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am 11. Dezember 2008
So in etwa könnte man das nennen, was das Autorenduo hier beschreibt. Und so wurde es von der Bundesregierung am 16.06.2004 verabschiedet: Als "Personalaustauschprogramm" zwischen Regierung und Wirtschaft für einen "schlanken und modernen" Staat. Das dabei nicht alles so rosig ist, wie man sich das ausgemalt hatte, das weisen Kim Otto und Sascha Adamek in diesem Buch nach.
Es fängt mit (vergleichsweise) "kleinen" Fällen wie Frapport und dem Ausbau des Frankfurter Flughafens an und geht dann über die Energie- und Investmentbranche (die "Heuschrecken") über die Gesundheitsreform und Toll-Collect bis hin zum EU-Lobbying und der "Lobbyschlacht" um die Chemikalienrichtlinie REACH und deren Verwässerung durch Konzerne wie BASF. Dabei beschreiben die Autoren in einem angenehmen, dokumentarischen Stil, wie Konzernvertreter in den jeweiligen Ministerien an Gesetzen mitwirk(t)en (obwohl das eigtl nicht vorgesehen war), die direkte Auswirkungen auf ihren Arbeitgeber haben und über die meiste Zeit sogar von Ihnen weiterbezahlt wurden. Was man früher also guten Gewissens als "Korruption" bezeichnen konnte, wird heute "modernes Lobbying" genannt. Zudem wird auch ausgeführt, wie Anfragen an offizielle Stellen und Ministerien spät, nichtssagend oder gar nicht erst beantwortet werden, obwohl laut Gesetz sogar Auskunftspflicht besteht. Einzige schade an diesem Buch ist, dass weitere aktuelle Themen wie das Wirken der Pharmakonzerne oder die Altersvorsorge - Herr Riester z.B. wechselt ja gerade zum Finanzdienstleister AWD - keinem kritischen Blick unterzogen wurden. Vielleicht ja in einem zweiten Band. Bis dahin ist man mit diesem Buch gut bedient und erhält (weitere) Einblicke in die Vermischung von Staat (in diesem Fall die Legislative) und Wirtschaft.
33 Kommentare| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. März 2008
Ein tolles Buch, locker geschrieben, aber mit brisantem Inhalt. Autonome staatliche Entscheidungen und damit demokratische Grundprinzipien werden hier untergraben. Dieses Buch schafft öffentliches Bewusstsein zur erheblichen Einflussnahme von Firmen und Wirtschaftsverbänden auf die Erstellung von Gesetzesentwürfen, von denen nicht einmal namhafte Politiker und EU-Kommissare ahnten. Ein Muss, nicht nur für aufgeklärte Politiker.
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am 3. März 2010
Ein Denkmal für die Autoren für dieses investigative Buch und andere. Hut ab, Extraklasse, spannend und aufschlussreich.
Beide halten uns alles glaubenden Otto's den Spiegel vor, das ist die Lektüre für jeden noch nicht verdummten Bürger(In),
die Schulen, hier beginnt die Aufklärung und Allgemeinbildung über einen verkommenen Staat und eine durch und durch
korrupte Gesellschaft, hier gilt der alte Spruch, "der Fisch stinkt vom Kopf".
Weiter so ihr aufrechten Autoren, solche Leute braucht das Land und keine sich duckenden und kriechenden Arschlöcher,
das hatten wir doch wohl, oder???

Danke udo reuter, 63 jahre, architekt-dipl.-ing.
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am 4. Mai 2008
Dieses Buch berichtet über die Faktenlage eines der grauenhaftesten Unterwanderungen unserer Demokratie. Es ist alles komplett wahr und wird doch in den Medien nie die Aufmerksamkeit bekommen, die es eigentlich verdient. Lesen Sie dieses Buch und berichten Sie anderen darüber, wieso in unserem Land immer mehr Politik gemacht wird, die nur noch Einzelinteressen bedient und immer weniger die der ganzen Bevölkerung.
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am 21. September 2010
Diese Frage stellt man sich als wacher Bürger unseres Landes immer häufiger. In den letzten Jahren haben sich Nachrichten geradezu überschlagen, daß anstehende Gesetze und Verordnungen zunehmend nicht mehr von den zuständigen Ministerien und den dort verorteten Fachbereichen verfasst werden, sondern etwa von externen Anwaltskanzleien, oder sogar von Konzernmitarbeitern, deren Firmen vom Geltungsbereich dieser Gesetze oft direkt betroffen sind wie z. B. das "Finanzmarktstabilisierungsgesetz", an dem die bankennahe Kanzlei Freshfields und Partner
maßgeblich beteiligt war. In 2008 bemängelte der Bundesrechnungshof, wie damals u. a. der "Focus" vermeldete, daß zwischen 2004 und 2006 hat die Bundesregierung jeweils zirka 100 externe Mitarbeiter beschäftigt, die nicht nur mehrheitlich von Interessenverbänden oder Unternehmen weiter bezahlt wurden, sondern teilweise auch an Gesetzentwürfen mitwirken durften.
Und z. Zt. erleben wir, daß unsere schwarz-gelbe Bundesregierung Beispiel auf Beispiel dafür liefert, von dieser Vorgehensweise keinen Millimeter abzuweichen, im Gegenteil: So machte FDP-Gesundheitsminister Rösler mit Christian Weber einen Oberlobbyisten der privaten Krankenversicherung zum Chef der Grundsatzabteilung, Verhandlung über den sog. "Atomkompromiss" werden MIT Beteiligung der Atomenergiekonzerne, aber OHNE Beteiligung des zuständigen Fachministers Röttgen geführt, und mit dem "Energiewirtschaftlichen Institut (EWI) der Universität Köln" wird ein Institut beauftragt, welches u. a. von RWE und E.on finanziert wird: "...verteilt auf fünf Jahre (zahlen RWE und E.on) jeweils vier Millionen Euro an die "Gesellschaft zur Förderung des EWI", die das Institut trägt" (Die "Zeit"). Und - welch Wunder aber auch - kommt das Gutachten "vööööllig unabhängig" zu dem Schluß, daß Laufzeitverlängerungen von bis zu 28 (!!!) Jahren möglich wären.

So passend dese aktuellen Vorgänge sind, sooo aktuell ist das Buch natürlich nicht
Vor einigen Jahren nahm ich die beginnende Berichterstattung der Medien über das Lobbyisten-Vorkommen in Behörden und Ministerien, also an den Entscheider-Quellen, mit Kopfschütteln, aber ohne große Überraschung zur Kenntnis. Einer dieser Beiträge war seinerzeit ein Monitor-Beitrag von Kim Otto und Sascha Adamek, die ihre gruseligen Recherche-Ergebnisse in 2008 sauber und ausführlich in diesem vorliegenden sehr guten Buch versammelten, bei dessen Lektüre man allerdings zunehmend die kalte Wut aufsteigen spürt.
In den Kapiteln geht es u. a. um Fragen wie:"Warum werden Strom und Gas immer teurer? - Staat im Staate - wie sich die Energiekonzerne ihre eigenen Gesetze machen", "Warum dürfen Heuschrecken Deutschland abgrasen? - Eine Mitarbeiterin der Investmentbranche im Finanzministerium - wie die Hedgefonds sich in Deutschland selbst legalisiert haben", "Warum wird Gesundheit immer teurer? - Einer flog auf - Wie im Ministerium die Gesundheitsreform torpediert wurde", "Warum dürfen Konzerne Rathäuser betreiben? - Das doppelte Lottchen der Bauindustrie - wie der Staat durch "private Partner" um Milliarden erleichtert werden soll", "Warum dürfen Konzernlobbyisten in der EU-Kommission arbeiten? - Konzern-U-Boote in der EU-Kommission - eine deutsche Idee"... usw...usf.
Auch der unselige Einfluß des Bertelsmann-Konzerns wird wiederholt thematisiert.

Es sind erschreckende Berichte, aber allein der Anhang ist schon ein lesenswertes Kapitel für sich: Neben 136 Anmerkungen und einem 9-seitigen Register findet man dort die 5-seitige Auflistung: "Industrie- und Lobby-Vertreter in Bundesministerien und in der EU-Kommission".
So sitzt die "Deutsche Bank" u. a. im Finanz-, Forschungs-, Gesundheits- und Innen-Ministerium,
BASF in Finanz- und Umweltministerium sowie im Bundespresseamt, IBM und der Unternehmensberater und INSM-Botschafter Roland Berger im Verteidigungsministerium...und...und...und...

Obwohl bereits gut 2 1/2 Jahre alt ist das Buch nach wie vor absolut lesenswert. Es informiert und schärft die Sinne für entsprechende aktuelle Vorgänge - 5 Sterne!
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am 24. November 2009
Das Buch offenbart, wer in unserer "Demokratie" eigentlich das Sagen hat, dass wir nur noch Repräsentanten wählen und kaum noch Regierungen. Jeder mündige Bürger, der die Demokratie schätzt und bewahren möchte, sollte sich über die Vorgänge dahinter informieren. Dieses Buch bietet einen gut lesbaren, einfach verständlichen und schockierenden Einblick in das Machtgefüge unseres Staates. Unbeding Lesen!
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am 19. März 2008
Ein lesenswertes Buch. Es ist flott geschrieben und sehr gut recherchiert. Erschreckend ist allerdings, dass der Inhalt tatsächlich politischer Realität entspricht.
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am 29. September 2015
In einem demokratischen Staat sollte die Politik für einen gerechten Ausgleich der Interessen von Wirtschaft und Zivilgesellschaft sorgen. Leider ist sie zum Steigbügelhalter der Wirtschafts- und Finanzinteressen verkommen. Die Situation ist leider so, wie in diesem Buch beschrieben.
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am 5. April 2008
Die Autoren Kim Otto und Sascha Adamek verfassten ein "Muss" für die, die die schockierende Realität in ihrem Ausmaß noch nicht erfasst haben. Mehr als nur lesenswert!!!
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am 5. April 2008
Hier paart sich Enthüllungsjournalismus mit investigativer Recherche zu einem "Politkrimi" der seinesgleichen sucht. Lohnt sich!!
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