwa: "die Provinz beginnt am Berliner Hauptbahnhof"; "die Landschaft in Brandenburg ist karg, trostlos und seit 200 Jahren ist hier nichts passiert" usw.). Was mich aber wirklich gestört hat, war die permanente Pauschalisierung brandenburgischer Kleinstädter. Es gibt dem Buch nach zu urteilen nur 3 Kategorien von Menschen: Nazis, oder solche, die es mal waren; brutzelbraune Tussen (z.B. Angestellte im Haus Heimat); (Teilzeit-)Säufer (überwiegend arbeitslos) und langhaarige Revivals aus der DDR (z.B. Regionalzugszene). Andere Menschen gibt es in ostdeutschen Kleinstädten nicht? Andere Lebensszenarien gibt es in ostdeutschen Kleinstädten nicht? Und worin besteht noch mal der Unterschied zur nord-, süd- oder westdeutschen Kleinstadt? Das kam bei mir leider nicht an.
Dafür aber ordentlich Schleichwerbung für Auto und digitales Aufnahmegerät.
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am 5. Februar 2011
Diesem Buch näherte ich mich mit großen Erwartungen. Uslars Beiträge für das SZ-Magazin hatte ich immer sehr gemocht, insbesondere seine "100-Fragen-Interviews". Thema und Ansatz dieser Reportage schienen mir zudem äußerst spannend.

Doch leider wurden meine Erwartungen auf das Bitterste enttäuscht. Uslars "teilnehmende Beobachtungen" bleiben inhaltlich meistens an der Oberfläche, teils langen sie nicht einmal da hin, nur hin und wieder hatte ich das Gefühl, dass er dem Kern einer Sache nahekam (und nur für diese - leider viel zu seltenen - Momente gibt es von mir den zweiten Stern). Mit Einheimischen zu saufen und dabei sich und die anderen zu beobachten, und das Beobachtete hinterher niederzuschreiben, ist nicht gerade tiefschürfend.

Man fragt sich zudem, ob KiWi sich kein Lektorat mehr leisten kann, so sehr strotzt das Buch vor Fehlern. Und der Schreibstil, den ein anderer Rezensent hier als "lebendig" beschrieb, war für mich enervierend, gleichförmig, sprachverarmt (wenn ich einem einzigen Absatz vier oder fünf Mal lesen muss, als wie "irre" der Autor eine Situation empfindet, werde ich selber, naja, ganz irre), in einem pseudojungendlichen Slang, einfach: tot.

Schade. Aus einem großen Thema nichts gemacht.
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am 3. Oktober 2010
...und hatte den Eindruck, der Autor war zu faul, seine Notizen zusammenzufassen. Saufen mit den Brandenburgern war schon immer anstrengend. Und der 3. Oktober drängte.

Die Lektüre lässt einen mindestens mit der Frage zurück, für wen v. Uslar den Schinken wohl geschrieben hat. Für die Westdeutschen, die sich mehrheitlich nicht die Bohne für die Zone interessieren ? Für die Ostdeutschen, die ihr Leben unter der Lupe eines zugereisten Lifestyle-Lohnschreibers betrachten sollen ? Oder für kommende chinesische Agrar-Investoren, die eine Beschreibung der Stammesmentalität wünschen, bevor sie den Eingeborenen die verbliebenen Äcker für Glasperlen abschwatzen ?

Der rheinische Adelsspross Hans Moritz Walther Freiherr von Uslar-Gleichen, dessen zerebrale Formung wohl im Nobel-Internat Birklehof in Hinterzarten (Schulgeld 2.400 Euro pro Monat) stattfand, hat pünktlich zum Beitrittsjubiläum bewiesen, dass der schreibselnden Kaffeehaus-Elite die ungeliebten Schmuddelkinder immerhin eine mitfühlende Beobachtung wert sind - wenn sie denn bezahlt wird. Das Resultat daraus erinnert allerdings an ein schlecht redigiertes Tagebuch aus dem Indianer-Reservat.

Wer braucht das ? Siehe oben.
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