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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 18. August 2017
wird in diesem Buch dem Leser vorgestellt. Grann, ein bekennender Stubenhocker und Anti-Outdoor-Mensch hat sich für dieses Buch auf eine nicht ungefährliche Reise in den Urwald Brasiliens begeben. Zuvor haben ihn seine Recherchen zur Royal Geographical Society geführt, um in deren Archiv zu stöbern. Er konnte auch mit einer Enkelin von Fawcett sprechen, die ihm Aufzeichnungen ihres Großvaters zur Verfügung stellte und ihm einen Einblick in dessen Familienleben aus erster Hand geben konnte.

Das Buch wechselt kapitelweise zwischen den Beschreibungen des Lebens und der Reisen Fawcetts und den Schilderungen von den Recherchen und der Reise des Autors. Lustig ist das Kapitel, in welchem Grann seinen ersten Besuch in einem Fachgeschäft für Outdoorzubehör schildert. Man sieht ihn förmlich erschlagen von all dem Zeugs, was ein erfahrener Forschungsreisender vorsichtigerweise zurücklassen würde. Er folgt dann dem Vorbild Fawcetts, der auf seinen Reisen auch immer nur das Allernötigste mitführte und so unnötigen Ballast vermied.

Die Suche nach der von Fawcett als "Z" bezeichneten Stadt ist dann im zweiten Teil des Buches beschrieben. Grann fasst am Ende den aktuellen Forschungsstand zusammen und schildert das Ziel seiner Reise, eine Begegnung mit dem Ethnoarchäologen Michael Heckenberger, der seit Beginn der 1990er Jahre im Parque Indigena do Xingu seine Forschungen betreibt.

Das Buch besitzt in den Deckeln zwei Karten, welche die Reisen von Col. Fawcett abbilden. In Inneren sind zwei Bildteile mit guten Schwarz-Weiss-Fotos enthalten. Der Text ist flüssig geschrieben und gut zu lesen. Die Zweiteilung der Kapitel, wechselweise, stört den Lesefluss nicht. Für eine Fünf-Sterne-Rezension fehlen mir an manchen Stelle etwas ausführlichere Beschreibungen oder Schilderungen. Dann wäre das Buch aber für manchen zu umfangreich und damit zu langweilig geworden. Das Buch des Autors über die Osage-Morde hat mir besser gefallen, trotzdem empfehle ich dieses hier jedem, der sich mit einem Buch über einen der letzten großen Entdecker ein kurzweiliges Lesevergnügen bereiten will.
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Eine atemberaubende Geschichte und ein Forscher an den man sich, auch nach so langen Jahren, unbedingt erinnern sollte. Eine starke Persönlichkeit die auszog die weissen Flecken auf der Landkarte mit seinen Forschungsergebnissen zu füllen.
Und dann diese wahre Geschichte - und das was schliesslich daraus wurde und werden wird -
unsere wichtigste grüne Lunge wird der Gier geopfert.
Grossartig erzählt, unbedingt lesenswert!!!
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am 20. September 2013
Ich habe dieses Buch meinem Vater geschenkt, da er gerne diese Art von Büchern liest. Im hat es sehr gut gefallen.
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TOP 1000 REZENSENTam 24. April 2017
Der Mythos El Dorado ist so alt wie die europäische Invasion in der neuen Welt. Sagenhafte Schätze, goldenen Türme und verschwenderische Pracht in einer hochentwickelten, unbekannten Kultur mitten im Dschungel. Das klingt noch fantastischer als der legendäre Elefantenfriedhof den bloß Tarzan kennt - selbst diese Abenteuergeschichte scheint auf den Mythos zurückzugehen. Ebenso wie ein Allan Quatermain und dessen Abenteuer von Henry Rider Haggard oder Conan Doyles "Die vergessene Welt" von den realen Expeditionen von Percy Fawcett inspiriert wurden.

Fawcetts Geschichte ist das Thema in David Granns großartiger Forscherbiographie, Abenteuer- und Kulturgeschichte, historisches Panorama und Wissenschaftsgeschichte. Grann geht selbst auf die Reise und folgt den Spuren Fawcetts auf dessen letzter Expedition von der er mit seinem Sohn nie zurückkehrte. Verschollen im Dschungel des Amazonas.
Der Autor beschreibt die Faszination die von diesem heute fast vergessenen Forscher und dessen letzter Expedition ausgeht. Eine Faszination die Fawcett zu Lebzeiten tatsächlich weltberühmt machte und die nach seinem Verschwinden dazu führte, dass zahllose Expeditionen aufbrachen ihn doch wiederzufinden.

Granns verschachtelte Erzählweise fesselt den Leser bis zum Schluss. Er folgt Fawcetts Lebensweg, den schwierigen Familienverhältnissen, dem Weg in die Royal Geographical Society und den ersten Expeditionen, den Spuren die ihn an die Hochkultur im Dschungel glauben lassen, beschreibt Konflikte mit Expeditionsteilnehmern und schließlich die letzte, im wesentlichen nur durch Geld von amerikanischen Zeitungsverlagen finanzierte Expedition von 1925.
Stück für Stück nähert sich der Autor dem Menschen Fawcett, der hier nicht zum strahlenden Helden stilisiert wird, sondern sich als durchaus schwieriger, manchmal schwer erträglicher, geradezu besessener und selbstgerechter Mann erweist. Grann zeigt das auch dieser weitsichtige Entdecker sich dem Denken seiner Zeit nicht entziehen konnte. Großen Raum nehmen natürlich Fawcetts Reisen in den Dschungel ein und diese faszinieren und erschüttern auch heute noch. Die Umstände unter denen die Männer sich monatelang durch den für Europäer lebensfeindlichen Dschungel kämpften erscheinen kaum vorstellbar. Parasiten die sich in den Körper einnisten, Krankheiten, Hunger, Durst, Auszehrung, feindselige Eingeborene, giftige Tiere, Verletzungen, Moskitos, übermenschliche körperliche Anstrengungen schildert der Autor plastisch und erläutert kenntnisreich viele Details. Alles wird durch eingeschobene Zitate aus Expeditionsberichten oder Tagebüchern unterlegt.
Fawcetts einzigartiger Umgang mit den Indianern und wie er ihre Lebensweise erforschte und von ihnen lernte nötigt auch heute noch größten Respekt ab.

Grann geht auf historische Fakten und die Geschichte Brasiliens und Boliviens ein wo dies erforderlich ist, etwa wenn er über die Entwicklung des Kautschukbooms und dessen Folgen für die Indianer im Amazonasgebiet erzählt. Die Historie britischer Entdecker, der Royal Geographic Society, die Entwicklung die Forschungsreisen nahmen und die Professionalisierung durch Anthropologen und Archäologen sowie durch Einsatz neuer Technik (Flugzeuge, Funk).
So steuert der Autor schließlich auf die titelgebende Suche nach der von Fawcett so genannten Stadt Z zu. Er nutzte dazu Dokument die ihm von Fawcetts Nachfahren zur Verfügung gestellt wurden. Der Forscher selbst hatte nämlich, getrieben von der Angst andere Expeditionen könnten ihm zuvor kommen und ihm den Ruhm streitig machen, einige falsche Fährten gelegt.

Wie Fawcett zu seinen Annahmen kam, wie und warum Zeitgenossen und nachfolgende Forscher anders darüber dachten wird erläutert. Grann knüpft dabei an neue, geradezu bahnbrechende Erkenntnisse an. Der Autor verweist dabei unter anderem auf das Buch "1491" von Charles C. Mann. Dieses ist inzwischen unter dem Titel "Amerika vor Kolumbus: Die Geschichte eines unentdeckten Kontinents" auch auf deutsch erschienen. Dort werden neue wissenschaftliche Befunde zur Besiedlung und Kultur der indigenen Bevölkerung Nord-, Mittel- und Südamerikas erläutert. Fawcett wird darin auf verblüffende Weise bestätigt. Auch dies ein Buch das dringend zu empfehlen ist.

Grann hat ein spannendes Buch verfasst, das sowohl Fawcett als auch die Zeit in der er lebte und relevante historische Entwicklungen umfasst. Kontrastiert mit kurzen Einschüben aus heutiger Zeit entsteht ein plastisches Bild von Person, Zeit und Ort. Ein Buch das gerne noch länger und in vielen historischen Punkten noch ausführlicher hätte sein dürfen. Es macht in jedem Fall Lust auf mehr Lektüre über die Geschichte und Kultur Südamerikas.
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am 19. März 2012
Ich bin mehr oder weniger aus Zufall über dieses Buch gestolpert. Da ich aber sehr gerne gut geschriebene Sachbücher lese, habe ich einfach mal angefangen zu lesen und hatte Schwierigkeiten, es wieder aus der Hand zu legen.

Der "Held", um den es in dieser Geschichte eigentlich geht, ist Percy Harrison Fawcett, von dem ich vorher noch nie etwas gehört habe. In Entdeckerkreisen und im englischsprachigen Ausland scheint er aber ziemlich bekannt zu sein. Fawcett war einer dieser Verrückten, den es regelmäßig auf Expeditionen in den Amazonas gezogen hat. Seine Frau und seine beiden Söhne hat er währenddessen in England zurück gelassen. Er kaum aus keinem reichen Elternhaus und war auf den guten Willen der Royal Geographical Society angewiesen. Diese sponserte seine Expeditionen und lies ihm auch ein nicht gerade sehr üppiges Gehalt zukommen.

Der Amazonas war damals (ca. 1900) noch eines der unbekanntesten und wildesten Gebiete der Welt - stellenweise ist er das heute ja immer noch. Wenn man liest, wie damals die Expeditionen ausgestattet waren und mit welchen Schwierigkeiten und Krankheiten sie sich rumzuschlagen hatten glaubt man, dass die alle einen Knall gehabt haben müssen. So verrückt kann man eigentlich nicht gewesen sein... mir ist beim Lesen teilweise ganz anders geworden. Ich war ehrlich hin- und hergerissen zwischen Bewunderung und Abscheu. Für alle, die diesen Weg damals gegangen sind war klar, dass die Möglichkeit diesen "Ausflug" nicht zu überleben, sehr groß war. Egal, wie krank Fawcett war oder was auch immer ihm während der letzten Expedition zugestoßen war, es hat ihn immer wieder in den Amazonas gezogen. Vor allem nachdem er von der großen versunkenen Stadt gehört hat, die er Z. taufte. Die eingängige Meinung in Wissenschaftskreisen damals war, dass es im Amazonasgebiet nie eine große Kultur (wie z.B. die Inkas) gegeben haben kann. Einer der Gründe war, dass es nie genug zu Essen gegeben haben könnte für solch eine große Menge an Menschen - während der Amazonas ja grün und reich aussieht, kann man dort tatsächlich verhungern, weil es nur sehr wenige große Tiere zu jagen gibt und die kleinen Tiere es gelernt haben, sich extrem gut zu verstecken. Fawcett musste das am eigenen Leib erleben. Trotzdem hat er an diese Hochkultur im Amazonasgebiet geglaubt und danach gesucht.

1925 sind Fawcett und sein Sohn im Amazonasgebiet auf der Jagd nach der Stadt Z. verschollen. Bis heute gibt es immer wieder Versuche, sein Schicksal aufzuklären. Und David Grann, der Autor dieses Buches hat sich auf eine kleine Suchexpedition begeben - und dass, obwohl er noch nicht mal gerne wandern geht.

Im Buch wird immer wieder zwischen dem Heute (David Grann) und dem Gestern (Fawcett) hin- und hergewechselt. Diese Wechsel sind aber angenehm fließend und stören den Lauf der Geschichte nicht.

David Grann hat ein überaus interessantes Buch geschrieben, das ich kaum aus der Hand legen konnte. Alleine zu lesen, wie Expeditionen damals ausgestattet waren, wie die Royal Geographical Society sich politisch und gesellschaftlich verhalten hat, wieviele Verrückte es damals in Gegenden gezogen hat, die mehr den sicheren Tod, als Ruhm bedeutet haben.... mich hat das Buch nicht mehr losgelassen. Das, gespickt mit den persönlichen Erlebnissen des Autors machen eine extrem gelungene Mischung an Sachbuch aus.

Jeder, der sich ein wenig geschichtlich interessiert oder der gerne Sendungen wie Terra X schaut, sollte sich das Buch zulegen. Ich habe mich von Anfang bis Ende gut unterhalten gefühlt und habe wirklich viel gelernt. Für mich ist es eines der besten Bücher, das ich in den letzten Monaten gelesen habe und deshalb bekommt es auch völlig verdient 5 Sterne.
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am 5. Mai 2010
David Grann versucht in diesem Abenteuerroman dem Forscher Percy Fawcett auf die Spur zu kommen, der im Jahr 1925 auf der Suche nach einer versunkenen Stadt im Amazonasgebiet umgekommen ist. Über sein Ende weiß man nichts. Er war einfach irgendwann für immer verschwunden.

Fawcett gehörte noch zur Generation der wagemutigen Forscher, die bei ihren Unternehmungen neben dem Reiz des Abenteuers auch immer Erkenntnisse über noch nicht erforschte Gebiete verfolgten. Zu diesem Vorhaben bedurfte es einer ausreichenden Zahl an Fertigkeiten wie Kenntnissen in der Kartographie, Geographie, Sternenkunde, Meteorologie, Anthropologie und nicht zuletzt Ethnologie.
Im Dschungel der grünen Hölle des Amazonas fanden sich eine Vielzahl von Eingeborenenstämmen, deren Lebensformen wenig bekannt waren, und die ihr Leben fremdartig und ganz von der Zivilisation abgeschottet führten. Sie konnten Abenteurern äußerst gefährlich werden. Bei seinen Expeditionen erkundete Fawcett auch die Fauna und das Tierleben im Dschungel. Dieser ist von exotischen und gefährlichen Tierarten bevölkert, die schwere bis unheilbare Krankheiten mit unwägbaren Folgen auszulösen vermögen.

In einer Mischung aus Forschungsbericht und Abenteuerroman ist ein fast kriminalistischer Roman entstanden, der dem Leser Aufregung und Spannung verspricht. In der Stadt Z., die Fawcett auf seiner letzten Expedition suchte, gab es nach dessen Meinung eine Form der Hochkultur, die sagenumwoben geblieben war.

David Grann versucht mit seinem Roman, Licht in das Dunkel und das geheimnisvolle Verschwinden des Abenteurers zu bringen. Herausgekommen ist eine Mischung aus Krimi und Forscherbiographie, die jeden Leser faszinieren wird und voller unglaublicher Einzelheiten steckt, wozu die körperlichen und seelischen Strapazen der Reise ihren Teil beitragen.
Lehrreich und reizvoll eröffnet die Lektüre Einblicke in eine ferne Weltgegend, die zu bereisen auch heute noch höchst gefährlich ist.
David Grann hat das Zeug zu einem hervorragenden Abenteuerschriftsteller.
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am 18. März 2014
Das vorliegende Werk von David Grann, das man als spannend geschriebene Lektüre bezeichnen kann. Es geht um einen Mythos der Stadt Z, so wie Fawcett sie gerne nannte.
Fawcett hat mehrere Expeditionen in den Regenwald unternommen, und in dem Buch wird genau beschrieben wie gefährlich und mit welchen Risiken so eine Expedition war.
Z.B. wie man ohne Nahrung im Regenwald überlebt, Nächte lang keinen Schlaf findet,aufgrund von Moskitos und Käfern,die einen zu Tausenden angreifen,in so einer Situation nicht die Nerven zu verlieren spricht für die Überzeugung der Männer um Fawcett, an der Suche nach der Stadt Z weiter den Regenwald zu durchforsten.
dabei müßen sich die Männer teilweise auch gefährlichen indianer Stämmen stellen,andere Stämme der Ureinwohner sind hingegen Freundlich gesinnt und geben Fawcett einiges an Ratschlägen.

Einer der Männer wird dann zurück gelassen, da sich die Käfer und Würmer unter seiner Haut eingenistet haben und dort Eier gelegt haben.

Das Bein vom betroffen ist stark angeschwollen, und überall unter der Haut welzen sich Würmer und Maden.
Der Mann wird mit etwas Nahrung und einer Waffe zurück gelassen.

Taucht jedoch später wieder auf und ist gesund gepflegt worden.
die Würmer unter seiner Haut wurden entfernt.

So und ähnliches müssen die abenteuerer Meistern ,dabei werden in weiteren Expeditionen die Beweise für Fawcett langsam sichtbar, nur das sich diesmal der Dschungel etwas verändert hat,nach ca. 20 jahren. Und auch Medizinisch gesehen ist man nun besser abgesichert.
Außerdem kommt einer der Söhne von Fawcett mit auf die Reise. Sie dringen immer tiefer in den Dschungel ein finden immer mehr hinweise auf die versunkene Stadt Z,doch Fawcett verschwindet für immer spurlos in den tiefen der grünen Hölle.....
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TOP 1000 REZENSENTam 19. September 2012
Percy Fawcett war ein britischer Forscher, wie man ihn sich vorstellt und in den Zwanziger Jahren des vorheriegen Jahrhunderts so berühmt wie Shackelton oder Livingstone. Er war fest davon überzeugt, dass im Dschungel des Amazonasbeckens eine untergegangene Hochkultur ihre Spuren in Form der verlassenen Stadt "Z" hinterlassen hat. Auf der Suche verschwand er spurlos.
Dieses Verschwinden rief zahlreiche Forscher auf den Plan, die sich auch auf in den Dschungel machten, um ihn zu finden. Und größtenteils ebenfalls verschwanden.

David Grann zeichnet nun das Leben des Forschers nach und ebenso der verschwundenen Rettungsexpeditionen. Er selbst reist auch in den Busch, wo er fast selbst verschwindet...

So muss eine Forscherbiographie sein: Nicht nur schafft es Grann das leben nachzuzeichnen, er zeigt auch, wie das Forscherleben damals und heute so war und findet am Ende schlüssige Erklärungen für das Verschwinden und auch was die Stadt Z betrifft, endet das Buch mit einer überaschenden Wendung. Hinzu kommt noch ein wirklich gut lesbarer (und stellenweise auch witziger) Stil. Absolute Empfehlung!
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am 11. April 2012
Die Geschichte des Forschers Percy Fawcett kannte ich bis zu diesem Buch nicht.Doch es hat sich gelohnt dieses Buch zu lesen. Je tiefer man in die Geschichte eindringt, desto spannender wird sie. Alleine die Vorstellung solch einer Expedition treibt einen an dieses Buch zu Ende zu lesen. Die undurchdringliche Region, die Vorstellung in unserer heutigen Welt, dass es solche Expeditionen gab und mit den einfachsten Mitteln durchgeführt wurden, ist kaum zu begreifen. Und obwohl man weiß wie es ja um Fawcett ausgeht, ist dieses Buch für jeden Abenteuerfan unumgänglich.
David Grann hat einen Abenteuerroman geschrieben, der die Spekulationen und Mythen um jene Stadt und den verschwundenen Forscher aufdecken soll ( und doch weiter anheizt?). Detailliert und voller Faszination werden die einzelnen Schritte beschrieben und jeder Leser wird sich kaum losreißen können.
Ich hoffe es ist nicht David Granns letzter Abenteueroman, weil mich hat er als Leser gewonnen.
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am 15. April 2010
Seit Pizarros-Zeiten begaben sich Männer auf die Suche nach der goldenen Stadt 'El Dorado' ins Gebiet des Amazonas. Meist mit dem Ergebnis: finanzieller Ruin, Elend, Hunger, Kannibalismus, Mord, Tod.
David Grann erzählt in seinem Buch 'Die versunkene Stadt Z' die Reiseabenteuer und Lebensgeschichte des Percy Fawcett.
Der hatte in einem Manuskript eines portugiesischen Glücksritters aus dem Jahre 1753 gelesen, dass in der Nähe des ostbrasilianischen Bundesstaates Bahia eine große, verborgene und sehr alte Stadt existiert.
1925 macht Fawcett sich zum Amazonas auf, unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit. 'Mindestens vierzig Millionen Menschen wissen von unserem Vorhaben', schreibt Fawcett an seinen Sohn.
Parallel dazu erkundet der Multimillionär Dr. Rice den Amazonas. Grann beschreibt die Expedition(en) von Fawcett extrem spannend und plastisch. Dem Buch beigefügt sind zudem auch einige zeitgenössische Photos.
Mit einem erzählerischen Schwenker geht er auf die anderen berühmten Expeditionen des viktorianischen Zeitalters ein (Shackleton, Livingstone, Scott etc.).
Fawcett und seine Mannen bleiben auf dieser Reise verschollen, schon 1928 wird die 1. Rettungsmannschaft aufgestellt, leider erfolglos ' fast 100 Menschen werden im Laufe der Zeit, während sie nach Fawcett suchen, ihr Leben verlieren.
Auch Grann macht sich auf nach Südamerika. Und das macht den Reiz dieses Buches aus: er verbindet immer wieder sein Erlebnis im Dschungel mit dem von Früher (= Fawcett). Ob er ihn findet möchte ich nicht verraten. Aber was er auf seinen Reisen beobachtet finde ich interessant. Ihm fällt auf, wieviele Urwälder ausgebeutet, abgebrannt und gerodet sind, manchmal meilenweit. An einer Stelle erzählt Grann, dass er von Indianer berichtet bekommt, dass Weiße einen Staudamm zur Stromerzeugung bauen wollen. Und zwar an einem heiligen Ort, an dem nach indianischen Glauben die ersten Menschen erschaffen wurden. Sein Kommentar: 'Plötzlich erschien unsere Suche nach Fawcett und der Stadt Z trivial' (Seite 303).
Mir hat das Buch gut gefallen, weil es spannend geschrieben ist, eine interessante Geschichte erzählt und Vergangenes mit Aktuellem glänzend verbindet.
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