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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
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am 26. Februar 2010
Dave Eggers aus dem Vorwort 2006 schreibt "Das Buch ist 1646 Seiten dick, und es gibt nicht einen einzigen müßigen Satz." Das finde ich nicht. Es gibt durchaus einige müßige Sätze und durch die muß man sich leider durchquälen. Sätze, die es einem nicht einfach machen sich mit diesem Schinken anzufreunden, der so schwer ist, daß einem beim Lesen die Handgelenke ermüden und eben manchmal auch der Geist. Es ist als wolle DFW es seinen Lesern absichtlich schwer machen dieses Werk zu konsumieren.

Als Belohnung für die Anstrengung bekommt man dafür eine unvergleichliche Lektüre präsentiert, die sich durch viele brilliante Passagen, interessante Charaktäre, unglaubliche Sprachgewandnis und einen unerschöpflichen Ideenreichtum auszeichnet.

Insgesamt vergebe ich 3 Sterne, 0 Sterne für seitenlange Beschreibungen von Belüftungsschächten, Bandwurmsätzen und Fremdwortorgien, 5 Sterne für die interessante Geschichte rund um Hal Incandenza und Ennet House.
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am 30. Mai 2016
... war ich mit David Foster Wallace -Unendlicher Spaß-. Ich habe keine Ahnung, wieso Wallace Buch von den Kritikern zu den besten Romanen des Jahrhunderts emporgehoben wurde, aber ich bin ja auch kein Literaturkritiker. Ich mag David Foster Wallace und habe einige seiner Bücher mit Freude gelesen. -Unendlicher Spaß- habe ich nicht geschafft. Da musste ich kapitulieren. Ich bin durchaus in der Lage mich durch zähe Buchanfänge zu arbeiten und mich anschließend über Tausende von Seiten unterhalten zu lassen, je dicker ein gutes Buch(jedenfalls was ich für ein gutes Buch halte) ist, umso besser. Bei -Unendlicher Spaß- haben mir 100 Seiten gereicht, um zu kapitulieren. Mit dieser Schreibe kam ich überhaupt nicht klar. Eigentlich mag ich die Themenrichtung "Kaputt in Amerika", aber David Foster Wallace hat hier eine intellektuelle Schreibe an den Tag gelegt, die meiner Ansicht nach sprunghaft und lebensfremd zugleich ist. Damit konnte ich nichts anfangen. Ich habe nicht am Text gehangen und das Gefühl wissen zu wollen, wie es weitergeht, stellte sich nicht ein. Schade.

Zum ziemlich komplexen Inhalt des Buches will(und kann) ich mich nicht auslassen. Zur Bewertung würde ich mich ebenfalls gern enthalten, da das nicht geht, werde ich den mittleren Wert von drei Sternen geben. Da ich David Foster Wallace Texte ansonsten gern lese, war ich von -Unendlicher Spaß- und mir selbst enttäuscht. Zum einen, weil der Roman mich so kalt ließ, zum anderen weil ich nicht in der Lage war, diesen Stoff durchzuackern. Doch ganz ehrlich: Dafür wäre mir die Zeit zu schade gewesen. Doch sie wissen ja: Ich kann hier eine Menge schreiben. Sie müssen selbst entscheiden, was sie für gut oder schlecht halten. Probieren sie ihr Glück mit -Unendlicher Spaß-. Aber sagen sie nachher nicht, ich hätte sie nicht gewarnt...
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am 19. Juni 2012
Hmmmm.... wenn ein Buch mitten im Geschehen plötzlich aufhört und dem Leser dämmert, dass es zu Ende ist .... und wenn dann die Erleichterung größer ist als die Enttäuschung, dann kann es so gut nicht gewesen sein.

Der Autor kann schreiben. Kann sogar saugut schreiben. Kann verschiedenste Handlungsstränge miteinander verweben und wieder voneinander trennen. Die Sprachgewalt ist beeindruckend. Die vielen tiefen Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt Drogen- und Alkoholsüchtiger sind grandios und hallen lange nach.
Und trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass die Fäden am Ende zumindest ein wenig zusammenlaufen, dass sich das tapfere Einlassen auf jeden noch so langen Schnörkel im Erzählfluss gelohnt hätte. Für mich blieb viel zu viel irgendwo im Raum stehen, es wurden quasi viele Versprechungen nicht eingelöst.
Der Leser wird immer wieder zwischen den verschiedenen Figuren und Schauplätzen, zwischen Erzählpassagen, inneren Monologen usw. hin- und herkatapultiert. Und am Ende, als es zumindest so scheint, als würde es endlich auch im klassischen Sinne spannend, reißt der Erzählfaden einfach ab. Fast alle großen und kleinen Fragen des Lesers bleiben unbeantwortet.
Ich bezweifle gar nicht, dass gerade das vom Autor beabsichtig wurde, aber jeder,der sich an das Buch heranwagt, sollte wissen, dass es ein Buch ohne zu Ende gedachten Plot, ohne ruhenden Pol, ohne Anker ist.
Was ich außerdem irritierend fand (aber den Autor natürlich nicht anlasten kann): Das Buch, 1996 im Original erschienen, stellt eine damals als Zukunft gedachte Zeit dar. Nun ist es aber so, dass die Fantasie des Autors bezüglich der nahen Zukunft von der tatsächlich stattgefundenen Entwicklung vor allem auf dem Gebiet der Elektronik bei weitem übertroffen wurde. Und es ist schon ein bisschen mühsam, immer wieder zunächst in die 90er Jahre zurückzudenken um aus der damaligen Perspektive so manche Beschreibung als Zukunftsfantasie überhaupt zu begreifen. Wenn z.B. Telefone noch Antennen haben, oder bei einem Sportereignis jemand mit einem auf einem Servierwagen befestigten Laptop herumrennt um alle Spielzüge des verwickelten Spiels zu dokumentieren, wirkt das aus Sicht der Generation Smartphone so gar nicht futuristisch.
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am 3. März 2016
Vor einigen Jahren habe ich Kurzgeschichten von DFW gelesen und fand sie sehr gut bis hilarious.
Also musste ich mir unbedingt auch dieses Werk geben, allerdings kam ich nicht sonderlich weit...
was nicht an Fremdwörtern, ellenlangen Sätzen und meinem mangelndem Durchblick durch das Netz der verschiedenen Baustellen scheiterte -da bin ich einfach mitgegangen, mal sehen was so passiert-
sondern an der emotionalen Schwere des Buches.

DFW hatte wohl geniale Tendenzen und scheinbar auch einen sehr guten Tiefblick für seine menschliche Umwelt
-ich bin wohl rhetorisch nicht schlau genug meine Emotionen hier exakt wiederzugeben-
aber irgendwie kam ihm, so mein Gefühl, sein Glauben komplett abhanden, Glauben, dass sich da was ändern kann,
an wertvollen Prioritäten der Menschheit.
Nach einigen hundert Seiten Traurigkeit legte ich es dann weg.
Was er mit der Verschachtelung der Sätze und 'Intellektualisierung' (Fachkauderwelsch)
dieser Hoffnungslosigkeit bezweckte -er konnte ja auch anders schreiben- ist mir nicht so richtig klar.

Vielleicht ist es auch SEIN unendlicher Spaß gewesen, ein pisstake für alle im Nachhinein,
die sich durchzwängen, sich dieser Schicksale, die ja unsere Gesellschaft wiederspiegeln,
überhaupt nur annehmen weil es ja einen SOLCHEN ANSPRUCH hat, so dick ist.... soooo viele Seiten
wie Fachbücher in Technik, Geschichte, Philosophie, Politik, Theologie.......wir sind ja alle sooooo gebildet und intelligent,
hohe Betonburgen, Kabel, Bildschirme überall, vernetzt bis zum geht nicht mehr
aber die Basics im menschlichen Zusammenleben Respekt (außerhalb Geschäftsinteressen), Freundschaft, Liebe, Solidarität, Altruismus und Verantwortungsgefühl für unseren Lebensraum sind den meisten abhanden gekommen.
Schlimmer noch wir missbrauchen einige dieser, uns heiligen Werte, zur Vermarktung des ganzen Schrotts.
Ich kann wohl mit meinen Vermutungen total falsch liegen.......Wer verkopft, mit Mangel an Realität lebt, dem ist wohl mit dem Buch geholfen.
Ob der EQ dadurch steigt, kann ich nicht sagen aber schön ist es dies zu glauben.
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am 10. September 2015
Ich persönlich hatte mitunter tatsächlich großen Spaß beim Lesen ( ich habe Tränen gelacht), muss aber dazu sagen, dass ich Krankenschwester bin und mittlerweile Linguistik studiere - somit waren mir viele Wörter schon bekannt. Außerdem habe ich einen speziellen Humor und meine Vermutung ist, dass DFW teilweise absichtlich mit seinen Logorhoeexszessen überzieht,was man lustig aber auch nervig finden kann. Mein Humor war's jedenfalls; ich würde dieses Buch aber nicht jedem empfehlen. Mann muss eine Liebe zur Sprache und zu Fremdwörtern mitbringen, keine Frage. Außerdem kann man ja auch mal die ein oder andere Fußnote übergehen und muss nicht jedes Wort nachschlagen, dann macht's auch mehr Spaß.
Als kleinen Minuspunkt muss ich anmerken, dass ich manchmal den Eindruck hatte, DFW hat sich mit seinen Medizinkenntnissen überschätzt: Antibiotische Soorsalben und pulsierende Venen sind mir unbekannt ( antimykotische Soorsalben und pulsierende Arterien wäre okay) - schade, bei diesem Anspruch; da wäre tatsächlich manchmal weniger mehr gewesen!
Als dickes Plus sehe ich die Fähigkeit des Autors, sich in verschiedenste Charaktere mit ungleichen intellektuellen Fähigkeiten, unterschiedlicher sozialer Herkunft, Bildungsstand und Charaktereigenschaften hineinzudenken und dies zu versprachlichen, indem er diese auch selbst sprechen lässt; das gibt dem Buch schon einen literarischen Wert.
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David Foster Wallace ist ein Garant der scharfzüngigen Art und doch hat er die Welt nur so gesehen wie sie ist - leider ist er seit 2008 tot - doch hinterlassen hat er uns Berichte und Essays die an Durchschlagskraft so zerstörerisch sind wie eine Wasserstoffbombe. Leider konnte er am Ende seines nur kurzen Lebens der Kritik die er aussandte selbst nicht entfliehen und Zusehens wurde die Welt für ihn immer ätzender. In UNENDLICHER SPASS erwartet uns mit einem Live Mitschnitt auf 2 CDs eine Adaption der gleichnamigen Buchvorlage von David Foster Wallace welche ein Eigenleben entwickelt das man ihm gar nicht zugetraut hätte. Ein literarisches Feuerwerk der ganz besonderen und speziellen Art.

Gleich vorweg einmal die Kritik, ich war etwas verwirrt und auch enttäuscht, denn die die Lobeshymnen auf UNENDLICHER SPASS und die Vergleiche mit Meisterwerken der Literatur konnte ich anhand des Live Mitschnitts auf 2 CDs gar nicht nachvollziehen - ich empfand das alles eher als mittelmäßig und langweilig, gar nicht so David Foster Wallace mäßig wie ich ihn in anderen Werken gelesen und kennen gelernt hatte.

Die Protagonisten schräg, die Handlungen gewöhnungsbedürftig, die Fremdwörter vielfältig - soll ich da lachen? Nein, unendlicher Spaß sieht anders aus, ich hatte vielmehr das Gefühl Wallace stößt einen hier ins eiskalte Tauchbecken der Realität.

Als er über Schiffsreisen schrieb oder das Hummerfestival in Maine karikierte, da hat er mir wirklich besser gefallen.

Einige der aufgenommenen Stimmen sind zu schwach und man kann sie kaum verstehen auch wenn man sich anstrengt, zudem glaube ich das nur das Originalwerk, die Grundlage zu diesen zwei CDs als Live Mitschnitt, also die mehr als 1.600 Seiten des Werkes UNENDLICHER SPASS tatsächlich eine Auskunft geben können - warum bei einigen so banalen Lesungen (Auszüge) aus dem Werk die Zuschauer / Zuhörer frenetisch geklatscht haben, entzieht sich völlig meiner Kenntnis.

Eingeschränkt empfehlenswert!
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am 31. März 2016
Ein sehr, sehr dickes Buch. Das sich so liest, als wäre man selber auf Droge. Mir hat es nach der Mitte gereicht und ich habe es nicht fertig gelesen.
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am 5. August 2012
Es gibt Bücher die nicht leicht zu verstehen sind. Für mich war dieses Buch über weite Teile, wie ein Rätsel, das man versuchen muss zu entschlüsseln.

In "Unendlicher Spass" geht es um eine Zukunftsvision, in der es nicht um fliegende Autos, irgendwelche sprechende Roboter oder derartiges vorkommt, sondern vom Schicksal von Tennisspielern und dem Einfluss von Rauschmitteln handelt.

Man muss versuchen sich beim Lesen Zeit lassen, sogar die Sätze mehrmals lesen, um zu verstehen, was Foster (evtl.) sagen wollte. Mir fiel auf, das es in dem Roman, an einigen Stellen, um Selbstmord geht und jeder der das traurige Schicksal des Autors kennt, weiß daß man, gerade in diesen Momenten, eine Gänsehaut bekommt.

Für mich ist dieses Buch, in erster Linie ein grandioser Einblick in die Welt bzw. der Sicht der Welt, aus den Augen, von David Foster Wallace.
Ein Buch voller Kreativität, eine Geschichte die Fosters eigenen Stil widerspiegelt, aber auch ein Buch, was wirklich Zeit braucht, um es zu verstehen.

R.I.P. David Foster Wallace
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am 29. August 2011
Hätte der Autor das Buch um die Hälfte gekürzt, wäre es ein gutes Buch geworden, doch so hat es laaaange Strecken, die nicht sehr unterhaltsam sind. Der Humor ist dabei auch nur manchmal wirklich witzig, oft ein bisschen verkrampft. Auch was manche als "Sprachgewalt" loben schien mir oftmals nichts anderes zu sein als gewollte Künstlichkeit, doch dieser gekünstelte Satzbau erschwert das Lesen nur noch zusätzlich. Schade.
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am 22. Mai 2014
neben den üblichen Mängeln bei Mängelexemplaren, haben sich auch einige Seiten komplett gelöst, was man extra angeben sollte, finde ich oder billiger machen, aber der Preis war zu hoch für die Qualität
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