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Kundenrezensionen

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am 14. Juli 2012
Um es vorweg zu nehmen: ich bin grundsätzlich Freund dieser Bücher.

Das Dramaturgie-Gejammer der meisten Rezensenten hier kann ich nur bedingt nachvollziehen. Ja, etwas langatmig dürfen große Romane durchaus sein.
Ich finde die Romane auch grundsätzlich gut recherchiert,wenn nicht, ja wenn nicht: Volker Kutscher hat eine seltsame Vorstellung von Berlin.
Vielleicht liegt es ja daran, dass Bergisches Land, Wuppertal und Köln als Background und Lebensmittelpunkt den Blick etwas verstellen.
Jahrgang 1962 bedeutet fast zwangsläufig Berlinkenntnisse vor allem nur der einen Hälfte der Stadt.

Gereon Rath verlässt das Polizeipräsidium am Alex (wird undifferenziert nur als permanente Baustelle beschrieben - das macht Döblin auch, aber der Alex und seine Nebenviertel werden ungleich lebendiger) und ist in 90 % der Fälle nach Westen unterwegs. Seltsam.
Gereon und Charlotte sind im Kanzler verabredet. Natürlich fahren sie (als Mitte-Anrainer) an den Kurfürstendamm. Nicht etwa Kanzler Unter den Linden...
Wenn abends ausgegangen wird, dann ab in den Westen - egal, ob Revue oder Kneipe - die imaginäre Grenze, die sich durch die Romane zieht, wird selten überschritten.
Kleine Angestellte, kleinbürgerliche Beamte der unteren Gehaltsstufen besuchen nicht die kleinen Biergärten um den Alex herum? Die Letzte Instanz und Aschinger reichen Volker Kutscher völlig aus.

Also wenn schon literarischer Berlin-Tourismus aus Köln, dann vielleicht öfter mal das historisch interessante Scheunenviertel, den bürgerlichen Prenzlauer Berg (mit seinen Biergärten, Fabriken, bedeutsamen Boulevards), das Villen-Pankow, das spannend durchmischte Weißensee oder das Häusermeer Friedrichshain recherchieren...
Sätze, in denen es heißt "heruntergekommene Häuser", "bröckelnde Fassaden" usw. lassen einen merkwürdigen Eindruck entstehen. Historisch gesehen, sind die riesigen Arbeiterviertel Kreuzberg, Wedding, Moabit und Neukölln mindestens so fragwürdig abgewohnt gewesen wie der Berliner Osten. Wenn es um Schmuddel geht, dann muss Herr Rath in den Osten, wenn es um Glamour geht, dann darf er in den Westen. Die ewig gleiche Blickrichtung nervt. Die goldenen Zwanziger fanden nicht nur in den Neureichen-Vierteln Charlottenburgs statt.

Die historische Mitte findet sich so gut wie gar nicht - und das, obwohl der Arbeitsplatz der Protagonisten direkt im Zentrum ist.

Friedrichstraße? Fehlanzeige. Schloss? Nix. Charité? Nö. Nur die zwei, drei Bahnhofsviertel - hu, Schauder, kriminell, kriminell...

In 6. Generation bin ich Berliner (West- und Ost-Berliner) und mir graust es vor der simplen Zweiteilung der Stadt in diesen Romanen.
Herr Kutscher - irgend etwas stimmt nicht an Ihrem historischen Berlin-Bild. Vielleicht stimmt etwas nicht an Ihrem aktuellen Berlin-Bild!?
Vielleicht sollten Sie sich etwas öfter mit echten Berlinern unterhalten? Sie müssen auch nicht - aber warum dann diese Romane?
Lassen Sie sie doch in Köln spielen - dann stimmt wenigstens auch der (vor allem in den ersten zwei Romanen ) falsch zitierte Dialekt...

Genug gemeckert - ich werde mir den vierten Falle ebenfalls kaufen - die Hoffnung stirbt zuletzt!

Und Volker Kutschers Romane gehören neben der Bernie-Gunther-Serie von Kerr zu den lesenswerteren Berlin-Krimis aus dieser Zeit.

3,5 Sterne!
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am 1. Februar 2013
Eine Schauspielerin wird bei Dreharbeiten getötet, eine andere ist spurlos verschwunden und Konrad Adenauer, der Kölner Oberbürgermeister, wird erpresst. Gereon Rath hat wieder viel zu tun. Allerdings ist nur der erste Fall ein offizieller der Berliner Mordkommission, um die beiden anderen kümmert Gereon sich sozusagen privat. Dabei kommt er sich schon mal selbst in die Quere und bekommt auch wieder Probleme mit seinen Vorgesetzten. Und dann ist da noch Charlotte Ritter, die erneut in sein Leben tritt. Das alles unter einen Hut zu bekommen, ist gar nicht leicht und man kann gespannt sein, ob Gereon heil aus allem herauskommt.

Auch der zweite Fall des aus Köln stammenden Berliner Kommissars hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Serie lebt vor allem davon, dass sie die Stimmung und den Zeitgeist der späten 20er und beginnenden 30er Jahre in Berlin wunderbar einfängt, man glaubt regelrecht eine Zeitreise zu machen. Das liegt u. a. daran, dass auch immer wieder tatsächliche historische Ereignisse ihren Platz im Roman finden, wie in diesem Fall z. B. das Begräbnis Horst Wessels. Auch das Hauptthema des Buches, der Übergang des Filmemachens vom Stumm- zum Tonfilm trägt sehr viel dazu bei.

Gerade dieses Hauptthema finde ich auch ungeheuer interessant. Wer kann sich heute noch vorstellen, dass es etliche Leute gab, die sich gegen den Tonfilm auflehnten? Für mich auch interessant war das Geschehen rund um die Adenauer-Erpressung, die mit der Verlegung der Fordwerke von Berlin nach Köln zu tun hatte. Für mich als Kölnerin gehören diese Werke zu Köln, wer hätte gedacht, dass sie dort nicht „schon immer“ waren. Und das ist ja das Schöne an sehr gut recherchierten historischen Romanen, man erfährt auch meist etwas Neues. Ich persönlich liebe das!

Gereon Rath ist ein schwieriger Charakter, er ist eher ein Einzelgänger, auch was die Arbeit angeht, wirklich teamfähig ist er nicht und das bringt ihm einige Probleme ein. Auch sein Liebesleben ist nicht immer einfach. Trotzdem, oder vielleicht auch gerade deshalb, mag ich Gereon, er ist ein Mensch mit Ecken und Kanten, handelt nicht immer richtig, seine Gefühlswelt ist nicht immer im Reinen, irgendwie ein Mensch wie Du und Ich.

Viele der Charaktere aus dem Vorgängerbuch tauchen hier wieder auf, nicht nur Gereons Kollegen, und es gibt ein paar interessante neue. Mich faszinieren dabei vor allem die Gestalten aus der Filmindustrie, die damals schon ein ganz eigenes Völkchen waren.

Die Geschichte ist wieder sehr spannend. Einer der Handlungsstränge wird durch den Täter bestimmt, der schon sehr früh in eigenen Kapiteln auftaucht, die dadurch gekennzeichnet sind, dass sie im Präsens geschrieben sind. Man kann auch relativ früh ahnen, wer das sein könnte, und auch in einem weiteren Fall wird die Lösung schon recht früh präsentiert. Der dritte Fall bleibt aber bis zum Ende überraschend, so dass Rätselfreunde auf jeden Fall auch zum Zug kommen.

Wie schon die anderen Gereon-Rath-Bücher (mir fehlt jetzt nur noch der dritte Band), kann ich auch diesen wieder uneingeschränkt empfehlen. Nicht nur Krimifreunde, auch Fans historischer Romane sollten einen Blick wagen. Und ich freue mich auf das dritte Buch und weitere folgende Bände.
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am 7. Mai 2016
Hr. Kutscher, dass ist wieder ein ganz ausgezeichneter, intelligenter, zeitwissender und zeitkolorierender, sowie vielschichtiger Krimi. Danke dafür. Ich könnte noch sagen,......sehr spannend und auf einem schriftstellerischen Niveau, dass sich außerordentlich von den vielen platten englisch- amerikanischen Krimis abhebt.
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am 1. März 2012
Ich lese eigentlich keine Krimis und schon gar keine x-logien, von denen ich annehme, dass der Autor spätestens nach dem 2. Band nur noch Geld verdienen will aber eigentlich nur die alten Ideen weiter breittritt.

GANZ ANDERS bei Volker Kutscher. Jeder der drei Bände hat einen komplett anderen Hintergrund und einen komplett anderen Typ von Problemen. Das das Ganze in Berlin um 1930 rum spielt und sich von Band zu Band weiter auf das 3. Reich zubewegt macht es für mich, als alten Berliner (60) noch interessanter.

Ich warte schon gespannt auf den 4. Band
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am 22. Februar 2012
Der erste Fall hat mir schon sehr gut gefallen und diesen zweiten habe ich auch wieder begeistert verschlungen. Mir gefällt dabei sehr gut, wie Volker Kutscher die Atmosphäre der 30er Jahre aufleben und auch immer wieder die politischen Entwicklungen so ganz ohne Wertung mit einfließen lässt. Es erschreckt mich dabei immer wieder, wie zahm der aufkommende Nationalsozialismus dort immer wieder mal im Leben der Menschen seine erste Aufmerksamkeit erhält, aber mehr war es ja zu der Zeit noch nicht. Es sind ja nur wir Leser, die wissen, was auf die Menschen noch zukommt, aber nicht die Menschen dort, die das Ganze noch nicht so ernst nehmen.

Wieder mit vielen kleinen alltäglichen Details wird der Alltag in dieser Zeit deutlich gemacht und man fühlt sich tatsächlich mittendrin. Der Schwerpunkt liegt diesmal natürlich auf der Entwicklung des Films vom Stumm- zum Tonfilm und das fand ich sehr interessant dargestellt. Mir war bisher nicht bewusst, dass die Bereicherung durch den Ton gar nicht allen so gut gefallen haben sollte.

Natürlich gibt es auch einen Kriminalfall und der war für mein Empfinden wieder sehr interessant, auch wenn der Täter gleich ziemlich eindeutig zu erkennen war. Dessen Schritte parallel zu den Ermittlungen zu verfolgen, war sehr spannend dargestellt. Allerdings habe ich auch kein Problem damit, den Täter früh zu kennen, wenn der Weg zu seiner Aufdeckung ausreichend spannend erzählt wird und das war hier für mich der Fall.

Viel dazu beigetragen hat mit Sicherheit auch wieder Gereon Raths eigensinnige Art der Ermittlungen. Teamarbeit ist nicht so sein Fall, lieber ermittelt er auf eigene Faust, bringt sich dabei aber immer wieder in Schwierigkeiten. So effektiv sein Handeln im Vergleich zu den eher eingefahrenen Wegen der Einheit auch ist, so kann ich seine Vorgesetzten und Kollegen doch auch verstehen, wenn sie damit ihre Probleme haben. Ich selbst hätte Gereon das ein oder andere Mal geraten, sein Wissen auch mal mit seinem Partner zu teilen, aber so ist er halt.

Ein für mich spannender und atmosphärisch gelungener zweiter Fall, der mich schon auf den nächsten Fall freuen lässt.
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am 4. Oktober 2015
Die historischen Krimis von Kutscher bestechen durch ihre Spannung und durch historische Genauigkeit.Hier wird der Übergang von Stummfilm zum Tonfilm geschildert. Man erfährt viele Neues und Interessantes über die Zeit der Weimarer Republik. Der Protagonist ist vielschichtig geschildert.
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am 8. Juni 2011
Knapp ein Jahr nach seinem ersten großen Fall, wird Kriminalkommissar Gereon Rath wiederum in den Wirren der Weimarer Republik auf die Probe gestellt: Diesmal verängstigen mehrere Morde in der noch jungen Filmbranche die Berliner. Rath ermittelt zunächst, wie man es von ihm kennt. alleine, ohne Absprache mit seinen Vorgesetzten und nicht immer ganz legal, Logischerweise bringt er sich damit in Schwierigkeiten, zumal auch die Hauptstadtpresse vor nichts zurück schreckt, um ein paar gute Schlagzeilen zu erhaschen...

Wie schon der erste Fall sehr atmosphärisch erzählt, krimitechnisch kommt er allerdings nicht ganz an den Vorgänger heran. Dennoch sehr empfehlenswert!
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am 24. April 2016
Ein Krimi, der im Berlin der 30er Jahre spielt, könnte so attraktiv sein, wenn er denn gut recherchiert wäre. Aber leider stellt Kutsche rmoderne Protagonisten in das historische Berlin und beides bleibt sich fremd. Charly (Charlotte wurde zu Lotte abgekürzt, nicht zum englischen Charly!) lebt ohne familiären Hintergrund, obwohl sie aus Berlin stammt und steigt ganz ohne Hemmungen beim ersten Treffen mit Gereon ins Bett - total unrealistisch! Die beiden können Nächte im Hotel verbringen - bis in die 80er wurde selbst im Westen dafür noch überprüft, ob man verheiratet war. Duschen, Telefon, Stau und Kühlschrank gabs nicht in Berliner Hinterhäusern. Das ist alles sehr ärgerlich, aber am schlimmsten ist Raths Charakter. Illoyal, egozentrisch, unsympathisch - ein Typ, der vielleicht ins Chikago des 21. Jahrhunderts passt, aber 1930 in Berlin sofort aus dem Polizeidienst entlassen worden wäre. Wenn ich die Bücher nicht als Vorbereitung zur neuen ARD Serie lesen müsste, würde ich sie in hohem Bogen zum Fenster rausschmeissen! Ein Stern für den Versuch!
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Reichshauptstadt Berlin Anfang der 30er des letzten Jahrhunderts. Eine Weltstadt. Wild und pulsierend. Drogen, Prostitution, Jazz, Charleston, die Comedian Harmonists und die pure Sucht nach dem totalen Leben. Aber da ist auch das politische Berlin, in dem sich Kommunisten und Nazis Straßenschlachten liefern. Die Linken (Soziallisten, Kommunisten und Sozialdemokraten) bekämpfen sich voller Inbrunst untereinander, anstatt den braunen Terror zu verhindern, der immer mehr Zulauf erhält.

Daneben gibt'strotz allem noch die "ganz normale" Kriminalität.

In diese Stadt ist der junge Kölner Kriminalkommissar Geron Rath vor einem Jahr versetzt worden, um der medialen Hetzjagd eines Kölner Zeitungsmoguls zu entgehen, dessen Sohn, ein Mörder, von Rath auf der Flucht erschossen wurde. Er hat sich in der Reichshauptstadt seine ersten Sporen verdient, sich aber auch schon reichlich Ärger aufgrund seines sehr individuellen Ermittlungsstils eingehandelt

Sein Zweiter Fall "Der Stumme Tod" spielt vor dem Hintergrund einer revolutionären Änderung im Filmgeschäft. Der Einführung des Tonfilms. Rath, inzwischen Kommissar der Mordkommission, ist mit der Aufklärung des Mordes an einer Schauspielerin betraut. Sie bleibt nicht das einzige Opfer. Zwischen den Berliner Filmstudios tobt ein gnadenloser Konkurrenzkampf, der mit allem legalen und illegalen Mitteln geführt wird. Natürlich bedeutet dies für Rath eine kaum überschaubare Menge potentieller Verdächtiger, zu denen auch der Ehemann der Ermordeten, ein eher auf dem absteigenden Erfolgsweg laufender Schauspieler, gehört . Auch ein von Skrupeln eher unbeleckter Produzent, der versucht, aus dem Tod der Schauspielerin Kapital zu schlagen erscheint nicht koscher.
Dann werden zwei weitere Schauspielerinnen ermordet und grotesk geschminkt in stillgelegten Filmtheatern abgelegt. Rath steht vor mehr als einem Rätsel und muss ganz nebenbei auch noch mit der Missgunst seines direkten Vorgesetzten fertig werden, für den er (Rath) nichts weiter als ein egoistischer, karrieregeiler Jungspund ist, der besser in Köln geblieben wäre.

Natürlich steht Rath privat nach wie vor im Dauerstress mit seiner Geliebten, Charly, die einigermaßen erfolgreich in ihrem Jurastudium vorankommt und Rath, mit seinem der damaligen Zeit entsprechenden Bild von der Rolle der Frau in Beruf und Gesellschaft, ständig zur Verzweiflung treibt. Nebenbei entwickelt sie sich, obwohl eigentlich nur als Sekretärin im Polizeipräsidium beschäftigt, zu einer ziemlich cleveren Ermittlerin. Dass sie sich dabei in höchste Lebensgefahr begibt ist für Rath auch nicht gerade die reine Freude.

Kutscher schreibt genial. Man fühlt sich in der Zeit zurückversetzt. Und dies auf eine Weise, die sowohl spannend als auch aufklärend ist.
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am 14. März 2013
Sehr lebhafte und mitreißende Schilderung des Berlins zu Anfang der 30er Jahre - die Krimihandlung ist auch schön vielschichtig und unterhaltsam. Die Gereon-Raht-Reihe ist aber weit mehr als ein Krimireihe - sie ist Geschichtsunterricht auf höchst unterhaltsame, aber deshalb keineswegs weniger ernsthafte Weise. Im Gegenteil: die Leichtigkeit von Kutschers Erzählstil läßt einem manchmal das Blut in den Adern gefrieren, weil man ja weiß, wie übel es weiterging... Wie Kutscher das auf so unterhaltsame Weise dem Publikum nahebringt, ist wirklich gelungen.
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