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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
20
Über mich sprechen wir ein andermal: Roman
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:18,80 €+ 3,00 € Versandkosten


VINE-PRODUKTTESTERam 4. Oktober 2011
Nach einiger Zeit bekam ich Wut, später Verständnis für die Hauptdarstellerin RUTH, um die es eigentlich geht in diesem Buch. Fängt langsam an- und steigert sich zu einer Familientragödie in einer schrecklichen Zeit für Juden. Aber nichts von den schlimmen Holocaust-Geschichten, die spielen im Buch nur "am Rande" eine Rolle. Eine Familie, die Deutschland verlassen mußte, um zu überleben, aber in ihrer jüdischen "Heimat" nicht "ankam". Der Traum war immer eine Rückkehr nach Deutschland...
aber die Hauptfiguren, drei Frauen: Großmutter, Mutter, Enkelin gehen alle ihre eigenen Wege- die oft traurig, skandalös oder schicksalhaft verlaufen! Ich war sehr gefesselt von der Stille dieses Buches, zwar spannend-- aber nur soweit, daß man wissen möchte, WIE die drei Generationen überleben-- IHR Leben finden und ihre Träume versuchen zu verwirklichen. Empfehlenswert!!! Ein Frauenbuch :-)!
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 29. April 2016
Ich habe selten eine so spannende Lebensgeschichte dreier jüdischer Frauen und ihrer Familie gelesen. Die Aufzeichnungen, die neben der heutigen in die Zeit des zweiten Weltkriegs reichen, schildern fast beiläufig das Leben einer kriegsbelasteten Nation bzw. ihrer Opfer. Nicht larmoyant, aber sehr kenntnisreich wird von der Schriftstellerin eine Familie beschrieben, die nicht leben konnte, wie sie wollte, sondern wie es der Krieg bestimmt hat - und weit darüber hinaus. Eines der packendsten Bücher, das ich je gelesen habe, wenn es um jüdische Geschichte, um jüdische Schicksale geht.
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am 7. Mai 2013
Dieses Buch habe ich auf einer Büchervorstellung kennengelernt und mir sofort zugelegt... Es war so fesselnd, dass ich meinen Nachtschlaf dafür geopfert habe, was mir sonst selten passiert.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 11. Oktober 2013
Dieses Buch ist ein Schatz für mich, die Verknüpfungen der Zeitepochen, der Personen und deren Ängste und Freuden waren für mich eine großartige Entdeckung. Die Sehnsüchte, Schwächen und das sich verbergen der Protagonistin haben mich sehr berührt
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 23. Juli 2012
Nach langer Zeit wieder einmal ein Roman, der mich begeistert hat. Mich mitnahm auf die emotionale Reise dreier Frauen durch verschiedene Generationen, deren Geschichte so dicht miteinander verknüpft ist und die Dynamik gut herüberbringt, aus der Lebensabläufe erwachsen.
Zur Handlung wurde hier schon genug geschrieben, ich gehe deshalb nur mehr darauf an, was mir so gut gefallen hat.

Ich selbst beschäftige mich sehr viel mit ungelösten Mutterbindungen (u.a. auch in meinen eigenen Romanen) und hier werden diese ganz besonders gut herausgearbeitet.
Faszinierend, wie eine Tochter die Probleme, die sie mit ihrer Mutter hatte, in ihrem Muttersein noch mehr ausbaut, anstatt ihrer Tochter das eigene Schicksal ersparen zu wollen. Und diese Tochter die Muster von Mutter und Großmutter dann einfach auf der ganzen Linie ins absolute Gegenteil verkehrt.

Die Egozentrik der Protagonisten, ihre daraus erwachsenden Abhängigkeiten, die sie ihr Umfeld nicht wahrnehmen lassen, sogar die tragischen geschichtlichen Ereignisse lediglich zur Belästigung der eigenen Befindlichkeit degradieren, werden so gut herüber gebracht, dass man mit der eigenen Sympathie zwischen den Personen hin- und herschwankt.
Die Geschichte nimmt einen herein, sodass man sie nicht von außen beurteilt, sondern mitfühlt. Einmal mit der/m Einen, dann wieder mit einer/m Anderen. Man bangt, man leidet, wütet, möchte die Leutchen schütteln und manchmal aus Peinlichkeit weglaufen.
Was mir besonders gut gefallen hat, sind die Szenen, wo aus der Sicht der Kinder geschrieben wird.

Auch wenn der Einstieg ein wenig flach, bzw. die Erwachsenengeschichte der Enkelin die "schwächste" ist, die nur in Verbindung mit der Opposition zu den Mustern von Mutter und Großmutter Bedeutung erlangt, habe ich dieses Buch in einem Rutsch gelesen.
Und wie ich eingangs schrieb, hat es mich echt begeistert.
Ich gebe deshalb "dennoch" alle 5 Sterne.
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 21. Januar 2012
Ein wunderschönes Buch, der Inhalt und Zustand entsprachen voll meinen Erwartungen. Das Buch wurde pünktlich geliefert und entspricht meinen Erwartungen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Sie beginnt im Heute mit Nomi, Besitzerin eines kleinen Verlages in Tel Aviv. Nach einen Bruch in ihrem Leben fährt sie nach Wien zu ihrem langjährigen Freund, einen Theaterregisseur, und hofft dort, in und mit ihm ein neues Zuhause zu finden.
Sie erkennt jedoch schnell, dass Kirin nach wie vor ein Egoist ist und kein Interesse an tiefer gehenden Gefühlen hat.
In Wien wird sie an jeder Ecke an ihre geliebte Großmutter Ruth erinnert und kurzentschlossen lässt sie sich deren Tagebücher nachschicken. So taucht sie ein in die Geschichte ihrer Großmutter Ruth.

In einer Rückblende wird nun das Leben der Großmutter erzählt, beginnend im Heidelberg der dreißiger Jahre. Ruth ist egoistisch und manipulierend, bisweilen depressiv, unglücklich in ihrer Ehe, ihre Tochter ist ihr lästig und sie versucht, in ihrer Affäre mit Robert ihre Erfüllung zu finden. Doch auch die Affäre währt nicht lange.
Sie hatte selbst eine schwierige Kindheit mit einer depressiven Mutter und einen schwachen Vater, so dass sie ein inniges Mutter-Tochter-Verhältnis nie kennen lernen durfte.
Eine ähnliche Form der Beziehung durchlebt sie jetzt mit ihrer Tochter Anuschka, ihre eigenen Bedürfnisse stellt sie in den Vordergrund und Mutterliebe ist ihr völlig fremd.
Dann setzt sich der Nationalsozialismus stärker durch und Ruth wandert mit ihrer Familie nach Israel aus. Hier begegnet sie Robert kurz wieder, doch sie kommen nicht mehr zusammen. Die gesamte Familie integriert sich nur sehr schwer, lediglich Anuschka versucht sich so weit wie möglich anzupassen.
Mit 16 lehnt sich Anuschka gegen ihre Eltern auf und wendet sich dem Sozialismus zu. Sie findet sich damit ab, dass ihre Mutter immer eine Fremde für sie sein wird.
Dann lernt sie in ihrer Partei einen älteren Mann kennen und verliebt sich in ihn - Robert, ohne zu wissen, dass er eine alte Affäre ihrer Mutter ist. Anuschka bekommt ein Kind von ihm, doch auch die beiden können keine elterlichen Gefühle für ihre Tochter Nomi aufbringen.

Alle drei Frauen haben ihre schönen und weniger schönen Seiten, aber man versucht, ihr handeln mit Sicht auf die jeweilige Situation zu verstehen. Der Hang zur unglücklichen Liebe zu selbstverliebten Männern zieht sich durch alle Generationen.
Sie werden alle drei nicht glücklich in ihrem Leben und trotzdem wird die Geschichte für den Leser niemals wirklich deprimierend - das ist eine echte Meisterleistung der Autorin.

Ein großartiges Buch, eine packende Geschichte, erzählt in einer wunderbaren Sprache. Aber wahrlich keine leichte Kost.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 5. Juli 2011
Ein Buch, dass ich immer wieder lese. Ich bin gefesselt von der Sprache, fasziniert von der Erzählkunst und tief bewegt von der Geschichte.
Der Roman startet im Heute mit Nomi, die eine unglückliche Fernbeziehung zu einem Theaterregisseuren hat. In ihrem Schmerz entschließt sie sich, die Tagebücher ihrer verstorbenen Großmutter zu lesen. Der Leser wird nach Wien in die Vorkriegsjahre katapultiert. Ruth, die Großmutter, liebt Robert. Doch sie ist verheiratet und hat eine Tochter Anuschka.Sie ist hin und her gerissen zwischen ihrem egoistischen Wunsch, mit ihm zusammen zu sein und ihrem Pflichtbewusstsein der Familie gegenüber. Die Wirren des zweiten Weltkriegs verschlagen die Familie nach Israel, wo Anuschka aufwächst. Doch als die Liebschaft ihrer Mutter schon in ferner Vergangenheit zu liegen scheint, taucht Robert wieder auf und drängt sich auf ungeahnte Weise in die Familie.
Verbittert von der Vergangenheit, kann Anuschka ihrer eigenen Tochter Nomi nicht die Liebe geben, die sie braucht. Da erkennt Ruth ihre Chance für eine Wiedergutmachung.
Es geschieht viel in diesem Roman, doch alles ist stimmig, nichts scheint übertrieben. Die Charaktere scheinen authentisch und vielschichtig. Niemand ist nur gut oder schlecht. Es wirkt lange nach.
22 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 5. Dezember 2015
Alles Bestens, es war so, wie es abgebildet war und so wie ich es wollte. Was soll ich noch zusätzlich sagen?
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am 22. Januar 2015
Kurz zum Inhalt: Nomi bewahrt seit dem Tod Ihrer Großmutter, bei der sie aufgewachsen ist, deren Tagebücher ungelesen auf. Erst ein Besuch in Wien veranlasst Sie, die Tagebücher zu lesen und Ihre Familiengeschichte zu erfahren.

Der erste und der letzte Teil des Romans, aus Nomi's heutiger Sicht, haben mir mit Abstand am Besten gefallen. Diese beiden Kapitel sind in einer leichten, gut lesebaren Sprache, authentisch & humorvoll geschrieben.
Die Kapitel dazwischen umfassen die Geschichte Ihrer Familie und sind schwermütiger, was wiederum den Erinnerungen angemessen ist. Es war interesant zu lesen, mit welchen Widrigkeiten und inneren Konflikten Ruth (die Großmutter Nomi's) durch Ehe/Krieg/Liebe/Familie/Konventionen zu kämpfen hatte.
Als jedoch Nomi mit eigenen Kindheitserinnerungen einsteigt und nicht nur die Tagebucheintragungen wiedergegeben werden, wird es unglaubwürdig. Nomi ist 5 Jahre - sitzt noch im Kinderwagen - und philosophiert Sätze wie "Wenn ich mich von einer Außenseiterin trösten ließ, sank ich auf der sozialen Leiter noch tiefer" Das und viele weitere Äußerungen empfand ich als unglaubwürdig, eines 3-5 jährigen Kindes nicht angemessen.

Den Schluss des Buches fand ich wieder sehr gelungen. Es ist am Ende nicht alles wunderschön und rosarot, macht aber Hoffnung.

Fazit: Ein gutes Buch mit Logikschwächen in der Mitte, dass mir ein paar schöne Lesestunden bereitet hat.
Ein Satz ging mir beim Lesen immer wieder durch den Kopf: "Nur wer redet, dem kann geholfen werden."
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