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Kundenrezensionen

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am 4. März 2010
Alexis ist ein Träumer, ein Idealist ein Paradiesmensch! Kein Wunder wächst er auch in Mitten des Paradieses von Mauritius auf. Mit seiner Schwester und seinen Eltern erlebt er die Schönheit des Ortes und des Lebens. Der Vater ebenfalls ein Träumer - ein Visionär, ein Mann seiner Zeit voraus - wird mit seinen Plänen, ganz Mauritius mit Strom zu versorgen bereits nach der Anschaffung eines Generators bankrott sein. Im Hintergrund agiert der Onkel, ein Großgrundbesitzer - der Widersacher. Ausschlaggebend für den Umzug in die Stadt ist jedoch ein fürchterlicher Orkan der über Boucan hinweg fegt. Dort angekommen stirbt der Vater überraschend und hinterlässt der Familie Schulden und eine Schatzkarte, die Rodriguez als Versteck eines unsagbaren Goldschatzes beschreibt.

Lange Zeit muss der Leser nicht darauf warten, ehe Alexis ein Schiff auswählt, das ihn auf die Insel Rodriguez bringen soll. Doch wird die Suche nach dem Gold des Korsaren nicht seine einzige Such bleiben. Über dreißig Jahre wird er dem Glück hinterher jagen, ohne sich dessen in jedem einzelnen Augenblick bewusst zu sein. Dieser steinige Weg führt nicht zuletzt über die Front des ersten Weltkrieges.

Eine unaufhörliche Aneinanderreihung schöner zumal harmonischer zumal trister Bilder ist dieser Roman des Nobelpreisträgers Le Clezio. Seine bemerkenswerte Beobachtungsgabe spiegelt sich in seinen Beschreibungen wieder - vor allem in den paradiesischen Bildern des ersten Kapitels und den paradiesisch traurigen des letzten. Für mich persönlich waren jedoch Landschaften und Bilder leichter greifbar, als die Person des Helden und Abenteurer Alexis. Allein in den Begegnungen mit seiner Schwester Laure konnte ich eine leise Bindung aufkeimen spüren.

Ein Abenteuerroman, eine Hommage ans Meer, ein Roman der mich auf eine ganz andere Seite dieser Welt katapultiert. Mich persönlich haben Le Clezios "Revolutionen" jedoch mehr beeindruckt.
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am 28. Oktober 2008
"Immer, so weit ich zurückdenken kann, hab ich das Meer gehört"

Mit diesen Worten, die schon die Keimzelle dieses Romans sind, beginnt Jean-Marie Gustave Le Clézios "Der Goldsucher".
Vordergründig betrachtet; ein Abenteuerroman. Sehr bald ist man als Leser in diesem poetischen Prosameer gefangen und merkt, dass es Jean-Marie Gustave Le Clézio um viel mehr geht, als man vielleicht vermutet hat.
Alexis' Suche nach dem vermeintlich auf Rodriguez versteckten Gold des Korsaren wird zu einer lebensbestimmenden Suche, die Alexis zurück in die Traumwelt seiner Kindheit führt und ihn in seine Heimat Mauritius zurückkehren lässt.
Besonders fasziniert hat mich an diesem Roman die allgegenwärtige Liebe des Autors zu seinen Figuren (die gleichgestellt mit seiner Liebe zum Meer scheint). Die literarische Zeichnung seiner Frauengestalten gehört mitunter zum Schönsten, das ich je gelesen habe (und ist nebenbei bemerkt auch meilenweit vom Kitsch entfernt).
Ein großartiger, im besten Sinne wunderschöner Roman, von dem man sich nach wenigen Seiten schon nicht mehr trennen will.
Ein exotisches literarisches Abenteuer, eine Schatzkiste der Träume und ein Hohelied der Liebe, ein Fest für alle Sinne.
"Der Goldsucher" war mein zweiter Roman von Jean-Marie Gustave Le Clézio und hat mich endgültig von der Größe dieses Autors überzeugt.
Das ist Weltliteratur, große Kunst, die weit entfernt vom literarischen Mainstream ist.
Wenn auch Literaturpreise nicht ausschlaggebend für die künstlerische Qualität sind, so hat die diesjährige Vergabe des Nobelpreises für Literatur doch sehr viel erreicht, schon allein dadurch, dass die uns Lesern durch die Neuauflagen dieser in den Backlists der Verlage KiWi und Piper schlummernden Schätze die Chance gab, diesen Autor zu entdecken.
Zusammen mit J. M. Coetzee, Imré Kertesz und José Saramago ist er (meiner Meinung nach) einer der wenigen Schriftsteller, die diesen Preis in den letzten Jahren wirklich zu Recht erhalten haben.
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am 27. Oktober 2008
"Immer, so weit ich zurückdenken kann, hab ich das Meer gehört"

Mit diesen Worten, die schon die Keimzelle dieses Romans sind, beginnt Jean-Marie Gustave Le Clézios "Der Goldsucher".
Vordergründig betrachtet; ein Abenteuerroman. Sehr bald ist man als Leser in diesem poetischen Prosameer gefangen und merkt, dass es Jean-Marie Gustave Le Clézio um viel mehr geht, als man vielleicht vermutet hat.
Alexis' Suche nach dem vermeintlich auf Rodriguez versteckten Gold des Korsaren wird zu einer lebensbestimmenden Suche, die Alexis zurück in die Traumwelt seiner Kindheit führt und ihn in seine Heimat Mauritius zurückkehren lässt.
Besonders fasziniert hat mich an diesem Roman die allgegenwärtige Liebe des Autors zu seinen Figuren (die gleichgestellt mit seiner Liebe zum Meer scheint). Die literarische Zeichnung seiner Frauengestalten gehört mitunter zum Schönsten, das ich je gelesen habe (und ist nebenbei bemerkt auch meilenweit vom Kitsch entfernt).
Ein großartiger, im besten Sinne wunderschöner Roman, von dem man sich nach wenigen Seiten schon nicht mehr trennen will.
Ein exotisches literarisches Abenteuer, eine Schatzkiste der Träume und ein Hohelied der Liebe, ein Fest für alle Sinne.
"Der Goldsucher" war mein zweiter Roman von Jean-Marie Gustave Le Clézio und hat mich endgültig von der Größe dieses Autors überzeugt.
Das ist Weltliteratur, große Kunst, die weit entfernt vom literarischen Mainstream ist.
Wenn auch Literaturpreise nicht ausschlaggebend für die künstlerische Qualität sind, so hat die diesjährige Vergabe des Nobelpreises für Literatur doch sehr viel erreicht, schon allein dadurch, dass die uns Lesern durch die Neuauflagen dieser in den Backlists der Verlage KiWi und Piper schlummernden Schätze die Chance gab, diesen Autor zu entdecken.
Zusammen mit J. M. Coetzee, Imré Kertesz und José Saramago ist er (meiner Meinung nach) einer der wenigen Schriftsteller, die diesen Preis in den letzten Jahren wirklich zu Recht erhalten haben.
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am 27. Oktober 2008
"Immer, so weit ich zurückdenken kann, hab ich das Meer gehört"

Mit diesen Worten, die schon die Keimzelle dieses Romans sind, beginnt Jean-Marie Gustave Le Clézios "Der Goldsucher".
Vordergründig betrachtet; ein Abenteuerroman. Sehr bald ist man als Leser in diesem poetischen Prosameer gefangen und merkt, dass es Jean-Marie Gustave Le Clézio um viel mehr geht, als man vielleicht vermutet hat.
Alexis' Suche nach dem vermeintlich auf Rodriguez versteckten Gold des Korsaren wird zu einer lebensbestimmenden Suche, die Alexis zurück in die Traumwelt seiner Kindheit führt und ihn in seine Heimat Mauritius zurückkehren lässt.
Besonders fasziniert hat mich an diesem Roman die allgegenwärtige Liebe des Autors zu seinen Figuren (die gleichgestellt mit seiner Liebe zum Meer scheint). Die literarische Zeichnung seiner Frauengestalten gehört mitunter zum Schönsten, das ich je gelesen habe (und ist nebenbei bemerkt auch meilenweit vom Kitsch entfernt).
Ein großartiger, im besten Sinne wunderschöner Roman, von dem man sich nach wenigen Seiten schon nicht mehr trennen will.
Ein exotisches literarisches Abenteuer, eine Schatzkiste der Träume und ein Hohelied der Liebe, ein Fest für alle Sinne.
"Der Goldsucher" war mein zweiter Roman von Jean-Marie Gustave Le Clézio und hat mich endgültig von der Größe dieses Autors überzeugt.
Das ist Weltliteratur, große Kunst, die weit entfernt vom literarischen Mainstream ist.
Wenn auch Literaturpreise nicht ausschlaggebend für die künstlerische Qualität sind, so hat die diesjährige Vergabe des Nobelpreises für Literatur doch sehr viel erreicht, schon allein dadurch, dass die uns Lesern durch die Neuauflagen dieser in den Backlists der Verlage KiWi und Piper schlummernden Schätze die Chance gab, diesen Autor zu entdecken.
Zusammen mit J. M. Coetzee, Imré Kertesz und José Saramago ist er (meiner Meinung nach) einer der wenigen Schriftsteller, die diesen Preis in den letzten Jahren wirklich zu Recht erhalten haben.
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am 11. Januar 2010
Was ist Glück? Wer so etwas gefragt wird, verweist vermutlich auf etwas Vergangenes oder Zukünftiges - Kindheit, Familie, schöne Erinnerungen, Ziele, einen Lottogewinn...
"Der Goldsucher" zeigt, dass die Wahrnehmung des Glücks mit gar nichts anderem als der Gegenwart verbunden sein muss. Obwohl die Erzählung sich in einem epischen Zug über 30 Jahre im Leben von Alexis (zwischen 1892 und 1922) hinzieht und so ziemlich alles an Träumen schildert, die ein Junge bzw. Mann in phantastischer Weise duchlaufen kann - eine Kindheit voller Harmonie und Exotik, Reisen und Abenteuer, Vision und Krieg, die Träume des Vaters, die man selbst erfüllen möchte, die Suche nach der Frau seines Lebens und seiner eigenen Bestimmung - wird sie nicht von einer Chronologie getragen, erzählt sie keine Geschichte von einem Anfang bis zu einem Ende. Nein, die ganze Erzählung ist irritierenderweise durchgehend im Präsens gehalten (um genau zu sein, mit Ausnahme der ersten und letzten Absätze). Dabei eine Entwicklung zu verfolgen und sich nicht in inselhaften Episodendarstellungen wiederzufinden, ist für mich Ausdruck einer absichts- und wirkungsvollen literarischen Komposition. Man merkt, dass es gar nicht so sehr auf die Entwicklung ankommt - was für mich als Leser mit Spannungserwartung anfangs irritierend war -, die Erzählung ist ein einziger langer Moment eines Männerlebens mit Vielem, was man selbst schon in seine Träume verbannt hat. Die Gegenwartsform erzeugt das Gefühl des Jetzt-Empfindens, als würde man tatsächlich in jedem Moment dabeisein, mitdenken, -fühlen, -reisen und erleben, statt nur von ferne draufzuschauen. Warum hat sich das der Autor für uns ausgedacht? Vielleicht um uns erkennen zu lassen, dass auch unser Leben keinem ausgedachten Ziel zugeht, sondern das Ziel die Summe aller Jetzt-Momente ist. Wenn ich mein eigenes Leben so betrachten könnte, wie hier 30 Jahre geschildert werden - dann würde ich vermutlich besser verstehen, was Glück, was Lebenserfüllung ausmacht. Vielleicht kann man den "Goldsucher" als eine Art Projektionsfläche verstehen.
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am 2. September 2011
Wer Garcia-Marquez mag, wird "Der Goldsucher" lieben: opulente Sprache, ausladende Bilder, ungemein farbiger Erzählstil und eine schöne Geschichte. Alexis verlässt seine Heimat Mauritius, um nach dem Tod seines Vaters einen Piratenschatz auf der Insel Rodrigues zu suchen, in den ersten Weltkrieg zu ziehen, sich zu verlieben, zurückzukehren und letztendlich sich selbst zu finden. Wunderbar. Wer die schnelle Schreibe des 21. Jahrhunderts mag, sollte sich die ersten 50 Seiten trotzdem durch das Epos quälen und sich dann Le Clézios Tempo anvertrauen. Selten so eine bunte Bilderwelt beschrieben gelesen, habe mich reinziehen lassen und nach anfänglichen Schwierigkeiten das Buch an einem Stück fertiggelesen. Und überhaupt Mauritius: so Natur, so echt, so spannend. Und die Rodrigues, 600 Kilometer von Mauritius entfernt: so Natur, so echt, so karg, so menschlich. Und trotzdem liebevoll. Le Clézio ist ein Meister der Bilder, da steht er Garcia-Marquez in nichts nach. Nur den Nobelpreis hat er noch nicht bekommen ...
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am 23. August 2014
Le Clézio führt uns in die Welt eines Jungen, der mit seiner Familie auf Mauritius in ärmlichen Verhältnissen voller Unsicherheit lebt, aber in seiner eigenen Welt im Djungel zusammen mit seiner Schwester die tägliche Not vergessen kann. Hier träumt er von einem fernen Land, das er schließlich als Schiffsjunge an Bord eines Seglers erreicht. Mit einer Schatzkarte, die ihm sein Vater hinterlassen hat, macht er sich auf die Suche. Ein Eingeborenenmädchen gesellt sich zu ihm und es entwickelt sich eine ungewöhnliche Beziehung. Ob sie hält und ob er den Schatz findet? Jedenfalls findet er zu sich selbst...
Ein literarischer und romantischer Roman des französischen Nobelpreisträgers, der mich in eine unbekannte Welt entführt hat. Wenn ich die Lektüre unterbrechen mußte, fühlte ich mich manchmal, als sei ich aus einem schönen Traum erwacht.
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am 26. Februar 2013
wieder ein richtiger Roman für einen Vagabunden.Habe diesen Schreiberling einfach gerne,Immer wieder aufs Neue mit
seinem Hang nach Tiefe und Weite.Für Fans ein Muss.
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am 31. Januar 2014
Herrlich geschriebenes Buch, sehr angenehm zu lesen, man kann es immer wieder weiter empfehlen. Die Sprache ist leicht und locker und bringt weite Länder ins Wohnzimmer.
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am 31. August 2009
ein wunderschönes buch, eine huldigung an das meer: beim lesen hört und riecht man die wellen und ozeanluft. clezio schreibt einen abenteuerroman in sehr poetischer, ausgefeilter sprache. ich habe den autor vor der preisverleihung nicht gekannt, aber jetzt werde ich bestimmt noch weitere werke lesen. ich denke, aufgrund der vielschichtigen und tiefsinnigen geschichte ist der preis wohlverdient.
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