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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
29
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am 11. Oktober 2008
Jürgen Becker nimmt den Leser bei der Hand und führt mit flottem Schritt und manchem Hopser durch die Welt der Religionen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Er bringt Geschichte und das aktuelle Zeitgeschehen in teilweise verblüffende Zusammenhänge. Man lernt auf unterhaltsame Weise, wie ähnlich sich die Religionen und deren Anhänger sind. Und das alles ist dermaßen humorvoll, das ich das ganze Büchlein in einem Rutsch las, und meine Zugnachbarn mich manchmal ganz düpiert anschauten, weil ich lauthals lachen musste. Dies ist eines der wenigen Bücher, das ich jedem uneingeschränkt empfehlen kann. Wer dieses Buch liest, fühlt sich danach schlauer, entspannter, glücklicher!
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am 4. Juni 2009
Darf man Witze über Religion machen? Für den Rheinländer, der ohnehin keine Frage mit ja oder nein beantworten würde - schon allein, weil ihm so eine kurze Antwort die Gelegenheit nähme, längere Reden zu schwingen - ist klar: Es kommt wie immer darauf an, wie man es macht.

Und wenn man es so wie der Herr Becker macht, ja Jesusmariaundjosef, da muss einer schon der pietistischen Stahlhelmfraktion angehören, um sich noch in seinen religiösen Gefühlen verletzt zu sehen und nicht laut herauszulachen. Denn der Herr Becker macht das mit einem Augenzwinkern und mit einer Selbstironie, dass man ihm unmöglich etwas übelnehmen kann.

So startet er zu einem urkomischen Parforceritt durch die Religionsgeschichte. Wer den Becker aus den Mitternachtsspitzen kennt, ist im Vorteil, denn dann hört man ihn beim Lesen geradezu sprechen, hat den rheinischen Tonfall im Ohr und sieht auch den pseudonaiven Augenaufschlag geradezu vor sich. Diesen Blick setzt der Bühnen-Becker immer dann ein, wenn er wieder einmal eine abstruse Theorie entwickelt, wie die Dinge sich historisch-politisch-gesellschaftlich entwickelt haben dürften. Der Humor erwächst dabei zum einen daraus, dass Becker mit unglaublicher Kreativität immer wieder neue Details einfallen, mit denen man die absurde Theorie noch weiter anreichern und immer weiter ausbauen kann. Zum anderen ist er ein brillanter Wortakrobat und Sprachspieler.

Zugegeben, zwischendrin rutscht ihm immer mal wieder eine etwas plattere Pointe aus der Abteilung Tünnes und Schäl aus der Feder ("Die Eltern vom Jesus waren ja so arm, die haben den extra an Weihnachten auf die Welt kommen lassen, um dann später Geschenke sparen zu können"). Aber zu beckmesserisch darf man nicht sein, wenn kurz danach wieder ein kaberettistisches Kabinettstück wie das folgende aus dem Nichts um die Ecke kommt: "Hätte Karl Martell die Moslems bei Tours und Poitiers damals nicht zurückgeschlagen, wäre der Islam heute bei uns wahrscheinlich noch mächtiger als die Pharmalobby."

Jahrelang haben wir uns gefragt: Wozu gibt es eigentlich Sozialpädagogen? Braucht doch eigentlich kein Mensch, oder? Dann kam der Herr Becker, immerhin gelernter Sozialpädagoge, auf die Bühne und gründete die Kölner Stunksitzung. Das war eine volle Attacke auf den bürokratischen Karneval und damit eigentlich Humoranarchie! Denn wenn einer deutlich macht, dass der ursprünglich mal als Parodie auf die Obrigkeit und Bürokratie erfundene Karneval inzwischen selbst zur Bürokratie mit eingebauter Obrigkeit verkommen ist und seinerseits längst parodierbar geworden ist, dann läuft der Elferrat Amok.

Nun erklärt uns der Herr Becker auch noch die Religion. Und plötzlich weiß man: Dafür braucht man also Sozialpädagogen! "Ach, isch werd beklopp, die sinn ja doch für was gut", wie der Kölner das formulieren würde.

Höchstwertung, Hut ab vor diesem herrlichen Buch. Und, um es in Anlehnung an Wilfried Schmickler zu sagen: Weitermachen, herr Becker, weitermachen!
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am 8. Februar 2009
Ein außerordentlich humorvolles und zugleich sehr intelligentes Buch, das man mit Begeisterung liest. Jürgen Becker, wie man ihn kennt und schätzt: Bissig, ironisch, rheinisch, aber niemals bösartig oder sarkastisch. Ein im wahrsten Sinne "himmliches" Vergnügen.
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am 12. Dezember 2015
"Religion ist, wenn man trotzdem (oder gerade deswegen?) streitet.", sage ich mal.
Ist aber egal, Jürgen Becker hat hier die letzten (sogar mehr als) 2000 Jahre Religionsgeschichte sehr kurzweilig beleuchtet. Ich liebe dieses Buch. :-)
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am 10. Februar 2015
Ein Buch nicht nur zum Schmunzeln. Wer genau mitliest und ein bisschen nachdenkt, merkt schnell, dass Jürgen Becker auch hier genau hingesehen und sich seine Gedanken mit seinem eigenen, persönlichen Blickwinkel gemacht hat.

Wer respektvolle aber dennoch gnadenlose Satire, die den Finger in offene Wunden legt, mag: Bei Jürgen Becker ist man da gut aufgehoben.
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am 19. Mai 2015
Anfangs gefiel mir der Stil nicht so gut, aber nach dem ersten Viertel beginnt der Tiefgang, mit dem Herr Becker dem Thema nachgeht. Ich habe das Buch zweimal verschenkt und bin damit sehr gut angekommen.
Jutta Gerß
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am 3. Juli 2012
Schade, hatte ein amüsantes Buch mit Witzen, aber auch Dingen, die zum Nachdenken und überdenken anregen, vielleicht ein bißchen Einblick in verschiedene Religionen bietet und ganz viel Sachen zum Lachen, Schmunzeln und auch mal böse Grinsen erwartet.

Leider gab's ein willkürlich zusammengehauenes Werk, dem kein erkennbarer Roter Faden zugrunde liegt. Die Witze sind zum Teil zwar gut, aber uralt.

Wer sich selten in Kreisen bewegt, in denen über Religion auch Witze gerissen werden und viel gelacht wird, wird ein paar für ihn neue Witze kennenlernen, dafür lohnt es sich sicher. Wer öfter mal Witze hört und reisst, geht lieber in die Kirche oder die Kneipe (oder am besten mit dem Pastor und dem Diakon einen heben) da wird er Neueres, bisweilen auch Böseres hören...
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am 4. Februar 2010
Handliches Büchlein, inhaltlich ähnlich aufgebaut wie bei dem Live-Mitschnitt aus Beckers zweiteiliger Fernsehsendung, bei amazon als DVD "Ja, was glauben Sie denn".
Originell, teilweise respektlos, aber entwaffnend ehrlich und mit durchaus ernsthaftem Hintergrund. Schon in früheren Zeiten durfte und konnte nur der Hofnarr ungestraft Wahrheiten aussprechen. Jürgen Becker darf das auch, und wie er das kann! Ich war und bin begeistert. Das sollte sich jeder mal "reinziehen" (müssen), Ungläubige und Gläubige, und besonders die ... oder die glauben, sie seien es! Eine höchst gelungene Satire. Liest man automatisch mehrmals, weil man einfach nicht g l a u b e n kann, dass jemand sowas so konzentriert hervorbringen kann. Absolut empfehlenswert, auch als Geschenk. Für wen? Ihnen fällt nach der Lektüre bestimmt jemand ein.
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am 18. August 2009
Gnadenlos lustig, poetisch, böse und bissig! Eigendlich läßt sich so Jürgen Becker und seine wunderbaren 'Mitternachtsspitzen' auf WDR beschreiben. Da kann man schon erahnen, das sein kabarettistisches Talent ebenso in seinem 'Handbuch für Humor im Himmel' durchkommt.
Herzerfrischend blickt er mit einem lachenden und blinzelnden Auge auf alle (Merk-)Würdigkeiten rund um das Thema Religion und was davon kommt.
Fazit: Schmerzhaftes Dauergrinsen, Lachmuskelkater und ansteckende Gute-Laune. Diese Risiken muß man einfach in Kauf nehmen, dann kann man nur genießen!
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am 24. Februar 2014
Ein brillantes Buch. Aufklärung funktioniert hier auf humorvolle Weise, wahrscheinlich der beste Weg. Wer sich mit der Thematik auskennt merkt schnell, dass Herr Becker durchaus genau weiß wovon er spricht, sich viele Gedanken gemacht und ein durchaus ernstes Anliegen hat. Ein gelungener Beitrag zu Aufklärung, auch hierzulande noch bitter nötig.
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